Hallo,
hallo Caroline, hallo Günni, Danke für Eure Beiträge.
Werbung spricht ja Gefühle, die Sinne und Instinkte an. Und funktioniert ja meist nach dem Schema, dass dem Konsumenten ein Gefühl des Mangels suggeriert werden soll.
Ich stehe ja der Werbung sehr kritisch gegenüber, weiß auch sehr wohl, mit welch subtilen Mitteln die Werbebotschaften unter die Leute gebracht werden, sodass ich mich selbst ganz allgemein auch nicht davon freisprechen kann, nicht anfällig dafür zu sein.
Bild weg, Ton weg, abschalten, ist schonmal gut. Ich werde auch mal testen, wie das bei mir ist, wenn ich nur den optischen Reiz herausnehme.
Was ich bei mir ganz speziell mit Blick auf die Alkohol-Werbung festgestellt habe, ist, dass bei mir der Schluckreflex ausgelöst wird, sobald ich bestimmte Bilder sehe. Kein Verzicht oder ähnliches, nur der nackte Schluckreflex. Gut ist, dass ich dies bemerke und diese Dinge reflektiere. Schlecht ist, dass diese Wirkung überhaupt bei mir ausgelöst werden kann.
Vielfach hört man Aussagen, wonach der Konsument der Auffassung ist, Werbung würde ihn nicht berühren und könne ihn nicht beeinflussen. Das stimmt vielleicht im Einzelfall. Es dürfte aber wohl auch Ziel der Werbewirtschaft sein, dass dieses Gefühl des Verbrauchers, manipuliert zu werden, nicht aufkommt, da die Manipulation unbemerkt wirken soll.
Günni, ich finde auch, dass die Kampagne *Keine Macht den Drogen* durch die allseits präsente Alkoholwerbung im Spitzensport sehr widersprüchlich wirkt.
Meine Meinung und meine Erfahrungen zum Thema.
-zerfreila-