Beiträge von Waldliebende

    Hallo Redheart,
    wie jung bist du eigentlich, du kommst für mich sooo naiv rüber,
    irgendwie kann ich dich gar nicht für voll nehmen...SORRY....
    du fragst ernsthaft was die Trennung mit euch macht, sind das deine einzigen Sorgen?
    Du schreibst so sorglos, als wenn dein Freund mit einem Knochenbruch im Krankenhaus liegen würde.
    Es belastet dich nicht so direkt, schreibst du...(?)
    Er hat keinen Knochenbruch, er hat eine viel schlimmere Krankheit,
    und das willst du mit ihm packen....!?
    Ist das eine Basis, eine Beziehung anzufangen?
    Ich glaube es nicht, es sei denn, du nimmst dieses Forum hier nicht ernst und machst dir einen Spass daraus.
    Sollte es nicht so sein, dann entschuldige bitte.
    Ich kann dir nur sagen:
    NIMM DEINE BEINE IN DIE HAND UND LAUF....
    Es gibt so viele gesunde, nette Männer, die bestimmt für eine
    neue Beziehung geeignet sind.
    Gruß Waldliebende

    Hallo Ihr Lieben,
    da bin ich wieder. Hatte viele Dienste, nun muss ich erst wieder
    übermorgen ran.
    Also, das mit dem Pflegeheim war reine Fantasie und eben
    mein Galgenhumor.
    Als ich noch im Krankenhaus gearbeitet habe, war ein Alkoholiker
    auf unserer Station.
    Wir holten ihn meistens von der Intensivstation ab, da hatte er
    gelegen, weil er im Delirium war, auf Station wurde er dann immer
    wieder aufgepäppelt.
    Dieses Spiel wiederholte sich immer wieder und die Zeit zwischen seinen
    Aufenthalten wurde immer kürzer.
    Seine Frau hat immer zu ihm gestanden, sie hat ihn jeden Tag besucht,
    sie war immer für ihn da.
    Sie hat sehr unter der Situation gelitten und ich habe mich gefragt, warum sie bei ihm blieb.
    Sie hat mir erklärt, dass er ohne Alkohol der liebste Mensch der Welt ist.
    Er hatte viel Stress im Beruf, ist dann arbeitslos geworden und dann rutschte er immer tiefer in den Alkoholismus.
    Wenn er dann auf Station wieder"bei sich" war,hat er sich jedesmal total geschämt, sich zigmal entschuldigt, dass wir so viel Arbeit mit ihm hatten
    und hoch und heilig versprochen, nie wieder zu kommen.
    2-3 Monate später war er wieder da.
    Er tat mir im Laufe der Zeit total leid, seine Frau machte mechanisch ihren Job am Krankenbett, sie tat mir natürlich noch mehr leid.
    Da wusste ich noch nicht, dass mein Mann auch Alkoholiker ist, wird, schon war...(?)
    Dagegen ist mein Mann harmlos. Vielleicht liegt es auch daran,
    dass es noch nicht so schlimm ist mit meinem Mann.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mal so abrutscht. Bislang "geht" es noch (!)
    Nur bin ich manchmal auch traurig, dass sein Alkoholkonsum unsere
    Beziehung so verändert hat. Hatte ich hier ja schonmal drüber geschrieben. Er ist ja kein schlechter Mensch, er geht fleissig arbeiten,
    nimmt jeden Job, obwohl er in den letzten Jahren so manche besser bezahlte Arbeit verloren hat.
    Nun weiß ich allerdings nicht, ob er auch mal seine Arbeit verlor, weil er mit Fahne erschien...(?)
    Das sind Sachen, die mich manchmal beschäftigen, aber ändern könnte ich es sowieso nicht.
    Dann darf man auch nicht vergessen, dass wir schon über ein viertel Jahrhundert zusammen sind, das ist eine lange Zeit und man trennt sich nicht mal eben so. kommt man da jemals drüber weg..?
    Ich weiß, dass es hier viele geschafft haben, aber es hat mal jemand hier
    geschrieben, ob man dann nicht vom Regen in die Traufe kommt....
    Könnte ich mir vorstellen, dann hat man wieder neue Probleme, andere eben, aber auch nicht schön.
    Habe ich die Kraft dazu, oder muss ich dann die nächsten Jahre eine Therapie machen, ich weiß es nicht.
    Wenn mein Mann allerdings so abrutschen würde, wie der oben beschrieben Patient, dann weiß ich nicht, ob ich das ertragen könnte/wollte, irgendwo sind natürlich auch bei mir Grenzen.

