Beiträge von pedi1970

    Hallo Xantippe,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Du schreibst "gebe ich ihm eine zweite Chance? was ist meine Schuld daran? was wenn er eine andere kennenlernt mit der er glücklich ist?"
    Du hast gar keine Schuld!! Wenn er mit einer anderen glücklich wird - fein! Du bist offensichtlich nicht glücklich mit ihm, oder?

    Ich bin auch co-abhängig und habe mich nach 9 Jahren von meinem Partner mit Alkoholproblem getrennt. Ich habe erst hier im Forum und einige Bücher erkannt, dass Co eine eigene Krankheit ist. Nun habe ich mich auf den Weg gemacht, um gesund zu werden. Ohne ihn. Und es ist gut so. Natürlich tut es weh.. aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Mach es Dir gemütlich und lese Dich durch die vielen Geschichten... und Du wirst sehr viele Parallelen finden.

    Ich empfehle Dir mal meine beiden Lieblingsbücher:
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…63235780&sr=8-1 und
    https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…63235805&sr=1-2

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier und alles Liebe.. Pedi

    Hallo Engelchen,

    ...hmm... wie kannst Du die Woche für Dich nutzen anstatt abzuwarten? Ich mein... Du kannst anfangen, Dich um Dich und Deine Heilung aus der Co zu kümmern... ich hab das Gefühl, Deine Aufmerksamkeit ist noch voll und ganz auf ihn gerichtet...

    Ich finde dieses Warten so frustrierend.. ich kenne das auch; aber es lenkt wieder nur von einem selbst ab, macht abhängig, finde ich...

    Was denkst Du?

    Hab einen schönen Abend.... Pedi

    Hallo Nachtengel,

    das Leugnen gehört bei einem Alkoholiker dazu; das hab ich bei Al-Anon gelernt. Da kannst Du ihn schütteln, toben oder sonst was machen - bringt nix.

    Versuche, Dich abzugrenzen und Dich auf Dich zu konzentrieren. Hol Dir Hilfe dazu. Ich weiß, es ist schwer... aber wir können nur bei uns selbst mit Veränderungen anfangen, den anderen können wir niemals ändern...

    LG.. Pedi

    Hallo Xena,

    danke, dass Du uns an Deiner aktuellen Entwicklung teilhaben läßt. Da ist ja eine Menge passiert.

    Klar, dass Dir das erstmal den Boden unter den Füßen wegzieht. Die Trennung ist sicher eine Reaktion auf Deine positive Veränderung, positiv für Dich!

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Mut, Deinen Weg weiterzugehen, die Chance für einen Neubeginn zu ergreifen. Bleib standhaft.

    Freu mich auf weitere Berichte von Dir.

    Alles Liebe.. Pedi

    Hallo Coyote,

    ein herzliches Willkommen hier im Forum und danke für Deine Geschichte. Auch wenn viele sich so ähnlich sind, hat doch jeder sein eigenes Schicksal und jeder ist für sich in seinem Leben betroffen.

    Du schreibst:

    Zitat

    Auch ich bekam zu hören, dass ich ja Schuld wäre. Er würde ja nur wegen mir trinken. Was ich auch zu hören bekam war, dass ich nicht beziehungsfähig wäre und alleine nicht klarkommen würde

    Wie geht es Dir damit, dass er Dir die Schuld gibt? Was denkst und fühlst Du über Dich? Wie geht es jetzt weiter bei Dir?

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch und alles Liebe & Gute!

    Pedi

    Hallo Underground,

    ja, die Ungeduld... auch bei mir ein großes Thema. Und Wut über mich selbst... die habe ich inzwischen ablegen können. Ich sage mir, dass ich mir das alles nicht ausgesucht habe; hätte ich es besser gewußt, hätte ich es besser gemacht. Mit Wut auf mich selbst ziehe ich mich nur weiter runter.

