Beiträge von Melinak

    liebe maria,

    ich bin ek meine mutter trinkt seit dem ich denken kann. mein vater ist coabhängig und mein exmann alkoholiker.ich bin damit konfrontiert seit ich ein kind war. alkoholismus ist eine familienkrankheit.meine coabhängigkeit begründet sich auf das vorleben meiner eltern das weiss ich heute.ich habe diese ganzen alten strukturen, die sich bei mir entwickelten überarbeiet bekommen und konnt mich deshalb auch vom coabhängig sein weitgehend befreien oder aber es zum stillstand bringen.hat mich viel kraft und mut gekostet aber das resultat daraus mich heute zufrieden zu erleben das hat sich gelohnt.

    deine liebe, das wollt ich noch fragen, ist die tatsächlich vorhanden oder verwechselst du nicht liebe mit abhängigkeit? geh mal in dich und spür dich da, mir halfen eben solche dinge, das ehrlich in mich reinschauen und anzuschauen was da wirklich tatsächlich in mir und in meiner gefühlswelt los ist. in machen dingen war es mir nicht möglich es richtig einzuordnen.

    lieben gruß melanie

    hallo,

    ich stimme da ganz und gar zu. endlich raus zu kommen und die liebe zu empfinden, die jahrelang nicht da war ist was wunderbares.wunderbar wurde es zumindest für mich, als ich spürte, liebe ist da und zwar für mich. das ist der hintergrund meines schreibens hier.

    lieben gruß melanie

    liebe maria,

    Zitat

    im suff sagte er

    für mich war klar im suff rede ich mit keinem alkoholiker mehr. alles verschwendete energie. meine mutter ist so jemand, die weiss nichts mehr von dem was sie gesagt hat. also warum noch mit ihr reden?weil meine mutter jeden tag besoffen ist rede ich in diesem fall jeden tag nicht mehr mit ihr. wenn es doch zu einer begegnung kommt rede ich wenn überhaupt übers wetter. dann ist ihr himmel grün, meiner blau, wir gehen ausseinander. ich lass ihren himmel grün, weil ich weiss das der himmel blau ist und weil ich weiss, das ich es niemals schaffen werde ihren himmel von grün nach blau zu reden, nicht in diesem zustand.ihrer ist grün meiner blau. wer da recht hat und wer nicht ist in diesem fall zweitrangig und ich brauche ihr auch nichts zu beweisen.sie ist besoffen.

    lieben gruß melanie

    liebe orlando,

    das ging aber schnell....puhhhh nun eine kurze zwischenfrage die ich dir stellen möchte: bist du für dich innerlich denn schon so weit, das du dich auf was neues einlassen kannst? nun bei mir dauerte es jahre bis ich vom coverhalten und aus meiner abhängigkeit wirklich draussen war. ein neuer mann hätte mich in meiner entwicklung zu mir selbst eher dafon abgehalten gehabt und ich weiss nicht, vielleicht wär ich selbst bei einem gesunden mann weiter im co festgehangen und hätte dort mein co weiter gelebt.

    wie siehst du das? nicht das ein sich neu verlieben etwas schönes ist, was ich dir von herzen gönne. doch schau da mal hin. kannst du nicht alleine leben, das du so schnell einen neuen mann brauchst? wenn nicht, dann ist ja alles gut.

    viele cos können nicht allein sein, weil sie sich nur als ganzes sehen, wenn das gegenstück(mann) ihenen ein gutes gefühl vermittelt. es heisst ja so schön, liebe dich selbst, dann kannst du lieben.seh dich als ganzes dann brauchst du dich nicht von anderen abhängig machen.

    ich wünsche dir schöne tage des verliebtseins.

    meine gedanken dazu.

    lieben gruß melanie

    liebe maria,

    du bist sehr mutig eine hochzeit abzusagen! dann packst du das auch!

    ich habe eine aussage gehört die mir auch selbst weiter geholfen hatte: mut ist nicht keine angst zu haben mut ist sich der angst zu stellen und dagegen an zu gehen.