    Liebe Mohn,
    ach Mönsch, das wollte ich mit meinem Beitrag nun wirklich nicht,
    nämlich dich NICHT so aufwühlen.
    Ich merke natürlich auch, dass mich die Leserei und die ganzen
    Diskussionen hier merklich mitnehmen.
    Andererseits suchen wir Hilfe und bekommen nun
    fast täglich einen Spiegel vorgehalten und es tut weh.
    Ich erwische mich dabei, dass ich mein Problem einfach links liegen-
    lasse und mich anderen angenehmeren Sachen zuwende.
    Versuche ich zumindest, es funktionier nicht immer.
    Wenn ich dann wieder hier lese, dann holt es mich mit voller
    Wucht wieder ein.
    Ich habe momentan auch ein Problem mit meinem Sohn, das hat aber
    nichts mit dem Alkoholkonsum meines Mannes zu tun.
    Jedenfalls kann ich nicht mehr so stark sein und das Problem
    beseiitgen, was ich früher mit hochgekrempelten Ärmeln angepackt habe,
    das fällt mir heutzutage enorm schwer.
    Meine Akkus sind auf Reserve, ich müsste sie dringend aufladen.
    Ich bin viel weniger belastbar als früher, was auch kein Wunder ist.
    Dir geht es sicher nicht anders, nee du bist kein Weichei, keine Sorge.
    Wir Co`s machen alles mit uns alleine ab, wir wollen keine anderen
    Menschen da reinziehen, immer schön den Schein wahren und wenn das nicht funktioniert, dann kriechen wir in unser Schneckenhaus, lassen gewisse Menschen nicht mehr an uns ran und machen unser eigen Ding.
    Wir ziehen uns immer mehr zurück, weil wir uns schützen müssen, sonst drehen wir irgendwann durch.
    Ja, diese gelben Augen schwanken bei meinem Mann auch, sonst wäre er auch bald nicht mehr, wenn es immer schlimmer werden würde.
    Er geht auch nie zum Arzt, seitdem ich ihm mal gesagt habe, dass ein Blutbild verrät, ob er gerade nur eine Session mit dem Alkohol hatte, oder regelmässig trinkt, geht er nicht mehr hin. Er gibt höchstens mal Urin ab, wenn er eine Blasenentzündung hat.....um Antibiotikum zu bekommen. Medikamente können die Leber auch schädigen....bzw. schädigen die Leber noch zusätzlich.
    Du schreibst, du kannst es gar nicht ab, wenn jemand ständig um dich rumtänzelt. Du schreibst mir mal wieder aus der Seele.
    Das kommt, weil insere Akkus leer sind, kein Mensch kann auf Dauer,
    über Jahre so eine schwere Last tragen. Und deshalb schotten wir uns dann ab und lassen nicht mehr alles an uns ran.
    Dass deiner sich auf deinen 5€ Job einschiesst, kann ich mir gut vorstellen.
    Von sich selber ablenken, sieh her, was ich für ein toller Ehemann bin, ich tue doch alles, damit es dir gut geht. Dann stell dich mal nicht wegen ein
    paar Drinks so an.
    Bei uns ist es so, dass wir beide viele Stunden arbeiten, aber ich mache den Haushalt und alles drumherum komplett alleine, er aber weist mich immer wieder darauf hin wie anstrengend doch SEIN Job ist.
    Egal was er in seinem Leben gemacht hat, es war immer sooo
    furchtbar anstrengend.
    Anfangs habe ich das nicht gescheckt, irgendwann kam ich dahinter, warum ihm seine Jobs so schwerfielen.
    Wenn ich jeden Abend mit einigen Promille ins Bett gehe.....wo sollden da noch die Energie herkommen?
    Zum Thema Schutzschild kann ich dir sagen, dass ich ein Verdrängungskünstler geworden bin.
    Meine Mutter sagte mal vor vielen Jahren zu mir: Mein Gott, du hast früher immer dein Ding durchgezogen, aber bei deinem Mann bist du Wachs in seinen Händen, da wehrst du dich nicht.
    Stimmt, sie hat recht, warum bin ich nur bei meinem Mann so.
    Okay, in Bezug zu meinem Sohn, der momentan seine Ehekrise
    komplett bei mir abladen will, da kann ich sagen: Nein, bis hierhin und nicht weiter, da baue ich mich Schutzschild auf, kann da nicht auch noch
    Mutter Theresa sein, aber ich lebe nicht mit ihm, das ist wohl der grosse Unterschied, da kann ich mich raushalten.
    Aber nicht, dass du denkst, dass mein Sohn mir egal ist.
    Ich will damit sagen, dass ich da in der Lage bin, mich rauszuhalten, mich
    abzugrenzen, an mich zu denken, an mein Wohl zu denken, mich nicht einspannen lassen.
    Bei meinem Mann bringe ich das nicht, WARUM?
    Ja und will ich ihn pflegen, fragst du.
    Ich habe jeden Tag Angst, dass er von heute auf Morgen ein
    Pflegefall wird. Ich denke schon, wenn ich ehrlich bin, ich hoffe, dass hier keine(r) mitliest, es würden sich bei manchen die Nackenhaare sträuben.
    Aber dann stelle ich mir vor, dass er im Pflegeheim ist, ich ihm Sonntags Apfelkuchen bringe (Humor muss sein), und er keinen Alkohol mehr trinken kann, weil da andere Menschen für sorgen und ich frei bin.
    Nur, ich bin erst 50, wie verlaufen die nächsten Jahre, wenn wir weiter
    unsere Augen verschliessen und den Dingen ihren Lauf lassen...?
    Wir wissen, dass es nicht besser wird, sind froh, wenn es nicht schlimmer wird, nur der Körper unserer Partner verzeiht nicht so wie wir und dann kommt eines Tages alles an`s Licht und unsere Männer und wir auch, können dann nicht mehr unsere Augen verschliessen, dann ist es amtlich, z.B. im Krankenhaus, wenn ein Akutfall eintritt, muss ja nicht gleich ein Delirium sein, es gibt ja unzählige Folgeerkrankungen durch den Alkoholismus.
    Vielleicht mache ich mal einen neuen Thread auf: "Welche Erkrankungen
    habt ihr während eures Alkoholkonsums erlebt und verschleiert, bis es nicht mehr zu verbergen war."
    Die Antworten können wir unseren Männern dann abends als Lektüre
    zur Nacht auf das Kopfkissen legen, vielleicht bekommen sie dann mal so richtig Schiss ( Galgenhumor).
    Liebe Mohn, ich freue mich auch immer wieder von dir zu hören.
    Wie ist dein Mann körperlich drauf?
    Liebe Grüße Waldliebende

