Beiträge von Linde66

    Ja, hol dir die Hilfe die du brauchst, damit du in Bewegung kommst, sei es Therapeutin, Selbsthilfegruppe, Alanon...

    Hört sich nicht so dolle an, diese innere Erstarrung und auch diese Fixierung auf deinen Mann. Es ist nie gut, wenn man andere Menschen zu seinem eigenen Lebensinhalt macht. Dadurch wird mal total abhängig von denen: wie ist er drauf? haben sie Zeit für mich? trinkt er oder nicht? ... Nee, ich bin der Mittelpunkt von meinem kleinen Universum! Damit fahre ich seit Jahren gut. Hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern mit Lebensfreude.

    So langsam dürfte es doch mal Lebendigkeit, Beweglichkeit und Focus auf DICH sein! Findest du nicht auch?

    Grüße, Linde

    "Unser" Forum hat Geburtstag heute!

    Das möchte ich zum Anlaß nehmen, euch Machern im Hintergrund ein DICKES Dankeschön zu sagen! :D

    Ihr seid klasse!

    DANKE für das, was ihr uns hier ermöglicht. Ich bin zwar noch nicht so lange hier, aber hierherzukommen war eine meiner besten Entscheidungen.


    Liebe Grüße, Linde

    Zitat

    und ich glaub das Schreiben hier bewegt so Einiges in mir, mehr als sich jemals bisher bewegt hat.

    Und genau deswegen sind wir hier!! :wink:

    Bist auf einem guten Weg, DEINEM Weg! Hinein ins Neuland.

    Ich finde es schön, wie wertschätzend du schreibst, was du Gutes von daheim mitbekommen hast an Eigenschaften und Fähigkeiten. Daraus kannst du so viel machen! Keine Kindheit läuft optimal, es liegt an uns, das für uns Beste daraus zu machen.

    Und die Träume zeigen nichts anderes, als daß du dich im Moment wirklich auf deine wichtigen Themen einläßt. Bleib dran, es lohnt sich!

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Olive!

    Ich bin lieber allein allein als zu zweit allein!!

    Bin seit langem Single und fühle mich sauwohl damit. Man kann das durchaus als Chance begreifen! Du kannst tun und lassen was du willst. Du solltest halt auch was tun. Sozialphobie...? Ich kenn mich da nicht aus, aber so gaaaaaanz aus der Ferne betrachtet hört es sich bissel nach Ausrede an. Niemand auf diesem Globus ist dafür zuständig, uns zu betreuen, beschäftigen, behüten, bespaßen, die Langeweile zu vertreiben! Da ist Eigeniniative angesagt!

    Hast du keine Hobbies? Vereine gibt's allerorten. Chor, Kirchengemeinde, Walkinggruppe, Schulelternbeirat, Sportverein, Kegelclub, keine Ahnung was sonst noch... Selbst ist die Frau! Oder willst du den Rest deines Lebens mit Warten verbringen? Warten auf den, der bei dir den Startknopf drückt? Damit du endlich DEIN Leben beginnst? :wink:

    Das Leben ist voll von tollen Möglichkeiten. Und wir haben nur das eine. Und schwupps isses um! Die Angst vor Veränderungen ist schon verständlich. Aber vielleicht kannst du ja mal mit kleinen Schritten Richtung Neuland marschieren...

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Aldalas,

    das mit dem persönlichen Tiefpunkt eines Alkoholikers habe ich hier schon oft gelesen. Den braucht es wohl, damit ein Alkoholiker endlich von sich aus um Hilfe nachsucht.

    Ob das ein körperlicher Zusammenbruch ist oder ein anderer Auslöser? Das ist wahrscheinlich unterschiedlich. Und manche kommen nie an den Punkt und werden mit ihrer Sucht alt. Meine Mutter trinkt seit ca. 40(!) Jahren. 40!!! Sie ist schwach, sie ist mager, sie hat Hautkrebs, sie hat Leberzirrhose, sie kann kaum noch was essen... aber ihren Tiefpunkt??? Nee, gerade letzte Woche hat sie mir gesagt, daß sie alles im Griff hat und es ihr so gut geht, wie schon lange nicht... Tja.

