Beiträge von Melinak

    liebe emma,

    Zitat

    Sind damit beide zufrieden. Zufriedenheit ist mein A und O.

    das finde ich auch das aller wichtigste fürs leben. zufriedenheit. die habe ich genauso bekommen durch die akzeptanz der situation wie sie ist. zudem auch durch die fähigkeit inzwischen unabhängig zu bleiben und mich nicht vom anderen, dessen leben, dessen leiden abhängig zu machen. ich denke so ist das ganze auch lebbar, selbst wenn du mit einem partner zusammen bist, der sehr krank ist. ich hoffe für dich das genau das so bleibt wie du es beschrieben hast und denke für mich, das du es so auch leben kannst. ich wünsche dir das du immer ehrlich in dich hineinschaust und spürst, wenn es anfängt weh zu tun. dann daran arbeiten, schauen das du es schaffst so zu lenken, das es dir wieder besser geht.das du weiterhin diese zufriedenheit leben kannst, selbst wenn es deinem partner anscheinend immer wieder sehr schlecht geht. respekt!

    frohe ostern!

    alles liebe melanie

    hallo zusammen,

    Zitat

    , warum soll ich mein Leben ändern, wenn mein Vater trinkt. Ich finde das unfair

    diese einstellung ist mir sofort ins auge gestochen und ich muss sagen, die hatte ich eine zeit lang auch so.

    doch inzwischen habe ich erkannt, das ich mich deswegen ändern möchte weil ich darunter gelitten hatte. das war ganz allein MEIN leid und daher bin ich sehr gern bereit gewesen an mir was zu verändern. NICHT für meine mutter nur für MICH. denn in erster linie sind es MEINE gefühle, meine einstellung, mein problem das ich habe, das hat nicht meine mutter. auch sie ist daran nicht schuld, das ich nicht damit umgehen konnte, das sie säuft. es ist und bleibt IHRE SACHE ob sie weitermacht oder nicht.

    nur ich habe dadurch aufgehört zu leiden, konnte akzeptieren, das meine mutter selbst verantwortlich ist und ich ihr nicht helfen muss. damit ist so viel gutes passiert und von daher ist es nicht unfair gewesen mich zu verändern.es war das beste was ich tun konnte und darüber bin ich heute sehr glücklich!

    lieben gruß melanie

    hallo ihr zwei,

    danke für die wünsche, ich wünsche euch auch ein frohes osterfest. ihr packt das alles auch bald, ich bin mir ganz sicher!

    nici, das das alles einfach ist, war, das kann ich sicherlich nicht behaupten. ich hab einen ganz schönen kampf ausgefochten. meisst mit mir selbst. das mit dem schulterzucken ist irgendwann etwas leichtes, denn die menschen um dich herrum werden dich im laufe der zeit auch anderst annehmen und akzeptieren können. ich abe festgestellt, diejenigen die wichtig sind können auch damit umgehen, die anderen gehen einfach aus meinem leben. das seh ich als eine sehr positive entwicklung an. wer das nämlich nicht erträgt, wenn ich nein sage, der sollte mal schauen, warum er es nicht ertragen kann. das ist nämlich dann sein eigenens problem das er hat und hat für mich was mit respekt und akzeptanz zu tun.mit dieser einstelleung, das das nämlich nicht meins, sondern seins ist kann ich sehr gut leben. ich kann mich umdrehen und gehen und mir dann sagen, ich hab für mich gesund und gut gesorgt und gehandelt. damit fühl ich mich wohl.


    ich habe URLAUB wie genial! endlich, denn mich haben meine kolegen die letzten wochen so oft angefragt, ob ich zusätzlich komme, das ich schon wieder einen hauen mehrarbeistunden habe. nun, ich habe ihnen erklährt, jeh öfter ich jetzt komme um so länger habe ich dann wieder frei. mir ist es egal, wenn ich nun laut stundenzahl inzwischen drei monate frei haben kann. ist auch hier cheffsache, bitte, wenn sie das so meint, mir solls recht sein, ich hab mein soll erfüllt und das endergebnis drei monate frei zu bekommen find ich inzwischen als etwas sehr positives!so reduziert sich mein jahr von 12 monate arbeiten gehen müssen auf 9 monate arbeiten, mit dem urlaub den ich auch noch habe werden es dann 8 monate, was will ich mehr?von den 8 monaten sind inzwischen 4 monate um, so kann ich locker weitermachen.

    nun geh ich in urlaub und freu mich über die supersonnenzeit hier im garten. mann ist das ein wetter!

    gestern abend zog hier ein gewitter über und hinweg. es regnete nicht, das ganze entleerte sich wohl irgendwo anderst. es war schaurig schön den blitzen am himmel zuzuschauen.es grummelte und zuckte, mysthisch. herrlich schön. nur leidet mein garten immernoch unter trockenheit und es wäre zumindest für die blumen ein gutes gewesen hätte der himmel einwenig wasser da gelassen.heut morgen strahlender sonnenschein!

    am montag gehen wir zum essen. meine eltern haben uns eingeladen. siehe da, ich freu mich auf ein gutes essen. mein bruder wird mitkommen, das ist immer sehr schön. da meine mutter zur zeit mal wieder etwas entspannter ist und scheinbar weniger trinkt ist auch hier die begegnung nichts belastendes und ich weiss ja, ich gehe heim und hab dann mein eigenes leben, unbeeindruckt von dem ganzen was meine eltern inzwischen machen. so geht es in diesem punkt mir im moment ganz gut.

    ich wünsche allen anderen die hier lesen ein wunderschönes osterfest.

    lieben gruß melanie

    hallo ihr lieben,

    ich möchte hier einen tread aufmachen, indem es über partnerschaft geht. ich weiss, das ich inzwischen ein ganz anderse bild von partnerschaft habe als es noch wärend meiner co abhängigenzeit war. heute seh ich vieles mit anderen augen, würde eine abhängigkeitsbeziehnung niemals mehr führen wollen.ich habe mir schon sehr lange soche fragen gestellt und möchte diese euch zum nachdenken weitergeben:


    nur was bedeutet das eigendlich, abhängigkeitsbeziehung?

