Beiträge von desperateS

    Guten Morgen zusammen!

    Ich habe verhältnismäßig gut geschlafen, aber als ich wach wurde, kam sofort wieder diese Rastlosigkeit und die Panik, er könnte sich wirklich umgebracht haben.
    Ich habe sofort mein Handy eingeschaltet - nichts.

    Habe aber dann im Interet gesehen, dass er vor 5 Stunden noch online war.
    Also muss er Zuhause gewesen sein. Und leben...

    Die Polizei habe ich nicht eingeschaltet aus folgendem Grund:
    Ich weiß, dass er bei seiner Drohung unterwegs war.
    Ich hätte aber nicht sagen können, wo er genau ist. Und das hätte die Polizei sicher wissen wollen.
    Und abgesehen davon: Wie schon gesagt, so ernst habe ich seine Drohung auch nicht genommen (und ich hoffe, das bereue ich nie!).

    Mir stellt sich jetzt die Frage:
    Was soll ich nun tun?
    Kontakt zu ihm aufnehmen? Ihr werdet vielleicht fragen: Wozu? Und ich würde antworten: Weil er mir leid tut, weil er doch sonst niemanden hat, weil ich mir doch auch Sorgen mache, weil ich wieder etwas unruhig bin, weil ich das Bedürfnis habe, mit ihm darüber zu reden...

    Oder soll ich abwarten, bis er sich meldet?
    Will ich überhaupt, dass er sich meldet?

    Ach, es ist so furchtbar kompliziert.
    Man denkt, man ist drüber weg, und dann wird man doch wieder rückfällig...

    Liebe Linde,
    ich weiß, ich weiß . ;)
    Und ich kann mir auch vorstellen, dass Ihr das alles nicht mehr hören könnt, weil Ihr es von jedem hier regelmäßig hört. Ich kann mich ja selbst nicht mehr hören!
    Aber ich bin so frei und sage: ich bin auf einem sehr guten Weg.

    Trotzdem: Solche Drohungen beschäftigen mich. Alles andere wäre doch sicher auch seltsam, oder?

    Hallo Linde,
    vielen Dank für Deine Antwort.
    Ich möchte mich tatsächlich trennen.
    Ich habe nämlich gemerkt, dass ich tatsächlich glücklich bin mit meinem Leben, und das diese Beziehung ein Störfaktor ist.
    Allerdings muss ich zugeben, dass ich schon ein schlechtes Gewissen habe.
    Ich sehe, wie er leidet, und ich habe großes Mitleid mit ihm, und obwohl ich genau weiß, dass er noch mehr leiden wird, lasse ich ihn fallen.

    Aber ich weiß auch, dass das die einzige Chance für ihn ist. Und vorallem FÜR MICH!
    Ich starte gerade beruflich wieder voll durch, und das möchte ich mir nicht versauen. Ich habe endlich etwas gefunden, das mich ausfüllt, an dem ich Spaß habe! Und das tu ich nur für mich.

    Zitat von Linde66


    Unterm Strich sieht es ja so aus, daß er sich sowieso täglich schon per Alk umbringt, nur langsamer...


    Ich weiß. das war auch mein erster Gedanke.

    Ihr Lieben,

    habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Um genau zu sein, war es mir peinlich, weil ich wieder "rückfällig" geworden bin und die damalige Trennung nicht konsequent durchgezogen habe.
    Und das, wo ich mich so stark gefühlt habe!

    In Kürze zusammengefasst: 2 Jahre Beziehung mit einem Alkoholiker, diverse Manipulationsversuche beiderseits, haben uns gegenseitig sehr gut unterstützt (und zwar im negativen Sinne, wenn Ihr versteht, was ich meine...), das perfekte Zusammenspiel von Alkoholiker und Co-Abhängiger, bis ich vor 4 Monaten ausgezogen bin.

    Haben dann zunächst gemeinsam, dann nur noch ich alleine, eine Beratungsstelle aufgesucht, mein Partner hatte den Antrag auf eine Therapie schon in der Tasche, hat ihn aber nie ausgefüllt.

    Habe dann mithilfe der Suchtberatung immer mehr gelernt, etwas für mich zu tun, ihn nicht mehr zu kontrollieren, nicht halb durchzudrehen, wenn ich wusste, er sitzt in der Kneipe und hat einen "Totalabsturz", ich habe nicht mehr für ihn gelogen, ihm kein Geld mehr geliehen, bin eben "unabhängiger" geworden.
    Aber bei ihm ging es bergab. Tägliche Kneipenaufenthalte, nur noch Kontakt mit anderen Alkoholikern, neuerdings auch morgens schon getrunken, nicht mehr zur Arbeit gegangen und stattdessen 3 Tage durchgetrunken...