    Ich konzentriere mich auf mein Leben. Da kann ich etwas gestalten und bewirken. Ich habe kein schlechtes Gewissen dabei. Sie ist für sich, ich bin für mich verantwortlich. Was jeder draus macht ist seine Sache!

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Karo,

    auch von mir herzlich willkommen hier! Lese und schreibe hier viel, dann sortiert sich es bei dir mit der Zeit...

    Wie Roa schon so ähnlich geschrieben hat, wurden wir in unserer Herkunftsfamilie aufs Helfen "programmiert". In einer suchtfreien Familie umsorgen die Eltern die Kinder. Sie beschützen und begleiten sie. Sie helfen ihnen und fördern sie. So sollte es sein!

    In einer Alkoholikerfamilie werden die Rollen vertauscht! Hier müssen sich die Kinder um die Eltern sorgen, ihnen helfen, ihnen Entscheidungen abnehmen, für sie da sein usw. Kein Kind macht so etwas freiwillig. Wir wachsen in diese Rolle hinein, und wenn wir nicht aufpassen, dann bleiben wir darin stecken.

    Wir werden co-abhängig. Wir werden süchtig danach, gebraucht zu werden, anderen zu helfen, andere zu retten... Wenn du magst, lies mal die Grundbausteine für Co's. https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…bhaenigkeit.php

    Es ist wichtig, gut für sich selbst zu sorgen, das macht frei und unabhängig. Die Eltern konnten uns nicht so gut auf unserem Weg in die Selbständigkeit begleiten, sie waren mit ihren Problemen beschäftigt.

    Ich kenne das gut, diese Mischung aus Hölle und schönen Waldspaziergängen, aus Lallen und lecker Bohnensuppe zu Mittag... Das macht es uns so schwer, die Eltern waren im nüchternen und im betrunkenen Zustand wie 2 völlig verschiedene Menschen... Wie soll man das als Kind erfassen...? Schwierig.

    Den Alkoholiker kann kein Kind dieser Erde retten! Das kann er nur für sich selber tun! Du konntest nichts tun, wirklich nicht. Er hatte die Verantwortung für sein Leben. Er hätte sich helfen lassen können von Profis. Aber es war seine Entscheidung, es nicht zu tun.

    Es ist immer schwer, einen Menschen zu verlieren. Es tut weh. Es kommen sehr sehr viele Gefühle hoch. Vielleicht sogar welche, die zuvor nie hochkommen durften...

    Schreib weiter hier und lies dich in einzelne Threads ein, so konnte ich für mich auch viele Anregungen aufgreifen.

    Linde

    Hallo Gatita!

    Jaaa, ich weiß, daß du GENAU JETZT am Strand liegst und die Sonne genießt! 8)

    Nur so 'ne kleine kühle Brise von hier:
    - diese Woche habe ich meine Kakteen von der Terrasse ins Haus geräumt
    - diese Woche habe ich mein Auto winterfest gemacht
    - heute war ich spazieren und habe bis über die Knöchel im Herbstlaub "gewatet"
    - morgens hat es 4(!!!!!!!!!) Grad hier :shock:
    - ich finde, Fleecepullis sind eine geniale Erfindung :D

    Grüße von der Eisbärin...

    Hallo!

    Weitsicht, bei dir finde ich immer Denkanstösse.

    Zitat

    so haben wir es als kleine Kinder erlebt, dieses Aggressionspotential der streitenden Eltern, war für uns, als wenn es um Leben und Tod ging.Ich habe mal gelesen, dass es für Alki-Kinder so zu Hause ist, als wenn ein Dinosaurier im Wohnzimmer wäre. Das macht panische Angst.

    Dann war es bei mir eine Tyrannosaurus Rex-Herde...! :shock:

    Du hast das sehr gut beschrieben. Ja stimmt, vielleicht ist es die ALTE Angst, die in einer aktuellen Situation hervorkommt. Ich kenne das gut, daß ich in eigentlich ganz "normalen" Situationen plötzlich eine Assoziation habe und dann nicht mehr im aktuellen Geschehen bin, sondern gefühlsmäßig im ALTEN Geschehen.

