Beiträge von joschi018

    Nunja, bei der Hefegärung entsteht ja Alkohol neben Kohlendioxid (hab früher mal Bäcker gelernt - vor dem Ofen beim Brotbacken roch es immer etwas nach Alk).
    Die Mengen sind aber verschwindend gering; in einem Dessert, Eis o.ä mit Alkoholzusatz (irgendwelche Liköre z.B.) ist das schon kritischer.
    Wir haben beim Backen auch immer Aromen benutzt, Rumaroma usw.
    Das sehe ich als weitaus gefährlicher an, ist zwar kein Alk drin, schmeckt aber 100% danach!

    Mein persönlicher Eindruck:
    Vom Essen eines Blätterteigstückchens dürfte ich kaum rückfällig werden (alleine schon deshalb, weil es gar nicht in mein Suchtgedächtnis passt).
    Würde ich aber Bier riechen, wäre das weitaus riskanter.

    Na dann mal los:
    Was ich für mich persönlich erreichen möchte:
    - nicht mehr trinken
    - aus der Phase "nicht mehr trinken" in die Phase Trockenheit übergehen
    Ausserdem lesen, was andere für Erfahrungen gemacht haben und mich austauschen.
    - Bevor ich ins Forum kam, hatte ich so ein Gefühl "nur mir geht es so" und meine Verhaltensweisen bezog ich nur auf mich.
    Hier durfte ich dann feststellen, daß ich, wie ich es einem Posting erwähnte, "nicht alleine bin" - denn genau so fühlte ich mich.

    Und natürlich: Ratschläge annehmen und mich bemühen, sie in meinen Alltag einzubauen.

    Herzlichen Glückwunsch!!
    Tag 1 ist geschafft, wenn der rum ist, kommt Tag 2 und zack! bist du bei Tag xyz!
    Ich bin auch noch frisch und habe heute Tag 21 am laufen; die ersten Tage waren "kniffelig", da fehlte auf einmal was...aber heute nach 3 Wochen, gehts schon deutlich besser...
    Weiter so - und dran denken: Du machst es für DICH!!

    Zitat von Noodles

    Habe es geschafft, aber so richtig gut fühle ich mich noch nicht, fühle mich manchmal eher wie ein kleines Kind, neugeboren, doch noch nicht unbedingt im positiven Sinn. Der Wandel ist sehr schmerzhaft und die Probleme liegen jetzt natürlich offen vor mir, aber ich denke, dies gehört zu dem Prozess dazu, oder nicht?
    Ein Jahr ist ja im Verhältnis zu den 5 Jahren, in denen ich exzessiv getrunken habe, auch leider nicht unbedingt viel, aber immerhin ist ein Weg, wenn auch steinig...


    Neugeboren, das trifft es gut. Ich komme mir auch vor, als ob ich gerade erst vor 18 Tagen das Licht der welt erblickt hätte. Im übertragenen Sinn stimmts ja auch.
    Denk mal etwas optimistischer!
    1 Jahr hast DU geschafft, für DICH! Was mit den 5 Jahren davor war? Kümmer dich nicht mehr drum - zähl vorwärts.

    Das der Weg steinig ist, ok. Aber dazu haben wir uns nunmal entschieden und ich freue mich, daß ich mir diese Chance selbst gegeben habe. Lieber Steine wegräumen als Bierflaschen 8)

    Was ich vergessen hatte (hoppegarten hats ja schon erwähnt): Ich lebe nicht, um anderen zu gefallen oder mir darum Gedanken zu machen, was sie von mir denken.
    Entweder nimmt man mich so, wie ich bin oder eben nicht. Deshalb u.a. funktioniert meine Beziehung jetzt immer noch..

    Die Familie: nun, wenn die sich dagegen stellt, dann muss ich mich fragen, was ist wichtiger: meine Trockenheit oder die Familie. Hört sich hart an, aber dieses Thema habe ich schon durch mit meiner Adoption (werde ich demnächst in meinem Tagebuch erzählen).
    Freunde: Dazu zähle ich momentan nur 2 Personen, die aber zu 1000%. Er trinkt zwar selber Alkohol, hat damit aber kein Problem. Ich auch nicht. Wir ahben uns schon darüber unterhalten und es ist kein Thema welches die Freundschaft ernsthaft gefährden könnte.

    Alle anderen "Bekannten", die meinen, mich jetzt runterziehen zu müssen, können mir gestohlen bleiben.

