Beiträge von Linde66

    Ich kenne das auch, daß beim Anblick von Männern mit Alkoholvorrat sofort ein "no go" Schild hoch geht. Zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse. Da denke ich, oh, der sieht aber nett aus. Aber wenn ich auf dem Band Alkohol und/oder Zigaretten sehe, bin ich sofort raus. Wie wenn ein Schalter umgelegt wird. Finde ich gut, daß ich keine Kompromisse mehr eingehe. Ich könnte nie mit einem Süchtigen zusammensein. Auch nicht mit jemandem, der "normal" Alkohol trinkt. Habe zu viel erlebt.

    Vertrau auf deine Wahrnehmungen.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo roxy,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Als Angehörige hat man keinerlei Einfluß, ob derjenige die Kurve nochmal kriegt. Leider ist das so. Ihn mit Geld zu unterstützen heißt unterm Strich nur, daß man seine Sucht unterstützt. Hat er eben mehr Geld zum Versaufen. So traurig wie das ist, aber die beste Hilfe ist die Nicht-Hilfe. So kommt er vielleicht wirklich an seinem Tiefpunkt an und wird von selbst aktiv und krempelt sein Leben um.

    Ich würde aus der "Psycho-Show" aussteigen. Es ist wirklich gut, daß du weiter weg wohnst. Ich habe selbst alkohokranke Angehörige und ich konnte mich nur stabilisieren, als ich ziemlich konsequent Abstand gehalten haben. Nicht um bei ihnen etwas zu bewirken, sondern um nicht selber mit kaputt zu gehen.

    Hier ist unser Bewerbungslink, bitte klicke ihn an und folge ihm. Dann schalten wir dich fürs Forum frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Lieber Gruß, Linde

    Deine Besorgnis ist berechtigt und du übertreibst nicht.

    In einem nassen Umfeld kann ein Alkoholiker nicht trocken bleiben. Da macht er sich selbst was vor.

    Es ist nur so, daß du ihn nicht ändern kannst. Wenn er dort hingehen will, dann wird er das auch tun.

    Hast du schon eine Idee, wie lange du dir seine Experimente noch anschauen willst?

    Hallo Natascha,

    gut, daß du dich nicht mit deinem richtigen Namen angemeldet hast.

    Ich habe dich jetzt für die Teilnahme am Forum freigeschaltet und dein Thema in den Angehörigenbereich verschoben.

    Du kannst dich jetzt überall austauschen, nur bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Nutzern mit den orangeroten Namen.

    Viele Grüße, Linde

    nach 2 monaten sind wir sogar zusammen in unsere stammkneipe gegangen und haben dort den abend alkfrei verbracht.

    das hat sie sich nie zugetraut dass sie das schafft... ich hab sie nicht gezwungen aber immer wieder gesagt dass es möglich ist und wir das machen wenn sie soweit ist.

    Na dann Prost.

    Melde dich wieder, wenn du wirklich was in Sachen deiner eigenen Co-Abhängigkeit machen möchtest.

    Ihr immer wieder zu sagen, daß gemeinsame Stammkneipenbesuche wieder möglich sein werden, halte ich für grob fahrlässig. Die Rückfallgefahr ist bei Alkoholismus eh riesig, aber im nassen Umfeld liegt sie - ich lehne mich mal aus dem Fenster - bei 100 %.

    Was ihr beide da macht ist einerseits der Versuch des "kontrollierten Trinkens" bei deiner Partnerin und bei dir der Versuch sie mit deiner "harten Arbeit" im kontrollierten Trinkmodus zu halten.

    Das halte ich für den größten Quatsch, den ich hier seit langem gelesen habe.

    Die Sucht holt aber jeden ein, der an der Illusion der Kontrolle festhält. Dann heißt es aufwachen und nicht mit noch und noch mehr Kontrolle die nächste Runde drehen....

    Hallo wifey,

    herzlich Willkommen hier bei uns in der Gruppe.

    Gut, daß du dir auch online Hilfe suchst. Hier in der Gruppe gibt es etliche Frauen, die ähnliches durch haben wie du. Bleib dran!

    Ganz wichtig ist, daß du auf gar keinen Fall erwähnen solltest, daß du hier schreibst. Außerdem lasse bitte nie dein Handy herumliegen und schütze deinen PC mit einem guten Paßwort.

