Beiträge von Diandra

    Hallo traurigewahrheit,

    erst einmal ein herzliches Willkommen hier :D

    Wie willst Du Deinem Freund denn noch helfen ? Ich denke mal, Du hast schon alles mögliche versucht.

    Auch wenn wir es gar nicht hören möchten traurigewahrheit - Tatsache ist, Dein Freund kann sich nur selber helfen. Und wenn Du nicht mehr um ihn bist, dann wird er hoffentlich "wachwerden" und sich Hilfe suchen. Natürlich kann es passieren, dass er erstmal noch ein Stück weiter abrutscht, aber er wird auch merken, dass er nun auf sich allein gestellt ist. Ihm geht es doch gut, solange Du alles händelst.

    Du musst jetzt erst mal an Dich und vor allem an Dein Kind denken. Du darst Dich nicht für ihn aufgeben. Du wirst ihm am allermeisten damit helfen, dass Du Dich abgrenzt. Er muss lernen, dass er für sich selber verantwortlich ist.

    Eine räumliche Trennung muss ja nicht bedeuten, dass man den Partner ganz aufgibt. Aber Du solltest ihm wenn er nüchtern ist klar und deutlich sagen, dass Du so nicht mehr mit ihm weiterleben kannst und willst.
    Im Gespräch kannst Du ihm doch sagen, dass Du immer für ihn dasein wirst, wenn er nüchtern ist und bleibt.

    Lies mal ein wenig hier im co-Bereich - Du wirst sehen, viele andere hier haben das gleiche Problem und viele arbeiten an der Lösung.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft - denke an Dein Kind und an Dich - das ist sehr sehr wichtig.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Wolke :D

    ja, mein Tag war richtig schön - allein schon, weil heute wieder Familientag war. Das heißt bei uns: Jeden Donnerstag treffen wir (3 Schwestern + Kinder) uns bei Mama - sie hat dann immer lecker gekocht und es geht laut, chaotisch und unheimlich lustig zu :D

    Ich hoffe Du hattest heute auch einen schönen Tag !

    An Büchern habe ich eigentlich nur

    Alkohol & Co - Mitgefangen in der Sucht - Sich aus Verstrickung lösen (Arnold Schmieder),
    Familienkrankheit Alkoholismus - Im Sog der Abhängigkeit (Ursula Lambrou) und
    Einstieg in den Ausstieg / Mitbetroffen (Klaus-Peter Sawinski)

    gelesen.

    Ehrlich gesagt, viel Neues konnte ich mir da nicht rausziehen, aber vieles was man sich hier schon erlesen hat wurde in den Büchern dann doch noch vertieft.
    Was mich sehr verblüfft hat ist die Tatsache, dass das Verhaltensmuster zwischen Co und Alkoholiker sich bei fast allen gleich abspielt.

    Naja Umfeld und Familie ist wirklich ein Kapitel für sich - entweder ist es ein Tabuthema oder es wird alles verharmlost oder man wird als hysterisch eingestuft :?

    Wir hier wissen wovon wir reden, hier kann man offen sprechen und man wird auch hin und wieder mal schonungslos in die richtige Richtung geschubst :wink:

    Wünsche Dir morgen auch einen feinen Tag - übrigens, die Sonne hat heute hier kräftig gelacht :D

    LG
    Diandra

    Hallo Wolke,

    meine erste Suche nach Hilfsangeboten und zwecks Informationen über die Alkoholsucht und die Co-Abhängigkeit im Internet haben mich direkt hierher geführt. Bisher ist dies meine einzige Erfahrung mit einer SHG.

    Habe sehr viel hier gelesen und ziehe mir das für mich Beste dann heraus.
    Aber jeder ist anders. Manche möchten ihren SHG-Mitgliedern gegenübersitzen, Mimik und Gestik sind für sie wichtig und deshalb suchen sie sich in ihrer unmittelbaren Umgebung eine SHG-Gruppe.

