Beiträge von Linde66

    Hallo Vayana,

    du kommst nur selten ins Forum und wenn, dann fragst du uns nach unseren Einschätzungen. Diese ganze Diskussion um die Ansichten einer Person, die hier kein Mensch kennt, die könnte hier noch endlos weitergehen.

    Kann es sein, daß du diese Fragen für dich selber stellst?

    Wie geht es eigentlich dir? Bist du für dich weitergekommen?

    Viele Grüße, Linde

    Liebe Myla,

    die Trennung von so einem gefährlichen Mann ist die gefährlichste Situation für eine Frau überhaupt. Nimm das wirklich ernst. Es sterben täglich Frauen durch die Hände ihrer "Partner".

    Hol dir bei dir vor Ort Hilfe. Lass dich beraten. Halte bis ihm gegenüber den Ball flach. Provoziere nicht. Lass dein Handy nicht rumliegen.

    Hallo Myla,

    ich habe dich gerade für den Erfahrungsaustausch im Forum freigeschaltet. Du kannst jetzt überall schreiben, nur bitte die nächsten 4 Wochen noch nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Teilnehmern mit den orangeroten Namen.

    Dein Thema verschiebe ich in den Angehörigenbereich.

    Viele Grüße, Linde

    Hast du dir mal überlegt, daß er vielleicht nüchtern auch ein gefährlicher Mann ist - nur eben anders gefährlich?

    Denn er manipuliert dich.

    Er lullt dich ein mit Tränen, Entschuldigungen, Versprechungen usw.


    Der Mann ist als Gesamtpaket betrachtet lebensgefährlich für dich.


    Zum Glück ist das deine Wohnung. Trotzdem: Wo kannst du kurzfristig hin? Eltern? Geschwister? Kollegin? Freundin? Frauenhaus?

    Nimm dich wichtig. Keine Frau muß so einen Mist aushalten.

    Das Forenteam
    2. November 2021 um 16:19

    Ich habe dir mal hier einen Text verlinkt, in dem eine Liste oben steht. Man vergißt so viel, wenn man in der schlimmen Situation selber drin steckt.

    Außerdem gibts Links zu Hilfestellen.

    Gut wäre, wenn du zu deinem Hausarzt gehst und die Verletzungen dokumentieren läßt. Einfach ohne Termin hingehen und sagen, es ist was Schlimmes passiert und du brauchst Hilfe.

    Und du selber kannst deine Verletzungen einfach photographieren mit dem Handy.

    Es ist wirklich gut, daß du das alles mal hier so minutiös aufgeschrieben hast.

    Das steht jetzt da und du kannst es dir in Ruhe nochmal nachlesen, wenn du mal wieder anfängst an deiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln.

    Ist er aktuell in der Wohnung?

    Paß auf dein Handy auf. Sichere es mit einem ordentlichen Paßwort, daß nicht zu erraten ist.

    Mit dir ist nichts falsch, Myla.

    Du bist Opfer von häuslicher Gewalt und die "Liebe" vernebelt dir die Sicht auf die Realität.

    Die Realität ist, daß du in absoluter Lebensgefahr bist.

    DU KANNST JEDERZEIT VON IHM GETÖTET WERDEN.

    Ich meine das absolut ernst.

    Er hat dich mehrfach gewürgt.

    Es ist bei einem nassen Alkoholiker vollkommen sinnlos, sein besoffenes und sein ausgenüchtertes Ego zu trennen. Nur weil er mal einen niedrigen Spiegel hat, liebt er dich trotzdem nicht. Du bist nur diejenige, die er benutzen, ausnutzen, mißbrauchen und mißhandeln kann.

    Das ist bei dir wie Gehirnwäsche, du zweifelst an deiner eigenen Wahrnehmung und sprichst noch von Liebe, obwohl du deine blauen Flecken und vermutlich auch die Würgemale noch sehen kannst.

    Pass absolut auf, daß er nicht an dein Handy oder deinen PC kann, denn das ist deine Lebensversicherung!

    Es ist super gut, daß du dir online Hilfe suchst.

    Hallo mendo,

    herzlich Willkommen noch hier im Forum und auch von mir herzliches Beileid zu deinem Verlust.

    Ich habe deine beiden Themen zusammengefasst, damit es übersichtlich bleibt.

    Hier bei uns im Forum schreiben hauptsächlich selbst Betroffene. Ich wünsche dir, daß du Antworten auf deine Fragen bekommst. Aber manchmal gibt es keine abschließenden Antworten, sondern es bleibt nur die Akzeptanz.