    wo fängt abhängigkeit an?

    wann wird aus einer geste von freundlichkeit dann dieses berühmte helfersyndrom?

    wieviel geben ist gut für eine partnerschaft, wieviel erwartungen kann ich an meinen partner stellen?

    braucht es erwartungen an den anderen , damit ich auch erleben kann das er mich liebt?

    wiviel von mir selbst muss ich aufgeben um den anderen zu gefallen?

    muss ich überhaupt etwas aufgeben dafür, vorallem mich?

    bin ich bereit meine einstellung zu verändern um dann auch auf den partner und seine bedürfnisse eingehen zu können, muss ich das überhaupt?

    wieviel respekt habe ich vor dem anderen, das ich ihn das machen lassen kann, was zu ihm selbst gehört?

    bin ich fähig dazu meinem partner die freiheiten zu lassen, die ich selbst einforder?

    liebe, was bedeutet das für mich?

    nähe und vertrauen aufbauen, kann ich das innerhalb einer beziehung die von sucht geprägt ist?


    ich stelle immer wieder fest, das ich geprägt bin vom vorbild meiner eltern, welches ein sehr abschreckendes beispiel ist. hier habe ich erlebt wie wenig respekt der eine partner vor dem anderen hat. auch wie sehr abhängigkeit zum leiden wurde. ich musste erleben wie sich zwei erwachsene menschen keinerlei freiraum liessen und dem anderen vorschriften machten. sie sperrten sich ein ud machten sich kaputt damit, behaupteten es sein liebe die sie füreinander empfanden. früh habe ich erleben müssen, wie meine eltern in eines solchen abhängigkeit voneinander lebten und heute jahrzentelang weiter lebten, das ich mich immer wieder fragte, wiso tun sich menschen sowas überhaupt an?

    geprägt von all dem führte ich eine partnerschaft die mit mehr freiheiten verbunden war, dennoch zum ende hin genau so funktionierte wie oben beschrieben. die letzten drei jahre meiner ehe könnte ich wie oben beschrieben verleichen. ich habe die notbremse gezogen weil das vorbild meiner eltern ein solch erschreckendes für mich heute noch ist. so will ich nicht leben, das bin ich mir wert und ich bin heil froh, das es "nur" drei jahre meines lebens waren, in welchen ich sehr sehr schreckliche dinge erleben musste.

    zudem kommen noch religiöse erziehung , fernsehfilme voller romantik, bücher die ich gelesen hatte, die mich prägten. wenn ich heute ehrlich bin, ich will so nicht leben, dieses klischee nicht mehr bedienen, als frau und mutter nicht einem gesellschaftlich geprägten klischee entsprechen.

    doch wie will ich es denn dannleben?

    ich möchte selbst entscheiden wie ich lebe. ich will mich nicht vor lauter liebe aufgeben und einem anderen menschen entsprechen. ich will mich weder verbiegen, noch irgendetwas für den anderen tun müssen, damit er mir glaubt das ich ihn liebe. ich will soviel vertrauen schenken können, wie ich auch vertrauen vom anderen mir gegenüber entgegen nehmen möchte. ich spüre sehr gut in mir was mir gut tut und was nicht. ich will mit einem menschen in einer partnerschaft zusammen sein, der leben und leben lassen genauso als wichtiges gut empfindet, wie ich es inzwischen kann.ich willl einen menschen respektvoll begegnen, sowie ich auch den wunsch empfinde, das er respekt vor mir, meinem tun, meinem handeln, meiner persönlichkeit hat. ich will als solche gesehen werden, die ich bin und auch so leben können. niemals in meinem leben werde ich auf einen menschen zugehen, mich mit ihm zusammentun der diese eigenschafen nicht mitbringt. lieber bleibe ich solange allein, bis ich denjenigen treffe, bei dem all diese eigenschaften, des leben und leben lassen mitbringt. denn auch ich will nicht, das sich meinm partner für mich verbiegt und ändert, nur weil ich meine, das er so wie er ist nicht zu mir passt.

    ich weiss, das ich als coabhängige ein gruseliges bild von partnerschaft in mir getragen hatte. doch ich bin der meinung, das wenn ich mich mit diesem thema ausseinandersetzt kann sich da auch in mir etwas verändern. das mache ich für mich, nicht für einen anderen und ich glaube darin liegt die lösung. denn all das was ich für mich sehe, wichtig für mich sehe zu ändern das kann ich ändern. nicht für andere für mich und mein seelenheil.darum ist es so sehr wichtig da bei sich selbst anzufangen, den blick auf sich zu lenken und nicht immer und immer wieder zum anderen zu schauen, was er von mir erwarten könnte, was er sich von mir erhofft wie ich bin.all das sind interpretationen die von mir ausgehen und wenn ich ehrlichbinn, ich kann die gedanken eines anderen nicht lesen. mich anzunehmen und bei mir zu bleiben ist denk ich heute das was mich fähiger denn jeh macht eine partnerschaft auch eingehen zu können, dann wenn der richtige vor mir steht.denn dannist es ein mensch der mich liebt um meinet willen.

    lieben gruß melanie

    hallo undergrund,

    das buch ist von von Marshall B. Rosenberg, sehr empfehlenswert, wenn du gern deine kommunikation in diese richtung führen möchtest.

