Beiträge von Linde66

    Warst du auf einem Konzert von ihm? Wie bist du in diese Situation gekommen?

    Du warst Anfang Monat schon mal an einem für dich aufwühlenden Ort.

    Was erwartest du, wenn du dich selber als „victim“ quasi anbietest?

    Bleib dir treu und halte Abstand von allem und jedem, was dich an die Vergangenheit erinnert.

    Meinst du mit Rückschlag erlitten einen Co- Rückfall? Wie ich es verstanden habe bist du freiwillig da hin, mit Hoffnungen und Erwartungen. Das funktioniert im nassen Umfeld nicht.

    Ich wünsche dir, daß du aus der Erstarrung raus kommst und z. B. joggen gehen kannst.

    Liebe Grüße, Linde

    Bist du denn seit deiner Anmeldung hier zu einer Schlussfolgerung gekommen?
    Dein erster Satz war, daß du dir über deine Partnerin das Gehirn zermarterst. Das scheint nach eineinhalb Monaten immer noch so.
    Der entscheidende Punkt ist, daß es hier um dich und nicht um sie gehen sollte.

    DU bist die Orientierung. Nimm dich wichtig. Das Drumherum kann machen was es will.
    Wenn dir ein Glas zu viel ist und alle anderen finden drei Gläser o.k., dann ist das doch völlig egal. DIR ist ein Glas zu viel. Fertig. Gibt so viele o,o Promille Menschen.

    Stell dir vor, alle deine bisherigen Beziehungen inkl. der aktuellen waren nur Zwischenschritte auf dem Weg zu einer wirklich erfüllenden Beziehung.

    Mit dieser Frau wirst du das nie bekommen, wage ich zu prognostizieren.

    Ich bin EKA, also erwachsenes Kind aus einer suchtkranken Familie. Für mich käme keine Partnerschaft infrage, bei der auch nur ein einziges Glas konsumiert wird.
    Ich verbiege mich doch nicht! Warum auch? Mir geht’s gut als Single.

    Die Vorstellung eine Paartherapie zu machen, um mit dem Konsum eines Partners klarzukommen, finde ich haarsträubend.

    Warst du schon mal Single? Es tut gut, sich aus Beziehungen aller Art rauszunehmen, die einem nicht gut tun.
    Du hast das jetzt 2 x hintereinander. Ich wünsche dir Mut zu den notwendigen Veränderungen. Sie trinkt und wird weiter trinken.

    Wie praktisch, wenn man einen Schicksalsschlag vorbringen kann. Damit kann man die Angehörigen schön im Co-System halten. Und wenn man von offizieller Stelle bescheinigt bekommt, daß Rückfälle dazugehören, dann ist das ein willkommener Freibrief.

    Was ein Quatsch. Es gibt so viele hier, die gesoffen haben, weil ihre Fußballmannschaft gewonnen oder verloren hat, weil der Nachbar gegrillt hat, weil das Wetter schön oder der Chef blöd war.

    Es ist egal.

    Es gibt viele hier, die 10, 15 Jahre rückfallfrei trocken sind. Die haben die Verantwortung für sich übernommen und ihr Leben umgekrempelt.

    Der Satz „Ein Rückfall gehört dazu“ ist unter den Top 10 der Rückfallgründe.

    Achte auf das was er tut und höre nicht auf das was er verspricht.

    LG, Linde

    Hallo Lara,

    herzlich Willkommen zurück hier. Das Herzchen habe ich angeklickt dafür, daß du dich auf den Weg gemacht hast zu dir. Phasenweise kann sich das schmerzhaft und "falsch" anfühlen. Ich weiß noch, daß ich nach dem Kontaktabbruch die ganze Palette an Gefühlen durchgemacht habe - vor allem an Feiertagen, Geburtstagen usw., an denen normalerweise Familie angesagt gewesen wäre.

    Aber dann habe ich hingeschaut und traurig festgestellt, daß da gar keine richtige Familie war, nur so ein suchtkrankes System, was um sich selber kreist. Dann war ich wieder erleichtert da raus zu sein.

    Deine Kraft war die ganze Zeit gebunden. Jetzt hast du sie für dich und es ist normal, daß genau jetzt Zweifel und Fragen kommen. Das war bei mir dasselbe. Wann fängt mein Leben an? Was fange ich mit meinem Leben an? Durchatmen. Tempo rausnehmen. Das Leben lebt die Antworten in die Fragen hinein. Habe Vertrauen in deinen Prozeß.

    Liebe Umarmung,

    Linde

    Konzerte und Partys sind keine aktuell keine Option für mich.

    Aktuell nicht. Aber jetzt, wo du in deinem ehemaligen tropfnassen Umfeld mitfeiern konntest, kommt da der Mut für die nächste Veranstaltung?

    Der ganze Ablauf war zwar alkfrei, aber fürs Suchtgedächtnis ein Trigger durch das Erlebnis, die Optik, das Ambiente, das Anfassen und Halten der Gläser usw. usw.

    Ich bin auch über deinen Text gestolpert und habe mich gefragt, wie man im nassen Umfeld langfristig trockenbleiben will. Einmal geht vielleicht, aber dann? Und überhaupt, das Risiko.. Ich weiß nicht.

    Paß auf dich auf.

    Liebe Grüße, Linde

    Untergetauchte Rückfällige haben wir hier leider viele.

    Vielleicht finde ich noch ein nettes Getränk für andere feierliche Anlässe

    Was genau suchst du als frisch Abstinente auf feierlichen Anlässen? Da ist doch klar, daß getrunken wird. Geht die Welt unter, wenn du mal ein Jahr nicht hingehst und stattdessen deine Trockenheit stabilisiert?

    Ich frage mich ja jedes einzelne mal, wenn ich vom Auskippen von Flaschen lese, warum die Leute nicht von selber drauf kommen, wie gefährlich das ist.

    Du bist mit dem Leichtsinn nicht alleine.

    Als ordentlicher Bürger muß man die Flaschen ordnungsgemäß leeren, bevor man sie in den Container wirft? Vielleicht ist das die Antwort, ich weiß es nicht. Man kann auch volle Flaschen in den Container werfen. Die werden eh industriell geschreddert und gespült.