    Wenn ich an all meine Beziehungen zurück denke, raufe ich mir echt die Haare! Selbstlos bis ins Mark, ich. Hab immer alles gemacht, damit ich gefalle und "richtig" bin. Auch bei meiner ersten großen Liebe war das schon so. Der hatte zwar kein Suchtproblem, hat mich aber 2x betrogen.

    Der Verstand ist schlau, das stimmt... rein theoretisch habe ich auch (fast) alles verstanden, aber das Gefühl kommt nicht hinterher. Ich mache es so, wenn ich mir z.B. irgendetwas Gutes getan habe, beobachte ich, wie es nicht wirklich für mich anfühlt. Dafür nehme ich mir wirklich Zeit und mache das ganz bewußt. So hat das Herz die Möglichkeit, den Verstand einzuholen. Auch das erfordert (wieder mal) ein gewisses Maß an Disziplin, mal Innehalten, Zeit lassen usw., aber es lohnt sich. :wink:

    Selbstzweifel sind immer wieder da, denn es geht auf und ab. Mal fühle ich mich gut und optimistisch, dann wieder müde, schlapp, mutlos. Jedenfalls habe ich mir geschworen: keine Beziehungen z.Zt. (nu stehen sie auch nicht gerade Schlange bei mir), Konzentration nur auf mich selbst....

    Leid und Schmerz sind uns vertraut, deshalb halten wir immer wieder daran fest und können so schlecht loslassen. Das ist unser Entzug, hab ich das Gefühl... wir können uns hier auf jeden Fall eine große Hilfe und Unterstützung sein. Für mich ist dieses Forum sehr, sehr wichtig geworden.

    Hab einen schönen Sonntag! 8)

    LG.. Pedi

    Liebe Elke,

    auch ich denke ganz doll an Dich und knuddel Dich hier mal.

    Es ist wirklich eine schwere Situation, aber Du bist nicht allein. Es gibt bestimmt Hilfsmöglichkeiten und Leute/ Institutionen/ Freunde, die Dich beim Umzug etc. unterstützen können...

    Anstatt Dir Gedanken um ihn und seine Reaktionen, die Beziehung etc. zu machen, richte Deine Aufmerksamkeit zu 100% auf Dich. Nur Du bist wichtig. Ich weiß, es ist so leicht gesagt..... aber Stück für Stück wirst Du dorthin kommen und es wird eine Lösung geben.

    Ich hoffe, Dich hiermit ein wenig aufmuntern zu können...

    Alles Liebe.. Pedi

    Liebe Marina,

    mir geht es recht wechselhaft, fühle mich hin und wieder allein. Mir fehlt, ehrlich gesagt, das Prickeln und die Aufregung einer Beziehung.... schön bescheuert. Aber ich halte tapfer durch (kontaktiere niemanden, der mich in Versuchung führen könnte, und sei´s nur für ein Telefonat, was mich in alte Muster verfallen lässt...), geniesse den freien Sonntag ohne Verpflichtungen und tue auch nur die Dinge, die ich möchte.
    Hab hier auch noch einige Bücher, war schon Schneeschieben draußen und bleib jetzt eine Weile hier im Forum.

    Das Forum hier ist bis auf die SHG der einzige Ort, an dem ich mich mit anderen austauschen kann. Zwar haben mir ein paar Leute aus der SHG ihre Nummer gegeben, aber ich scheue mich, sie anzurufen. Als ob ich ein schlechtes Gewissen hätte, sie mit meinen Problemen vollzuquatschen, wo sie doch alle ihre eigenen haben.... noch ist mir das unangenehm. Aber ich kann´s aushalten...

    Ich werd gleich mal nach dem Buch im Internet schauen, was Du erwähnst. Klingt interessant.

    Ich wünsche Dir und natürlich Euch allen hier einen schönen Sonntag!