    Zitat

    Flüchten oder Rückzug ist kindliches Verhalten.

    Schon, aber ist es nicht so, daß man sich manchmal einfach besser aus bestimmten Situationen rausnimmt, damit nicht alles bei einem selbst noch schlimmer wird? Oder, daß man sich in manche Situationen erst gar nicht reinbegibt, solange man sich dem noch nicht gewachsen fühlt?

    Manfred, wenn ich das augenscheinlich glattgebügelte Leben meines Bruders betrachte, dann kam bei mir schon als mal der Neid auf. Das ist inzwischen vorbei. Weißt du, er ist mein KLEINER Bruder! Und ewig wurde er mir als das Vorbild präsentiert! Was er alles hat, was er alles kann, was er alles erreicht hat... Keiner hat eine Sekunde darauf geschaut, was ich "habe", "erreicht habe", "kann"... Meins zählt nicht. Interessiert sich auch keiner dafür, fragt keiner danach. Ist wohl nicht konventionell und vorzeigbar genug, grins!

    Wichtig ist, daß man selber mit sich einverstanden ist und sich glücklich/einverstanden mit seinen Entscheidungen fühlt. Und das tue ich. Wenn allerdings so Phasen der Unentschlossenheit länger andauern, da fühle ich mich nicht wohl, sicher. Dann bin ich auch angreifbarer als sonst. Aber daran arbeite ich.

    Zitat

    Trotz allem mag ich auch meine intensive Gefühlswelt mit ihren Tiefen, aber auch Höhen.

    Stimmt!

    Gruß von der Linde an die Tanne! :D

    Hallo liebe Weitsicht!

    Dann wünsche ich dir an dieser Stelle mal, daß du von den Zigaretten loskommst und drücke dir gaaaanz fest die Daumen!!! Ich bin sicher, du schaffst es! Was brauchst du noch diese Vernebelung um dich rum, du heißt doch nicht umsonst WEITSICHT! :wink: So ein Name verpflichtet... 8)

    Hallo @ all,

    mir fällt in diesem Zusammenhang folgendes ein: Ich hatte ganz am Anfang meiner Therapie die Riesenangst, selber automatisch zur Alkoholikerin zu werden. Das legte sich mit der Zeit, die Angst ist jetzt weg. Mein anfängliches Therapieziel war es, NICHT zum Alkoholiker zu werden. Später erkannte ich meine Eßsucht und auch Fernsehsucht. Dann war das Therapieziel, von der Eß- und Fernsehsucht loszukommen. Geschafft!

    Wenn ich weiter die Sucht verlagert hätte auf immer neue "Betätigungsfelder", dann wäre ich die nächsten Jahrzehnte beschäftigt und meine Therapeutin könnte sich 'ne Luxusvilla auf Mallorca leisten... Schließlich gibt es ja neben dem Alkohol noch die Beziehungssucht, die Tablettensucht, das Helfersyndrom, die Kaufsucht, die Arbeitssucht, die Bulimie, das selbstverletztende Verhalten, die Co-Abhängigkeit.... Man kann die alle durchmachen. Man muß aber nicht! 8)

    Nee, inzwischen habe ich das zugrundeliegende Muster erkannt: die Suchtstruktur. Und mein Ziel ist und bleibt es, komplett SUCHT-FREI zu bleiben.

    Vielleicht ist es das, wovon die trockenen Alkoholiker hier schreiben: es reicht nicht, nichts mehr zu trinken, sondern TROCKEN ZU DENKEN.

    Grüße, Linde

    Hallo Nadine!

    Ich habe mir gerade die Beiträge durchgelesen und merke, daß ich Alkoholkonsum so ähnlich sehe wie Sleepless.

    Ich bin jetzt 42 Jahre. Am Anfang, als mir die Trinkerei bewußt wurde, da habe ich gedacht, daß ich niemals trinken darf, sonst werde ich automatisch selber zur Alkoholikerin. Aber das passiert nicht zwangsläufig! Außerdem dachte ich: Wenn ICH demonstrativ nichts trinke, dann wacht SIE vielleicht auf und trinkt auch nichts mehr... Wenn's nur so einfach wäre...