    Habe trotzdem tapfer durchgehalten und merkte (gerade heute!), dass es mir schon wesentlich besser geht, auch wenn es ihm immer schlechter ging.
    Ich weiß, ich habe alles getan, was ich tun konnte (bis auf die allerletzte Konsequenz: Die endgültige Trennung) und merke, dass mein eigenes Leben langsam aber sicher immer schöner wird, auch ohne ihn.

    Bis heute.

    Wir haben uns 1 Woche nicht gesehen, und schon gestern am Telefon war er seltsam. Haben uns dann für heute mittag verabredet.
    Als ich ankam, war er schon betrunken. Er sagte, ihm geht es schlecht. Auf mein "Warum" bekam ich keine Antwort mehr.
    Bin dann wieder nach hause.

    Heute Abend dann eine sms, in der er mich als Dreckstück beschimpft.
    Ich wusste, er war wieder unterwegs in den Kneipen. Habe dummer weise auf diese sms geantwortet. Und zwar mit der Wahrheit:
    Dass ich mir das nicht mehr mitansehen werde, wie er sich langsam aber sicher selbst zugrunderichtet.

    Daraufhin kam die Antwort, die mich veranlasst, doch wieder hier zu schreiben:
    Er bringe sich jetzt um.


    Ich war so froh über mein neues Leben, und gerade in den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass es mir gut tut, endlich wieder etwas für mich zu tun, und nicht ständig über den Alkohol nachzudenken (genau genommen: Ich habe mit dem Trinken ein größeres Problem als mein Partner! Aber das ist ja offenbar so als Co...)!
    Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und jetzt, wo ich mir quasi mein eigenes Leben geschafft habe, droht er mit Suizid und ich beginne zu zweifeln.
    An mir und meinen Entscheidungen.

    Ich habe schon ca. 10 mal dem Drang widerstanden, loszufahren und ihn zu suchen, aus Angst, er könnte es doch ernstmeinen.

    Aber um ehrlich zu sein: Ich glaube NICHT, dass er es ernstmeint.
    Für mich sieht es aus, als wollte er mich nur wieder in die alte Schiene zurückdrängen.

    Ich habe doch alles getan, was möglich war!
    Muss ich jetzt doch wieder die Verantwortung für ihn übernehmen?
    Sind solche Drohungen "normal"?
    Sollte ich irgendwie tätig werden? Und sei es nur, die Polizei zu verständigen?

    Ein klein wenig Unterstützung würde mir jetzt sehr helfen, und ich kann mit niemandem sonst darüber reden...

    Hallo zusammen!
    Was so schön begann, ist an diesem Wochenende dann für immer zuende gegangen.
    Nachdem er kurzfristig einen Therapieplatz hatte, viel ihm plötzlich 3 Stunden vor der Therapiesitzung auf, dass sowas gar nicht in sein Leben passt und ist nicht hingegangen.
    zwar hat er mir versprochen, dass er trotzdem "dranbleibt", aber auch das waren nur leere Worte und endete dann damit, dass er am Freitag fremdgegangen ist und mich vor den Augen einer Freundin geschlagen hat - natürlich im alkoholisierten Zustand.
    Um ehrlich zu sein, bin ich schon fast ein bißchen froh, dass er das getan hat.
    Das hat mich endgültig wachgerüttelt.

    Ich bin sofort ausgezogen.

    Was soll ich sagen? Ihr hattet von Anfang an Recht?
    Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen?

    Es wäre die klügste Entscheidung gewesen, aber ich habe es eben anders gewollt.
    gelernt habe ich aber auch etwas:
    Man kann einen Menschen nicht ändern. Niemals. Und die chancen, dass er sich von selbst ändert, sind verschwindend gering.
    Aber man kann sich selbst ändern. Etwas für das eigene Wohlbefinden tun. Und dem Menschen das recht zugestehen, zu trinken, wann er das will, genauso, wie man sich selbst zugestehen muss, dass man gehen kann, wenn man will.

    Ich danke Euch allen für Eure Beiträge. Es tat und tut immer noch gut, zu wissen, dass man nicht allein ist mit diesen Problemen.

    Ich werde auch weiter hin und wieder hier mitlesen und daran arbeiten, dass ich den selben Fehler nicht noch einmal mache. das bin ich mir schuldig. Und meinem zukünftigen Partner auch :D

    Ich wünsche Euch allen alles alles Gute. Seid stark. Nicht für Euren Partner, sondern FÜR EUCH!!!!

    Hallo!
    Es ist eine Menge passiert an diesem Wochenende, und es endete damit, dass ich gestern MIT meinem Partner bei der Suchtberatung war.
    Ich kann es selber eigentlich noch nicht glauben, dass er tatsächlich freiwillig mitgekommen ist.
    Auslöser war - und darauf möchte ich nur am Rande eingehen - ein Ausraster in extrem betrunkenem Zustand.