    Mhhh...früher, wenn ich mal einige Zeit aufgehört hatte zu trinken, hab ich es immer so hingestellt, als ob ich "nie mehr" trinke. Wenn ich dann wieder angefangen hatte, hieß es nur lapidar:"Na, hab ich dir ja gleich gesagt"
    Da wars mir dann auch egal, wenn ich wieder anfing zu trinken.
    Allerdings habe ich es nie als Krankheit gesehen.

    Heute habe ich bewusst diesen Schritt zum Arzt gemacht und mir die Krańkheit attestieren lassen. Meine Lebensgefährtin und ganz direkte Freunde sowie Chef wissen auch Bescheid. Zuerst dachte ich noch "Oh Mann, wenn die das erfahren!" Man hat mir aber nirgendwo das Gefühl gegeben, etwas schlechtes zu sein, ich hatte keinen Grund, mich zu schämen.

    Wo ich mich zum Schluß geschämt habe?
    - im Supermarkt an der Kasse, wenn wieder 6 Bier und 3 Whisky-Cola auf dem Band lagen (Gefühl, alle wissen es)
    - vor mir selber, wenn ich im dusseligen Kopf und mit nachlassender Feinmotorik Sachen runtergworfen hab
    - davor, mit einer Fahne ins Bett zu gehen und meiner Partnerin zuzumuten, das zu riechen..

    Hi Noodles, mach dir nix draus. Ich hab das heute so ähnlich auch erlebt, hatte ein ziemlich schlechtes Gefühl, weil ich mich an ein "schönes Trinkerlebnis" erinnert habe - dabei war es gar nicht schön!!
    Das sind so "Ankerpunkte", wie ich sie nenne. Da hängen wir dran fest und unsere Aufgabe ist es, diese Fallen zu erkennen. Kleine Metapher:
    Ist wie beim Motorradfahren: Ich muss auch nicht in jeder Kurve so Schräglage fahren, daß ich stürze, nur um zu testen, daß ich stürzen könnte.

    Nee, ich will nicht stürzen, schon gar nicht beim Trinken. Deshalb probier ich "Gefahrensituationen" gar nicht erst aus.
    Kürzlich hatte ich ja so ein "Erinnerungserlebnis" bei Rewe, da ging ein Riesenfenster bei mir auf und ich konnte mich förmlich beobachten, wie ich Bier kaufte.
    Für mich jetzt endlich der Grund, mir einen anderen Laden zu suchen.
    Wir fahren Achterbahn und da geht es mal rauf und mal heftig runter. Wir müssen aber nicht versuchen, bei Talfahrten rasuzuspringen, nur weil die Talfahrt so heftig ist!
    Es geht ja danach auch wieder bergauf.

    Ich klink mich hier mal aus, nur soviel zu deiner Weihnachtsfeier:

    Bleib zu Hause und feiere DEINEN Erfolg, 1 Jahr Trockenheit!
    Und die Trinker im Verein musst du um ihr Trinken nicht beneiden; im Gegenteil: die werden höchstens neidisch auf dich sein, weil sie diese leistung nicht hinkriegen.

    Ich war früher auch in einigen Vereinen. Aber egal, was für ein Vereinsmotto im Vordergrund stand: es war eigentlich nur eine Alibifunktion, um legal saufen zu dürfen, ohne vom Partner schräg angeschaut zu werden (zumindest bei mir).

    Guts Nächtle und morgen früh Trocken!!

    Zitat von Noodles

    jetzt am Samstag..und da ist auch noch Weihnachtsfeier vom Fußball+gerade von Freundin getrennt (riesiger Herzschmerz), überlege, ob ich da nicht lieber absage

    Ich würde an deiner Stelle absagen - und dir statt dessen einen schönen "Wohlfühltag" gönnen. Hab ich letztens auch gemacht und das kam richtig gut.
    Wissen die beim Fussball, daß du Alkoholprobleme hast und nun fast 1 Jahr trocken bist?

    Zitat

    klar, ich weiß auch, mit Alkohol wäre das heute böse geendet..sehr wahrscheinlich in irgendwelchen Kaschemmen, mit einem Megakater an den kommenden Tagen


    Na ist doch schon was - du hast erkannt, daß dich ein Rückfall kein Stück weiter gebracht hätte - Klasse!


    Zitat

    bin jetzt fast 1 Jahr trocken und trotzdem habe ich einen noch riesigen, steinigen Weg vor mir und fühle mich eben heute genauso, wie vor einem Jahr als wäre kein Tag vergangen


    Dann lies dir den Satz nochmal in Ruhe durch - du bist DEINEN Weg schon 1 Jahr gegangen - RESPEKT - ich habe erst mal 13 Tage auf dem Buckel. Nach diesem 1 Jahr bist du weiter als am Anfang, auch wenn die Umgebung immer noch gleich aussieht - vielleicht wanderst du noch zu sehr in der "alten" Umgebung?


