Es wäre schon besser, wenn du zeitnah zum Hausarzt gehst, damit der auf dem Laufenden ist und du in sicheren Händen. Du musst kein Held sein und einen kalten Entzug machen. Besprich dich mit dem Hausarzt über den aktuellen Rückfall und wann zu zum letztenmal getrunken hast. Er sollte das wissen, sicher ist sicher.
Beiträge von Linde66
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Das sind ja gute Nachrichten.

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Hallo waldblick
Herzlich willkommen hier.du schreibst gerade in einem anderen Bereich.
Nehme an einer der mods wird das richten.
Gut das du hier bist

Schon erledigt.
Hier gehts jetzt weiter.
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Hallo Waldblick,
herzlich Willkommen bei uns in der Gruppe.
Zuerst mein aufrichtiges Beileid zum Tod deines Bruders. Trauer und andere Gefühle ungedämpft durchzuleben ist machbar. Ich wünsche dir, daß du jetzt die Hilfe annehmen kannst und dauerhaft abstinent bleibst.
Im Forum gibts immer mal Einträge über schlimme Erlebnisse, auch Todesfälle im nahen Umfeld und die Gruppe kann das ein Stück weit auffangen. Du bist nicht allein damit.
Es ist gut, daß du dir jetzt Hilfe online und vor Ort gesucht hast.
Du schreibst, letzte Woche 20 Flaschen Wein und du wartest auf die Kostenzusage der Reha. Dazwischen müsste die Entgiftung liegen oder wie hast du das mit Diakonie bzw. Hausarzt geplant?
Ich habe für dich ein eigenes Thema eröffnet, damit du in dem anderen Thema nicht untergehst. Bitte schreibe zunächst auch nur hier bei dir, denn du bist jetzt der wichtigste Mensch.
Lieber Gruß, Linde
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Ich habe die beiden Beiträge rausgenommen, ist auch nicht böse gemeint.
Aber wenn es z. B. um kalten Entzug geht, sollten stabil trockene User antworten.
Ich wünsche dir hier in der Gruppe einen hilfreichen Erfahrungsaustausch!
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Hallo Newchance,
herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Du bist noch nicht fürs Forum freigeschaltet, das wird vermutlich heute noch gemacht. Bitte schreibe bis dahin nur in deinem eigenen Thread und bitte nach erfolgter Freischaltung zunächst 4 Wochen nicht bei anderen Neuen im Vorstellungsbereich. Das betrifft nicht nur dich, sondern alle neu registrierten User.
Ich kann mir vorstellen, daß es dich in den Fingern juckt, dich überall einzubringen. Aber gerade im Vorstellungsbereich bei den anderen Neuen sollten eher erfahrene User schreiben. Bitte um Verständnis.
Liebe Grüße, Linde
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Neulich wollte er deine Familie und deine Mutter töten. Du wolltest zur Polizei. Und jetzt hockt er in deiner Wohnung, ihr sollt (?) in Urlaub fahren und du hast Angst davor.
Ich verspreche dir eine Million, wenn du vom Hochhaus springst. Machst du das dann?
Versprechungen eines Alkoholikers sind nichts wert.
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Nochmal meine Frage: Wer besorgt ihr den Alk?
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Stimmt, der Satz ist ganz wichtig: Hilfe durch Nicht-Hilfe. Wenn man dem Alkohliker immer hinterher räumt, wacht er aus dem Rausch auf und denkt: Ist doch alles paletti, kann ich ja weitersaufen... So verlängert man durch die gut gemeinte Hilfe das Elend.
Mir ist aber klar, daß es eine Gratwanderung ist als EKA, ich bin selber EKA. Ich habe über viele Jahre den Kontakt komplett einschlafen lassen, sonst wäre ich kaputtgegangen.
Es gibt ja das Damoklesschwert 'unterlassene Hilfeleistung', aber wie gesagt, man kann Hilfe auch delegieren. Dazu noch das Gerede der Leute. Und das ominöse "schlechte Gewissen", was einem in der endlosen Negativspirale gefangen hält.
Überdenke deine Prioritäten und fang einfach an zu handeln. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, daß es sich furchtbar verkehrt anfühlt, vor allem an Geburtstagen oder Feiertagen. An diesen bedeutungsschwangeren Tagen "muss" doch Kontakt aufgenommen werden. Nein, muß nicht.
Was machst du heute für dich?
Liebe Grüße, Linde