    gruß melanie

    liebe orlando,

    mag ja sein, das du emma hier einwenig "in schutz nehmen "möchtest (cos machen das ja gerne). brauchst du doch nicht. du bist ja auch eine co. an und für sich sind diese dinge die hier stehen ja für alle gedacht. sich gedanken darüber zu machen. es ist hier keiner der ankläger oder hier ist auch niemand unter anklage. es sind nunmal gedanken die ich zum beispiel vermittel, über die sich du oder emma wieder gedanken machen können. wie wer wann sein leben in die hand nimmt und wie wer wann was umsetz bleibt jedem selbst überlassen. und wie wer was hier schreibt ist auch seins. ich für meinen teil nehme es mir raus auch beim hilfegeben meine grenzen aufzuzeigen, auch wenn das manchen eben noch sehr fremd erscheint, das zu tun. weil cos ja auch grenzenlos hilfestellungen geben können ud dabei kein ende und keine grenze finden.ich gebe gerne meinen teil hier mit. nun schreibe auch ich emma schon sehr lange, sie ist ja nicht neu hier im forum.du siehst ja auch ihre reaktionen auf das was ich schreibe. ich find es gut, das du emma dich austauscht, auch mit mir sich austauscht und dabei dir gedanken machst.das du nicht dafon läuft oder gar pampig da persönlich wirst. emma du gehst mit deiner situation, so mein eindruck sehr wohl ruhig um und ist selbstrefflektiert um, was ich an dir sehr schätze.

    dennoch wirst du, orlando, sicher zugeben können, das du auch vorwärts gehst und da nicht im co verhalten bleiben möchtest.du hast ja auch was für dich getan um von innen heraus zu strahlen, seh ich das richtig?

    lieben gruß
    melanie

    liebe maria,

    mein aus war kurz und knapp. kein rumgeeier mehr. schluss punkt und weg mit ihm aus meinem leben. das war denk ich mir das beste was ich tun konnte, die einsicht es geht nichts mehr, zu kapitulieren und mir zu sagen, ich will nicht mehr.so klar und deutlich das das NEIN auch bei ihm angekommen ist.ich hab ihn raus geschmissen.empfehlen will ich das so keinem. dennoch war es bei mir nur so knallhart möglich ihn los zu werden. davor hatten wir ein halbes jahr ehetherapie und mir hat das rumgeeier und die mannipulationsversuche einfach dann gereicht. gut, er wurde handgreiflich, aggressiv an diesem tag. der rausschmiss war daraufhin auch begründet.

    gruß melanie

    liebe emma,

    bitte gern geschehen. nur wo habe ich geschrieben das du dich trennen sollst? grins....hab ich nie gemacht. ein sich distancieren vom partner bedeutet also dann deiner interpretation nach die trennung? ich schreibe vom sich selbst leben, auf sich selbst acht eben und auch in einer partnerschaft noch sich selbst seiner bedürfnisse die da sind zuzuwenden und diese nicht zu reduzieren ums passend zu machen auf teufel komm raus. das nenn ich eben am co festhalten.

    leidensfähigkeit ist sicher bei jedem menschen unterschiedlich.doch dieses leid zu spüren und zu erkennen, da kommen wir in einen bereich, da decken sich eben wieder die aussagen: es wird lange zeit nicht wahrgenommen, das derjenige leidet, es tut und sich wundert warum die kraft und energie für sich selbst immer weniger wird.warum derjenige immer weniger vom eigenen leben leben kann aus rücksicht auf den partner.sich dadurch immer mehr reduziert auf ein minnimum dessen was das leben ausmacht.sich damit dann auch noch bestätigt fühlt indem er sich sagt:ich brauch ja nicht viel im leben und sich dadurch immer mehr selbst beschneidet in dem was das leben aus macht, bis der co der das auslebt dann schlussendlich nichts mehr erlebt sondern nur noch sich damit beschäftigt für den anderen, den partner da zu sein. die lebensaufgabe darin besteht für ihn zu leben.nur noch so zu leben wie er es kann und dadurch nichts eigenes mehr hat.