    Nee, ICH bin ICH und ich trinke ganz selten mal etwas Alkoholisches, dann aber mit Genuß. Alleine trinke ich nie, eher, wenn ich mit Freunden mal zum Essen gehen.

    SIE ist die Alkoholikerin, nicht ich. Von ihr habe ich nicht den Alkoholismus übernommen, sondern das Suchtmuster! Ich bin eßsüchtig geworden. Inzwischen habe ich es durch jahrelange Therapie geschafft, die Eßsucht hinter mir zu lassen. Habe auch keine neue Sucht ausgebildet. Wenn mir aber jemand etwas vor die Nase stellt, was ich früher paketweise verschlungen habe, dann erinnert sich mein Körper an die Sucht. Aber ich bin hellwach und kann gut mit solchen Situationen umgehen.

    Wir als EK haben in unserer Kindheit das Suchtmuster verinnerlicht. Ob wir überhaupt eine Sucht - und wenn ja, welche Sucht wir entwickeln, das ist individuell ganz unterschiedlich.

    Grüße, Linde

    Guten Morgen Nadine!

    Dir stehen gleich 2 Operationen bevor, meine Güte! Hoffe, du hast im Moment keine so argen Schmerzen...

    Wenn du eh vorhast, dir einen Therapeuten/in zu suchen, dann wäre es vielleicht gut, bald damit anzufangen. Denn die Wartezeiten für ein Erstgespräch sind manchmal - nicht überall - doch recht lang. Wenn du IN 2 Monaten anfängst, und dann nochmal 1 oder 2 Monate warten mußt.... das wäre seeeehr lang bis dahin. Kannst ja mal schauen, wie es dir geht in der nächsten Zeit und vielleicht beide Aktionen parallel laufen lassen: Hände und Therapeut.

    Aber in der nächsten Stadt hat es sicher Caritas, Alanon usw. wo du dich kostenlos und ohne Wartezeit hinwenden kannst. Die stehen im Telephonbuch oder I-Net.

    Wie sich unsere Geschichten ähneln... Ich habe meine Mutter diese Woche angesprochen und sie gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, einen stationären Entzug zu machen. Ich habe ihr gesagt, daß es mir in der Seele wehtut, zuzuschauen wie sie sich mit dem Alkohol zugrunde richtet. Weißt du, daß sie fast wörtlich dasselbe gesagt hat wie deine Mutter?! ICH HAB ALLES IM GRIFF!

    Nee, da ist keine Krankheitseinsicht. Und wir Familienangehörigen haben keine Chance, da etwas zu bewirken. Deswegen bleibe weiter auf Abstand. Und kümmere dich um DEIN Leben.

    Wenn du wartest mit deinem Leben, bis sie endlich trocken ist, dann mußt du vielleicht seeeeehr lange warten. :wink: Ich sag das mit einem Augenzwinkern, mir geht's ja grad ähnlich.

    Wirst du denn an den PC können und schreiben können, trotz Hand-OP's?

    Liebe Grüße und ein gemütliches Wochenende!

    Linde

    Zitat

    Ich wünsch dir einen schönen Abend

    Danke! Ich dir auch! Habe vorhin meinen Holzofen angeheizt, jetzt kommt Lagerfeuerstimmung auf...
    Das ist das Schönste am Suddelherbst:
    mein Ofen! :wink:

    Linde

    Hallo Manfred!

    Geht's dir heute abend wieder bissel besser? Das Gefühlschaos kommt mir absolut bekannt vor... War bei mir nicht anders.

    Die alten Dinge passen nicht mehr zu einem, die neuen sind noch nicht so präsent. Dadurch tut sich eine Lücke auf, das berühmte Loch, in das man gerne reinfällt. :wink: Ich habe die Erfahrung gemacht, daß diese Lücke, dieses Niemandsland, Neuland, Atempause - wie auch immer man diesen Schwebezustand benennt - eine Riesenchance ist. Man muß es nur 'ne zeitlang mal so sein lassen, offen sein nach allen Richtungen.

