Beiträge von Linde66

    Lese Eure Geschichten, Joe und Hope, und bin in einer sehr ähnlichen Situation wie Joe.

    Es ist sehr schwer, da raus zu kommen. Neu. Mann trinkt jeden Tag - heimlich meistens- große Mengen. Eigentlich ist er fast nie mehr nüchtern, aber er kann es gut verstecken. Allerdings hat er keine Emotion mehr für mich und lügt mich an und hat seltsame Einstellungen entwickelt. Manchmal bin ich froh, wenn er besoffen im Bett liegt und meine Tochter und ich Ruhe haben. An anderen Tagen tut er mir leid und ich denke, ich muss mich kümmern.

    Hallo Liesel,

    das hast du in einem anderen Thema geschrieben.

    Weiter oben hast du geschrieben, daß du dich überfordert fühlst etwas zu entscheiden.


    Sich nicht zu entscheiden ist aber auch eine Entscheidung.

    Denn damit entscheidest du, daß alles so bleibt wie es ist. Was du machst ist mir relativ egal, du bist erwachsen. Ich finde es trostlos, was du deiner Tochter zumutest. Ich bin selber mit Besoffenen aufgewachsen und bin selber süchtig geworden. Mit 18 daheim raus, aber die Klatsche hatte ich weg..

    Ja, du solltest dich kümmern. Aber nicht um ihn.

    Kann das sein, daß er sie anfasst?

    Soll ja schon mal vorgekommen sein, laut Statistik.

    Wenn sie nicht reden will, kann sowas der Hintergrund sein. Muß nicht, aber kann.


    LG, Linde

    Hallo Ernst,

    bitte schreibe nicht immer wieder irgendwelche Ortsangaben.

    Deine Geschichte hat so hohen Wiedererkennungswert. Wir sind hier im www. Ich finde es nicht in Ordnung, daß du dermaßen detailliert das Leben deiner Frau/en hier veröffentlichst.

    Die könnten sich wiedererkennen oder wiedererkannt werden.

    Atme mal tief durch und überlege, warum du dich hier angemeldet hast.

    Nur um dreckige Wäsche zu waschen oder möchtest du deine aktuelle Lebenssituation verbessern?

    Wir müssen hier nicht jedes Detail wissen!

    Viel sinnvoller wäre es dich zu fragen, ob du dich selber als co-abhängig siehst. Du hast es ja geschafft dich zu trennen. Wie kannst du dein Leben stabilisieren, daß es dir weiterhin gut geht? Was sind deine Ziele?

    Ich verstehe, daß du dir erst einmal "alles" von der Seele schreiben willst, aber wie gesagt, hier ist das Internet und deine Ex-Frauen und die Kinder haben Persönlichkeitsrechte. Bitte schreibe nicht so detailliert.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Ernst L,

    herzlich Willkommen hier bei uns.

    Wenn das dein realer Name ist, dann gibt doch bitte nicht auch noch deine Region an, aus der du kommst.

    Wir achten hier sehr auf Anonymität, weil es ein sensibles Thema ist.

    Aktuell schreiben mehrere Männer hier, deren Frauen auch trinken.

    Du bist nicht alleine mit dem Thema.

    Liebe Grüße, Linde

    Zitat

    Er weiß aber überhaupt nicht wie er es angehen soll. Wo er anfangen soll.

    Hallo Julia,

    er kann einfach zu seinem Hausarzt gehen und sagen, was Sache ist: Er ist Alkoholiker, er braucht eine Entgiftung und was gibt es für Nachsorgemöglichkeiten... Alles andere findet sich dann.

    Nimm ihm nix ab. Er ist schon groß.

    Außerdem merkst du dann, ob es nur Absichtserklärungen waren oder ob er tatsächlich etwas tut.

    Viele liebe Grüße, Linde

    Wie kommst du denn darauf? Es geht hier um dich.

    Ich habe nur eine Parallele gesehen: Du schreibst von deiner eigenen Parentisierung, also den verdrehten Rollen. Das Kind wird zu Erwachsenenverhalten genötigt, wenn es mit suchtkranken Eltern aufwächst.

    Mir kam es vor wie eine Übertragung dieses Musters ins Erwachsenenalter, daß du zwar selber Therapie machst, aber hier schreibst, wie wenn du eine Therapeutin wärst, inkl. den typischen Fragen an andere, Verwendung von Fachbegriffen und Literaturliste.