    Und plötzlich scheint es, als würde er völlig klar sehen.
    Er sagt, dass er eben doch ein typischer Alkoholiker ist. Dass so viele Sachen auf ihn zutreffen. So weit war er noch nie, aber ich habe natürlich Angst, dass das alles wieder nur Lippenbekenntnisse sind. Man merkt schon: Das Vertrauen hat gelitten.

    Beim termin gestern haben wir eine Menge Infomaterial bekommen, das wir uns nun zu Gemüte führen werden. Ende nächster Woche machen wir dann wieder einen Termin, um Ziele und Lösungen festzumachen.

    Ich kann es einfach immer noch nicht glauben. Und ich glaube es auch erst, wenn er tatsächlich trocken ist.
    Aber: Trotz all der Angst und den Befürchtungen: Mir geht es viel besser. Ich habe endlich mal mit jemandem darüber reden können, der 1. Ahnung hat und 2. neutral ist.
    Ich freue mich schon auf den nächsten Termin.

    Zitat von candygirl7

    Irgendwie habe ich Angst davor weil ich mir sehr sicher bin das er den Alkohol wählt mir der Ausrede das er ja kein Problem hat nur weil er auch mal zwei Tage nix trinken kann.

    Genau diese Angst kenne ich nur zu gut.
    Und es war dann irgendwann tatsächlich so:
    Ich habe ihm gesagt, dass ich mich trenne, wenn er nicht aufhört.
    Und er hat mir direkt ins Gesicht gesagt (und zwar mehrmals): "Wenn Du damit nicht klarkommst, dann geh."

    Aber ich bin nicht gegangen! Ist das nicht bescheuert???
    Ich habe immer wieder geglaubt, ICH könnte ihn ändern. Und deshalb bin ich noch immer da.
    Aber wieso sollte ich ihn eigentlich ändern???
    Ich will doch genauso wenig, dass er MICH ändert!!!

    Ich habe ihm heute einen Brief geschrieben, nachdem es gestern wieder Streit war.
    Und in dem steht genau das:
    Ich will Dich und mich nicht weiter damit quälen, indem ich Dir ein Leben aufzwänge, das Du gar nicht leben willst.

    Denn genau das ist es doch, was ich will...

    Ich bin sicher, dass er nichts ändern will, und dass deshalb diese Beziehung scheitern wird.
    Und das tut mir so furchtbar weh!!!
    Aber irgendwo habe ich trotzdem immer noch Hoffnung...

    Er hatte sich fest vorgenommen, diese Woche nicht zu trinken. Und er war sich so sicher, dass er es schafft. Und heute ist alles schon wieder vorbei. er trinkt mit seinen Kumpels und macht mir Vorwürfe, weil ich ihm den Spaß verderben will.

    Ich weiß, ich soll nicht so viel von ihm schreiben, aber mir ist gerade heute so bewusst geworden, wie wir uns gegenseitig manipulieren. Er, in dem er mir ein schlechtes Gewissen einreden will, und ich.... in dem ICH ihm ein schlechtes Gewissen machen will.
    Vorhin am Telefon hab ich mich ganz ganz schnell - zunächst unbewusst - in eine Art Opferrolle begeben. "Ich hätte aber heute Deine Unterstützung gebraucht!" habe ich gesagt.
    Frei nach dem Motto: Sieh, wie hilflos ich bin und wo Deine Trinkerei mich hinbringt!

    Mich ärgert mein Verhalten. Nicht nur, weil es zeigt, wie Co ich wirklich bin, sondern auch, weil ich dadurch mich selbst noch mehr runterziehe.

    Am Dienstag hab ich den Termin bei der Suchtberatung. Und es wird wirklich Zeit...

    Liebes Sternchen!
    Es ist unglaublich, wieviele Parallelen ich zwischen unseren Geschichten gesehen habe.
    Diese Zerrissenheit, die Verzweiflung, das schlechte Gewissen, die Angst, ein neues Leben zu beginnen...

    Auch ich versuche, mir seine negativen Seiten vor Augen zu halten, und am Ende finde ich dann doch wieder 1000 Gründe, warum ich ihn "nicht hängen lassen" sollte.

    Auch ich habe sehr sehr oft versucht, von ihm irgendwas Nettes zu hören. Dass er um mich kämpfen will. Ich glaube, dieses Bedürfnis kommt daher, dass wir einerseits so verzweifelt sind, weil wir denken, er MUSS doch begreifen, und weil wir 2. Angst davor haben, tatsächlich nicht mehr gebraucht zu werden.
    Bei mir kommt noch die Angst dazu, dass er nach einer Trennung sofort eine andere haben könnte. Dazu muss ich sagen, dass wir teilweise (in weniger nassen Phasen) eine sehr schöne Beziehung geführt haben, und ich weiß, dass ich ihn noch liebe. Mich macht der Gedanke, dass er mich einfach austauschen könnte, vor allem deshalb so traurig, weil ich ANgst davor habe, dass ich mir selbst vorwerfen könnte, meine Zeit und Kraft einfach verschwendet zu haben mit meinen "Hilfeversuchen", und dass er eben nicht anerkennt, dass ich - so blöd es auch klingen mag - nur sein bestes wollte.