    Viele knallen sich in so einer Phase mit wer weiß was zu. Aber wenn man es schafft, die "Lücke" auszuhalten, dann erlebt man etwas Wunderbares: etwas Neues wächst heran. Neue Ideen, bisher nie gelebte Gefühle, ungetane Handlungen, neue besser passende Menschen. Man bekommt immer mehr Vertrauen in die eigene Entscheidungsfähigkeit, weil man lernt, auf die leisen inneren Regungen zu hören. Die werden ja nun nicht mehr vom Familienstreit übertönt.

    Hey, ich habe auch einen "perfekten" Vorzeigebruder! Ich würde auch gerne Kontakt mit ihm, seiner Frau und vor allem seinen Kindern halten. Aber das ich sehr schwierig. Er bezieht eindeutig Position für unsere Alk-Mutter, unser beider Mißbraucher-Vater. Was könnte ich von meiner Schwägerin erwarten...? nee, die leben ihr eigenes Ding und schauen nicht rechts und links.

    Gerade denke ich, daß der Preis sehr hoch sein muß, den mein Bruder für das glattpolierte Image zahlen muß. Er verdrängt wie ein Weltmeister, aber seine körperlichen Symptome sprechen eine deutliche Sprache... Nee, ich möchte nicht mit ihm tauschen! Ich bin gerne NICHT perfekt, dafür seeehr lebendig! :D

    Wenn du dich wirklich gefährdet und bedroht siehst, dann schaff dir eine Gegensprechanlage, eine neue Tel./Handy-Nr. und ein Pfefferspray für die Hosentasche an. Und einen Rottweiler. Zum Sport machen und auch zum schmusen auf der Couch. Ich sag das mit 'nem Augenzwinkern, o.k.? Du sagtest ja, daß eure Auseinandersetzungen sehr, sehr aggressiv verlaufen sind. Ich kann mir schon gut vorstellen, daß dich das sehr beschäftigt, wie die wohl reagieren werden.

    Ich bin immer noch der Meinung, daß die dich wahrscheinlich antesten werden, ob du einknickst, dich aber dann in Ruhe lassen werden. Meine Erfahrung jedenfalls war so...

    Manfred, das mit dem erneuten Kontaktabbruch werde ich in meinem Thread schreiben, vielleicht heute abend spät. Muß mich da selber nach dem gestrigen Erlebnis erst rantasten. Aber heute ging es mir gut. Ich war innerlich leer, aber auf eine gute Art. Wie wenn eine Riesenlast von mir abgefallen ist.

    Habe vorhin zum erstenmal diesen Herbst in meinem Ofen Feuer angemacht! Es ist einer mit Guckfenster vorne, ich kann die Flammen beobachten, wunderschön! Ja, ich genieße die Ruhe bei mir daheim sehr.

    Die Veränderung, das Wunder passiert immer in uns drin. Du machst das schon! Und WAS für dich dran ist und WANN es soweit ist, das spürst du ganz bestimmt.

    Alles Liebe, Linde

    Hallo Sibi.

    Das mit dem Grenzen ziehen, dem Hilfe einfordern und dem Zurückziehen dürfen ist einfacher anzuwenden bei Menschen der 'Peripherie': Kollegen, Verkäuferinnen, Tankwart..

    Bei Familienangehörigen gehört das für uns EK und Überlebende zur Hohen Schule!

    Die paar Tage Abstand haben dir offensichtlich gutgetan und geholfen, dich zu sortieren. Und jetzt kannst du mit der Umsetzung anfangen.

    Alles Liebe, Linde

    Wenn's um Kinder geht MUSS man eingreifen! Ich hätte dasselbe gemacht.

    Ich wollte, IRGENDJEMAND hätte damals sich für MICH eingesetzt und das Jugendamt verständigt. Dann wäre mir vielleicht einiges erspart geblieben...

    Du hast Zivilcourage gezeigt. Was gibst du da auf die Meinung deines Mannes oder der Nachbarn....? Nee, das war gut und jetzt sind die vom Amt dran, hoffentlich kümmern die sich auch!

    Liebe Grüße von Linde

    Hallo Yvonne!