    es ist schon so, wir cos nehmen immer viel zu viel rücksicht auf andere, spüren in andere rein, interpretieren da viel zu viel. manchmal verhindern wir damit einfache komunikation, nehmen dem anderen damit auch die chance um sich selbst zu kümmern. auch in der kommunikation. das co ist ja im grunde überall vorhanden, nicht nur gegenüber dem alkoholkranken partner. ein gesunder mensch sagt di direkt und offen was er dankt. das ist für einen co abhängigen sehr schwierig zu ertragen, denn wenn der andere merkt, es geht ihm zu nahe, zeigt er grenzen mit einem nein. doch wir interpretieren das nein wieder dahingehend, dies als ein nicht mögen. doch darum geht es im grunde nicht. der normale zeigt damit lediglich das was wir niemals gelernt haben. daher wird so eine kommunikation häufig schwierig. der alkoholiker merkt da sicherlich die coabhängigkeit schon im gespräch und daher kommen dann auch diese begegnungen zustande.ein alkoholiker kennt ja seine grenzen auch nicht, daher wird daraus eine grenzüberschreitende beziehung in dieser abhängigkeit vom anderen.

    daher finde ich es richtig gut, das du dieses thema angehst. damit fängst du nämlich an, dich wesendlich bewusster zu erleben, grenzen auch weitergeben zu können, nein sagen zu erlauben und dabei bei sich zu bleiben.

    lieben gruß melanie

    hallo underground,

    ich sag es offen und gerade herraus. sicherlich auch mit emmmozionen. denn ich find das gehört auch zu mir. aber ich bin jemand, der sich klar äussern kann.

    aber ich kenn das auch anderst, wie du beschreibst, mit angst den anderen zu verletzen. doch das hat sich inzwischen mit meiner einstellung verändert. denn ich schau nicht mehr nur darauf, das der andere ja keine verletztheit spürt. das kann ich ihm oft nicht mehmen. doch ich achte darauf, das ich nicht unter die gürtellinie gehe, dann breche ich lieber das gespräch ab. doch es gibt möglichkeiten einen menschen das so zu vermitteln, das es sachlich bleibt, emmozional rüber kommt, aber klare offene worte benutzt, die kaum noch chancen lassen, das so nicht versehn zu können.

    wobei ich nie weiss wie das beim anderen ankommt was ich sage. nun ist das aber wiederum seine verantwortung es anzunehmen. wenn was undeutlich ist kann er nachfragen.

    ich hab ein buch"gewaltfreie kommunikation" dazu gelesen. das ist richtig gut, kann ich dir empfehlen.

    lieben gruß melanie

    hallo und einen wunderschönen guten morgen

    seit wochen geht es mir einfach nur gut. ich geniesse mein leben. jeder tag ist ein schöner tag. ich stehe so positiv auf wie selten in meinem leben. menschen die mir nicht gut tun werden rigeros sofort aus meinem leben verbannt, das ist so gut. andere menschen in meinem leben finden einen festen platz, das ist eine wahre freude.

    es sind menschen, die mich leben lassen. menschen die selbst ihr leben haben. begegnungen, weil wir uns mögen mit dem hintergrund sich einfach gutes zu tun, um dann wieder heim zu gehen, sich wohl damit fühlen und weiter zu machen, wie es für einem selbst richtig und stimmig ist.

    wir haben ferien. die kinder sind zufrieden und ausgelassen. der garten ist jetzt auch fertig, büsche geschnitten, unkraut entfernt und rasen gemäht. zudem habe ich noch stühle besorgt, zum draussen gemütlich zu sitzen, denn die alten habe ich schon so lange, die waren nicht mehr sauber zu bekommen. jetzt ist mein paradies gelungen und ich sitze da und freu mich um jede freie minute draussen in meinem garten. die sonne lacht und es ist herrlich.

    bei der arbeit habe ich gestern auch was positives festgestellt. da meine cheffin ja wie beschrieben zettelchen schreibt und die mir ins postfach legt, hatte ich mich ja geärget gehabt. nun arbeitete ich mal die letzt zeit mit ihr zusammen, da hat die mir in aller ruhe, ohne vorwurf nochmal erklährt gehabt, was so alles passierte und warum sie das so aufgeschrieben hatte. genau das ist es, was ich mir innerleich dachte, das gespräch zu führen und nicht mit kurzen knappen anweisungen mit zetteln zu arbeiten. wir hatten einen sehr angenehmen dienst miteinander, sie pfiff und sang vor sich hin und auch mir ging es sehr gut, die laune war bestens und wurde immer besser. schön.das wr für mich richtig wichtig so zu erleben.

    ich fahr auch zur zeit so oft mit dem mopet durch die kirschblütenanlagen, auf den kleinen strassen im hinterland und hinterher fühl ich sau wohl! dieses jahr ist der frühling wunderschön.gerade zur blütezeit regnete es bisher meisst die schönen blütenblätter ab, doch dieses jahr ist der regen ausgeblieben und jeder tag ist ein wunderschöner tag.

    gedanken an irgendwelche menschen, die mir nicht gut getan hatten hab ich tagsüber kaum noch. wenn ich erinnerungen habe, dann immer schmerzfrei. ich werte das als eine ganz positiver entwicklung in mir. die letzten jahre des aufarbeitens, des an mir arbeiten, lösungen zu finden, gedanken ins positive lenken haben sich wahrlich gelohnt. erinnerungen sind es, mehr nicht, ich steh daneben, nimm sie an und mehr lösen sie nicht aus. das tut gut, es scheint abgeschlossen zu sein. das kapittel ist für mich abgeschlossen, ich bin mir sicher in meinem leben eine positive wende beigeführt zu haben. im grunde spür ich mein co immer wieder, gerade wenns um neue begegnungen geht. da ich aber bewusst damit umgehe bin ich darum sehr dankbar, denn es schützt mich inzwischen dafor mir wieder die freunde auszusuchen, die mir nicht gut tun. dennoch geh ich unbefangen offen in eine begegnung rein, ich weiss meine innere einstellung schützt mich heute so gut, das ich mich auch darauf einlssen kann. was mir von einigen monaten noch vollkommen fremd erschien ist inzwischen in mein leben eingebaut worden und es scheint sehr gut zu funktionieren. ein leben für mich, mit dem blich in mich hinein, das handeln damentsprechen für mich im guten.eine planung im zeitraum heute, das verindert das das gestern noch eifluss hat und das ich leide.