    Mir tut es gut, dass ich zu jeder Tages- oder Nachzeit hier auftauchen kann um Fragen zu stellen, meinen Frust reinzuschreiben, Wege anderer Mitglieder mitzuverfolgen und auch Antworten zu kriegen - es hilft mir sehr Klarheit in mein Durcheinander zu bringen.

    Bin sicher, Du wirst das für Dich richtige auch herausfinden :D

    Wünsche Dir einen schönen Donnerstag.

    LG
    Diandra

    So, nu war er hier. Gott sei Dank war es diesmal dann doch nicht so verkrampft. Aber richtig gut war es auch nicht. Natürlich haben wir uns einmal kurz auch wieder richtig gezofft *koppschüttel*

    Es ist schwer zu beschreiben, aber bei mir bauen sich langsam Reizwörter auf wie z. B. :

    "WIR sind anders", (jepp klein, grün - erkennt sofort jeder welche Spezie)
    "WIR müssen lernen", (ja nee is klar - der gesunde Menschenverstand hat sich verflüchtigt)
    "Meine Therapeutin meint" (da stellen sich sogar schon die Nackenhaare hoch; kann nur hoffen, dass sie ihn nach der Maßnahme adoptiert :roll: ),
    STRESS :shock: ( habe ich nie - ich muss ja nur dies und das machen)

    Und wir lebten ja schon wie ein altes Ehepaar, nur weil ich mich erdreistet habe ein Buch zu lesen :?
    Ja wann bitte soll ich ein Buch lesen ?
    Also wenn ich 70 bin *Schlussfolgerung*, wenn ich dazu eine Lupe brauche und wenn ich am anderen Tag wieder vergessen habe, was ich da eigentlich gelesen habe *lol* - Okay *zugeb* sparsam ist das, denn ich brauche dann nur noch ein Buch, welches ich bis zu meinem Ende dann kreuz und quer lesen kann *mit.Finger.an.Stirn.tipp*

    Und am Wochenende dürfen wir nun sogar schon schaun, ob wir es schaffen fast 2 Tage miteinander auszukommen ohne das ich mein Buch in die Hand nehme - er ein überwältigendes tolles Wochenende hatte und es sich evtl. vielleicht lohnt, dass man sich noch zurechtbiegen kann für eine weiter bestehende Partnerschaft

    hach ist das Leben schön 8)

    Hallo Wolke,

    na da hast du ja schon einige Schritte gemacht :wink:

    Hier im Forum wirst Du sicherlich einige finden, denen es genauso geht wie Dir. Also stell ruhig Deine Fragen oder erzähl davon, was Dich durcheinander bringt.

    Sicherlich ist eine Therapie sehr aufwühlend und bringt Dinge ans Licht, die man selber schon lange verdrängt hat. Aber wenn Dir das Tempo zu schnell ist, dann sage Stop und erkläre Deinem Therapeuten, welche Fragen dich quälen, was Dich beschäftigt usw. - DU bestimmst das Tempo. Vielleicht ist es ja auch nicht der richtige Therapeut, dann versuche es mit einem anderen.

    Auch eine SHG für Angehörige in Deiner Umgebung kann für Dich hilfreich sein, wenn Du Dich mit anderen austauschen willst.

    Probiere einfach mehrere Sachen aus, bis Du das richtige für Dich gefunden hast.

    Ich wünsche Dir alles alles Gute. Mit viel Kraft und neuer Zuversicht wirst Du es dann sicherlich schaffen, wieder innere Ruhe zu finden.

    LG
    Diandra

    Hallo Wolke,

    wofür schämst Du Dich denn ? Dafür, dass Dein Vater Alkoholiker ist ? Lebst Du noch zu Hause ? Darf ich fragen, wie alt Du bist ?

    Dein wichtigstes Ziel sollte sein, dass Du lernst Dich abzugrenzen. Du hast keinerlei Schuld daran, dass Dein Vater trinkt. Du wirst Deinen Vater auch nicht ändern können, er selber muss Hilfe für sich suchen.