    Hallo Mohn,
    ich höre gar nichts mehr von dir..!
    Wie geht es dir zur Zeit?
    Ab und an muss ich hier auch mal eine Pause
    einlegen, es nimmt einen alles doch ziemlich mit.
    Dann muss ich den Kopf erst wieder freischalten.

    Liebe Grüße
    Waldliebende


    :wink:

    Liebe Mohn,
    komme heute nur mal eben kurz dazu, dir zu antworten.
    Was meinst du mit den gelben Augen, hat die dein Mann auch?
    Meiner manchmal mehr, manchmal weniger.
    Leberschaden, das ist klar, könnte dir mehr dazu sagen, aber ich will hier nicht den Arzt ersetzen.
    Du schreibst, dass du deine eigenen Wege gehst, ob mit oder ohne ihn,
    ist dir egal.
    Bei mir ist es leider auch so im Laufe der Zeit geworden, heute wieder,
    ich sitze draussen, er drinnen, obwohl wir zusammen ein paar Stunden frei hatten, Gemeinsamkeiten werden immer weniger.
    Und was soll ich dir sagen, ich entwickel auch so ein LMAA....Gefühl.
    Ich bin froh, wenn ich alleine bin, mich nicht ständig mit seiner
    Sucht auseinandersetzen muss.
    So weit ist es leider auch bei mir gekommen. Es ist mir egal, wenn er nicht da ist,dann muss ich mir auch nicht ständig sein Gejammer
    über tausend Wehwehchen anhören, die mindestens zu 90 Prozent von seinem Alkoholkonsum kommen.
    Gibt es bei mir schöne Zeiten, fragst du...
    Gab es, kann ich da nur sagen. Als er noch fast täglich einen klaren Kopf hatte. Wenn wir auf Partys waren und er sich mit seinen Mitmenschen
    klar und sachlich unterhalten konnte, wenn ich mich mit ihm einfach nur wohlfühlte und mich für meinen Mann nicht schämen musste.
    Wenn wir abends zusammen einen Film gucken konnten und jeder seinen Senf dazu gab und er nicht dabei einschlief.
    Wenn wir was Schönes zusammen unternahmen, ohne dass wir Streit bekamen, weil er zum Abschluss eines schönen Tages sich die Birne zukippte........
    Wenn wir mit unserem Hund zusammen gingen und nicht jeder für sich alleine.
    Ja, liebe Mohn, ich habe ihn aufgegeben, ich mache mein Leben, er seins.
    Ich habe keine Kraft mehr für zu kämpfen, soll er sich doch totsaufen, ich kann es nicht ändern, habe ich ja schonmal geschrieben.
    Hat er mir schonmal geholfen? Ja, das tat er, wenn ich früher z.B. Probleme auf der Arbeit hatte, da hat er zugehört, mich getröstet, zu mir gehalten.
    Er war ein guter Vater, hat viel mit unserem Kind gemacht.
    Während einer schweren Ausbildung hat er mir den Kopf freigehalten, hat mir Mut gemacht, aber das ist schon sehr lange her.
    Heutzutage muss ich ihm ständig den Weg freihalten, damit es für ihn nicht zu schwer ist, ich komme mir vor, als hätte ich einen 70 jährigen zu Hause. Und das hört nicht auf. Ich mache alles alleine, so könnte ich besser alleine leben, aber du weisst ja, ich bringe es (noch) nicht übers Herz.
    Wie sieht das bei dir aus, musst du auch alles alleine regeln?
    LG Waldliebende

    Inzwischen wird er immer zickiger und sensibler.
    Er hat wohl ständig Angst, dass ich ihn "entmündige", merkt, dass er
    geistig nicht mehr mithalten kann, vergisst vieles und hofft, dass ich es nicht merke.