    Leider kann ich Dir noch nicht sonderlich viel Mut zusprechen, weil ich ja genau an dem selben Punkt bin wie Du, aber ich kann Dich wissen lassen, dass Du nicht allein bist. Und ich wünsche uns beiden, dass tatsächlich alles gut wird.
    FÜR UNS!!!

    Liebe Ette,
    jetzt habe ich so viel geschrieben zu dem, was Du gepostet hast, und dann war die Sitzung abgelaufen und mein Beitrag ist verloren gegangen.

    Im Prinzip gebe ich Dir in allen Punkten Recht.
    Einige Dinge, wie zb. das ständige Ablenken von sich selber, habe ich aus einem ganz anderen Blickwinkel gesehen. Selbstverständlich projeziere ich alle meine Probleme auf ihn.

    Ich sage mal ganz offen, wie ich die Sache sehe:
    Man merkt, dass der Partner zu viel trinkt. Also hat man 2 Möglichkeiten:
    Co-abhängig werden oder eben nicht.
    Ich habe mich, obwohl Ihr mich alle gewarnt hattet, für Möglichkeit 2 entschieden.
    Und das zum größten Teil ganz bewusst.
    Wenn es um solche Dinge ging wie Geld besorgen, damit er Bier und damit gute Laune hatte, habe ich ganz genau gewusst:
    Ich WILL nicht, dass er das Geld versäuft. Und trotzdem habe ich es zugelassen.
    Aber jetzt bin ich an einem Punkt angelangt, wo der Leidensdruck einfach zu groß wurde.
    Mein persönlicher Tiefpunkt sozusagen.
    Und ich WILL DAS NICHT MEHR!

    Ich möchte mich endlich durchsetzen. Ich will die Angst verlieren und glücklich sein.
    Leider tut es mir furchtbar weh, dass ich weiss, dass das nicht geht, wenn ich weiterhin in dieser Beziehung bin. Und auch ich habe, wie so so viele andere hier, ein schlechtes Gewissen.
    Ich habe immer noch gehofft und immer wieder schleicht sich das Gefühl, ihn im Stich zu lassen oder zu verlassen, in meinen Kopf. Ich denke zB immer häufiger, dass es doch übertrieben war, meine und seine Familie einzuweihen. "Sooo schlimm ist das Ganze doch gar nicht!" höre ich mich sagen.
    Aber es IST so schlimm! Ich leide seit über einem Jahr unter meiner "Helferei" und Hilflosigkeit, und das soll endlich aufhören.

    Ich bin einfach müde. Ich möchte nicht mehr vergeblich hoffen. Ich möchte mich nicht mehr vor mir selbst schämen, weil ich meine Drohungen nie wahrmache.
    Ich möchte gerne vor mir selbst wieder glaubwürdig erscheinen und nicht mehr so hilflos!!!
    Ich bin wütend auf mich, weil ich es soweit habe kommen lassen, obwohl mein gesunder Menschenverstand (und die Teilnehmer in diesem Forum!) mir immer gesagt haben, dass ich eines Tages an diesem Tiefpunkt ankommen werde.

    Ich denke, dass ich auf einem guten Weg bin. Zumindest in der Theorie. Und die Praxis... das wird sich ergeben, wenn ICH MIR endlich Hilfe geholt habe. Und das tu ich morgen.

    Ich habe gerade noch mal die Grundbausteine der Co's gelesen, und möchte gerne für mich selbst eine Art Liste erstellen, nur um mich daran zu erinnern, dass es Zeit wird, etwas für mich zu tun.

    Verhaltenssymptome der Co-Abhängigkeit:

    Andere zum Mittelpunkt im Leben machen -->Definitiv!!! Alles kreist nur noch um sein Wohlbefinden und darum, wie ich ihm "helfen" kann.

    Selbstwahrnehmung durch Aufopferung in der Umwelt( Familie, Job, Partner)--> trifft auf mich nicht zu

    Süchtig nach Anerkennung von Außen
    --> Nicht von Außen, sondern von IHM

    Aufopferung bis zur Selbstaufgabe
    --> Ich besorge Geld, damit er trinken kann und dadurch bessere Laune hat und mir wohlgesonnen ist...

    Manipulation des Partners
    --> Ich versuche durchaus, ihn zu manipulieren, aber ich glaube, es hat noch nie geklappt. Ist aber ein Punkt, über den ich noch nachdenken muss.

    Verleugnen der eigenen Krankheit und der des Partners( Lügen für süchtigen Partner)
    --> Definitiv. Ich lüge meine Familie an, wenn sie fragen, ob er denn immer noch trinkt. Und bis vor Kurzem habe ich auch seiner Familie gegenüber den "Schein" wahren wollen!