    Was Dir helfen kann ? Warst Du schon mal in einer Beratungsstelle ? Oder hast Du Deinem Hausarzt mal von Deinem Kummer erzählt ? Er könnte Dir Stellen nennen, an die Du Dich wenden kannst.
    Auch dieses Forum wird Dir helfen können eine andere Sichtweise zu kriegen. Lies einfach mal ein paar Beiträge und Du wirst sehen, es geht vielen so wie Dir.

    Wäre schön, wenn Du ein wenig mehr von Dir berichten könntest.

    Du fängst doch schon an mit den Veränderungen :D Du hast Dich hier angemeldet und willst dich informieren. Den 1. kleinen Schritt hast Du schon getan.

    Grüßle
    Diandra

    Na das nenn ich ja Timing :?

    Gerade habe ich die "mir-egal-Phase" erreicht und mache mir um nichts Gedanken, hatte einen schönen Nachmittag indem ich meine Mama mal wieder in die Geheimnisse des Internets und ihres Posteingangs :P eingewiesen habe, komme nach Hause - geht das Telefon und er ist dran :shock:

    Wir haben ne gute Dreiviertelstunde geredet und nun kommt er morgen abend hier vorbei - hm.

    Nun ist es wohl an der Zeit, dass ich mal klar und deutlich sage, was er mit uns in Zukunft NICHT mehr machen kann. Jetzt fängt das ganze verkrampfte wieder von vorne an :roll: nach fast vier Wochen ist man sich sicherlich wieder ziemlich fremd.

    So richtige Freude kommt nich auf :(

    Grüßle
    Diandra

    Hi lavendel,

    bis Weihnachten und Silvester is ja noch ein bisken Zeit. Hoffentlich bleibt dieses Gefühl mir bis dahin erhalten :?

    Das WE verbring ich - wie fast immer - mit meinen Mädels :wink: Die sind wie ich: lange ausschlafen, dann erst mal lang wachwerden und aufm Bett rumhängen, dann erst viel späääter frühstücken und dann wird wieder abgehangen *ggg*. Wir geniessen die sonntäglichen Gammeltage immer in vollen Zügen - vor allem im Winter. Im Sommer zieht es uns dann doch auch eher mal raus.

    Jedenfalls gibts heute zum Frühstück einen richtig grooßen Weckmann, mit Zuckerguss und Mandeln drauf *freu* - den haben wir uns gestern gekauft. ´

    Sodele, wünsche allen hier einen feinen Sonntag mit ein paar Sonnenstrahlen 8) Werde hier gerade von der Sonne geblendet *smile*

    LG
    Dia

    Hi Glückskatze,

    zum Begriff Co-Abhängigkeit: Ein Co-Abhängiger sorgt dafür, dass z. B. der trinkende Partner in seinem Umfeld nicht auffällt. Er entschuldigt sein Benehmen, ruft z. B. für ihn auf der Arbeit an um ihn krank zu melden, besorgt ihm seine Getränke, damit er gut drauf ist usw.
    Bei all diesem Kümmern vergisst er aber, für sich selber zu sorgen und mit der Zeit geht es ihm seelisch dadurch immer schlechter.


    Grüßle
    Diandra

    Tztztz - an einem Samstagmorgen fall ich früh aus meinem Bett und direkt an den PC - ich werde noch richtig unsolide :P

    Heute beginnt das 4. Wochenende ohne ihn und ich befinde mich mal wieder in einer merkwürdigen Phase. Es ist mir nämlich egal ! Selbst so Gedanken wie Weihnachten und Silvester ohne den Gnädigsten verschrecken mich nicht. Gleichgültigkeit und Gelassenheit machen sich breit :? Kein Verlangen danach zu wissen, wie es ihm geht, ob er noch da ist, wie es weiter gehen wird.