    Liebe Susi,
    da dir noch niemand geantwortet hat, möchte ich es mal versuchen.
    Dazu muss ich dir aber erstmal ein paar Fragen stellen:
    Du hast doch schon so viel (zuviel) für ihn getan und möchtest das
    nicht mehr fortführen. Warum dann zum Essen einladen?
    Was erwartest du von einem Abend mit ihm, macht es dich froh, oder
    bist du anschliessend wieder ein seelisches Wrack, weil du dich wieder
    mit seinen Problemen belasten musst?
    Wenn er trinkt, weil du ihn nicht zum Essen einlädst, dann hat er nur
    wieder eine Ausrede mehr, warum er trinken muss.
    Er wird sich vielleicht an dem Abend mit dir zusammenreissen, aber
    danach sowieso weitertrinken.
    Ich an deiner Stelle würde mit ihm nicht essen gehen, backe ihm einen
    Kuchen und schreibe ihm ein paar Zeilen zu seinem Geburtstag, vielleicht mit einer Adresse der AA`s dabei?
    Das sagt dann doch mehr als 1000 Worte.
    Wenn er noch bei dir wohnt, dann könntest du an dem Tag etwas alleine für dich
    unternehmen, damit du abgelenkt bist.
    Liebe Susi, ich habe da leicht reden, auch ich habe meinen Mann
    noch nicht dazu bewegen können mit dem Trinken aufzuhören, geschweige denn, in eine SHG zu gehen.
    Ich hoffe trotzdem, dass ich dir etwas mit meiner Einstellung weiterhelfen konnte. Es ist bestimmt sehr schwer für dich als Mutter richtig zu reagieren, ohne dass es dir weh tut.
    LG Waldliebende

    :) Guten Morgen Mohn,
    komme gerade vom Nachtdienst und wollte dir mal schnell ein paar
    nette Grüße rüberschicken.
    Erstmal....es ist nicht fair, dich in einem anderen Tread auszukotzen, sagst du, also das habe ich nie so empfunden.
    Wie du schon erkannt hast, haben wir beide viele Gemeinsamkeiten.
    Und nicht nur wir Zwei, ich sehe mich so oft in anderen Betroffenen wieder, dass es manchmal schon unheimlich ist.
    Das hat mir anfangs sehr geholfen....unter dem Motto....Ach, sieh an, ich bin hier nicht die Einzige, der es so dreckig geht, dieses Schicksal, wenn ich es mal so nennen darf, teilen viele Menschen mit mir.
    Das hat mich schon etwas beruhigt, entsetzte mich aber total.
    Ich hätte nie gedacht, dass Alkoholismus so weit verbreitet ist.
    Und ich finde es soooo toll, dass die Betroffenen hier so offen damit umgehen. Hier wird nichts verdrängt, oder schön geredet, hier darf man seine Hüllen fallen lassen und wird nicht schief angesehen....nicht so unter dem Motto...nun stell`dich mal nicht so an, es gibt Schlimmeres.
    Im normalen Leben rede ich mit keinem darüber, ausser dass unser Sohn natürlich bescheid weiß, aber es muss nicht jeder unser ganzes Privatleben kennen.Wenn es soweit ist, werde ich unser Umfeld schon aufklären, aber ich bin noch nicht dazu bereit. Alles zu seiner Zeit.
    Auch muss ich dir recht geben, wenn du schreibst, dass dir das Wort Trennung andauernd um die Ohren flog.
    Auch mir stösst das manchmal sauer auf.
    Aber.....wir wollen auch ehrlich sein und es ist ja letztendlich der Weg, den wir gehen müssen/werden/wollen, wenn es keine anderen Lösungen mehr gibt.
    Nur bis dahin sollten auch andere Forenteilnehmer akzeptieren, dass
    das mein Weg ist und ich mich nicht beeinflussen lassen werde, ich überdenke jeden Ratschlag gerne, aber ich muss auch gestehen, dass es selten jemanden gibt, der auch andere Wege aufzeigt.
    Ich arbeite zur Zeit daran, dass ich nicht mehr kontrolliere, dass ich mich mehr auf mich besinne, ich versuche erstmal mit seiner Krankheit zu leben, sie zu verstehen. Meine nächster Schritt wird so sein, dass ich ihm keine Vorhaltungen mehr mache, soll er sich doch tot saufen, ich kann es nicht ändern, habe oft genug geredet und Vorhaltungen gemacht, ihm gesagt, was er seiner Gesundheit antut, es hat nichts, aber auch gar nichts gebracht, er weiss ganz genau was er mit sich macht.
    Ich kann ihn nicht retten, das muss von ihm kommen, er muss erst ganz unten sein. Es ist nur die Frage, wie lange ich so noch mit ihm leben möchte. Wie viele hier schon sagten, wenn der Leidensdruck zu gross ist, dann ist man auch bereit etwas zu ändern.
    Der Tag wird kommen, bei dem einen früher, bei dem anderen später.
    So, das ist jetzt wieder so lang geworden.
    LG Waldmädchen