    Helferrolle wird eingenommen, Bedürfnis, andere retten zu *müssen* bis zum Märtyrertum
    --> Ja, ich will ihn immer noch retten. Ich finde es zu schade um ihn. Und ich will nicht einsehen, dass ich ihm da nicht helfen kann. Und oft höre ich mich denken: Ich hab doch sooo viel für ihn getan, er MUSS doch dankbar sein!

    Kontrollsucht gegenüber dem Partner
    --> Habe ich immer wieder mit zu kämpfen. Ich versuche aber schon länger, mich da zurückzuhalten, und es ist auch im Laufe der Zeit besser geworden.

    Hassgefühle dem trinkenden Partner oder Elternteil gegenüber
    --> Jedes Wochenende!!!!

    Veränderte Wahrnehmung, Zustand sei normal -->
    Zwischendurch wollte ich das tatsächlich glauben. Und oft habe ich mich gefragt: Hat er vielleicht Recht??? Was ist so schlimm daran, wenn er abends Bier trinkt?
    Und auch heute muss ich mich regelmäßig fragen: Habe ich eigentlich tatsächlich igendwelche Nachteile durch sein Trinkverhalten?
    Solche Momente finde ich immer sehr schlimm.

    Ständiges Ablenken von sich
    --> trifft nicht auf mich zu.

    Perfektionismus nach außen,um nicht auf die schlimme Situation aufmerksam zu machen.
    --> Ich räume die Wohnung auf, wenn ich weiß, dass Leute kommen. Insbesondere die Bierflaschen, die sich hier auftürmen...


    Etwas, was mir an mir aufgefallen ist, und was wohl ein starkes Zeichen für die Co-Abhängikeit ist:

    Ich genieße regelrecht die Momente, in denen er nach einem seiner "Ausraster" ein schlechtes Gewissen hat, Reue zeigt und darum bettelt, dass ich bei ihm bleibe.

    1. weil er mich dann als Partnerin wieder ernstnimmt und mir "zeigt", dass er mich liebt

    2. weil ich denke, es könnte doch noch alles gut werden

    3. weil ich Bestätigung bekomme. Ich werde tatsächlich "gebraucht"!

    4. weil ich mir einrede, dass diese Reue ein Zeichen dafür ist, dass meine "Hilfe" doch nicht umsonst war.

    Manchmal bin ich erschüttert von meinem eigenen Verhalten.
    Und ich weiß, ich neige dazu, IHM die Schuld dafür zu geben. Aber ich weiß genauso, dass das falsch ist.

    Hallo zusammen!

    Ich habe schon vor einem Jahr hier begonnen zu schreiben. Habe mich vorgestellt, meinen Partner vorgestellt und von Euch ANtworten erhalten, die ich damals nicht hören wollte.
    Und heute weiß ich, was ich damals auch schon wusste:
    Ihr hattet Recht!!!

    Ein Jahr lang habe ich auf die selbe Tour gearbeitet:
    Mit meinem Partner über den Alkohol gesprochen, ihn positiv motiviert, es endlich dranzugeben, ihm mit Trennung gedroht, seinen Alkoholkonsum mehrere Male stetig steigen sehen, bis es im Exzess endete, ihm am "Tag danach" gesagt: SO gehts nicht weiter!, ihm immer geglaubt, wenn er nach so einem Absturz versprochen hat, dass er aufhört... nur um 3 Monate später wieder am selben Punkt angelangt zu sein.
    Ich habe versucht, seine Trinkerei zu ignorieren, habe sooo oft ein Ultimatum gestellt, bin lächerliche Kompromisse eingegangen (nur noch am Wochenende trinken, erst ab 19 Uhr trinken, nur noch 2 Liter am Tag, jeden 2. Tag nüchtern...), und als er im Januar wegen zu hohem Blutdrucks bei Arzt war und das Thema Alkohol (angeblich!!!) offen angesprochen hat, hatte ich tatsächlich die Hoffnung, er könnte es begriffen haben.

    Am Sonntag war dann wieder so ein Höhepunkt. Er kam betrunken nach Hause, hat mich grundlos beschimpft und ich habe ihm wieder mal gesagt: Ändere etwas oder ich gehe.

    Er hat das erste Mal tatsächlich geweint, darum gebettelt, dass ich ihn nicht verlasse. Und natürlich versprochen, dass er nur noch am Wochenende trinkt.

    Und tatsächlich: Am Montag und Dienstag kein Tropfen.
    Aber seit Mittwoch wird wieder geflutet. Und zwar exzessiv.
    Er hat seit Donnerstag jeden Tag mit seinem ebenfalls alkoholkranken Freund gesoffen (in der Tat: Mein Partner hat ausschließlich Freunde, die ein Alkoholproblem haben!)
    Ich bekomme zu hören, dass ich mit daran schuld bin, dass er es doch nicht bis zum Wochenende durchgehalten hat.
    Ich hätte durch meine Vorwürfe alles schlimmer gemacht.
    Das mag sein, aber ich bin der Meinung, er ist alt genug und muss seine Entscheidung FÜR das Trinken nicht auf mich abwälzen...