    Zitat

    ist doch eigenartig, der Alk hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt stehe (nämlich in der Sche***)


    JETZT - bist du 1 Jahr weiter - was du dir da anschaust, ist die Vergangenheit! Lass sie doch in Frieden ruhen und schau auf deinem Weg nach vorne (versuche ich auch gerade).

    Zitat

    trotzdem denke ich an ihn, als hätten wir eine gute Zeit miteinander verbracht


    Das Gefühl hatte ich kürzlich auch - als ob man mit der Entscheidung zur Trockenheit sich von einem geliebten Wesen verabschiedet - nur daß es definitiv kein geliebtes Wesen war!!

    Zitat

    irgendwo auch selber Schuld, hätte halt damals weniger saufen sollen und diese elende Schuld,


    Oh ja, das kenne ich zur Genüge: Schuld - ein zentrales Thema bei mir auch!
    Mittlerweile bin ich aber soweit das ich erkannt habe:
    - ich bin nicht schuld am Waldsterben
    - ich bin nicht schuld an irgendwelchen Katastrophen
    - ich muss mich nicht ständig schuldig fühlen
    "Hätt ich mal weniger gesoffen..." - wenn man sich in diese Schuldspirale reinziehen lässt, kommt man so schnell nicht raus.
    Ich versuche lieber den anderen Weg: Ich erkenne, daß ich
    - zuviel gesoffen habe
    - mich mies verhalten habe
    usw.
    und tue mein Möglichstes, diesen Zustand zu ändern....
    ....was du mit 1 Jahr Trockenheit ja schon zur Genüge bewiesen hast!!

    Zitat von Noodles

    nein, leider gar nicht...habe nur weiterhin beschissene Angst


    Versuchs wenigstens mal, auf dich und diese Leistung, trocken geblieben zu sein, stolz sein!
    Was mir persönlich hilft: Ich versuche (wie heute abend wieder) auf die miesen Situationen zurück zu blicken, die ich unter Alkeinfluss erlebt habe - und da fällt es bedeutend leichter, stolz zu sein, es geschafft zu haben.

    Angst haben....? Ich würde es eher Respekt nennen. Respekt vor der Listigkeit unseres noch sehr anfälligen Geistes, wie er versucht, uns zu überlisten!
    Irgendwie ist es wie bei Schmerz: Wenn ich nichts habe, um diesen zu beseitigen, kann ich nur versuchen, ihn zu beobachten, ganz neutral, bis er sich langsam auflöst - und mich hinterher über das schöne, befreiende Gefühl zu freuen, es geschafft zu haben.

    Hi perez!
    Nun, ich bin 48 Jahre alt, trinke seit 6 Tagen keinen Alkohol mehr (ja, im Vergleich zu anderen erst blutiger Anfang) und mir gehts eigentlich ganz gut. Hie und da mal etwas "matschig" im Kopf, aber sonst ok.

    Körperlich ist es momentan ok, aber vom Kopf her gibt da dieses kleine, freche, hinterlistige Biest, welches einem des öfteren ins Ohr flüstert:
    - "komm, am Wochenende machen wir einen drauf"
    - "du Memme, Bier ist gesund"
    und der schlimmste "Flüsterer" im Moment:
    - "siehste, 6 Tage haste locker geschafft, die schaffst du immer wieder, also kannste auch trinken"

    Bis jetzt konnte ich noch gut dafür sorgen, daß die Stimme vesrtummt, aber die Frage ist, wie lange ich das noch hinkriege.

    Hallo Perez!
    Herzlichen Glückwunsch erstmal zu fast 2 Monaten Trockenheit - dazu fehlen mir zwar noch ein paar Wochen, aber da komme ich auch noch hin.

    Du hast das mit dem Limit erzählt. Ja, ich fands immer Klasse, wenn ich einen Rat bzgl. "Limit einhalten" bekam. Das bedeutete, daß ich weiter trinken darf, muss halt eben nur mein Limit einhalten.
    Natürlich war sehr schnell klar, daß ich die Limits relativ flott nach oben ausgedehnt habe und mir tausend Entschuldigungen ausgedacht habe.

    Ich habs mir im Prinzip ständig schön geredet, das saufen, und während des saufens geht das nochmal so gut! Und nach dem siebten, achten, zehnten Bier dachte ich mir nur noch: "Scheiß drauf".

    Ich wünsche noch viele trockene Tage!

    Zitat

    Wenn Du einmal begonnen hast hinzugucken, kannst Du nicht mehr weg gucken und Dir werden noch viele andere Situationen auffallen.