    Liebe Linde,

    dann, wenn ich den Druck nicht mehr aushalte.
    dann, wenn ich weiß wo ich hingehe.
    Dann, wenn ich den Mut habe.
    Ich weiß, ich schiebe es vor mir her.
    Habe mir schon mal überlegt, mir vorerst eine
    möbilierte Wohnung zu nehmen, gibt es sowas auf dem Lande überhaupt?
    Vor ein paar Jahren war ich soweit, hatte im Internet
    eine gefunden, da angerufen, aber schnell stellte sich die
    Wohnung als Absteige heraus.
    Da wohnten nur Asoziale, ein Bad für 3 Wohneinheiten.
    Säufer wohnten da auch :shock: habe schnell die Finger davon gelassen.
    So gingen wieder Jahre ins Land.
    Ich habe momentan kein Geld, um mir eine eigene Wohnung einzurichten.
    Die Möbel hier, die kann man nicht teilen, ausser ein Bett würde
    ich für mich nichts mitnehmen wollen.
    Ich muss anfangen, mir Geld zusammen zu sparen.
    Das wäre ein Anfang.
    LG Waldliebende

    Wow Aurora,

    was für eine Geschichte, aber sie ist wahr.
    Ich kam mir beim lesen vor, als wenn ich einen Roman gelesen
    hätte.
    Nur ist diese "Geschichte" dir wirklich passiert.
    Es macht mir Mut, dass es Menschen wie dich gibt.
    Es zeigt mir, dass ich es eines Tages auch schaffen kann.
    Ich werde hier immer mitlesen, wenn du erlaubst.
    Liebe Grüße
    Waldliebende

    Zitat von Aurora

    Hallo Waldliebende,

    wie geht es dir denn inzwischen? Ich würde mich über einen weiteren Austausch mit dir sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Liebe Aurora,
    ich habe deine Seite gelesen, d.h. noch nicht alles, kommt noch, aber
    bis Seite 10 habe ich es geschafft.
    Von dir bin ich tief beeindruckt, du bist in meinem Alter und dass
    du das durchgezogen hast.... RESPEKT.....
    Habe ich doch früher immer gedacht: Mein Gott sind die bekloppt, dass
    sie sich nach der Silberhochzeit trennen, das kann doch wohl nicht
    wahr sein.....ich war da voller Unverständnis.
    Heute weiß ich, dass das seine guten Gründe hat.
    Die Beziehungen funktionierten schon seit vielen Jahren nicht mehr und diese Paare haben den Absprung nicht eher geschafft, sie haben bis zu dem Punkt gewartet, an dem es nicht mehr auszuhalten war.
    Sie haben Jahre ihres Lebens verschenkt, haben sich immer eingeredet, dass es schon wieder wird, dass es so schlimm nicht ist, dass man zusammenhalten muss.....und...und....und.....
    Und wie ist es bei mir? Mittendrin bin ich in dieser Schiene.....
    Ich beneide alle diese Frauen, Männer, die ihrem Leiden ein Ende setzen, die den Mut haben sich zu trennen, die es durchziehen, die alle Unannehmlichkeiten und Schmerzen in Kauf nehmen, die eine Trennung nach vielen Jahren mit sich bringt.
    Nun zu meiner aktullen Situation.
    Mein Mann hatte 3 Tage frei, ich auch. Es kommt nicht so oft vor, dass wir zusammen frei haben.
    Am zweiten Tag war klar, dass wir zusammen einkaufen gehen. Ich erledigte noch einige Hausarbeiten, er saß vor`m Fernseher und wartete
    auf mich. Dann machte er sich um 12:00 Uhr mittags(!) einen Drink.
    Ich fragte ihn, was das denn jetzt soll.... ES IST ERST 12 Uhr....
    mein Gott......Dann wieder mal diese bescheuerte Ausrede:
    Wieso, was ist denn daran so schlimm? Ich habe frei.
    Ich sagte dann, dass er mit einer Fahne einkaufen geht und das doch wohl nicht normal ist, er hatte nicht gefrühstückt, macht er so gut wie nie....selbst wenn er gefrühstückt hätte, hätte ich auch kein Verständnis dafür.
    Wir hatten so ein gutes Gespräch vor 5 Wochen, es lief eigentlich ganz ordentlich, aber nun schleicht sich wieder sein altes Verhalten ein.
    Beim Einkaufen trafen wir eine gute Bekannte, mit der wir 20 Minuten vor dem Supermarkt schnackten, wie peinlich mir seine Fahne war, die auch zu mir rüberwehte, kannst du dir denken, ich dachte noch, hoffentlich denkt unsere Bekannte nicht, dass die von mir kommt.
    Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht auf die Idee kam, ihm klipp und klar zu sagen, dass ich einen Mann mit Fahne nicht mit zum Einkaufen nehme, wie blöd kann man eignetlich sein.
    Fakt ist, dass er wieder zu viel trinkt. Bis zum Abend waren es dann
    so 6 Drinks und er hatte wieder seinen bescheuerten Blick drauf, wie ich das hasse.
    Er wiederholte sich mit Themen am laufenden Band, wie das so ist, wenn jemand betrunken ist.
    Ein Gespräch war nicht möglich, er spielte seinen Alkoholkonsum herunter.
    Wir haben dieses Wochende ausserdem erfahren, dass ein "Freund" meines Mannes von seiner Frau verlassen wurde.
    Mein Mann konnte es nicht fassen, er war voller Mitleid.
    Der ....ist doch so fleissig, er finanziert 2 Häuser, die sind doch schon so lange zusammen.
    Er vergass leider dass dieser gute Mann 4 Abende in der Kneipe sitzt, das Wochenende nie bei seiner Familie ist und an den 4 Abenden
    sturzbetrunken nach Hause kommt.
    Ja, aber seine Frau hat es doch immer mitgemacht, warum denn nun nicht mehr....?
    Ich hätte ihn schütteln können, habe dann aber mit Worten versucht,
    ihn wachzurütteln.
    Hört ihr Männer denn nicht unsere Worte? Sagen wir Frauen nicht,
    wie sehr es uns anko...dass ihr trinkt. Wisst ihr nicht wie widerlich es für uns ist, dass ihr ständig mit Fahne unterwegs seid.
    Wieso tut ihr so, als würde es uns nicht stören, wieso nehmt ihr
    jahrelang unsere Kritik nicht ernst?
    Ich habe ihm dann nur noch gesagt, dass es ihm eines Tages genauso gehen wird und dass er dann nicht aus allen Wolken fallen muss,
    ich habe ihn so oft gewarnt....ich werde ihm keine Erklärungen geben müssen.
    Nein, liebe Aurora, nichts ist gut, leider....
    Es war kein schönes Wochenende und ich bin froh, dass er heute
    über Tag arbeitet, ich habe heute Nachtdienst.
    Liebe Grüße
    Waldliebende