    Am Freitag Abend saß er, nachdem er um 14 Uhr schon angefangen hatte zu trinken, mit seinem "Freund" auf unserem Sofa und fing plötzlich vor unserem Besuch an, mich zu beschimpfen.
    Plötzlich wollte er, dass ich ausziehe, war furchtbar kalt und gemein zu mir.

    "Ich komme erst am Sonntag wieder nach Hause, und es wäre schön, wenn Du dann nicht mehr hier bist."
    Daraufhin ist er gegangen und ich war verzweifelt.
    Ich wusste nicht mal, warum er plötzlich so zu mir war.
    Und dann habe ich etwas getan, was mir bis heute ein schlechtes Gewissen bereitet, und vor dessen Konsequenzen ich große ANgst habe:

    Ich habe seine Eltern angerufen.

    Dazu muss ich sagen: Seinen Eltern gehört das Haus, in dem wir wohnen, und seine Eltern geben ihm regelmäßig Geld, das wir nur deshalb benötigen, weil er schon am Anfang des Monats sein und MEIN Geld versäuft.
    Und selbst wenn es am Ende des Monats so knapp ist mit dem Geld, dass wir nichts mehr zu essen haben, auch unsere Haustiere hungern müssen, und er dann von seinen Eltern Geld bekommt:
    Das erste, was gekauft wird, ist ein Kasten Bier.
    Egal, wie groß der Hunger ist, oder ob ich davon dringend tanken muss, um am nächsten Tag zur Arbeit zu kommen...

    Ich habe also seinen Eltern alles erzählt.
    Die waren geschockt, weil sie nicht wussten, wie groß sein Alkoholproblem ist und dass er IHR Geld für Sauftouren und Bierkästen ausgibt.
    Wir haben lange geredet, und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir ihn nicht mehr bei der Trinkerei unterstützen werden.
    Er wird kein Geld mehr von seinen Eltern bekommen, und wenn er es nicht schafft, das Geld für die Miete aufzubringen etc., muss er ausziehen.
    Ich darf dann solange hier wohnen bleiben, bis ich eine neue Bleibe gefunden habe.

    Mir tat es schon gut, von seinen Eltern zu hören, dass mein Freund mich nicht aus dem Haus werfen kann, und dass ich immer zu ihnen kommen kann, wenn ich Angst habe, es könnte eskalieren.

    Morgen werde ich bei der hiesigen Suchtberatung anrufen und einen Termin für mich und seine Eltern machen.
    Wir wollen uns erst beraten lassen, bevor wir etwas tun.
    Meine riesengroße Befürchtung ist, dass er mich für immer hassen wird, wenn er erfährt, dass ich ihn quasi "verraten" habe.
    Zumal während des Gesprächs mit seinen Eltern herauskam, dass er sowohl sie als auch mich immer wieder belogen hat. Meist, um an Geld zu kommen.

    Wie gesagt: Er weiß von all dem noch nichts.
    Und es fällt mir schwer, ihn zu belügen. Andererseits sehe ich, dass es anders nicht mehr geht. Er muss endlich fallen, um zu merken, dass es mit Alkohol schwieriger ist als ohne.

    Und: Ich bin deshalb am Sonntag Morgen schon wach, weil ich ihn um 6:20 Uhr von seiner Sauftour abgeholt habe. Angeblich die letzte für die nächsten Wochen. Das hat er mir gestern versprochen. Aber mittlerweile weiß ich ja, was diese Versprechen wert sind.
    Er will ab Montag wieder nichts trinken. Bis zum Wochenende. Und ich weiß, dass er es nicht durchhalten wird. Eine Therapie kommt für ihn aber nicht in Frage. Noch nicht.

    Ich habe große ANgst, dass er nun völlig versackt und immer noch nicht merkt, wie krank er ist.
    Dass ich ihn dann für immer verliere, er sich erstrecht in die Arme seiner "immer lustigen" Sauf-Freunde flüchtet, und ich in gewisser Weise sein Leben ruiniert habe.

    Wir waren immer ehrlich zu einander. Zumindest habe ich das bis Freitag noch geglaubt. Und obwohl ich nun weiß, dass er mich so oft belogen hat, habe ich ein riesengroßes schlechtes Gewissen, weil ich hinter seinem Rücken seine Eltern mit einbezogen habe...
    Obwohl ich glaube, dass das richtig war.

    Es tut mir so leid um diesen Mann, weil er wirklich etwas Besonderes ist. Aber ich kann einfach nicht mehr mit dieser Bürde leben!