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Zitat
Einen Pflegegrad würde meine Mutter womöglich noch nicht bekommen, dafür ist sie noch zu sehr beisammen.
Das vermutest du. Inzwischen gibts Pflegegrad auch für psychische Erkrankungen oder Kombinationen aus körperlichen und seelischen Erkrankungen. Deine Mutter liegt in ihrem Extrementen im Bett und du sagst, sie ist noch gut beisammen. Es wäre gut, wenn sich das außer euch beiden Angehörigen jemand vom Fach anschaut.
Was ich nicht begreife ist folgendes: Warum in aller Welt machst du den Kontaktabbruch seit Monaten nicht einfach?? Einfach mal testweise? Du hast ein Baby. Das braucht dich mehr als deine Mutter, denn für die könnte der Pflegedienst kommen. Aber solange dein Bruder sich einspannen läßt, braucht deine Mutter nicht in die Gänge zu kommen.
Ihr könnt euch beide zusammentun und ihr mitteilen, daß ihr beide keinen einzigen Tag länger mehr ihre Scheiße weg macht und sie sich selber kümmern muß. Mal sehen, was dann passiert. Oder auch nicht. Denn sie hat das Recht sich zugrunde zu richten. Aber ihr habt das Recht Abstand zu halten.
Wer besorgt ihr eigentlich den Alk?
Komm mal aus deiner Ohnmachtssituation raus und nimm die Zügel in die Hand. Du kannst dich bei einer Suchtberatungsstelle informieren, z. B. über Betreuungsperson.
Dir darf es gut gehen, auch wenn es ihr schlecht geht. Denn ihr Zustand ist allein ihre Verantwortung. Oder ist sie schon dement? Dann wäre ein Betreuer sinnvoll, aber eher nicht dein Bruder.
Du bist 31, hast ein Baby und du kannst und solltest machen was du willst. Sie macht ja auch was sie will. Du kannst die Rahmenbedingungen setzen, was du bereit bist zu machen. Und wenn das Null ist, dann haben das sie und dein Bruder zu akzeptieren. Denn jeder aus eurer 3-Personen-Spirale darf aussteigen. Jeder!
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Krass.