    Liebe Mohn,
    jetzt wo ich lese, dass deine Mutter nach vielen Jahren Trinkerei 5 Jahre trocken ist, (mein Gott was hast du alles mitgemacht) kann ich auch verstehen wo deine Hoffnung herkommt . Und dein Mann hatte es auch für 1 Jahr geschafft. Die andere Seite ist, dass zwei enge Verwandte an Speiseröhrenkrebs verstarben. Du bist hin- und hergerissen, ich kenne das nur zu gut.
    Es gibt immer Hoffnung im Leben, die Frage ist nur, wie lange kann man diese Hoffnung aufrechterhalten?
    Wie lange kann man auf Besserung warten? Wo bleiben wir? Was macht das alles mit uns? Was wäre, wenn wir uns schon längst getrennt hätten, wie wäre unser Leben dann verlaufen? Das sind die Themen, über die ich sehr oft nachdenke. Was hätten wir unseren Kindern erspart, wie anders hätten sie sich entwickelt. Wieviel Energie haben wir als CoAbhängige verschleudert?
    Würde mein Mann noch mehr rinken, wenn ich ihn verlasse, fragst du?
    Vermutlich ja...denke ich. Das könnte und müsste mir dann aber egal sein...theoretisch....in der Praxis sieht es dann wohl anders aus, wie wir hier so oft gelesen haben....sie bekommen einen Schuss vor`n Bug und wollen uns damit zurückhaben, indem sie uns "beweisen" dass sie es auch ohne Alk schaffen. Die Frauen lassen sich blenden und gehen zurück, obwohl sie schon den Absprung geschafft haben und die ganze Litanei fängt von vorne an, würde mir vielleicht nicht anders gehen.
    Davor hätte ich dann auch Angst, nämlich dass mein Mann dann wie ein Häuflein Elend vor mir steht, nüchtern, voller Einsicht und bei meinem Leben schwört, nie wieder zu trinken. Wie oft hat er gesagt, dass er mich liebt und ist auch manchen Kompromiss eingegangen, nur mit der Trinkerei, das kriegt er auf Dauer nicht in den Griff.
    Siehe gleich meine Antwort an Aurora, da schreibe ich den aktuellen "Istzustand"
    Führe ich ein Aschputteldasein....?
    Wahrscheinlich ein bischen. Es gehen viele schöne Sachen in meinem Leben an mir vorbei, durch die Trinkerei meines Mannes, klar.
    Unsere Freizeitgestaltung würde anders aussehen.
    Meinem Mann fehlt für vieles die Energie, hatte ich schonmal geschrieben, das ist auch so. Er hat für vieles nicht mehr die Kraft, ist schnell ausgepauert, was früher nicht so war und das liegt nicht an seinem Alter. Er ist schon kaputt, wenn wir mal zusammen 3 km laufen, dann eine 2 stündige Pause machen und dann wieder zurück gehen, da ist er dann der Meinung, dass er fast Unmenschliches geleistet hat.
    Er kann sich heutzutage sowieso schlechter zu Unternehmungen aufraffen.
    Auf dem Sofa sitzen und sich einen Drink nach dem anderen machen, das ist seine Welt. Das ist seine Freizeit, traurig nicht...
    In gewisser Weise führe ich dadurch schon ein Aschenputteldasein, wo ist der Prinz der mich rettet...?
    Ich mache mehr oder weniger mein eigenes Leben, habe Kontakte, kann mich gut alleine beschäftigen, das habe ich alles durch seine Trinkerei gelernt.
    Aber das kann nicht der Sinn einer Beziehung sein, das ist unbefriedigend.
    Das ist meine Einstellung dazu, liebe Mohn.
    Liebe Grüße
    Waldliebende