    LG.. Pedi

    Zimt...
    .. anstatt immer über ihn und Eure "Beziehung" nachzudenken, verlagere doch mal Deinen Fokus nur auf Dich, Deine Bedürfnisse, Deine Gefühle, Deine Wünsche. Losgelöst von ihm. Damit Du da raus kommst; Du hast Dich ja schon völlig verloren... :cry:

    Wenn Du das Gefühl hast, er signalisiert mangelndes Interesse: o.k., dann verlass Dich auf Dein Gefühl (deutlicher geht´s ja nicht mehr...) und verstrick Dich nicht in weitere Diskussionen mit ihm, Zeit- und Energieverschwendung...

    LG.. Pedi

    Hallo Nachtengel,

    willkommen hier im Forum. Als ich Deine Geschichte gelesen habe, dachte ich "fast 1:1 wie bei mir". Du bist hier in guter Gesellschaft.

    Jürgens Worten ist nichts hinzuzufügen.

    Wünsche Dir einen guten Austausch und viel Kraft für Dich.

    LG.. Pedi

    Ach Zimt...

    .. ich wünschte, ich könnte Dir Deine Schuldgefühle nehmen, aber das kannst Du nur selbst tun. Du hast nicht überreagiert! Er sendet Dir so deutliche Zeichen, dass er an einer Beziehung nicht mehr interessiert ist...

    Hängt Dein drohender Jobverlust mit Deiner momentanen Verfassung zusammen?

    Ich wünsche Dir ganz viel Selbstliebe und Selbstachtung...

    LG.. Pedi

    Hi Shirley,

    manchmal denke ich auch beim Lesen "ups, dem/der geht´s wirklich schlecht, da bin ich ja gut dran", aber: auch ich habe mein Päckchen zu tragen, an dem ich arbeiten muss. Denn solche Gedanken "dem anderen geht´s schlechter" lenken nur wieder von uns selbst ab.

    Klar ist es auch sinnvoll, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen und auch abzulenken, aber dennoch muss der Fokus auf die eigene Heilung gerichtet bleiben. Dazu gehört für mich auch, hier im Forum viel Zeit zu verbringen... ich fühle mich hier verstanden und kann alles ehrlich sagen; etwas, was ich in meinem persönlichen Umfeld nicht kann. Einfach auch, weil niemand diese Erfahungen nachvollziehen kann. Ein weiterer Halt ist inzwischen Al-Anon für mich geworden, wo ich auch alles sagen kann, was mich bewegt. Das ist eine gute Abwechslung zum PC...

    Wenn Du Dich z.B. ertappst, wie Du die nette freundliche Rolle spielst, kannst Du vielleicht langsam anfangen, aus dieser Rolle auszusteigen? Das Erkennen ist der erste Schritt, der nächste dann, sein altes Verhalten Stück für Stück zu durchbrechen... wenn Du uns dann davon erzählst, stellst Du vielleicht eines Tages wunderbare Veränderungen bei Dir fest!

    Das wünsche ich Dir!

    LG.. Pedi

    Hallo Underground,

    denke an Dich und Deine Tochter... wenn es ihr nicht so ergehen soll wie Dir, dann bist Du ohne ihn wohl echt besser dran... auch wenn es schwer ist.

    Wenn Du Dich hier durch die Beiträge liest, wirst Du immer wieder darauf stoßen, dass Fallenlassen der einzige Weg ist...

    Du kannst den anderen nicht ändern, nur Dich selbst. Du oder auch Dein Kind werdet kein Grund für ihn sein, mit dem Trinken aufzuhören. Diese Erfahrung habe ich selbst als Kind gemacht und bin nun hier als EKA unterwegs....

    Ich wünsche Dir viel Erkenntnis, Kraft und Mut.

    LG.. Pedi

    Liebe Elke,

    ich habe Dich in ein paar anderen Threads gelesen und nun Deinen gesucht und gefunden.

