Es weiß ja niemand, ob nicht heimlich die ganze Zeit doch getrunken wurde.
Beiträge von Linde66
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Er wünscht sich sein/ein Leben zurück
Hm, ist er auch bereit dafür etwas zu tun? Und wenn ja: Was genau tut er dafür?
Oder wartet er darauf, daß sein besseres Leben ihm auf dem Silbertablett serviert wird?
Er sagt er hat doch niemanden mehr.
Mit Selbstmitleid kommt er nicht weiter.
Solche Sprüche bringen die Angehörigen dazu, immer und immer weiter um den nassen Alkoholiker zu kreisen. Während der Alkoholiker rumjammert und säuft und die Co-Knöpfchen drückt, gehen die Angehörigen kaputt.
EKA werden von klein auf so manipuliert, daß sie sich für das Wohl und Wehe der Eltern verantwortlich fühlen. Dabei sollte es doch umgekehrt sein, oder nicht?
Ich freue mich für jeden, der den Absprung aus dem kranken Familiensystem packt.
Nicht-Hilfe ist eine wirklich sinnvolle echte Hilfe bei Suchtkrankheiten. Am Tiefpunkt angelangt kann das evtl. zum Wendepunkt werden, nämlich dann, wenn er endlich von sich aus professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.
Indem die Angehörigen mit solchen Sprüchen manipuliert werden, hält der Alkoholiker das kranke Familiensystem über Jahre/Jahrzehnte aufrecht.
Liebe Grüße, Linde (EKA)
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Artikel
Meine Eltern trinken! - Hilfe für EKA (Erwachsene Kinder von alkoholkranken Eltern)
Meine Eltern trinken: Hilfe für Erwachsene Kinder von alkoholkranken Eltern
Wenn man mit alkoholkranken Eltern aufwächst, leidet man nicht nur in der Kindheit und Jugend, sondern plagt sich vielleicht auch langfristig mit zunächst unerklärlichen Gefühlen und Verhaltensweisen herum und sich aus dem Bannkreis des Alkoholkranken gelöst hat, kann noch Jahre und Jahrzehnte später im eigenen Leben Alltagsprobleme haben.
Man erlernt als Kind nicht nur Mathe, Deutsch und Fahrradfahren, sondern…Das Forenteam5. Januar 2022 um 17:09 Hallo Stoepf,
herzlich Willkommen hier bei uns in der Gruppe.
Ich habe dir oben etwas zum Thema verlinkt.
Dein Gedankenkarussel kann ich sehr gut verstehen. Komme erst mal in Ruhe hier an.
Liebe Grüße, Linde
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Wow, die ersten Schritte sind gemacht!

Per Telefon hat man ja quasi Sicherheitsabstand. Wenn ihr euch über den Weg läuft, wäre gut, vorher schon einen Plan zu haben, wie du dann handelst.
ZitatEr meinte dann noch resigniert, das er es ja schon kenne, von allen verlassen zu werden.
Sein Selbstmitleid bringt ihn nicht weiter. Es ist nur ein Manipulationsversuch, mehr nicht.
Außerdem: Wenn er wirklich ein Traumprinz wäre, würden ihn nicht reihenweise die Frauen verlassen. Also hat das was mit IHM zu tun und nicht mit dir oder deinen Vorgängerinnen.
Er hat vor Ort zig Ansprechpartner, du aber auch. Mach dir mal keinen Kopp, daß er sich was antut. Seine Sauferei ist schlimm genug. Die wenigsten tun sich was an. Sie drohen nur damit oder machen so Andeutungen, um die Partnerin weich zu klopfen.
Hast du vor Ort Betreuer oder Ansprechpartner, die du mit ins Boot holen kannst?
LG, Linde
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https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Hallo Smartie,
damit wir dich fürs Forum freischalten können, klicke bitte auf den Link und folge ihm.
Liebe Grüße, Linde
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Zitat
Wie kann ich den Zweifel, den Eiertanz beenden, ich will ehrlich sein und ich denke, das ist besser, als einfach zu sagen, ja ich bin Alkoholiker, ohne dabei zu Zweifeln. Oder?
Indem du es "offiziell" machst, also zum Hausarzt gehst und dich mit ihm über konkrete Dinge besprichst.
Nägel mit Köpfen machen, wird hier öfters geschrieben. Wenn du einen Schritt nach dem anderen machst, dann wird deine Frau merken, wie ernst dir deine Trockenheit - diesmal - ist. Angehörige haben manchmal einfach die Hoffnung aufgegeben, weil das alles schon gefühlt ewig so geht.
Liebe Grüße, Linde
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Nein, sie möchte nicht komplett verzichten, sie muss es auch nicht. Ich bin der mit dem Problem, nicht sie.
Die Rückfallgefahr ist riesig, wenn im eigenen Haus Alkohol vorhanden ist und vor der Nase getrunken wird.
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Kann ich jetzt eigentlich freigeschaltet werden?
Hallo Maeron,
wenn ich richtig gezählt habe, bist du bei Tag 5 im kalten Entzug, also ohne ärztliche Begleitung?
Dann dauert es noch etwas mit der Freischaltung fürs Forum. Aber hier in deinem Thema kannst du ja schreiben.
Liebe Grüße, Linde
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Hallo Lapislazura,
ich wünsche dir erholsame Pfingstferien nach der chaotischen Zeit.
Daumen sind gedrückt.

