Beiträge von Linde66

    Hallo OuttaSpace,

    herzlich Willkommen hier im Forum.

    Klar war meine erste Frage, warum gibt sie sich das überhaupt? Aber wenn sowas wie eine Abhängigkeit dazu kommt... Aber du zahlst einen hohen Preis für deine Versorgung und Pflege. Das ist doch kein Leben in so einem destruktiven Umfeld.

    Zu mir kommt jemand vom Pflegedienst. Hast du dich mal schlau gemacht über Pflegegrad, häusliche Hilfen im Alltag usw.? Bei mir ging es los mit einem Gespräch mit dem Hausarzt, dann kam alles ins Rollen. Es kam jemand zur Begutachtung ins Haus, ich bekam Gespräche hier vor Ort mit einem Pflegehilfeverein, ich organisierte mir einen Pflegedienst und jetzt bin ich versorgt. Es hat eine Weile gedauert bis alles gepasst hat und rund lief. Aber jetzt bin ich echt froh wie es ist.

    Damit wir dich fürs Forum freischalten können, folge bitte diesem Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bis zur Freischaltung fürs Forum bitte noch nicht bei anderen Teilnehmern schreiben. Und in den ersten 4 Wochen danach bitte noch nicht im Vorstellungsbereich. Wir werden dich zeitnah freischalten, dann kannst du loslegen. :)

    Viele liebe Grüße, Linde

    Hallo durstigestrinken und Willkommen hier im Alkoholikerforum.

    Wenn du noch nicht alkoholabhängig, also noch kein Alkoholiker bist, dann kannst du es sein lassen. Es gibt gesündere Hobbies und gegen Depressionen gibts auch gesündere Behandlungsmöglichkeiten. Alkohol wird oft zur Gefühlsregulierung benutzt, z. B. um depressive Verstimmungen selbst "zu behandeln". Aber nüchtern sind die Gefühle ja wieder da.

    Wo stehst du aktuell, bist du Alkoholiker oder trinkst du einfach hobbymäßig und bist kein Alkoholiker?

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Jada,

    was dein Umfeld und insbesondere was dein Vater meint, das kannst du als deren Meinung zur Kenntnis nehmen. Mehr nicht.

    Ich habe auf meiner Reise gemerkt, daß ich gut damit fahre mich mit Menschen zu umgeben, die mir gut tun. Ich meine damit nicht Beifallklatscher, sondern wirklich echte Weggefährten. Auch hier im Forum. Bei den Usern hier, speziell bei den EKA, da braucht es gar nicht viele Worte um verstanden zu werden.

    Was mir geholfen hat war mal auf den Begriffen 'Kontaktabbruch', 'Kontakt einschlafen lassen' und 'Kontakt ruhen lassen' herumzudenken. Der erste fühlt sich schrecklich an, der nächste irgedwie machbar und der dritte war für mich die richtige Haltung.

    Ruhe reinbringen, aber das als meine eigene aktive Entscheidung und Haltung. Und nicht aus der Opfer- bzw. Kind-Perspektive: hoffen und warten, daß er dich in Ruhe läßt.

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Jada,

    nimm es als Zäsur für dich. Ein Kontaktabbruch zu den Eltern fühlt sich völlig falsch und anstrengend an. Aber wenn alles so destruktiv und verfahren ist, dann muss man auf sich selber schauen. Ich habe das jahrelang durchgezogen, es war sehr schwer und mir ging es nicht wie auf Knopfdruck besser, als ich den Kontakt konsequent einschlafen lassen habe. Aber mit der Zeit konnte ich mich auf mich selber konzentrieren und bin für mich weitergekommen.

    Die Erinnerungen, die Verletzungen und Kränkungen sind ja in einem drin und die gehen auch nicht weg durch den Kontaktabbruch. Aber man kann sich ein Biotop schaffen, ohne solche destruktiven Strukturen. Das ist die Aufgabe für einem selbst.

    Erhol dich gut von dem ganzen Trubel.

    Viele liebe Grüße, Linde (EKA)

    Sich um die Kinder kümmern geht unheimlich gut, wenn man besoffen ist. :roll:

    Wir sind jetzt in 2 Wochen auf Seite 4 (!) im Vorstellungsbereich.

    Meinst du, daß du mal aufhören wirst rumzueiern, oder geht das noch länger hier so weiter?

    Wie wäre es stationär zu entgiften, damit du mal aus dem Hamsterrad rauskommst?

    Ich schließe hiermit deinen Thread. Bitte melde dich bei einem von uns Moderatoren per PN, wenn du eine ärztlich begleitete Entgiftung gemacht hast.