    Liebe Doro, liebe Mohn
    erstmal Doro, mach dir keine Gedanken, dass du zu viel schreibst, das ist
    doch alles im Rahmen und deine Geschichte ist nicht mal eben so
    schnell erzählt. Meine auch nicht. Ich bin hier nur immer etwas verunsichert, da ich nicht weiß, was darf ich hier schreiben, was nicht.
    Ich vermeide natürlich Namen, Orte, Berufe usw. zu nennen.
    Nur manche Situationen kann ich nicht auslassen, sonst kann ich mich nicht gut mitteilen, seufzzzz.....

    Deine Geschichte hat mich sehr berührt, ich hatte bildlich vor Augen, was du mitgemacht hast.
    Besonders in einer fremden Stadt fühlt man sich zunächst sehr einsam.
    Das "witzige" ist, dass ich auch vor 25 Jahren fast 400 km aus beruflichen Gründen umziehen musste, deshalb kann ich es so gut nachvollziehen.
    Da war für meinen Mann schnell ein Kumpel gefunden, mit dem er seine Leidenschaft teilen konnte.
    Für mich war es damals normal, dass an den Wochenenden ein paar getrunken wurden, in der Woche bekam ich seinen Alkoholkonsum vorerst
    nicht mit, ich bedauerte ihn sogar, dass er so viel arbeiten musste.
    Die Überstunden stellten sich dann aber schnell als anschliessende Kneipenbesuche dar.
    So war es lange Jahre an der Tagesordnung, mal wurde mehr, mal weniger gebechert. Irgendwann fiel mir auf, dass er "es" täglich vollzog und ich sprach ihn darauf auch an, weil er auch zu Hause trank, jeden Tag. Erklärung seinerseits: Das ist mein Feierabenddrink, das machen viele, ich brauche das, um runterzukommen....
    Er war nie gewalttätig, nur zusehends litt unsere Beziehung darunter, ich lehnte ihn immer mehr ab, wer will schon einen Mann, der jeden Abend nach Fusel stinkt. Irgendwann kamen dann die getrennten Schlafzimmer, ich habe es damit erklärt, dass ich sein Geschnarche nicht mehr ertrage.
    Bald lebten wir wie Geschwister, oder wie in einer WG zusammen.
    Ich dachte oft an Trennung, teilte es ihm mit, drohte auch damit.
    Er nahm mich nur zeitweise ernst, schränkte seinen Alkoholkonsum zwischenzeitlich ein und es wurde erträglich.
    Es kam immer wieder Hoffnung auf, dass er doch kein Alki ist.
    Bis ich eines Tages merkte, dass er es heimlich tut.
    Da war ich erstmal geschockt, stellte ihn zur Rede, er stritt es nicht mehr ab. Wieder reisst er sich zur Zeit am Riemen. Er trinkt kontrollierter, glaube ich zumindest. Gerade eben habe ich wieder gesucht, ob er irgendwo was versteckt hat, ich kann ihm nicht mehr vertrauen, das ist das Schlimmste an der Situation.
    Ich habe ihm gegenüber manchmal ganz hässliche Gedanken; Soll er sich doch totsaufen, mir ist es egal, soll er doch jeden Tag noch mehr trinken, dann ist es irgendwann vorbei. Es ist vielleicht ein Fortschritt? Ich denke schon, oder?
    Nun leben wir weiterhin wie in einer WG, keiner tut dem anderen weh, zumindest nicht mit Worten, wir behandeln uns so weit wie möglich respektvoll. Vorerst gebe ich mich meinem Schicksal noch hin, ich weiß nicht, wie lange es noch funktioniert.
    Wäre er ein Schläger, würde er seiner Arbeit nicht mehr nachgehen, würde er wieder heimlich trinken, das wäre auf Dauer nicht auszuhalten.
    Was wirklich weh tut, ist, seinen körperlichen Verfall mitzuerleben und nichts dagegen tun zu können. Mehr als gesund kochen kann ich nicht, den Rest muss er selber in die Hand nehmen. Es ist im Laufe der Jahre eine gewisse Gleichgültigkeit bei mir entstanden, ich hasse ihn nicht, aber ich bedaure ihn auch nicht mehr innerlich.
    Ich denke, dass das ein Anfang ist, oder?
    Jedenfalls finde ich es toll, wie du dich aus der Situation befreit hast, wie mutig du warst und das mit 2 kleinen Kindern, du hast deine Kinder geschützt, das musste ich nicht tun, er war ein toller Vater, nur leider hat mein Kind auch mehr mitbekommen, als ich gedacht habe. Nur hat unser Sohn im Laufe der Zeit jeglichen Respekt vor seinem Vater verloren, ich hätte es gerne anders gehabt, aber ich war damals noch zu unreif, die Konsquenzen zu überschauen. Das passierte aber auch erst, als mein Sohn erwachsen wurde. Da ging mir ein Licht auf, ich wusste plötzlich, warum mein Sohn seinen Vater nicht mehr ansprach, wenn er Probleme hatte, warum er plötzlich respektlos mit ihm umging, warum er eine aggressive Grundhaltung an den Tag legte. Er ist trotzdem seinen Weg gegangen, gerade das hat ihn geprägt, er wollte nicht so werden wie sein Vater.Aber ich bin traurig, dass es auf diese Art und Weise passiert ist.
    Nun kann ich es nicht mehr rückgängig machen, unser Sohn lebt schon einige Jahre nicht mehr bei uns und das ist auch gut so.
    Für mich ist mein Mann ein mässiger Säufer, wenn ich mal deine Worte gebrauchen darf, aber eben ein Säufer, sein Hirn leidet darunter, seine Gesundheit, seine Energie sowieso. Die vielen Jahre der Trinkerei fordern eben ihren Tribut.
    Er hat sich dafür entschieden, es ist sein Leben, ich kann nicht mein Leben lang auf ihn aufpassen.
    Es tut gut, sich hier auszutauschen, das macht es zeitweise erträglicher und wie Mohn schon schrieb, es gibt viel schlimmere Alkoholiker.
    Nur glücklich bin und werde ich damit nicht sein und das gilt es zu ändern.
    Wenn der Leidensdruck zu groß wird, dann muss ich weitersehen.
    Alles Liebe
    Waldliebende