    gedanken hab ich schon noch. was wäre ich heue, wäre ich stehen geblieben, hätte weiterhin meinem exmann nachgeweint, versucht zu ändern. wo stünde ich heute, hätte ich mich daraus nicht befreit und wäre weiterhin im jammern und wehklagen geblieben? ich denke ich wäre nicht weiter gekommen, mich hätten krankheit und depression aufgebraucht und nicht lebensfähig gemacht. ich weiss was depressionen sind, was angst ist, hab ich sie erlebt. zu diesen zeiten konnte ich nichts leisten. dagegen anzukommen war schwer, doch machbar.

    heute ist meine leben so glücklich und zufrieden wie es noch nie war. ich habe mir all das so schön gemacht wie es mir möglich war. es kostete mich weder emense kraft, noch unnütze zeit, noch zu viel geld um das so zu schaffen. und es hat sich gelohnt. all die zeitverschwendung der gedankenkreiserei um den ex und die eltern wurden ins positive für mich und mein leben gestaltende umgesetzt was daraus geworden ist macht mich mächtig stolz.

    keine zeitversschwendung mehr, nichts ändern zu wollen an einem anderen menschen, es stehen zu lassen und ins eigenen unabhängige leben zu gehen. all das hat sich gelohnt. was die machen ist nicht wichtig, wichtig ist es für mich es so zu tun, das es innerlich stimmig sich anfühlt und in mir ein positives gefühl auslöst. reinhören in mich, hinhören, genau zu prüfen, ist es so richtig für mich, oder so. wichtig. nichts gegen dieses bauchgefühl zu entscheiden, mein leben im bauch, im gefühl, das ist das einzig richtige.

    lieben gruß melanie

    liebe monty,

    wärend meiner therapie habe ich festgestellt, dasss mein co verhalten sich nicht nur auf einen partner, oder meine eltern begrenzte. es waren auch meine kinder. ich habe alles übermenschliche für die drei kinder gemacht, dass es ihnen gut geht. ich habe 150% geleistet und bin daran fast kaputt gegangen. immer für andere, nichts für mich getan. meine kinder heute wissen was ich leiste. sie fordern zum glück nicht mehr, ich kann auch hier endlich nein sagen, wenn es um unerfüllbare wünsche geht. ich habe ihnen klar gemacht, das ich allein bin und wir hier nicht in den gleichen finanziellen möglichkeiten stehen wie wenn es zwei personen sind die arbeiten gehen und sich die arbeit im haushalt teilen. sie wissen das ich allein bin, das sie hier hefend und unterstützend mitleben müssen, damit es hier lebbar ist. dennoch leben wir hier wie all die anderen familien, haben fast all das was was alle andere haben.wir sind nich so anderst wie die anderen, das war immer mein ziel gewesen, das die kinder in einer gewissen normalität leben. sie haben alle drei ihre spielsachen, die kinder in ihrem alter haben, sie haben hier jeder ein eigenes zimmer, wir leben in einem haus mit garten. zudem bin ich inzwischen auch mobil.

    ich möcht dir einfach bewusst machen, das es sicherlich etwas anstrengender ist, wenn wir hier die kinder allein erziehen und für sie da sind. einen mann an meiner seite, den vater der dabei hilft ist nicht vorhanden. gut, akzeptiere ich auch ohne dabei irgendwie einen frust zu haben, weil ich weiss ja, das ich das gut packe.doch ich werde niemals, das habe ich mir geschwohren, nicht einmal für die kinder mich opfern und mich gesundheitlich jeh wieder in eine solche situation bringen, in der ich schon war, wo es lebensgefährlich wurde. denn meinen kindern ist es inzwischen, weil sie auch das schon erleben mussten, weitaus wichtiger tag täglich zwar mit etwas weniger finanziell gebender aber dafür um so mehr liebevoller mutter zu leben. das haben sie mir schon so gesagt und ich konnte meine tränen in den augen nicht mehr verbergen.

    deiner tochter wird es ähnlich gehen. wenn ich beschreibe, wie mein jüngster, der gerade einmal 11 jahre alt ist heute zu mir sagen kann,"mama wir haben hier doch alles was wir brauchen, ein dach über den kopf, spielsachen, kleider, essen, und vor allem ganz viel liebe von dir, ich brauch nicht mehr!" dann wird es mir ganz warm ums herz und ich weiss inzwischen, das ich mich dafür nicht selbst mehr opfern muss, das es den kindern gut geht.weil ich weiss, das auch viel angst von meinem kleinen ausgeht, er immer wieder zu mir sagt, ich soll auf mich aufpassen, er möchte das es mir gut geht wird es mir immer wieder bewusst, das genau das der springende punkt ist. mit einem sich dauernd überfordern komm ich hier nicht weiter. die kinder brauchen die sicherheit das es mir gut geht, sie leben glücklich und zufrieden, wenn sie mich jeden tag strahlend und glücklich sehen, weil mein leben heute nicht mehr das ist, was es einmal war.

    gut meine sind noch in der schule, doch wie du schreibst, das ich für die drei dann wärend der ausbildung noch mehr gelder bräuchte, dann würd ich da schauen, wie ich es her bekomme, das ich mich selbst nicht kaputt mache. auch den kindern werd ich zumuten können, wenn sie soweit sind, selbst zum unterhalt beizutragen. es gibt wirklich andere möglichkeiten,als das ich mich durch arbeit kaputt mache. das bin ich mir inzwischen wert. ich bin mir sicher das auch deine tochter das geld zwar dankbar annimmt, doch wenn sie sieht, wie du dich kaputt machst, dann hat das geld,das sie bekommt einen ganz faden beigeschmack. ich denke, deine tochter hat dabei kein gutes gefühl, bekommt dadurch ein schlechtes gewissen. sie sollte meiner meinung nach so viel rücksicht auf dich nehmen und in zukunft darauf schauen, wie sie das was sie braucht selbständig und eigenständig verdient. ich kenne viele, die ihr studium mit eigener arbeit verdienen, weil die eltern finanziell nicht in der lage sind sich das leisten zu können.