    Ich frag mal bewußt provozierend: Was geht dich die Wohnung deiner Mutter an? Du wohnst nur vorrübergehend da und ich finde, du solltest dich da raushalten.

    Deine Mutter ist im Entzug schreibst du. Gut so. Vielleicht schafft sie es, ich wünsche es ihr und euch.

    Durch dein Verhalten nimmst du ihr die Chance, IHR Leben selber aufzuräumen! Wenn sie heimkommt, hat sie vielleicht das starke Bedürfnis, für sich die alte Zeit noch einmal anzuschauen und dann damit abzuschließen. Dazu gehört, daß sie das, wovon sie sich trennen will, selber entsorgt, wann immer es für sie soweit ist.

    So aus der Ferne betrachtet empfinde ich es als Grenzüberschreitung deinerseits, die Sachen deiner Mutter durchzuwühlen.

    Es ist ihre Entscheidung, wie sie mit ihren Sachen umgeht. Laß ihr doch ihre Entscheidungen und kümmere du dich um dich. Selbst wenn sie heimkommt, und ihr Leben doch nicht geregelt kriegt und die Wohnung wieder verlottert, dann ist es trotzdem IHR Leben.

    Bist du co.?

    Liebe Grüße, Linde

    Erstens und Zweitens und Drittens und Adler und Kondore und Eisbrocken und Füchse und Prinzen und Ex und "Freund" und junger Mann und Geschichte und Gewichte...!!!

    Jesses :!::wink::D Ja saache mol...

    Als ich dich heute früh vor der Arbeit gelesen habe, da hab ich nur noch gegrinst! Ich hab die Tage mal von Plattentektonik gesprochen, du schreibst von Eisbergen, die zu Packeis zerbröseln... Ja, ja, da ist einiges bei uns in Bewegung geraten. Gut so.

    Bitte bewahre dir deine Wildheit! Und deine Erdung! Und deinen kritischen Blick! Ich nehme mich da nicht aus, aber ich glaube, daß wir EK immer in 'Gefahr' kommen können, unsere Grenzen nicht wahren zu können, wenn's nah wird. In der Partnerschaft sollte es die eigenen Grenzen ja auch geben, nur halt andere als in der Herkunftsfamilie.

    Du schreibst:

    Zitat

    Die Sorgen fehlen mir nicht.

    Da scheint die Co-Abhängigkeit gleich mit weggedriftet zu sein. Wunderbar.

    Du hörst dich kraftvoll an. Und um dich herum sind zwei gigantische Ozeane, da ist viiiiieel Platz drin für Eisberge...

    Meine Totemtiere sind die Anakonda, die Braunbärin und die Fledermaus.

    Linde

    Hallo Almacya!

    Das hört sich gut an!

    Zitat

    ich hab auch keinen Bock mehr Sachen zu tun, nur damit es weniger Stress gibt oder um anderen zu gefallen.

    Mach einfach weiter dein Ding! Und vielleicht solltest du überwiegend in deiner eigenen Wohnung bleiben, damit dich der Kontakt mit deiner Mutter nicht immer wieder so aufmischt... Nur mal so eine Idee. Und gegen Depressionen in einer anderen Stadt helfen: Sportverein, Chor, Studentenkreis usw. Irgendwann wirst du eh flügge, warum nicht jetzt? :wink:

    Grüße von Linde

    Hallo liebe sibi!

    Schön, daß du wieder da bist! Und vor allem, daß du dich bissel erholen konntest!

    Dein Sonnenstrahl ins Herz hinein ist angekommen, danke schön! :D Wo es doch heute den ganzen Tag geregnet hat... Aber das Wasser ist nur außen, wichtig ist, wie es innendrin aussieht!

    Du schreibst:

    Zitat

    Es ist also in mir drin und nun gilt es solche Erholungen immer wieder einzuplanen, damit ich seelisch auftanke.

    Und für Erholung braucht man nicht bis zum nächsten Urlaub zu warten, Erholung kann vieles sein. Bewußt eine Blume anschauen, den Rennschuh kraulen, Kerzenlicht, 'ne Tasse Tee zwischendurch, so kleine Atempausen zwischen dem Entlausen.... :wink:

    Alles liebe, Linde