    Nu habe ich die gewünschten 4 Wochen Funkstille ja bald hinter mich gebracht, ohne dass ich diesen Wunsch anbringen brauchte. Er ist mir zuvor gekommen.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Londi,

    Zitat

    Meine Idee, und hier hätte ich gerne Eure Meinung gehört, ist die, daß ich JETZT, wo mein Mann nüchtern ist, Entscheidungen treffe und mich mit ihm darüber verständige, wie ich handeln möchte im Sinne meiner Abgrenzung von ihm, wenn es zu einer nächsten Phase kommt. Konkret: Ich spreche nicht mit Dir über irgendein Problem, da du im "Wand" Zustand bist daher jede Kommunikation gestörtist. Ich will keinen S**, solange der Wandzustand anhält. Ich kann deine Llebesbeteuerungen nicht annehmen in dieser Phase. Etc. Das alles ist nicht aus Rache und Vergeltung, sondern weil es meiner eigenen inneren Wahrheit entspricht.
    Ich habe mit ihm auch darüber gesprochen, das Gästezimmer umzufunktionieren zu MEINEM Zimmer. Das ich mich dahin zurückziehen kann.

    Du kannst es versuchen, aber ich glaube, es wird Dich nicht zum erhofften Erfolg führen. Auch wenn Du ihm in diesen Zeiten aus dem Weg gehst, so bist Du doch da. In dem Sinne wird er sich höchstens arrangieren, es akzeptieren und trotzdem trinken. Somit wird ihm nicht viel fehlen.

    Du kannst ihm nur deutlich machen, dass Du immer für ihn da bist, wenn er tatsächlich bereit ist, sein Leben zu ändern. Etwas gegen seine Sucht zu tun. Auf Dauer wird es Dir auch nicht reichen, dass Du Dich an solchen Tagen von ihm fernhälst. Solche Tage darf es einfach nicht mehr geben !

    LG
    Diandra

    Hi Age,

    diesmal bist du stärker ! Du weißt, dass Versprechungen nur "heiße Luft" sind. Du hast dieses Forum hier und was sind 2 Monate ? Du erhälst Starthilfe, den Ablauf kennst Du und diesmal gehst Du ganz anders ran Dein Problem zu lösen.

    Somit kannst Du das Frauenhaus - wenn es denn sein muss - diemal in einem positiveren Licht sehen. Du benutzt es dann diesmal als Startrampe in Dein neues Leben :)

    Ich wünsch Dir viel Glück und Durchhaltevermögen.

    Grüßle
    Diandra

    Zitat von Sunas

    Nix Chaoslilly,
    außerdem ist Dein Bild so schön. Wie sollte das dann aussehen bei dem Namen "Chaoslilly"? Dunkelbunt kariert??? :P

    Außerdem: Sind wir nicht alle ein bisschen CHAOS? 8)

    LG - sunas

    Hallo Sunas :D

    Wie das Bild aussehen sollte *lach* - kann ich Dir sagen - ich würde die Flügel arg zerzauseln, die Haare zu Berge stehen lassen - oder vielleicht dann doch Chaosengel :wink:

    Die erste Nacht wo ich durchschlafen konnte *freu* - der Schmerz ist heute viel erträglicher und ich hoffe mal, dass ist nu die Kehrtwende und alles wird gut :)

    Ansonsten gibt es nix Neues zu berichten. Ich steh wohl immer noch auf der "Abschreibungsliste". Hm ... 45 J. - würd mich ja interessieren, welchen Wert ich dann überhaupt noch habe :lol:

    LG
    Dia

    Hi Age,

    Du schaffst das schon. Selbst wenn Du ins Frauenhaus gehen musst, was wäre schlimm daran ? Die werden Dir dort helfen, Dein Leben auf die Reihe zu bekommen. Dann hast Du erst mal eine feste Anschrift und kannst Hartz 4 beantragen, auf Wohnungssuche gehen und nebenbei hast Du Menschen um Dich, die Dir zuhören können, die Dich beraten können und auch Menschen, die die gleichen Probleme haben.

    Ich wünsche Dir alles Gute - halte durch - es wird sich lohnen ! Gaanz viel Kraft und Mut für Dich !