    Lieber Gruß, Linde

    Du nimmst immer wieder den Hund als Ausrede. Der arme Hund muß ins Tierheim usw. usw.

    Aber lieber läßt du dich umbringen?

    Wie wäre die Idee den Hund im Tierheim in Sicherheit zu bringen und dich im Frauenhaus in Sicherheit zu bringen? Mit der Option, daß du den Hund wieder abholst, wenn du selbst eine Wohnung hast?

    Hallo Zoe,

    herzlich Willkommen zurück hier in der SHG. Gut, daß du dich wieder gemeldet hast. Vielleicht kannst du ja jetzt wieder öfters schreiben. Das Lesen und Schreiben hier hat schon viele durch solche schwierigen Phasen begleitet und unterstützt.

    Tia ist heftig. Wie gehts dir denn inzwischen? Nimm dich wichtig.

    Hotel ist ab morgen? Bist du jetzt aktuell gerade in Sicherheit? oder bist du in Gefahr?

    Lieber Gruß, Linde

    er versteht es einfach nicht. Ich habe es ihm so oft versucht zu erklären... vergeblich.

    Wie wäre es, wenn du das so wie es ist akzeptierst und ab sofort nichts mehr erklärst.

    Viiiel früher solchen Gesprächen eine andere Wendung geben, denn du weißt ja aus zig Wiederholungen, daß sie immer gleich frustrierend ablaufen.

    Einfach mittenrein sagen: Du, war nett mit dir zu telefonieren, aber ich bin grad auf dem Sprung, bis denne.

    Gar nicht mal genau sagen, was man vor hat, was man unbedingt noch schnell erledigen muß oder womit man beschäftigt ist. Lügen holen einem irgendwann ein. Ich habe mit solchen Sätzen gute Erfahrung gemacht. Man muß nichts "wichtiges" vorliegen haben, um sowas zu sagen. Es reicht, daß ich gerade meine Wäsche aufhänge. Muß er doch gar nicht wissen. Für mich ist es jetzt dran, es ist wichtig. Aber ich brauche mich vor niemandem zu rechtfertigen. Einfach der Satz: Du, war nett, aber ich bin jetzt gerade auf dem Sprung. - Was? - Erklär ich dir ein anderes mal. (Hat sich aber nie wer dafür interessiert)

    Selbst die Dauer und das Ende des Gesprächs umsetzen, hat was von Handlungsfähigkeit.

    LG, Linde

    Hallo, guten Abend.

    Du hattest zuvor geschrieben, daß du mit deiner Mutter aneinander gerätst, weil ihr nicht komplett gleich darüber denkt. Aber das geht ja gar nicht. Sie ist die Frau, du bist die Tochter. Sie ist jetzt erst einmal raus.

    Was hast du damit gemeint, daß sie nicht richtig handelt? Sollte sie bleiben? Sollte sie gehen? Für jeden gibts ja eine eigene Schmerzgrenze, ab der er einfach nicht mehr länger im destruktiven, suchtkranken System drinbleiben will.

    Ihr habt beide keinen Einfluß auf seine Entscheidungen. Es kann sein, daß er wie so viele andere Alkoholiker an seiner Sucht zugrunde geht. Ich habe das im engen Familienumfeld schon erlebt und es war sehr grausam. Ich habe schlimme Erinnerungen daran. Erst später ist mir das Ausmaß eines Gefühls bewußt geworden, was ich so damals gar nicht wahrgenommen habe: mein Ohnmachtsgefühl.

    Einfach absolut nichts tun zu können, das ist ja etwas, was einem im "normalen Alltag" so nicht begegnet. Ich konnte meine eigene, teils schwierige Situation verbessern oder beeinflussen. Aber bei Suchterkrankungen von Angehörigen steht man machtlos daneben.

    Das einzige was man machen kann ist den Abstand verändern und Häufigkeit oder Ort der Begegnungen selber festlegen.

    Nur weil Weihnachten ist, ändert das ja nichts an der Sucht.

    Magst du etwas für dich selbst planen?

    Liebe Grüße, Linde

    würde gerne auf einzelne Beiträge eingehen, schaff das mit dem zitieren aber noch nicht. nehme an es geht mit dem Gänsefüsschen Zeichen, aber das Zitiert immer die Ganze antwort, lösch ich da einfach das weg , was ich nicht zitieren möchte?

    Genau. :):thumbup:

    Und dann kannst du unterhalb vom Zitatfeld weiterschreiben.