    Nur mal als Gedankenanstoß, muß ja nicht so sein.

    Du schreibst von Parentisierung. Das musste ich erst mal googeln, weiß aber jetzt um was es geht. Ich habs nicht so mit Fremdwörtern, wenn es sich vermeiden läßt. Gibt hier keinen Wettbewerb, wer kennt mehr Fremdwörter..

    Dann schreibst du von 4 x pro Woche Analyse.

    Kann es sein, daß du die Parentisierung überträgst auf das mit der Therapie/Analyse? Also plötzlich verhälst du dich hier wie der Therapeut und nicht wie der Patient? Also vertauschte Rollen, wie damals?

    Warum sonst kommen so viele Fragen und Fachbegriffe, die eigentlich ein Therapeut benutzt und kein Patient?

    Nur mal so meine Gedanken in den Raum gestellt...

    LG, Linde

    Zitat

    Soweit ich bisher weiß, war das bei mir eine Kombination aus Kindheitserfahrungen, PBTS und ein fehlendes unterstützendes Umfeld.

    Da geht der Weg lang. Das "Aufwachen" aus einer PTBS ist eine Wegstrecke, bei der man als Erwachsene an viele Menschen andockt, die ans verinnerlichte - kranke - Muster erinnern.

    Hinschauen, den Fokus dabei aber auf sich selber legen und die Zeiten sortieren. Bin ich das, die das jetzt gerade entscheidet oder funktioniere ich nach einem verinnerlichten kranken Muster...

    In dem Zitat oben wollte ich nachfragen, was genau für dich "das" ist.

    Viele Grüße, Linde

    Hallo Liesel,

    eine Suchterkrankung ist keine "normale" Schwierigkeit, wie z. B. ein kaputtes Auto und der Frage nach der Finanzierung der Reparatur. (nur mal an den Haaren herbeigezogen) Es gibt bei einem nicht suchterkrankten Paar vieles, was man gemeinsam angehen, durchstehen oder lösen kann.

    Aber wenn der Partner eine Suchterkrankung hat, dann ist man weder verantwortlich für deren Entstehung, noch deren Stoppen. Das ist einzig die Verantwortung des Suchterkrankten.

    Zusammenhalt ist in dem Fall oft kontraproduktiv, denn man verhindert den Tiefpunkt des Partners - während einem die eigene Lebenszeit zwischen den Fingern zerrinnt. Wir haben hier immer mal das Thema "Hilfe durch Nichthilfe".

    Viele liebe Grüße, Linde

    Viele User nutzen nicht nur unsere online - Selbsthilfegruppe, sondern gehen auch in reale Selbsthilfegruppen, zu Suchtberatungsstellen, zum Therapeuten und vielen anderen realen Angeboten der Suchthilfe bzw. Suchtselbsthilfe.

    Wir sehen das nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung.


    Trotzdem gibts eine Einschränkung:

    Laßt die genauen Bezeichnungen eurer realen Gruppen hier im Forum weg.

    Umschreibt es als 'reale Gruppe', wenn ihr von einem Termin schreibt, aber laßt den Namen weg. Es soll hier im Forum keine Werbung für bestimmte Gruppen rein und es sollen schon gar keine Interna aus Gruppenstunden ausgeplaudert werden. Bitte trennt das!


    Wenn sich Menschen hier in diesem Forum ihre online-Gruppe suchen, dann haben sie ihre Gründe dafür. Sicherlich weiß heutzutage jeder, daß es auch reale Gruppen gibt und wie die alle heißen. Respektiert bitte die Entscheidung der Neuankömmlinge hier, daß sie sich für diese online Gruppe hier entschieden haben und laßt sie hier ihre Selbsthilfe betreiben. Drängt sie nicht in eine oder "eure" reale Gruppe.


    Wenn Hinweise auf bestimmte Gruppen - egal welche! - überhand nehmen, kann es sein, daß editiert wird.

    Daher bitten wir um Beachtung.

    Euer Forenteam

    Hallo berta,

    wie gehts dir inzwischen, hast du dich beruhigen können? Solche Tage können sehr aufwühlend sein, genau wie Weihnachten oder Geburtstage.

    Ich hatte viele Jahre keinen Kontakt zu meiner Mutter. Es war ein Prozeß auf beiden Seiten notwendig, aber jetzt ist es gut wie es ist.

    Bleib dran.

    Liebe Grüße, Linde