    Dein ganzes Leben, im Innen und Außen, scheint nur aus Verzweiflung zu bestehen. Fühl Dich umarmt und getröstet...
    Auch mir geben die Tiere übrigens viel Halt, Tiere sind wunderbare Seelentröster und nehmen ihre Aufgabe sehr ernst.
    Dennoch: Du solltest Dir unbedingt weitere Hilfe holen, um Dich physisch und psychisch zu stabilisieren! Gib gut acht auf Dich!

    Zu Deinem Mann fällt mir ein: er hat in seiner LZT gelernt, für sich zu sorgen, seine Bedürfnisse zu äußern etc... Ich meine damit nicht, dass es gut ist, was er mit Dir macht, im Gegenteil. Das geht gar nicht.
    Dennoch ist es an Dir, nun für Dich zu sorgen. Vielleicht kannst Du erstmal dort wohnen bleiben, Dich abgrenzen und Dich erstmal wieder stabilisieren? Dann findest Du die Kraft, Dich weiter um Deine Wohnsituation etc. zu kümmern.

    Wichtig ist, dass wir erkennen, dass wir es allein nicht schaffen und uns Hilfe holen.

    Wie geht es Dir inzwischen?

    LG.. Pedi

    Hallo Ihr Lieben,

    ein schöner Thread!

    Mir tut es heute gut, nach mehreren Tagen wieder hier im Forum zu sein.
    Und nach dem Ausschlafen ausgiebig in Ruhe gefrühstückt zu haben. Jetzt Zeit für mich zu haben.

    Des weiteren tut es mir gut, mir abends vor dem Einschlafen alle Dinge aufzuzählen, für die ich dankbar bin im Leben, angefangen bei meiner Gesundheit bis zu meinen warmen Socken... es ist erstaunlich, wie viel da zusammen kommt! Sehr motivierend!

    LG an Euch alle... Pedi

    Hi CoLibri,

    Du hast recht, wir müssen uns in erster Linie selbst auffangen. Dennoch ist es sehr tröstlich, wenn andere für uns da sind. Wenn Du im Moment in anderen Dingen steckst, mach doch mal eine Pause mit dem Verarbeiten... ich hab für mich festgestellt, dass ich es auch "dosieren" muss; ein Zuviel kann auch nicht gut sein, immer Stück für Stück.

    Ich beschäftige mich auch gerade mit Distanz zu meinen Eltern... ich glaube, dass es gut ist, Distanz zu wahren, wenn es sich für einen selbst gut und richtig anfühlt.

    Du bist enttäuscht und traurig, dass Deine Mutter sich noch nicht bei Dir gemeldet hat... das kann ich gut verstehen... trotz so starker Gefühle wie Hass und Ablehnung ist es die Mutter... vielleicht solltest Du es nicht persönlich nehmen (ich weiß, das klingt vielleicht blöd), aber sie steckt so sehr in ihrer Sucht, dass ihr gar nicht bewußt sein kann, was sie Dir damit antut... was es natürlich nicht besser macht..

    Was denkt Ihr darüber?

    Liebe Grüße... Pedi

    Hallo Billy,

    schön, von Dir zu lesen!

    Ich hab mich auch oft Vorwürfe gemacht, dass ich so blind und blöd war. Aber damit habe ich mich nur selbst runtergezogen, denn ich (so wie auch Du) wußte es zu dem Zeitpunkt einfach nicht besser. Hätten wir es gewußt, hätten wir es anders gemacht. Vielleicht hilft Dir das, Dir selbst zu vergeben.

    Du kannst sehr stolz auf Dich sein! Ich lebe ja auch jetzt seit April 09 allein, habe auch sehr lange zum Absprung gebraucht. Aber es hat geklappt. Feiern wir uns! :D

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    Liebe Elke,

    alles braucht seine Zeit... habe die Hoffung, dass die Zeit auch für Dich arbeiten wird.

    Liebe Grüße an Euch... Pedi