    ich will dir damit nur begreiflich machen wie schnell das geschehen kann und das du da hinschaust. was machst du denn ausserhalb deiner partnerschaft für dich. wenn du schreiben kannst du gehtst heir und da mal mit mädels raus,triffst dich mit leuten. du schreiben kannst du hast noch hobbys, die du allein ausübst. das du erzählen kannst du warst auf einem ausflug oder hast dies und das erlebt, dann würd ich dir das sogar abnehmen, das du diese notwendige distance zum partner leben kannst und dein leben lebst.

    nur lese ich bei dir das du scheinbar zufrieden bist, wenn du zuhause für den partner da bist und nicht viel brauchst, dich also arrangierst mit der situation. mein dad ist so ein mensch, ausgesprochen cobhängig. der macht NICHTS mehr ausser zuhause bei der frau zu sein und sich dem elend hinzugeben. wenn er mal draussen ist, merkt er wie die welt doch schön sein kann, wenn er nach hause kommt kommt er zurück in den alten trott und macht wieder nichts mehr.er ist unglücklich, das sagt er auch. doch ändern wird er es nicht.das ist doch nicht leben, denk ich mir. doch wie?

    ich finde es extrem co was du schreibst. doch wenn ich eins im leben gelernt habe im umgang mit nassen alkoholikern (dazu gehören auch die nicht trinkenden pausierenden alkoholiker) und auch im umgang mit co hier im forum ist wer nicht will der will nicht. da kann ich mir noch so die finger wund schreiben ich erreiche ihn nicht. doch will ich das überhaupt? im grunde helfe ich gern denjenigen die tatsächlich raus wollen aus dem co und auch einen willen haben selbständig und eigenständig und unabhängig zu leben. bei dir ist mir nicht ganz sicher was du wirklich willst und von daher werd ich dir das nun selbst überlassen herauszufinden was du wirlich willst.das ist dann wiederum hilfe zur selbsthilfe.

    lieben gruß melanie

    hallo zusammen,

    für mich stellt sich dire frage warum fühle ich mich abgewertet folgendermassen. früher haben mich eben häufig die aussagen betroffen gemacht, von welchen ich selbst nicht so richtig wusste, das ich da ein defizit drin hatte. mit steigendem selbstbewusstsein war ich dann mehr und mehr in der lage dieses mich abgewertet fühlen zu erkennen und zu benennen. ich fülte mich dann abgewertet, wenn ich selbst in diesem punkt ein defizit für mich sah und mich eben selbst damit nicht wohl fühlte.ich bin sehr perfektionistisch vernlgt und lebte diesen aus. kleinigkeiten die ich nicht perfekt konnte machten mich fertig und ich machte mich selbst nieder dafür. ich wollte dieses aber nicht sehen und erkennen geschweige denn daran arbeiten und stellte fest das ich das abwerten dann als schutzreation für mich brauchte damit der mir gegenüber ja nicht zu nahe kommt.(er könnte j recht haben mit seiner aussage und dann würde ich mich noch schlechter fühlen)

    das eben das nicht auf den tisch kommt von dem ich selbst wusste das es nicht so ok ist so zu tun, konnte aber lange zeit nichts dafür tun, ds sich das ändert.

    beim mich selbst wahrnehmen begann das dann sich zu ändern. ehrlichkeit mir gegenüber half mir meine defizite auch anzuschauen und zu verändern.auch teilweise so als gegeben zu akzeptieren, das ich in dem moment wo ich früher mich noch agewertet fühlte heute selbstrefflektiert reagieren kann und mich auch solche aussagen eingehen kann. manchmal ist es so, das er mir gegenüber es sogar gut meinte und ich sogar was daraus lernte. darin bin ich heute wesendlich stabiler geworden.


    den anderen teil, das mich abwerten weil mich einer nicht mag und mich nieder machen will, das lass ich stehen als seins. auch hier spür ich doch, wie der andere zu mir steht. negative menschen lss ich nicht mehr an mich ran.auch deren aussagen sind mir egal geworden

    lieben gruß melanie

    liebe maria,

    weisst du, dein partner braucht jetzt sicher etwas ruhe und abstand um das umzusetzen was er vor hat. wenn du anfängst zu drängen, zu bohren, weiter dein co auslebst wird es nicht funktionieren. lass ihn in ruhe das machen was er machen will.