    was ich sagen möchte, das du jemand zu sein scheinst, der sich nicht zurrücknehmen kann, der hier die eigenen energie überschätzt nur um anderen das leben zu finanzieren. das kann auf längere zeit nicht gut gehen.auch hier scheinst du diurch deine co abhängigkeit nicht in der lage zu sein für dich selbst zu sorgen. unsere kinder begleiten uns auf unserem weg. im grunde wünschen die sich sicherlich nur eins von den eltern, das es ihnen gut geht. alles andere ist dann später einmal ihr eigenes leben das sie führen, da braucht es auch diese ablösung von den kindern von seite der mutter, die sich da zurrücknimmt, wo sie es nicht mehr leisten kann.deiner tochter nimmst du damit nichts, du gibst ihr die möglichkeit selbständig zu werden und für sich selbst zu sorgen.

    dazu möchte ich dich ermutigen, deinen gedanken in diese richtung zu lenken. deine tochter wird das schon packen, doch du MUSST dich jetzt schonen, dein körper macht seit jahren das einzig richtige, er schreit zu dir, pass auf dich auf. also tu das doch einfach einmal, das was du brauchst. dir dein leben so einzurichten, das der körper zu ruhe kommt, das er dann wieder ruhe geben kann.

    lieben gruß melanie

    hallo wolfsfrau,

    ich gehe gern in die natur raus, mitten durch den wald laufen tut mir immernoch enorm gut.

    ich treff mich oft mit freunden, tausch mich dann auch sehr gern mit ihnen aus. früher konnt ich das nicht, weil ich immer angst vor entteuschung hatte und kaum vertrauen zu anderen aufbauen konnte.

    ich gehe am wochenende weg. mal zum bummeln in die stadt, zu konzerten, einfach an den see fahren und dort im kiess sitzen, den sonnenuntergang geniessen.

    ich kauf mir einmal in der woche einen blumenstrauss und freu mich wenn ich daran vorbei gehe. oft bleib ich stehen, schau mir die blüten genauer an. das entspannt mich.

    ich habe einen garten, den ich mit leib und seele gern gestalte. dann sitze ich abends voller dreck unter den fingernäglen da und denke erschöpft wie schön das geworden ist. genuss pur!

    zudem mag ich gern im haus neues zu gestalten. so werden manche wände auch mal ziemlich bnunt bemalt. neue vorhänge besorgt, umgestellt und gestaltet.

    ich hab mir ein mopet gekauft gehabt mit dem ich zur zeit riesig gerne durchs hinterland brause, die kirschblüte ist zur zeit nur herrlich, das wetter dazu passt so gut, es ist ne wahre freude.

    manchmal habe ich das bedürfnis zu laufen. dann lauf ich kilometer um kilometer bis ich nicht mehr kann. zuhause angekommen bin ich glücklich und zufrieden.

    manchmal sind es nur kleine dinge des lebens die mich glücklich machen, ich mir gutes tu, ein stück schokolade und meine laune ist in bestform.

    meine tiere hier sind für mich etwas beruhigendes, es erfreut mich sehr, wenn meine katze zur zeit voller freude durch den garten hüpft und sich offendsichtlich sehr über das warme wetter freut. sie ist so süss, ich könnt ihr stundenlang zuschauen.

    dasitzen und nichts tun, nach einem gelungenen arbeitsreichen tag, an dem ich mir was geschaffen habe, das ist etwas soooo gutes! einfach die seele baumeln lassen, nichts denken und geniessen.

    jeder tag an dem ich wach werde ist ein freudentag, da ich erkannt habe, das ich allein dafür zuständig bin ihn mir positiv zu gestalten!

    alles liebe melanie

    liebe hamburggirl,

    wenn dir das so sehr wichtig ist, mach das für dich! all die anderen gedanken, wie der brief ankommt, wie das auf deine mutter wirkt, wie sie reagieren wird sind spekulationen. du WEISST ES NICHT befor du es nicht getan hast. darum vergiss all sie dich ausbremsenden gedanken, überlass die verantwortung deiner mutter, wie sie damit umgehen wird ist und bleibt ihrs. vielleicht kannst du dir damit eher den brief und all das was in dir steckt von deiner seele schreiben, ich glaube das ist das was du möchtest.

    versuch auch beim schreiben bei dir zu bleiben, "in ich fühle so und so""aufgrund meines erlebens damals so und so" kommt beim anderen nicht als vorwurf an, kann eher verständniss für dich dann entwickeln, als "du hast damals mir so und so" oder gar "wegen dir habe ich...". das würde eher falsch verstanden werden.tu dir mit dem brief was gutes.

    alle sliebe melanie

    liebe monty,

    es gibt doch möglichkeiten. wenn das einkommen zu niedrig ist kann man doch hilfe zum lebensunterhalt oder wohngelder beantragen. ich mach das doch auch und ich kann dadurch ganz gut leben. mann, wir machen doch hier zu hause allein einen job, da hilft keiner mehr, wir haben die kinder um uns, dafür sorgen wir auch ganz allein, dann noch arbeiten gehen um noch geld zu verdienen. wir sind nunmal allein für unser leben verantwortlich, doch seht doch, wir bringen höchstleisung. gerade für uns in unserer situation sind doch diese gelder da!

    lieben gruß melanie

    liebe rumpelchen,

    vorab möchte ich dir auf jeden fall bescheid geben, das das was ich hier schreibe, was ich bisher geschrieben hatte sicherlich harte worte waren, manchmal auch harte worte sein werden.dennoch enthalten diese garantiert einen zuspruch.

    sei dir darüber klar, in der geschichte in der du lebst ist es IMMER, egal wie du dich entscheidest übel. du kannst dir aussuchen welches übel du haben willst. meiner meinnung nach, auch meiner erfahrung nach ist das kleinere übel dieses sich vom partner trennen. kontakt werdet ihr immer haben, durch das kind. darum ist es sehr wichtig sich abzugrenzen und zu distancieren, innerlich.denn jeder kontakt der entsteht, durch das kind wird dich wieder und wieder und wieder ereinnern an das was war.