    Liebe Doro, das ist sehr lieb von dir, dass du mir schreibst.
    Ich weiß, dass du recht hast, das ist nicht das Problem.
    Ich wünsche mir wirklich nichts so sehr, als alleine mein Leben
    zu leben, die Betonung liegt auf alleine und LEBEN.

    Es gibt kein vernünftiges Argument, welches dagegen spricht.
    Mohn und ich versuchen doch gemeinsam gerade zu ergründen, was
    Frauen wie uns davon abhält.
    Ich zermarterte mir gerade beim Gemüse schnibbeln auch wieder endlos
    meinen Kopf. Z.B. habe ich überlegt, ob es an der Erziehung liegt..?
    Ich wurde als typisches Mädchen erzogen, man (frau) sorgt für seine
    Lieben. Man schmeisst nicht gleich das Handtuch, wenn es in der Ehe mal nicht so funktioniert. Es gibt den idealen Ehemann nicht..
    Dein Mann ist doch ein ganz Netter, du bist ja auch manchmal eine ganz schöne Zicke, es hätte alles schlimmer kommen können.
    Meine Brüder sind da ganz anders mit umgegangen, haben sich scheiden lassen, ohne Wenn und Aber, haben ihr Ding durchgezogen, haben mir auch schon oft dazu geraten.
    Finanziell bin ich nicht abhängig, er auch nicht von mir. Es ist natürlich einfacher eine gemeinsame Wohnung zu haben, finanziell gesehen, aber das ist nicht der Grund.
    Es kann nur Mitleid sein und das gilt es auszuschalten, nur wie...?
    Dafür gibt es wohl kein Patntrezept, ich muss es schaffen, mich davon zu befreien.
    LG Waldliebende

    Ich hoffe er hat seinen Tiefpunkt bald erreicht.
    Hallo Giftzwerg,


    Hast du deinen Tiefpunkt denn schon erreicht?
    Ich selber möchte hier keine falschen oder missverständlichen
    Ratschläge geben, denn ich habe mein Problem mit meinem Alk...noch längst nicht gelöst.
    Aber du schreibst, dass du mit ihm verlobt bist.
    Wirst du ihn etwa heiraten?
    Eines Tages bist du 25 Jahre verheitatet und denkst, hätte ich
    mal lieber........nicht!
    Was meinst du wohl, wo wird das hinführen?
    Du bist 28 Jahre jung!!!! Tschuldigung, dass ich so schreie.
    Lebe dein Leben und hab Spass, versau es dir nicht.
    LG Waldliebende