    Seit dem ich das Thema Alkohol nicht mehr anspreche, fängt er von selbst damit an.
    Das ist insofern erstaunlich, als dass er vorher immer der Meinung war, ich nerve ihn mit den ewigen Diskussionen.
    Heute hat er mir ganz von alleine gesagt, dass er ab Montag erstmal nicht mehr trinken will.
    Einerseits freut mich das - vor allem, weil ich das Gefühl habe, er tut es wirklich für sich, und nicht für mich.
    Andererseits denke ich: wie lange wird das halten? Bis die nächste "Phase" kommt?
    Und dann das berühmte "Ab Montag". Diese Floskel kenne ich noch zu gut von mir selbst, als ich Übergewicht hatte.
    "Ab Montag ist Diät angesagt."
    Ich werde nichts dazu sagen, wenn er auch Montag wieder trinkt. Denn insgeheim glaube ich, dass genau das eintreffen wird.
    Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.
    Seit dem ich gemerkt habe, dass ich tatsächlich selbst für mich und meine Stimmung verantwortlich bin, geht es mir übrigens schon um einiges besser.

    Zitat von Ette

    Und - dass dieses Schweigen für mich so negativ ist, weil ich mich dann abgelehnt und ungeliebt fühle.


    Wenn ich genau überlege, trifft es das ziemlich genau auf den Punkt. Wobei ich nebenbei tatsächlich auch das Bedürfnis habe, zu helfen Da zu sein, wenn es Probleme gibt. Aber hauptsächlich stimmt es schon: Ich fühle mich abgelehnt.
    Und das vor allem, weil ich es von ihm anders kannte.

    Zitat

    Es ist MEIN Gefühl des Abgelehntseins, das mir das Schweigen des Anderen so schwer macht. Wenn ich mir selber sicher bin, kann ich dem Anderen den Raum geben, zu schweigen - solange, bis er von sich aus bereit ist, mit mir zu reden.


    Da hast Du vollkommen Recht Ich weiß das ja auch, aber damit klarkommen ist eine andere Sache. Und genau da bin ich gerade dran.

    Übrigens hatten mein Freund und ich heute eine sehr positive Unterhaltung.
    Ich habe ihm gesagt, dass die Trinkerei, bzw. die Tatsache, dass die Trinkerei mich runterzieht, nicht sein Problem ist, sondern meins. Und dass ich mich, was das Trinken angeht, nicht mehr mit Rederei und der Bitte um Einsicht herumschlagen werde.
    Ich habe ihm gesagt, dass ich für mich einen Weg finden will, damit umgehen zu können, auch, wenn das bedeutet, dass wir uns trennen müssen.
    Er hat es ganz gut aufgefasst und tatsächlich mal wieder von seinen Problemen und Ängsten erzählt. Und gemeint, dass er das Trinken reduzieren möchte.
    Nur WANN weiß er selber nicht.
    Ich gebe zu: Ich mache mir da kaum Hoffnung. Aber: Wenn er aufhören möchte, wird er es tun.
    Und wenn er es nicht tut, ich aber damit nicht leben möchte, werde ich gehen. Das wird mir schwerfallen, das weiß ich. Aber ich hoffe, dass ich das Richtige tun werde, egal, wie das dann aussieht.

    Liebe Karlotta!

    Ich kann gut nachfühlen, wie es Dir geht. Dein Beitrag hätte von mir stammen können.
    Ich frage mich auch, ob ich mir die Männer nicht vielleicht nach einem bestimmten Muster aussuche. Mein Exfreund war ein sehr labiler Typ, der oft im Alkohol eine Pronblemlösung sah. Auch mein jetziger Freund gefiel mir deshalb so gut, weil er so sensibel ist und über Gefühle reden kann. (Übrigens auch nüchtern, denn am Anfang hat er ja gar nicht getrunken.) Dass er mich braucht hat er übrigens noch nie gesagt. Er gibt mir eigentlich immer das Gefühl, dass er auch ohne mich gut zurecht kommen könnte

    Aber mir geht es genau wie Dir: In den letzten Wochen redet er nicht mehr, bzw nicht mehr so wie früher.
    Ich merke auch, dass es ihm schlecht geht, aber wenn ich frage, was los ist, bekomme ich keine oder nur eine sehr kurze Antwort. Und das macht mich traurig.

    Liebe Ette,
    ich danke Dir für Deine lange Antwort.

    Zitat

    Du schreibst, du willst dich nicht verlieren? Wie weit hast du dich denn bereits gefunden?

    Als die Therapie zuende war, war ich so nah bei mir selbst wie noch nie zuvor. Und es ging mir so gut wie nie zuvor.
    Ich habe in damals entscheidungen getroffen, die ich vor der Therapie niemals hätte treffen können, aus Angst vor Einsamkeit etc.
    Durch die Therapie habe ich kennengelernt, was Unabhängigkeit ist. Und mir geschworen, nie wieder abnhängig zu sein von irgendwem.

