Beiträge von Linde66

    Wenn ich hier anderen Mut zusprechen, dann spreche ich damit immer auch mir selbst Mut zu. Das ist mir auch in dem Moment sehr klar.

    Du könntest den direkten Weg ausprobieren, ohne den Umweg über andere. Und dann davon berichten, wie es dir ergangen ist, selbst etwas geschafft zu haben, wovor du Angst gehabt hast.

    Ich habe neulich 7 (!) Säcke Altkleider in den Container geworfen. Das schwierige war erst mal die viele Luft im Kleiderschrank auszuhalten, im übertragenen Sinn.
    Es sind jetzt nur noch Sachen drin, die mir passen, die mir stehen, die mir gefallen. Alles weitere lasse ich auf mich zukommen.
    Und jetzt, wo ich mich von überflüssigem Ballast befreit habe, ist Raum für die Kleidung, die zu meinem heutigen Ich passen.

    Hallo leila,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Das liest man tatsächlich öfter, daß Alkoholiker sich in der Entgiftung bzw. Langzeittherapie verändern und Abstand möchten - bis hin zur Beendigung der Beziehung.

    Siehst du dich denn selber als co-abhängig? Manche Angehörige sind voll im Helfermodus drin und können nicht verstehen, wenn sich etwas verändert.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo wieweiter,

    alles hätte-wäre-wenn nützt hier nichts. Bitte kümmere dich im real life darum, daß du eine ordentliche Rechtsberatung bekommst, denn mit Mutmaßungen kommst du nicht weiter.

    Wir sind hier immer noch im Vorstellungsbereich.

    Du hast oben sowohl von Elly als auch von Cadda den Bewerbungslink bekommen. Wenn du dich hier austauschen möchtest, bitte anklinken und folgen.

    Gruß, Linde

    Hallo Bernard,

    die wenigsten hier haben auf der Parkbank gehaust. Die meisten kommen aus ganz normalen Verhältnissen, also Arbeiter, Angestellte, Beamte, Ärzte, es ist alles vertreten. Wir sind hier ja anonym und wo, wenn nicht in der eigenen SHG kann man Klartext reden?

    Schön, daß du hier bist. Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch.

    LG, Linde

    Du kannst natürlich erst dann zum Arzt und zur Entgiftung gehen, wenn du zum "klassischen Alkoholiker" geworden bist, also täglich "1,5 bis 2 l" am Tag trinkst. In deiner Sprechweise: Vielleicht bist du aktuell einfach der "klassische Quartalstrinker".

    Was ist denn nun dein Plan? Weitermachen oder aufhören? Und was bist du bereit dafür zu tun?

    Meine Bäckerei hier im Dorf ist voll von Menschen, die alleine an ihren Tischen sitzen und frühstücken oder Kaffee trinken, dabei Zeitung lesen oder am Handy tippen. Ich gehöre auch regelmäßig dazu.
    Es fühlt sich völlig o.k. an. Die Verkäuferinnen kennen inzwischen meine Lieblingskaffeesorte und fragen: Wie immer? Und ich sage ja.
    Es hat eine wichtige Funktion für Alleinlebende. Ich komme raus. Ich bin schon am überlegen mir fürs Mittagessen eine Kantine zu suchen. Warum nicht?
    Die Tage allein daheim sind lang genug.

    Probiere es aus. Da ich meist zu ähnlichen Zeiten dort bin, treffe ich oft dieselben Leute. Kleiner Smalltalk, dann weiter Zeitung lesen.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Mr. Kuchen,

    herzlich Willkommen hier bei uns. :)

    Freude und Gelassenheit sind schöne Ziele und ich wünsche dir, daß du sie erreichst.

    Wenn du Alkoholiker bist, dann hat sich dein Körper an den Alkohol gewöhnt, auch wenn du heimlich trinkst. Es ist sinnvoll die Entgiftungsphase, d. h. ca. 10 bis 14 Tage ärztlich begleiten zu lassen. Du weißt ja nicht, was in deinem Körper schon beeinträchtigt ist und wie er aufs komplette Absetzen reagiert.

    Kannst du dich damit anfreunden?

    Du schreibst, dein Umfeld wußte nichts davon. Wissen sie es denn jetzt? Es ist sehr hilfreich, zumindest das enge Umfeld mit ins Boot zu holen, außerdem ein alkfreies Zuhause und ein Partner, der nicht vor deiner Nase trinkt.

    Lieber Gruß und einen guten Austausch wünsche ich dir.

    Linde

    Hm. War das bei mir nur in der suchtkranken Familie erlerntes co-Verhalten oder schon krank co-abhängig? Wo ist die Grenze? Im Ergebnis hatte ich einen Burnout, Depressionen, ich war suizidal, mußte Tabletten nehmen, kam in Frührente. Ich fand und finde mein Verhalten damals und in der Rückschau als krankhaft. Ich bin eigentlich ein logischer Mensch, aber ich war damals unerreichbar. Ich habe zig Veranstaltungen pro Monat "gemacht", zusätzlich zum Vollzeitarbeitsplatz und und und. Bis zum völligen Zusammenbruch 2008/9.