    schau da lieber jetzt nach dir und dein leben, wie gehts bei DIR denn weiter?wo holst DU DIR die hilfe die du brauchst?

    gruß melanie

    liebe aurora,

    Zitat

    Jammern und starr rumhängen war gestern, heute ist, aktiv für mich sehen, wo ich hin will. Und dann losgehen.

    das seh ich genauso. mit jammern kam ich nicht weiter. da hing ich fest. irgendwann bekam ich durch das jammern auch keine aufmerksamkeit mehr, weil die menschen um mich rum mein jammern dann irgendwann leid waren und in ruhe vor mich hin jammern liessen. diese menschen setzen auch ihre grenzen, das weiss ich heute. damit war ich dann ganz für mich und wer weiss, vielleicht war das das bese was mir die anderen vermitteln konnten: wenn du was ändern willst, änder was für dich ganz allein.kein anderer hats für mich in der hand, nur ich selbst. ds jammern hörte auf, denn ich sah, es gibt doch etwas was mich am leben erhällt.es war mein eiserner willen etwas erreichen zu wollen.ein überlebenswille.dann begann bei mir die therapie, ich bekam dort hilfe, die ich brauchte um mich aus dem jammern zu befreien. neue sichtweisen, erkenntnisse für mich wie ich denke und wie ich das ws ich denke überdenken kann und neu sortieren.heute fühl ich zufriedenheit in mir. jammern war gestern, heute schaff ich dran das sich was bewegt, auch wenn es nicht alles eitler sonnenschein ist und nicht jeder tag ein glücklicher tag sein kann. das geht nicht. doch das jeder tag mit einer zufriedenheit begonnen werden kann und auch zufrieden endet, dafür kann ich sorgen.

    auch ich denke JEDER kann es schaffen ein zufriedenes leben zu führen. jeder, der erkennt er hat sein leben selbst in der hand!!!!

    ich grüße dich
    melanie

    hallo,

    ich bin erstaunt darüber wie gut es mir mit meiner freiheit geht. immer weiter weg bin ich von diesen zwängen und diesem kontrollfrust den ich durch die nähe zu den eltern hatte. seit ich konsequent den kontakt zu ihnen nicht mehr suche und nicht einmal mehr weiss wie es ihnen momentan geht gehts mir viel besser. ich will es nicht einmal mehr wissen, ich ahne es das langt mir. es geht mich auch nichts mehr an und das tut mir gut.

    ich weiss momentan nicht mehr wie ich das irgendwann gelebt hatte, heute versteh ich mich manchmal selbst nicht mehr. wie konnte ich das alles so ertragen und mich in dieser zeit noch gut fühlen. nun heute ist es zum glück so anderst, das es mir sogar selbst schwer fällt zu verstehen wie das alles so gegangen ist. den druck, zwang,diesen drang danach dort noch irgendwie was zu bewirken. mich da selbst zu überschätzen und zu glauebn ich habe es in der hand so einfluss auf diese menschen zu nehmen, die da doch ihr leben lieber im alkohol und frust leben wollen und da nicht raus gehen wollen. wie konnt ich mir nur einbilden durch mein tun könnt sich da was ändern dran? scheinbar war ich da im co auch in meiner selbstwhrnehmung komplett gestört gewesen, welch grössenwahn zog ich mir rein? wenn ich erhlich bin, ich hab mir doch gnadenlos selbst was eingebildet was so niemals hat funktionieren können.

    das ist nun weg. ich lebe. rückblickend, das muss ja nicht mein gesammtes leben sein, langt ja das letzte halbe jahr hab ich einen enormen sprung geschafft auf den ich stolz bin. den absprung in die unabhängigkeit. kar, ich hab nun meine kinder voll und ganz bei mir und auch die komplette verantwortung für sie. keine oma und opa mehr die für sie da sind. doch waren die beiden schon lange keine opa und oma mehr, auf die habe ich nicht bauen können, schon garnicht mich darauf verlassen können das sie sich um die enkel kümmern.im endeffekt war ich seit dem ich kinder habe doch immer schon diejenige die das leben für die kinder organisierte .ich stnd doch immer schon allein da und habs gemacht und auch gepackt. nun ist es so, trotz dem fühl ich mich pudelwohl, wei dadurch auch der druck weg ist. die akzeptanz dessen wie es ist und es zufrieden zu leben ist das grösste was ich jeh geschafft habe.