    Zitat

    Anfangs dachte ich, mit ihm werde ich alt. Habe spät noch meine Tochter bekommen, auch für ihn - sein erstes Kind.

    genau hier siehst du, deine innere einstellung die du hattest. "ich dachte ich werde alt mit ihm". KEINER kann die zukunft vorraussehen. eine gute freundin von mir ist seit 20 jahren verheiratet, hat kinder, sie leben zusammen im eigenen haus usw....eine bilderbuchfamilie. in gesprächen mit ihr habe ich herrausgefunden, das sie eben überhaupt so nicht denkt. sie sagt ganz ehrlich zu mir, ich weiss nicht wiel lange es geht, was noch kommt. ich geniesse heute mein glück, das kann morgen schon vorbei sein. ob wir immer zusammen bleiben weiss ich nicht. doch ich sorge heute darum das es mir gut geht. so leben wir schon seit 20 jahren zusammen.das ist ne einstellung vor der zieh ich den hut. früher verstand ich sie nicht.

    das thema mit dem kind berührt mich sehr. denn ich möchte dir mit auf dem weg geben, das kinder eingenständige personen sind, die keinem gehören. sie kommen unschuldig auf die welt und sind ein geschenk das wir annehmen können. wir haben die verantwortung für diesekinder. dennoch gehören sie nicht uns. wer seiner verantwortung dem kind gegenüber nicht nachkommen kann, weil er krank ist oder irgend ein anderere grund dahinter steht, das es nicht geht, ist es FÜR DAS KIND das beste das es von der person nicht weiter begleitet wird. ein nasser alkoholiker, der sich tag täglich vollaufen lässt, kann sich nicht so um ein kind sorgen, wie das kind EIN RECHT hat, umsorgt zu werden. daher finde ich deine entscheidung dich zu trennen nicht nur FÜR DICH sondern FÜR DEIN KIND das VERANTWORTUNGSBEWUSSTESTE handeln das du in diesem übel machen konntest!

    mein ex mann konnte dann, nach der trennung tatsächlich nicht immer aber wesendlich besser alle zwei wochen sich um die kinder sorgen, als zu der zeit, wo er tag täglich mit ihenen zusammen traf. das war für die kinder längere zeit etwas positives.wnigstens zu der zeit konnte er sich zusammen reissen und sich kümmern.

    nochmal: es ist und bleibt ein übel, etwas schreckliches was uns frauen hier passierte. doch es gibt nunmal zwei wege in die zukunft. wähle den weg des kleineren übels, denn damit hast du die chance nach einiger zeit die veragengen sind, ein positiveres leben führen zu können, das was geschehen ist zwar nicht zu vergessen, doch so aufzuarbeiten, das es nicht mehr weh tut.das kommt, das wird zwar daueren, aber es kommt!

    lieben gruß melanie

    liebe petra,

    vor nicht all zu langer zeit hab ich mal den finger gehoben und dir gesagt, mädel pass auf dich auf. erinnerst du dich?

    was hast du denn zwischenzeitlich für dich erreicht und getan, ds es dir besser geht?

    lieben gruß emalnei

    liebe circe,

    es liegt doch an ihm zu schauen, das es ihm gut geht. er ist erwachsen, kann lesen, sich informieren. meinst du wirklich er braucht dafür jemand anderen, der ihn darauf hinweist? denkst du es wird was helfen und er sagt zu dir danke, das du mich darauf hinweist?

    meine erfahrung, die von vielen anderen hier , ist, wenn ein alkoholiker darauf angesprochen wird, das er alkoholiker ist wird er entweder läugnene, verharmlosen oder er reagiert sogar wütend und zornig darauf. aber niemals damit das er dankbar sagt, toll das du mir da geholfen hast. darum frage ich dich, willst du dir das wirklich antun?

    ich sehe dein verhalten als co abhängige so, das du damit nur weiterhin die hoffnung hegst, das du was verändern kannst, selbst wenn du es so hier niemals zugeben würdest ( was wir co abhängigen ja genauso nicht machen, wir sind genauso ungesund unterwegs).


    liebe circe, es sind deine gedanken die du dir um ihn macht und du kommst erst dann von ihm weg, wenn du dir gedanken um dich macht und dir etwas mehr selbstwert wirst, dich also auch solchen situationen nicht weiterhin aussetzt.

    ER ist verantwortlich für sich ganz allein. was ER macht in seinem leben ist SEINS. ein erwachsener mensch ist in der lage sich selbst zu helfen. du bist nicht seine therapeutin, wirst es niemals werden. wenn ER hilfe sucht, dann die beim fachmann, der die notwendige distance zu ihm hat. niemals können partner und angehörige diese arbeit leisten. die sind viel zu sehr betroffen, emmozional dabei als hier wirklich richtig gute hilfestellung zu geben. wie sagen wir hier zieh dir nicht die schuhe an, die dir nicht passen! es ist nicht deine verantwortung die du hast ihm zu helfen. das was du empfindest ist dein co verhalten, das dich auf solche gedanken bringt. sonnst würdest du gehen können ohne dir diese gedanken zu machen.

    geh zu diesem treffen, lass es geschenen, du wirst sehen, es wird dich nicht weiter bringen. aber das ist ganz allein deine verantwortung die du dann trägst, die nehm ich dir hier auch nicht. auch du kannst solche erfahrungen für dich machen.vielleicht ist es sogar mal gut, wenn du mit dem wissen, das du hier bekommst diese erfahrung sammelst. pass auf dich auf, du solltest es dir wert sein, das du dich nicht weiterhin verletzten lässt.

    wichtig ist hier zu schauen, wie es für DICH weitergeht, das wäre etwas wo du sicherlich was positives für dich bei rausfinden kannst.damit sollte es weitergehen.

    lieben gruß melanie

    liebe circe,

    auch von mir ein herzliches willkommen.