    Ich habe dich jetzt fürs Forum freigeschaltet und dein Thema in den Angehörigenbereich verschoben.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch hier. Du kannst jetzt überall schreiben, nur bitte die nächsten 4 Wochen nicht bei Usern mit einem orangeroten Namen.

    Liebe Grüße, Linde

    Gut, dann bist du hiermit freigeschaltet.

    Dein Thema habe ich in den EKA-Bereich verschoben, du kannst dich aber überall austauschen. Es gibt nur eine Ausnahme: Bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den frisch registrierten Usern schreiben, die du an den orangeroten Namen erkennst.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Tea-Time,

    auch von mir herzlich Willkommen hier in der Gruppe. Ich habe dich gerade eben freigeschaltet und dein Thema in den Angehörigenbereich verschoben.

    Hier findest du viele Frauen in ähnlicher Situation. Du kannst dich jetzt im Forum austauschen, nur bitte die ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich, bei den neu registrierten Usern mit den orangeroten Namen.

    Wenn du Fragen hast, einfach fragen.

    Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch und daß du einen guten Weg für dich findest.

    Liebe Grüße, Linde

    Hobbes

    Weil er viel zutun hat bei sich, die Wohnung muss er erst aufräumen und saubermachen und eventuell braucht er einen neuen Kühlschrank, aber das ist seine Sache..

    Hallo Matrix,

    ich würde keinen Partner wollen, der zu faul ist hinter sich aufzuräumen.

    Du putzt und kochst und wäschst für ihn - und dein Kühlschrank ist gefüllt. Das ist richtig toll für ihn. Muss er sich um nichts kümmern.

    Genau so hilfst du mit, daß er in Ruhe saufen kann. Gibt ja keinen Grund für ihn sein Leben auf die Reihe zu kriegen.

    Nur hoffen und warten, daß sich wie von Zauberhand deine Situation verändert, reicht nicht.

    Während du hoffst und wartest, lernt dein Kind nebenbei, daß saufen, Nichtstun, hoffen und warten normal ist.

    Ich wünsche dir, daß du endlich von dir aus aktiv wirst.

    Viele Grüße, Linde


    Ich habe über 10 Jahre den Kontakt einschlafen lassen, sonst wäre ich kaputt gegangen.

    Es ist in Ordnung sich zu schützen, vor allem, wenn man selber Kinder hat.

    Die saugen ja - wie man selbst früher auch! - das suchtgeprägte Verhalten auf. Viele Kinder oder Enkel aus suchtkranken Familien werden später selbst Alkoholiker oder suchen sich Alkoholiker als Partner. Warum? Weil sie ganz, ganz früh verinnerlicht haben, daß das normal ist.

    Ich habe erst mit ca. 10 bis 12 Jahren angefangen zu erahnen, daß etwas in meinem Zuhause nicht stimmt. Ich war ganz oft nach der Schule bei meiner besten Freundin und da war eine völlig andere Atmosphäre: lebendig, fröhlich, wertschätzend.

    Zu der Zeit habe ich nicht bewußt verglichen oder gar darüber reden können. Das Familiengeheimnis mußte unter allen Umständen gewahrt bleiben... auch wenn wir Kinder dabei draufgegangen sind. Aber die regelmäßigen Besuche bei meiner besten Freundin in ihrem gesunden, suchtfreien Zuhause haben mir klar gemacht, daß es ein anderes Leben geben muß. MIt 18 bin ich daheim ausgezogen und auf Abstand gegangen. Und aus dem äußeren kilometergroßen Abstand wurde mit der Zeit ein innerer Abstand.

    Du darfst dich schützen, du darfst Abstand halten. Du darfst auch gefrustet und traurig sein. Nasse Alkoholiker sind unerreichbar. Und wenn das die eigene Mutter ist, ist das erschütternd bis ins Mark.

    LG, Linde

    Hallo adeline,

    herzlich Willkommen hier bei uns in der Gruppe. Es ist erschütternd zu lesen, was Alkohol in einer Familie anrichten kann.

    Du hast es richtig gemacht und bist da raus. Auch wenn es sich völlig verkehrt anfühlt. Aber schau auf deinen Sohn.

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    Viele liebe Grüße, Linde