    erst jetzt mit dem abstand und den erfahrungen das es eben auch anderst geht kann ich absehen wie schwer ich im co gelitten habe.wie ich freiwillig mich dem ausgesetzt hatte. ich schüttel häufig den kopf und stehe neben mir, schau mir das aus der distance nochmal an und denke mir, zum glück bist du da raus!was für einen wahnsinn hast du gelebt gehabt? freude kommt über mich wenn ich mein leben heute anschaue. es passt. es passt weil ich es mir schön mache. weil ich es mir wert bin gut zu leben. weil ich bereit bin mich anzunehmen und zu lieben. weil ich für mich entschieden habe jetzt die fäden für mich in der hand zu halten!!!!!

    ich habe erkannt das ich ganz allein fürmich da sein kann und es selbst steuern kann, das es mir gut geht. ohne wenn und aber.
    lieben gruß melanie

    hallo orlando,

    Zitat

    Jetzt ist mein letztes Rehawochenende, ich bin tiefenentspannt, ausgeglichen und leicht.

    ich wünsche dir das dieses gefühl dann zu huse noch lange nachwirkt....wenn der allatg wieder einzieht. es ist doch oft schwer das was in reha vermittelt wurde dann ima alltag noch platz und raum zu haben. ich halte das was ich gelernt habe auch im alltag fest und versuche das umzusetzen. das klappt ganz gut. ich hab dafür eben meinen gesammten tagesablauf, meine struktur verändert so gut es nur ging und wie es mir möglich war. damit lebe ich das aus, was ich in der therapie gelernt habe.das war erst mal etwas schwierig weils ja auch neu war und ich mich am näschen packen musste nicht in alte gewohnte strukturen zurück zu fallen, doch mir half dabei das ich ehrlich zu mir selbst war und mich da auch schonungslos refflektiert habe. mit der zeit wird aus dem neuen dann wieder routiene.

    einen schönen tag
    melanie

    liebe emma,

    meine mum hatte auch ab und an gute tage. das waren die die mich im co gefangen hielten. die weniger guten die sie hatte und hat waren dabei vergessen. ich lebte tatsächlich nur von einem guten moment zum nächsten und blendete das elend aus. das ist co. das sind meine erfahrungen im umgang mit langzeitalkoholikern. doch da die guten tage weniger wurden und die schlimmen immer mehr bin ich aus dem ganzen usgestiegen. meine mum ist krank. doch helfen kann ich ihr nicht. ich habe meine mum sehr lieb. dennoch bin ich mir wichtiger als alles andere und werde mich nicht aufopfern für sie da zu sein.das ist egoistisch und ich liebe meinen egoismus sehr, weil der mir das leben gerettet hat.denn das was meine mum mir abverlangte war für mich nicht mehr tragbar.ich bin schlichtweg darunter zusammen gebrochen. ich weiss noch, die zeiten sehr wohl, wo ich das eben nicht spüren konnte und nur von dem einen lächeln, augenblick den du beschriebst dann in hoffnung alles ist gut weitergemacht habe.

    weisst du, eine partnerschaft lebt nicht von einem lächeln, einem spaziergang miteinader oder zwischendurch eine geste einen salat zu machen. das sind dinge die ich mit einem freund auch leben kann. das sind auch dinge die ich im beruf geben kann.ich mag da auch die leute die ich betreue, doch ich gehe wieder heim und habe da dann abstand zu dem menschen.eine partnerschaft lebt von so viel mehr als von dem.da ist ein ständiges miteinander. da ist eine nähe da. wenn die nicht da ist dann ist es eher beschreibend mit einer wohngemeinschaft in der du lebst.wenn du das so leben kannst dann ist das vollkommen ok. ich selbt wünschte mir mehr in einer partnerschaft wie dieses. nun denk ich , es ist und bleibt deins, wenn du dich wohl fühlst ist es ok.