    Ich wünsche dir zeitnah gute Entscheidungen,

    Linde

    Er hat Angst gehabt auf mich von sich aus zuzugehen als er das erste mal wieder getrunken hatte, weil ich ja keine Beziehung mit einem Suchtkranken will. Deshalb fühle ich mich verdummt schuldig, dass er wieder voll in der Abhängigkeit steckt und ich unserem Sohn seinen Vater genommen habe.

    Verdrehte Welt. Wenn er nicht angefangen hätte zu saufen, egal ob heimlich oder nicht, dann würde er nicht seine Ehe aufs Spiel setzen.

    Er säuft. Du nicht.

    Du stehst nicht auf Säufer.

    Wieso verdrehst du dich dermaßen, daß plötzlich du dich schuldig (verantwortlich?) fühlst?

    Er säuft. Und sein Sohn ist ihm weniger Wert als seine Sauferei.

    Liebe Grüße, Linde

    Smacznego!

    Hallo Iwona,

    als ich das Wort gelesen habe, mußte ich sofort lachen, denn es klingt wie unser "schmatzen". Wenn einem etwas ganz besonders gut schmeckt und man sich das Essen richtig reinschaufelt, dann kann es sein, daß man schmatzt.

    Ich würde alle deine Gerichte mit Begeisterung probieren. Innereien gab es bei uns früher auch oft. Ich kann mich erinnern, daß es z. B. Hirn mit Rührei gab, das muß etwa vor 50 Jahren gewesen sein. Keine Ahnung, ob mir das gut oder nicht gut geschmeckt hat. Es war damals ganz normal.

    Ich esse gerne deftig und ich mag Innereien, z. B. Hähnchen-Magen.


    Geht's dir gut?

    Liebe Grüße, Linde

    Hallo Hilde,

    informiere dich in aller Ruhe für dich selbst und rede nicht mit ihm darüber.

    Das gibt nur unnötig Streß.

    Veränderungen verunsichern mich auch. Ich glaube ein Stück weit ist das normal.

    Geh einfach trotzdem hin. Laß dich unverbindlich vom Blauen Kreuz beraten.

    Bitte klicke als nächstes auf unseren Bewerbungslink und folge ihm. Dann schalten wir dich fürs Forum frei:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Lieber Gruß, Linde

    Eine Frage noch, du schreibst, daß du früher schonmal hier im Forum warst.

    Kannst du dich noch an den Nutzernamen erinnern?

    Vielleicht können wir deine Themen zusammenführen.

    Hallo Maria,

    mein aufrichtiges Beileid zu deinem Verlust.

    Den Mann sooo früh zu verlieren, das ist so traurig.

    Was der Pfarrer sagt, finde ich absolut grausam, ehrlich! Als Wiedergutmachung sollst du für alkoholkranke Menschen da sein??? Gehts noch? So etwas macht mich stinksauer.

    Du hast genug gemacht und getan und nichts und niemand konnte deinen Mann vom Trinken abhalten. Und jetzt sollst du bei anderen Alkoholikern mit diesem vollkommen sinnlosen Unterfangen weitermachen??

    Das ist ja geradezu ein Aufruf, dich co-abhängig zu verhalten. Bitte höre nicht darauf was er sagt.

    Du hast nichts wiedergutzumachen! Du hast keine Schuld am Alkoholismus deines Mannes und schon gar nicht an seinem Tod!

    Lieber Gruß, Linde

    Hallo Ruhrpott,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Der Austausch mit den anderen wird dir sicher gut tun.

    Jammern muß doch auch manchmal sein... Wenn sich dadurch die Gefühle und Gedanken sortieren, dann kommen auf einmal gangbare Wege zum Vorschein. Die Gruppe ist da, hier kannst du dir Rückmeldungen holen für deine Schritte daheim.

    LG, Linde

    Hallo Mercedes,

    wir Moderatoren achten unter anderem auf zwei Dinge hier.

    Das ist hier ein Selbsthilfeforum.

    Der Fokus des Erfahrungsaustausches sollte auf einem selber liegen. Du bist nicht hier, um anderen zu helfen, sondern für dich. Wenn du so weitermachst, gerätst du früher oder später in sowas wie forums-co. Damit meine ich, daß gut gemeinte Hilfe, in deinem Fall sogar fachlich fundiert, einem immer weiter weg von sich selbst führt. Man lebt an den Usern hier die eigenen Co-Anteile aus, immer unter dem Deckmantel, daß man sich auskennt und es nur gut meint.

    Das ist das eine.

    Das andere ist, daß durch sowas wie Berater- und Therapeuten-Fragen die User gepusht werden. Wenn sie zu einer Beratungsstelle gehen wollen, würden sie das ja machen. Sie sind aber hier in der online-Selbsthilfegruppe für ihre Selbsthilfe, in ihrem Tempo, auf ihre Weise. Es hat noch nie etwas gebracht die Leute zu pushen, also mit der Nase auf irgendeinen Punkt stoßen. Und es steht niemandem hier zu, die Leute gezielt irgendwohin zu führen, wo sie von alleine nicht oder noch nicht draufkommen.