    Zitat

    Wozu das Treffen heute? Er wollte mit mir reden und ich möchte ihm gerne klar machen, dass er Handlungsbedarf bezüglich des Alkoholkonsums hat. Dieses Thema ist ja nie wirklich besprochen worden. Ich habe keine wirklich Hoffnung, jedoch denke ich, dass er zumindest mal darüber nachdenkt. Er schrieb mir, dass er mit alledem nicht zurecht kommt. Nachdem ich mich im Internet und auch hier mal näher "klug" gemacht habe, verstehe ich nun auch, warum er nicht zurecht kommt. Ich hab das ja immer angenommen, was er mir erzählt hat, dass vieles mit seiner Psyche zusammen hängt. Bis mich nach der Aussage meiner Tante der Schlag der Erkenntnis getroffen hat und ich viele Dinge mal aus einem anderen Licht betrachtet habe. Und ich finde, dass er das ruhig mal hören sollte. Was er draus macht, ich weiß es nicht.

    Ich rechne mit jeglicher Reaktion. Das kann abwinken, belächeln, aufstehen und gehen aber auch nachdenken sein. Das muss er mit sich ausmachen, aber ich habe meine Denke und auch Situation der Co-Abhängigkeit erklärt. Das ist mir wichtig.

    Ich weiß auch nicht, was er mir erzählen wird. Ich weiß nur, dass er noch nie um ein Gespräch gebeten hat. Ich werde es sehen.

    warum dieses gespräch? WARUM? ich sag dir, es wird nichts bringen, aber rein garnichts. ich sage, reine zeitverschwendung. jedes wort zu reden ist ein wort zu viel.selbst das du deine coabhängigkeit beschreibst ist total unwichtig. ich denk hier inzwischen sehr radikal. komplet kontakt abbruch, wenn ich merke, hier ist MEIN co wieder am werk. FÜR MICH, denn ich bin es mir selbst wert mir meine lebenszeit mit solchen gesprächen nicht mehr nehmen zu lassen.

    LEBENSZEIT ist so kostbar, warum verschwenden?

    lieben gruß melanie

    guten morgen,

    auch ich bin mutter von drei kindern. früher war DAS mein lebensinhalt. das allein erfüllte mich dann auchnicht mehr, kinder werden grösser, brauchen die mama nicht mehr so, was kannst du denn dagegen machen, wenn die dann irgendwann das haus verlassen?

    wichtig sich selbst zu bleiben. ich geh zum arbeiten um hier haushalt und kinder mal nicht im kopf zu haben. zudem bin ich ehrenamtlich viel unterwegs, zum abschalten, weils mir gut tut.

    zudem hab ich mir eingerichtet am wochenende freunde zu treffen um auch mal für mich was zu machen.

    es gibt so viel, was du tun könntest, für dich, ich denke wenn du willst kommst du auch raus!

    lieben gruß melanie

    liebe anima,

    kannst du dir nicht eine andere lösung suchen, mit dem wohnen. muss du zu den eltern einzehen? ich könnte das nicht, würde da lieber in nem zelt auf der parkanlage schlafen als das.

    es gibt doch sicherlich für das halbe jahr irgendwo ne andere bleibe. das kann ich mich nicht vorstellen.

    lieben gruß melanie

    liebe freigeist,

    das was du hier geschrienben hast erinnert mich an die ganzen geschichten der co abhängigen frauen hier im forum. ich empfele dir dich damit mal ausseinander zu setzen. mir scheint es eher ein problem zu sein, was DICH betrifft.

    er ist alkoholiker, schreibst du. hast es über seine mutter erfahren. bei dem telefonat macht die mutter das, was viele angehörige machen: ihn schützen. damit macht sie dir unter umständen auch noch ein schlechtes gewissen auf der ebene, "der arme mann, dem darf man doch nicht so viel druck machen, dann fängt er wieder das saufen an". das ist für mich ein zeichen der angst die dahinter steht, das er es nicht packt trocken zu bleiben und der ganze scheiss von vorne losgeht. allso lieber in watte packen.

    hat er eine therapie gemacht? manche menschen brauchen das, um sich neu zu orientieren, sich zu sortieren um aus dem systhem welches gelebt wird ausbrechen zu können. er lebt , so macht mir das den eindruck weiter wie gewohnt, nur eben ohne das er alkohol trinkt. da sind wir auch wieder bei der aussage" ich trinke keinen alkohol also bin ich trocken".

    es ist nicht so, denn nur nicht trinken hilft vielleicht ein par jahre drüber weg, der körper kann sich vom gift erholen. leider sind verhalten, lebenseinstellung, leben weiter die des alkoholkranken. das ist wichtig auch zu ändern. scheinbar, ich kenn ihn nur aus deiner erzählung hier, ist es bei ihm eben so der fall und wer weiss was da noch kommt. ich kann die angst sehr gut verstehen, in so einem fall hätte ich persönlich angst vor dem rückfall.

    was dich betrifft mal ne frage: kannst du ihn so annehmen wie er ist. mit den ganzen macken die er hat, der vergesslichkeit, dem nicht schlafen können, dem murren und meckern?

    wenn ich das so lese, hab ich den eindruck ihr lebt in einer abhängigkeitsbeziehung zueinander, in dem einfach nur der alkohol fehlt, der rausch. alles andere ist und bleibt beim gleichen.

    willst du was daran ändern, ohne ihn dabei ändern zu wollen? ist es dir möglich mit ihm zu reden, das er sich da auch hilfe sucht? vielleicht eine paartherapie, wo ihr euch gegenseitig eure ängste erzählen könnt?