    Grüßle
    Diandra

    Liebe Londi,

    auch von mir ein herzliches Willkommen :D

    Wenn Du Dich hier im Co-Bereich erst mal ein wenig durchgelesen hast, wirst Du feststellen, dass man sich von seinem trinkenden Partner schlussendlich abgrenzen muss. Man kann ihn nur vor die Wahl stellen, der Alkohol oder ich.

    Man muss diesen Weg konsequent gehen. Das einzige was wir wirklich tun können ist die Hand zu reichen: "Ich bin jederzeit für Dich da, wenn Du nüchtern bist und es auch bleiben willst". Wenn diese Hilfe nicht angenommen wird, bleibt Dir nichts anderes übrig, als erst mal eine räumliche Trennung anzustreben.

    Vielleicht rüttelt ihn Deine Konsequenz dann ja tatsächlich auf und er unternimmt dann ernsthaft etwas, um ein trockenes zufriedenes Leben leben zu können. Da er schon einen Entzug hinter sich hat und bei den AA war, kennt er ja schon den Ablauf. Vielleicht braucht er ja eine Langzeittherapie oder Einzelgespräche um gefestigter zu werden. Oder eine andere SHG-Form.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, denn Du selber musst gucken, dass Du dabei nicht auf der Strecke bleibst. Auch Du musst etwas für Dich tun.
    Ich kenne das auch, dass man so nach und nach immer ungeduldiger wird und die Nerven verliert. Ich gelte bei anderen eher als die diplomatische, fast schon lethargische Diandra, die so schnell nix aus der Ruhe bringt. Aber mein Partner hat das locker geschafft. Da konnte ich nicht mehr gelassen bleiben - ich habe mich selber auch nicht wiedererkannt :shock:

    Man ist zwar nach der räumlichen Trennung traurig und kämpft mit Verlustängsten, aber man atmet auch auf. Man hat Ruhe, man kann seinen eigenen Tagesablauf wieder selber bestimmen, man muss nicht mehr auf "hab.acht.Stellung" stehen und man kann wieder Kraft tanken.

    Ich z. B. bin seitdem "Herrin.der.Fernbedienung" :wink: Freunde, Familie und Bekannte kommen wieder gern zu Besuch, ich habe wieder mehr Spaß am Leben, auch wenn mich meine Situation hin und wieder traurig macht und ich am liebsten resignieren möchte. Aber dann schau ich hier ins Forum und auch das gibt mir Stabilität.

    Grüßle
    Diandra

    Liebe Sunas,

    danke der Nachfrage :D Irgendwie alles unverändert außer dem gesundheitlichen kleinen Lichtblick am Horizont, dass Antibiotika den Schmerzen den Garaus machen werden. Aber dafür muss ich morgen nochmal zu einem anderen Arzt :roll:

    So langsam fällt mir die Decke auf den Kopf. Mein Fernseher beantragt schon einen Überstundenzuschlag :P - und mein Sessel erwägt auszuziehen, weil er diese Dauerbelagerung einfach nicht gewöhnt ist :lol:

    Außerdem funktioniert der selbstgebastelte Badewannenabfluss vom Gnädigsten nicht mehr - somit kann ich nicht mal die normalen Handwerker bestellen *grmpf*.

    Ich überlege gerade, ob ich meinen Nicknamen net in Chaoslilly umändern lassen soll :wink: Oder vielleicht gleich auswandern ? Irgendwer scheint immer zu hören, dass ich laut "HIER" brüll, wenn Chaos verteilt wird :?


    Liebe Sunas,

    dann pass gut auf, dass Dir die Arbeiterei nicht zuviel wird - Panikattacken sind so nervend und wenn man nicht wieder davon runterkommt kann einem Himmel Angst und Bange werden. Kenne das ja auch und kann eigentlich gut damit umgehen naja fast immer.

    Wünsche Dir eine wunderschöne Woche :D

    LG
    Dia

    Hallo mone,

    herzlich willkommen hier :)

    In unserer Gesellschaft wird Alkohol immer noch genauso tolleriert, wie das Kaffeetrinken. Man sieht es allein schon an der Werbung. Sie suggeriert uns, dass Alkohol immer und überall dazugehört. Und das Feste, Feiern und gesellschaftl. Anlässe immer *begossen* werden müssen.