    Aber ich merke eben zur Zeit, dass genau das wieder eintritt: Ich sorge mich mehr um ihn als um mich. Tatsächlich hängen alle meine jetzigen psychischen Probleme irgendwie an ihm. Genau das meine ich, wenn ich schreibe, ich habe Angst, mich zu verlieren.
    Ich habe mich damals nicht aus Einsamkeit mit ihm "zusammengetan". Im Gegenteil. Zu Beginn der Beziehung (und auch davor) fühlte ich mich so stark, dass ich sicher war, nie in eine solche Situation zu kommen, in der ich jetzt bin.


    Zitat

    Dein Thread heißt „schon verloren?“. Nun, wenn du den Fokus weiterhin mehr auf ihn als auf dich richtest, hast du eins mit Sicherheit verloren – dein selbstbestimmtes, eigenverantwortliches Leben.

    Ich finde, da hast Du etwas sehr wichtiges geschrieben.
    Ich habe heute Nacht lange wachgelegen und nachgedacht. Und mir ist bewusst geworden, dass tatsächlich nicht er für mein Befinden verantwortlich ist, sondern ganz allein ich. Und mit dieser Erkenntnis werde ich nicht nur mich, sondernn auch ihn konfrontieren. Ich werde mir ambulante therapeutische Hilfe suchen. Das hätte ich schon längst tun sollen, nicht nur wegen meiner beginnenden Co-Abhängigkeit.

    Zitat von fuego

    ...okay....
    anders herum gefragt, liebe desperateS:
    liebst du IHN mehr als DEIN leben ??


    Eben NICHT! Das ist der Grund, weshalb ich mich hier angemeldet habe.
    Eben weil ich mich nicht selbst verlieren möchte, eben weil ich die Machtlosigkeit spüre. Und weil ich mich schon manches Mal dabei erwischt habe, wie ich gedacht habe: "Vielleicht hat er Recht! Vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wie ich es empfinde. Was ist schon schlimm daran, wenn er abends Bier trinkt? Er ist ja nicht sternhagelvoll."

    Ich habe schon verstanden, auf was Du hinaus möchtest. ;)

    Die Frage, die sich mir noch stellt ist: Lohnt es sich überhaupt, ihm noch andere Wege aufzuzeigen? Oder wird auch das abprallen?
    Und: Wieso war er anfangs noch "auf meiner Seite"? Ist das jetzt ein Rückfall, den ich ihm zubilligen sollte, wo er doch verspricht, dass es wieder besser wird?
    Ja, ich merke schon... Manipulation.

    PS:
    Ich würde gerne editieren, aber das geht ja hier leider nicht, deshalb...

    Ich würde ihn gerne in meine Entscheidung mit einbeziehen. Bisher konnten wir wie gesagt tatsächlich über alles reden.
    Ich würde ihm gerne sagen, dass ich ihm nicht helfen kann, machtlos bin und mit ihm leben möchte, aber ohne Alkohol.
    Bzw. Alkohol in einem "gesunden" Maß, wenn es das gibt. Aber ich habe auch schon festgestellt, dass er dieses Maß nicht lange halten kann.

    Ich gebe zu: Ich möchte an dieser Beziehung festhalten, ihm "Hilfsangebote" geben wie zb. kontrolliertes Trinken usw.
    Aber wenn er nicht mitspielt, ist wohl auch das vergebens.

    Um das Ganze noch mal für mich zusammenzufassen:
    Entweder, ich komme mit der Trinkerei klar (geht das überhaupt???), oder ich gehe.
    Und auch wenn ich mich für letzteres entscheide, was vermutlich die klügste Entscheidung wäre: Insgeheim hoffe ich, dass für ihn der Leidensdruck dadurch so groß wird, dass er etwas unternimmt.

    Liebe Fuego,

    auch Dir danke ich für Deine Antwort. Die Grundbausteine kenne ich, und wenn ich ehrlich bin: Teilweise erkenne ich mich selbst darin.
    Ich habe auch eine Menge Beiträge hier im Forum gelesen, und auch da erkenne ich mich wieder.
    Es ist interessant, wie sich die Einträge gleichen.
    Inzwischen bin ich soweit, dass ich tatsächlich glaube, schon verloren zu haben.
    Insbesondere der Satz "Er ist allein für sich verantwortlich" hat mir die Augen geöffnet.
    Manchmal braucht man einfach jemanden, der einem die naheliegendsten Dinge vor die Nase hält.

    Zitat

    was ist "liebe" nach fünf monaten in einer beziehung ?
    nein...... ?


    Doch. Ich liebe ihn, und das erkenne ich mitunter daran, dass mein Leben mit ihm schöner ist als ohne ihn.
    Aber die Frage ist: Wie lange noch?
    Irgendwann wird die Trinkerei mich auch kaputt machen. Das weiß ich jetzt schon. Und ja, die verdammte Machtlosigkeit erlebe ich hier neuerdings täglich.

    Ich werde mir tatsächlich überlegen müssen, was ich will.