    ich weiss nicht, du meinst du hast das mit der retorik angeblich nicht so drauf, willst da etwas anderst beschreiben. vielleicht beschreibst du die art und weise wie du lebst, das wir uns hier ein besseres bild machen können.

    wobei ich da dennoch wirklich sehr skeptisch bin, weil mich das gefühl hier nicht loslässt, da drüben am anderen ende des pcs sitzt ne frau die so sehr am co festhällt, das sie sich das alles schönredet und nicht wahrnehmen will, das das wie sie lebt ihr ,wenn nicht jetzt, dann irgendwann unter der belastung zusammenbricht.sei es, das der gesundheitliche zustand ihres mannes schlechter wird oder die aufgaben, die sie durch die krankheit des mannes übernimmt zu viel werden.ich weiss was es bedeutet für andere da zu sein, diesen menschen zu helfen. ich hab die kinder und dazu meine eltern versorgt gehabt. ich habe übermenschliches geleistet bis zum zusammenbruch. erst jetzt, nachdem mir kar wurde in was ich mich reingehängt hatte, jetzt wo ich das nicht mehr habe, merk ich erst wiviel ich geleistet habe.das es zu viel ist merkte ich wärend dessen nicht.darum schreib ich das ja auch hier so auf.

    klar ist das meins. meine erfahrung. doch meisstens deckten sich die erfahrungen die ich machte mit denen der anderen hier im forum.ich kann dir nicht sagen, mach das so oder so. das will ich auch nicht. doch ich kann dir erzählen was passieren kann, was geschen kann, wenn du nicht auf dich aufpasst.

    bei mir wurden all die belastungen in meiner seele zu einem bösartigen tumor. der hätte mich fast umgebracht.viele die hier schreiben haben ähnliche erlebnisse. andere schreiben vom burn-out. wieder andere von depressionen.das coabhängigkeit eben auch körperliche krankheiten mit sich bringen ist erwiesen.das ist eben der grund warum ich da nicht dahinter stehen kann, wie jemand werbung fürs coabhängigen dasein macht. das ist nun mein eindruck den ich schon lange habe, was du hier versuchst zu vermitteln. damit vermittelst du mir als co, co sein ist ja nicht so schlimm, wenn man weiss wie damit zu leben ist. nur ist das was du beschreibst eben wie gesgt ein sich selbst reduzieren auf ein minnimum, das habe ich inzwischen durch und bin froh mich nicht mehr auf ein mindestmass an kleinigkeiten redurzieren zu müssen, um noch einbischen freude am leben aus mir rausquetschen zu können.ein lächeln allein wird mir heut nicht mehr dazu bringen mich aufzuopfern. nichts in der welt wird mich jeh wieder dort hin bringen mich selbst zu vergessen. kein mensch dieser welt ist es mir wert mich in meiner freiheit einzuschränken, mich in meinen bedürfnissen zu reduzieren um mit ihm zusammen zu sein.ich bin mir das heute wert.

    auch ich wünsche dir eine gute zeit.

    lieben gruß melanie

    liebe clärchen

    das dauert alles , sicher. doch etwas ist dabei wichtig und das scheinst du ja auch erkannt zu haben:

    Zitat

    Ich bleibe jetzt bei mir und mache meine Verhaltenstherapie

    da kannst du arbeiten um in ein paar jahren stabil im leben zu stehen. ob das 4 jahre oder 2 jahre sind? ich denke das leben ist ein immer währendes lernen. das hört warscheinlich nie auf. aber das finde ich inzwischen nicht mehr schwer, es kann auch sehr schön sein sich mit sich selbst ausseinander zu setzen. :wink:

    lieben gruß melanie

    liebe emma,

    ich hab dir vor einigen monaten schon mal geschrieben, in einem anderen tread.wo du erzählst wie du lebst und es für gut geheissen hast, deine coabhängigkeit hier so darzustellen, es auszuleben als richtig und gut empfindest.