    Die meisten Menschen gehen ja auch immer noch davon aus, dass nur der "Penner" auf der Straße, obdachlos und verwahrlost ein Alkoholiker ist.

    Mit dem Thema "Alkoholsucht" beschäftigen sich die wenigsten Menschen. Selbst wenn sich jemand als trockener Alkoholiker bekennt, passiert es oft, dass das Umfeld oder sogar die Familie eher Unverständnis zeigt, als dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen.

    Wenn jemand ein Alkoholproblem hat, dann hilft weniger Trinken überhaupt nicht. Selbst wenn er es hin und wieder schafft seinen Alkoholkonsum runterzuschrauben, wird er es nicht ganz lassen. Irgendwann steigert sich dann der Konsum wieder.

    Um aus der Sucht rauszukommen kann nur eins gelten: Nie wieder auch nur ein Glas Alkohol trinken. Sich jeden Tag vor Augen halten: Die nächsten 24 h werde ich keinen Alkohol trinken und das erste Glas bleibt immer stehen.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo liebe Sunas :D

    schön von Dir zu lesen :)

    Heut war ein echt übler Tag - die Schmerzen sind kaum erträglich obwohl alles hervorragend und sauber heilt. Selbst die Schmerzmittel dämpfen das ganze nur halbwegs und irgendwie macht mich das im Moment einfach nur mürbe.

    Was soll man auch sagen oder raten liebe Sunas ? Ich weiß ja selber nicht mal wo ich stehe, was gerade passiert oder nicht, wie lang es dauern wird und und und :roll:

    Irgendwie klappt bei mir gerade irgendwie rein gar nix. Es geht nichts voran, ich trete auf der Stelle und mir fehlt der Elan mich da selber rauszuziehen.

    Also setzte ich mich weiterhin in meine hellgelb gestrichene Ecke :P
    *trinke.leckeren.heißen.Tee*
    *Duftkerze.anmach* (Zimt)
    *Päckchen.von.Sunas.auf.Tisch.leg*
    *Buch.aufschlag*
    nicht mal Musik reißt mich in irgendeiner Form mit *Schnute.zieh*

    Also verfall ich einfach mal ein bisken in Selbstmitleid und warte geduldig darauf, dass dieser Anfall vorübergeht :oops:


    Hoffe aber ganz dolle, dass er dir halbwegs gut geht :D

    LG
    Diandra

    Kleiner Zwischenbericht.

    9. Tag - weiterhin absolute Funkstille.
    Ich glaube, wir sind jetzt in der 19. Woche der LZT. Irgendwie habe ich die Übersicht verloren :? Bin mir zu Zeit auch gar nicht sicher, ob es noch einen Sinn macht die Wochen weiterzuverfolgen.

    Ich sitze hier, kämpfe mich weiter durch den Alltag, zur Zeit mehr schlecht als recht. Keine netten Worte von seiner Seite, kein Aufbauen, kein hin und wieder da sein. Wieder mal kann ich den Shit allein durchstehen.

    Ist mir zwar klar, dass er ja gar nicht weiß, dass ich im Krankenhaus war - trotzdem, dass alles hätte ja nicht sein müssen.

    Ich stell mir gerade eine Vase vor, die immer mehr Risse bekommt. Wenn das so weitergeht, kann man sie nicht mehr kitten und schlussendlich bleibt einem nix anderes übrig, als sie einfach wegzuwerfen.

    Grüßle
    Diandra

    Hallo Sunas :D

    fein mal wieder von Dir zu hören - ich beherzige Deinen Rat und werde die ruhige Zeit dafür nutzen und mich pflegen.

    Ein Highlight habe ich am Sonntag. Dann kommt mich eine liebe Kollegin besuchen und da ich noch nicht "ausgehen" kann, werden wir uns eine Pizza bestellen und klönen :D

    Wünsche Dir auch ein feines Wochenende.

    Bis bald

    LG
    Dia