Lieber Gruß, Linde
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Bist du mit Alkoholikern aufgewachsen?
Denn das ist manchmal des Rätsels Lösung, warum man später Partner "aussucht", die eine Suchtkrankheit haben. Man sucht die sicherlich nicht absichtlich, aber das Verhalten von Alkoholikern ist einem so vertraut, daß keine Alarmglocken klingeln.
Lieber Gruß, Linde
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Hallo Smartie,
so ganz klar ist mir nicht, was du hier von uns hören möchtest. Denn vermutlich ist es völlig egal, selbst wenn 20 Leute dir schreiben: Such dir jemand anderen. Dann bist du ja nach wie vor in ihn verliebt...
Ich weiß auch nicht ob es in dem Fall besser ist, auf dein Gefühl zu hören oder einfach mal den Verstand einzuschalten.
Wieso dockst du bei jemandem an, vor dem dich vermutlich alle deine Freundinnen warnen würden?
Ich wünsche dir gute Entscheidungen.
Lieber Gruß, Linde
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Hallo Brigitte,
du hast Prioritäten gesetzt. Das halte ich für wirklich wichtig.
Trockensein ist ja keine Garantie dafür, daß es einem immer gut geht und wie von Zauberhand alles rosarot ist. Aber du kannst so Tage wie aktuell ganz anders meistern.
Dein Sohn hat ein Vorbild in dir, zum einen daß du trocken geworden bist und zum anderen die Trennung. Das hat er jetzt auf seiner Festplatte und irgendwann kramt er es heraus, wenn er selber mal schwierige Entscheidungen treffen muß.
LG, Linde
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Hallo Ohrenbär,
das klingt so surreal. Aber es gibt nichts, was es nicht gibt.
Ihr könnt jetzt abschließen und nach vorne blicken.
Alles Liebe, Linde
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Wenn du mal paar Tage hier bist, dann findest du dich bestimmt gut zurecht. Ansonsten einfach fragen.
Liebe Grüße, Linde
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Hallo Juko,
Willkommen zurück.
Da kommt ja einiges zusammen bei dir.

Hoffentlich gibt es bald eine Diagnose und Hilfe für deinen Sohn.
Nicht wundern, ich habe deine beiden Themen zusammengelegt und du kannst dich jetzt hier mit den anderen Angehörigen austauschen. Es gibt ganz bestimmt einen Weg!
Und oft wird Kraft frei, von der man gar nicht wußte, daß man sie hat. So ging es mir schon oft, wenn ich endlich etwas umgesetzt habe, was ich lange aufgeschoben hatte.
Liebe Grüße, Linde
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Gerade eine Tageszähler App als Motivation installiert. Aus bestimmten Wahts App Gruppen ausgestiegen. Jetzt muss ich noch den Schnapsvorrat verschenken oder wegschmeißen. Familie und Freunde informieren, in Vorfelde oder doch dann, wenn es Thema wird. Das überlege ich mir noch
Und den Arztbesuch nicht vergessen. Laß dich durchckecken und dir grünes Licht geben für dein Vorhaben. Dein Arzt sollte dich die nächsten 2 Wochen begleiten.
Lieber Gruß, Linde
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Zitat
dass es doch möglich sein müsste, trotz Krankheit des einen Partners, gemeinsam zum Ziel (=trockener Alkoholiker) zu kommen.
Wenn das auch sein Ziel ist und er alles dafür notwendige konsequent und langfristig umsetzt, könnte es klappen.
Macht er das?
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Hallo allein,
wenn der eine nicht trocken werden möchte und der andere sich nicht trennen möchte, läuft es im Endeffekt irgendwann auf Sterbebegleitung hinaus. Wobei man das ja auch bei anderen Krankheiten kennt. Wenn das für dich o.k. ist, dann stellt sich die Frage nicht, wo ist deine eigene Grenze ist. Denn es ist ja deine Lebensuhr die tickt und tickt.
Wieso nennst du dich hier im Forum "allein"? Fühlst du dich in deiner Beziehung allein? Dann passt es vielleicht ja völlig unabhängig vom Alkohol nicht mehr?
Viele Grüße, Linde
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Hallo Liesel,
besteht die Möglichkeit, deine Arbeit zu verändern? Aktuell sieht es ja teils wirklicht gut aus mit Arbeitsplätzen. Ich weiß natürlich nicht, wie es in deiner Branche ist.
Viele Grüße, Linde