    das was du auch hier wieder reinstellst ist eine form der verdrängung, verharmlosung und abhängigkeit. du stellst es dar, als wäre das was du tust richtig und gut. da du hier im forum auf menschen triffst, die sich von ihrer coabhänigkeit lösen wollen ist dein beispiel das du gibst ein (für mich persönlich) antibeispiel dafür, wie mit coabhängigkeit umgegangen werden sollte. denn das was ich bei dir lese ist eben eine verharmlosung der sitution, eine verdrängung der eigenen bedürfnisse und ein sich nicht mit der eigenen abhängigkeit ausseinandersetzen können/wollen. ich weiss nicht warum du das hier alles so aufschreibst und quasi werbung für das coabhängigenleben betreibst. willst du nun da raus oder nicht?

    nun freiheit und unabhängigkeit finde ich nicht darin, das ich mich klein mache, meine bedürfnisse auf ein minnimum reduziere und alles mitmache.unabhängig sein bedeutet für mich mein leben zu leben , meine bedürfnisse die ich habe auszuleben und mich nicht von einem partner und seiner krankheit abhängig mache und dadurch mein eigenes leben damit verbringe für den anderen da zu sein um ihn zu unterstützen.

    das du das tust ist ja erkennbar in deinen aussagen. das hat nicht mit einer gleichberechtigten liebesbeziehung zu tun. du hast und lebst mit einem schwer kranken mann zusammen und versuchst das beste daraus zu machen. nur was ist denn das beste für dich, ganz allein und unabhängig vom mann?unabhängig dafon, das du dich in deiner person auf ein minnimum beschränkst und es noch als positiv empfindest das du mit ganz wenig auskommst.

    was willst du hier? (legitim das zu fragen! 8) )
    gruß melanie

    liebe orlando,

    ich hatte zeiten, wo mich alkohol trinkende menschen immer wieder triggerten. darum konnte ich es nicht ertragen auf menschen zu treffen die ab und an auch ein glas oder auch mehr gläser alkohol tranken, ich sah tatsächlich nur noch alkoholiker. zu dieser zeit konnt ich mich auf keinen menschen mehr einlassen, nicht einmal freundschaftlich. ich war allein.blieb das auch lange zeit.

    bis ich erkannt habe, ich kann das eben nicht ändern. es ist nunmal so, ddas die meissten menschen doch immer wieder mal alkohol trinken. doch inzwischen bin ich soweit das als etwas legitimes anzusehen. jeder mensch darf alkohol trinken, wenn er will. das machte mir begegnungen wieder möglich. wenn es sich dann tatsächlich um alkoholiker handelt merke ich das auch und zieh mich dann komplett zurrück. ich kenne aber auch leute, die gern mal was trinken und nicht diese suchtstrukturen leben. mit diesen kann ich inzwischen wieder umgehen.

    hauptsache ich spüre nicht dieses mich von dem anderen abhängig machen. das kann mir nämlich auch passieren wenn ein mensch keinen alkohol trinkt,ich mache co abhängigkeit nicht am alkohol trinken fest.auch zähle ich keine gläser mehr. ich gehe sobalt ich spüre, der mir gegenüber tut mir in dem moment nicht mehr gut.

    mit der zeit habe ich wieder ganz liebe menschen kennen gelernt die mir das gefühl vermitteln ich darf so sein wie ich bin. die mich schätzen wie ich bin, die ich schätze wie sie sind. vor allem menschen die eben so selbstsicher sind und stabil, die es nicht nötig haben andere menschen an sich zu binden und für sich missbrauchen. das tut richtig gut.

    lieben gruß melanie

    liebe emma,

    es gibt ja menschen die sich wohl fühlen wenn sie sich aufopfernd um andere kümmern. nun du machst ja auch was für dich, indem du deine ansprüche auf ein minnimum runterschraubst. ist ja auch eine möglichkeit das ganze hinzunehmen. es ist ja im endeffekt deine ganz eigenen entscheidung so zu leben. wenn du zufrieden bist ist es ja auch vollkommen ok.

    gruß melanie