Das haben wir selten.
Wünsche dir einen schönen Urlaub.
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Hallo Anderswo,
Willkommen zurück!
Ich habe mal deine beiden Themen unter der aktuellen Überschrift zusammengefügt, damit man den Anfang nachvollziehen kann.
Leider gibts bei Alkoholismus nur eine Richtung: abwärts. Es sei denn, der Alkoholiker möchte trocken werden und nimmt Hilfe an. Aber das ist bei eurer Mutter leider nicht der Fall.
Ich kann deinen Wunsch nach Kontaktabbruch sooo gut verstehen, denn ich habe selber eine alkoholkranke Mutter.
Beim Lesen dachte ich sofort an folgendes: Hat eure Mutter einen Pflegegrad? Der medizinische Dienst der Krankenkasse kann angefragt werden und dann ergibt sich alles weitere. Ganz wichtig ist, daß wenn es tatsächlich zu einem Termin in der Wohnung kommt, daß vorher nicht extra aufgeräumt und geputzt wird! Alles sollte so realistisch und alltäglich sein wie immer.
Denk mal vielleicht in diese Richtung. Du musst eben nicht dich ständig kümmern, du kannst das delegieren. Es gibt Pflegedienste. Langfristig wäre ein Heimplatz anzudenken.
Kann sein, daß sie niemandem im Haus haben möchte, der sie in ihren Exkrementen liegen sieht. Aber Alkoholismus ist ungestoppt eine schlimme Erkrankung, sie kann und darf sich helfen lassen.
Hilfe und Hilfe sind zwei Paar Schuhe. Dein Bruder macht und tut. Du machst dir einen Kopf und kannst derweil dein Leben nicht leben. Ihr bringt sie nicht trocken, egal was ihr macht oder nicht macht. Aber auch ihr könnt euch helfen lassen. Es gibt professionelle Hilfe. Ansprechpartner wie gesagt der medizinische Dienst der Krankenkasse.
Das ist mir beim Lesen eingefallen. Ich habe keine Ahnung, ob das für dich/euch ein gangbarer Weg wäre.
Lieber Gruß, Linde
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https://alkoholiker-forum.de/selbsthilfegruppen/
Hier findest du eine sehr große Link-Sammlung nach Regionen sortiert.
https://alkoholiker-forum.de/search/?type=d…&sortOrder=DESC
Und hier kannst du die Suche eingrenzen.
Vielleicht hilft dir das schonmal weiter. Ansonsten kannst du deine nächste Suchtberatungsstelle fragen, die wissen eigentlich über die Angebote im Umfeld sehr gut Bescheid.
Pass auf, daß du nicht co-abhängig wirst.
Lieber Gruß, Linde
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Hallo Nafino,
was ist das für ein Urlaub?
Hast du für dich selber Vorsorge getroffen, damit du nicht rückfällig wirst?
Liebe Grüße, Linde
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Hm, warum bleibst du nicht paar Tage, um dich weiter zu stabilisieren?
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Gut gemacht.
Schlaf gut.
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Hallo Liesel,
ja, das kann sein, denn die Leber kann eine Menge aushalten. Suchtkrank kann dein Mann trotzdem sein. Die Frage ist, benutzt er das Laborergebnis als Freifahrtsschein um weiterzutrinken?
Manche Alkoholiker sterben nicht an Leberzirrhose, sondern vorher an schweren Stürzen, Unfällen, Ösophagusvarizenblutungen, offenen Magengeschwüren, Darmkrebs oder ähnlichen schlimmen Diagnosen.
Viele liebe Grüße, Linde
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Hallo Indiana,
vielleicht meldest du dich wieder, wenn du dich wirklich mit dem Thema Co-Abhängigkeit auseinandersetzen willst.
Wir machen hier keine Mieterberatung.
Jeder darf endlos Schleifen drehen und in genau dem Sumpf leben, in dem er gerne lebt.
Viele Grüße, Linde
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Artikel
Meine Eltern trinken! - Hilfe für EKA (Erwachsene Kinder von alkoholkranken Eltern)
Meine Eltern trinken: Hilfe für Erwachsene Kinder von alkoholkranken Eltern
Wenn man mit alkoholkranken Eltern aufwächst, leidet man nicht nur in der Kindheit und Jugend, sondern plagt sich vielleicht auch langfristig mit zunächst unerklärlichen Gefühlen und Verhaltensweisen herum und sich aus dem Bannkreis des Alkoholkranken gelöst hat, kann noch Jahre und Jahrzehnte später im eigenen Leben Alltagsprobleme haben.
Man erlernt als Kind nicht nur Mathe, Deutsch und Fahrradfahren, sondern…Das Forenteam5. Januar 2022 um 17:09 Hallo Bene,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Oben ist ein Link speziell für erwachsene Kinder von Alkoholikern mit vielen Erfahrungsberichten hier aus dem Forum. Vielleicht hilft dir das schon mal ein wenig weiter.
Viele Grüße, Linde
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Hallo Teresa,
dann wirst du auch zeitnah freigeschaltet.

Liebe Grüße, Linde
P.S. Wenn du magst, können wir deine Überschrift ändern z. B.: Ich bin jetzt Mama und mein Partner ist alkoholabhängig. Oder etwas ganz anderes... Es geht ja um dich.