    In dieser Selbsthilfegruppe hier sind alle auf Augenhöhe. Genau so sollte auch der Erfahrungsaustausch stattfinden. Du bist als selbst Betroffene hier und es ist nicht deine Aufgabe, anderen Hilfestellungen zu geben, nur weil du vom Fach bist und das - so mein Eindruck - hier nicht trennen kannst.

    Wir brauchen hier keine Umfrage.

    Bitte versuche den Fokus auf dich selber zu legen und bitte lasse die User in ihrem Tempo ihr Ding machen.

    Viele Grüße, Linde

    Es gibt eine Methode, die nennt sich „paradoxe Intervention“.

    Dabei gibt der Berater/Therapeut seinem Gegenüber scheinbar unsinnige, eben paradoxe, „Ratschläge“.

    Das soll dazu dienen, bei dem Gegenüber eine Reaktion zu provozieren, so nach dem Motto: „Sind Sie bescheuert ?!“

    Jetzt sehr kurz / vereinfacht dargestellt.

    Hallo Mercedes,

    hast du beruflich mit dem Thema zu tun?

    Mir fällt auf, daß du in vielen Threads schreibst und nachfragst, wie wenn du selber in einer Beratungsstelle arbeiten würdest. Analysen, Zusammenfassungen, Erklärungen, Nachfragen.... Du bist, du hast, ihr seid...., aber wenig Ich-Botschaften.

    Gerade gezielte Nachfragen nach Angehörigen finde ich nicht gut, denn es sollte um denjenigen gehen, der hier angemeldet ist. Außerdem werden durch solche Nachfragen manchmal unbedachterweise Details preisgegeben, die dann hinterher wieder editiert werden müssen.

    Viele Grüße, Linde

    Zitat

    Sie war da recht entspannt und redete von dem begleitenden Getränk zum Essen, oder dem gemütlichen Getränk auf der Terrasse. Das wäre so ein normaler Umgang.

    Wenn es normal wäre Alkohol zu trinken, hätte der liebe Gott keine Milch, sondern Alkohol in die Mutterbrust gezaubert... Es ist eben nicht normal Alkohol zu trinken.

    Die Beraterin kann tatsächlich recht entspannt sein, denn die wohnt ja nicht bei euch.

    Zitat

    empfohlenen maximalen Tagesmengen unter Einhaltung der zwei alkoholfreien Tage pro Woche als Richtfaden.

    Dann müsste ich also 5 Tage die Woche Alkohol konsumieren, um einen "normalen" Umgang mit Alkohol zu haben?? <X

    Ich habe schon oft gedacht: Hier im Forum sitzen die wirklichen Fachleute und nicht in den Beratungsstellen. Warum? Weil hier trockene Alkoholiker schreiben und keine Leute, die sich ihr Wissen nur angelesen haben.

    Ich fasse es nicht, wie dir deine Wahrnehmungen und Gefühle abgesprochen bzw. kleingeredet werden. Der Konsum wird verharmlost. Und du wirst zu Co-Verhalten angeleitet.

    Mir könnte jeder Berater irgendwelche Richtlinien zitieren, ich würde niemals mit jemandem zusammensein wollen, der 5 x die Woche Alk trinkt, weil das ja offiziell normal ist.

    O.k., ich rege mich mal wieder ab, denn vielleicht hat die Beraterin das ja alles gaaanz anders gemeint.

    Nichts zu verlieren...? Doch. Lebenszeit, also die eigene Lebenszeit. Der Kopf kreist um den alk-trinkenden Partner, während die Kinder unbeachtet zu EKA werden, die das Trinken als normal vorgelebt bekommen, später selber saufen oder sich einen Säufer angeln.... So geht das immer weiter.

    Vertrau DEINER Wahrnehmung.

    Lieber Gruß, Linde

    Zitat

    sie denkt, das es möglich sein könne, dass sie sich fängt und wieder einen normalen Umgang mit Alkohol finden kann.

    Wenn deine Frau keine Alkoholikerin ist, kann das funktionieren.

    Wenn sie Alkoholikerin ist, wird der Versuch des kontrollierten Trinkens langfristig nicht funktionieren.

    Zitat

    Sie sagte, wenn es mir möglich ist, solle ich ihr die Chance einräumen. Offener sein, meine Distanzierung weiter abbauen um sie zu stärken. Ihr Mut zusprechen, honorieren, dass sie sich Mühe gibt,

    Pass auf, daß du dabei nicht co-abhängig wirst. Das liest sich wie eine Anleitung dazu.


    Wonach ist dir denn selber?

    Liebe Grüße, Linde