    zu guterletzt, was machst DU für DICH damit du weg kommst dir diese gedanken um ihn zu machen ?denn auch das ist nicht gesund.

    lieben gruß melanie

    liebe goosi,

    das erinnert mich gerade an meine zeiten mit meinem ex mann, wo ich noch voller hoffnung war für ihn was ändern zu können. volle hochzeit meiner co abhängigkeit. das kontrollieren des pfands, wegsperren, damit er kein alkohol kaufen kann.....mein ex mann damals tag täglich zwar mit stolz sagte, siehst du du hast unrecht ,ich hab recht ich bin nicht abhängig. siehst du ich schaff das, du kannst mir nichts mehr unterstellen. ...nach einiger zeit, ca 2 wochen später kamen dann aussagen. wegen dir muss ich auf mein bier verzichten. du verbietest mir zu trinken. ......einige tage später, bei einem fest dann der total zusammenbruch. ich brauch jetzt ein bier, ich halt das nicht aus, du hast mir nichts zu verbieten, nur wegen dir habe ich die letzten wochen gelitten...dann hatte er sich wieder gefangen, weil er sich an das ultimatum, drei monate nichts alkoholisches zu trinken erinnerte....schlechtes gewissen.....versteckte bierkästen unnter den spielsachen der kinder und das saufen dann heimlich in der nacht.damals schlief er dann auf dem sofa, damit ich nichts rieche.zittern der hände usw.... tagsüber kam er dann...meinte siehst du ich pack das. nach drei monaten trinkpause dann der totalabsturz, saufen bis zum umfallen, er durfte es ja wieder.......

    hoffnung? keine!!!!!

    lieben gruß melanie

    liebe berlinerin

    Zitat

    ch hab schon oft versucht das zu tun wonach ich gerade lust hatte.
    Z.b: ich hab mich mal wieder schick gemacht hab toll abgenommen und wollte mal wieder raus gehen. mit alten freunden. nach 10 jahre keinen kontakt hab ich mich mal wieder darauf gefreut. Und das einzige was von ihm dann noch kam war einfach nur das ich mich total aufdonner, was das denn soll ich sehe aus wie eine tussi usw.
    Dann schau ich in den spiegel und sehe mich. eigentlich normal. und frage mich ob ich mir das antun muss.. NEIN müssen nicht aber ich kann es irgendwie nicht verhindern das ich es mit mir machen lasse.

    ich sehe das gute in einem menschen und hoffe immer zu stark.
    Woran erkenne ich das es keine liebe mehr ist? sondern nur die reine abhängigkeit?

    underground hat ja schon schön geschrieben wie das ganze funktioniert.

    es hat im grund mit dem selbstwert zu tun. wenn du dich abhängig machst von aussen. zum beispiel beim aufhübschen. du fühlst dich wohl, so wie du dich herrichtest und es kommt eine aussage von ihm schon stellst DU DICH in frage. warum das? weil du dir nicht selbstsicher genug bist. lass dich von aussen nicht zum schwanken bringen. bleib bei dir. du musst ihm nicht gefallen. er übt damit schon die macht aus, die dich von ihm abhängig macht. du machst dich von ihm abhängig.

    du versuchst das zu machen was dir gut tut. aber vielleicht aus angst ihn zu verlieren versuchst du es wohl nur halbherzig, nicht klar und selbstbewusst. wenn er dich liebt, dann kannst du auch das machen was du willst. dann gibt es keine solchen doofen komentare. du bist nicht sein eigentum mit dem er umgehen kann, wie er will. doch du lässt genau das zu. damit hat er dich in der hand.

    was glaubst du, wie es aussehen würde, wenn du dich mal durchsetzen würdest, dich hübsch machst und raus gehst? dann wird er in der position stehen zu bibbern und angst zu bekommen, dich zu verlieren.dafor hat er angst und wird alles tun, das macht er mit seiner ansage, das du bei ihm bleibst. damit macht er dich wieder zu seiner co abhängigen.

    ist das denn eine liebesbeziehung, wenn das dann so abläuft? was denkst du?

    ich meine egal was ich mache, wie ich mich herrichte, solange es mir gefällt mach ich es. liebt mich mein partner (ich hab im momnt aber keinen) wie ich bin, wird er auch das so als gegeben annehmen und braucht da keinen einfluss drauf nehmen. auch ich selbst lasse meinem partner machen was er möchte.

    in einer partnerschaft sollte der eine den anderen doch nicht so beeinflussen, das er sich abhängig fühlt.da sollte es doch selbstverständlich sein, das jeder sein leben führen kann, so wie es ihm gut tut.ja und aussehen wie man es möchte. ich will keinen partner an meiner seite haben, der mir vorschreibt das ich lange blonde haare haben muss um ihm zu gefallen. dann lass ich mir die haare schwarz färben und schneid sie mir rappel kurz, und selbst diese reaktion würde zeigen, das ich mich viel zu sehr noch von dem komentar meines partners abhängig mache. richtig hier wäre, es so zu machen, das ICH MIR gefalle.verstehst du was ich versuche zu erklähren?

    mach das was dir gefällt, hübsch dich auf wie du willst, du dich wohl fühlst dabei . komentare zu deinem handeln lass sie links liegen, dann bist du selbstbewusst. setzt dich durch und lass dich von der angst ihn zu verlieren nicht dafon abhalten dein eigenes leben zu leben, mit all den dingen die dazu gehören.

    wie du merkst, das du diese abhängigkeit lebst? na durch solches handeln. ich kann mir kaum vorstellen, das es gesund ist, wenn zwei menschen die erwachsen sind miteinander umgehen, als wäre der eine die marionette des anderen, der so zu funktionieren hat, wie er es braucht.

    lieben gruß melanie

    ps: setz dich mal hin und hör mal ganz genau in dich rein, spür dich wenn du an ihn denkst. ist das liebe?