    Ich war heute für Patienten einkaufen. An der Kasse habe ich dann mal geschaut,was so auf dem Band liegt und habe meine eigenen "Einkaufsmechanismen" wiederentdeckt:
    - Pseudoartikel zum Alk dazukaufen
    - Quittung geben lassen - "ist für nen Bekannten"

    Wenn ich mir so überlege, wie ich das gemacht habe, wirds mir schlecht.
    Es gab eine Zeit, da habe ich ganz normal mein Bier gekauft ohne mir schlechte Gedanken zu machen. Aber dann fing auf einmal die Zeit an, da hab ich z.B.
    - die Kioske gewechselt, damit es nicht so auffällt
    - hab auch "Pseudoeinkäufe gemacht"
    - hab Dosen gekauft, damit man das Flaschengeklimper nicht hört
    - habe "Billigbier" aus dem "Billigdiscounter" gemieden, denn das trinken ja nur richtige "Alkis"

    Ich hatte vor 2 Tagen und auch heute wieder ein Gefühl während der Arbeit, als ich über meine "Trockenheit" -und die Tatsache, daẞ dies ein dauerhafter Zustand bleiben wird- nachdachte:
    Es war, als ob man jemand Geliebtes verliert, der Partner, der einen verlässt - und war dann wütend, daß ich über etwas traurig bin, dessen Verlust mir ja nur positives bringt!

    Als ich damals mit dem Rauchen aufhörte, war es ähnlich. Ich hab rumgejammert, "was ich denn nun machen solle, wo ich nichts mehr rauchen kann...jetzt hab ich ja gar nichts schönes mehr....jetzt kann ich mir nichts mehr gutes tun".
    HaHa!

    In diesen letzten 6 trockenen Tagen habe ich mir bestimmt mehr Gutes getan, als in den letzten Monaten! Alleine schwimmen war ich 3 mal - vorher habe ich nur davon geredet und nix unternommen ( und mich hinterher geärgert).
    Ich freue mich schon auf Weihnachten. Da bekommt meine Lebensgefährtin meine ersten 4 Wochen Trockenheit als "Geschenk" präsentiert!

    Bis dann..

    Nun ich werde bestimmt jede Menge schreiben.
    Für meine Trockenheit habe ich mir natürlich (wenn schon, dann kompliziert) den ungünstigsten Termin ausgesucht - nächste Woche habe ich Prüfung. Zum Glück bin ich körperlich stabil, ich hoffe nur, daß mich mein "Suchtgedächtnis" auch weiterhin in Ruhe lässt.

    Heute hatte ich ein skurriles Erlebnis:
    Ich arbeite in der ambulanten Krankenpflege und eine Angehörige schenkte mir, da ja bald Nikolaus ist, schonmal ein Tütchen. Drauusen hab ich reingeschaut und mich hat fast der Schlag getroffen:
    Schnaps-Schoko-Pralinen!
    Ich habs nun mit dem Zeug gar nicht, hab die früher auch nur mal probiert (und schmecken gar nicht), aber es war ein Gefühl, als ob man mir mein Thema gerade jetzt mit Gewalt "um die Ohren hauen" will.

    Zuerst wollte ich sie mitnehmen - für die Kollegen auf Station, habe aber dann beschlossen: "Das Zeug kommt mir nicht ins Auto!". So hab ich sie direkt in den nächsten Mülleimer gefeuert.

    Heute habe ich übrigens einen lange gehegten "Trinkritual-Gegenstand" beseitigt: neben meinem Schreibtisch, an dem ich immer getrunken habe, stand ein Einkaufskörbchen, in dem ich immer die leeren Flaschen und Dosen gesammelt hab (da musste ich nicht dauernd aufstehen).
    Wenn es voll war, hab ich es dann zum umtauschen mitgenommen.
    Das Körbchen ist weg!
    Und am Wochenende werde ich den gesamten Raum komplett neu gestalten; das Alte beseitigen.

    Hallo!
    Ich bin joschi und seit dem 21.11. hier angemeldet.
    Hier mal mein Eingangpost:

    Zitat

    Meinen Namen lasse ich mal bei joschi. Ich bin 48 Jahre alt, bin 100% berufstätig und bin gerade dabei, einen für mich komplett neuen, aber auch beängstigenden Weg zu betreten - Leben ohne Alkohol.

    Ich habe eigentlich die letzten 15 Jahre durchweg nur mit Alkohol gelebt; zwar nicht im Stile des Komasaufens oder täglichen, exzessiven Trinkens. Es ist eher so dieses "Gewohnheitstrinken", hier mal ein Bier, da mal ein Wein usw.
    Und nun habe ich mich aufgemacht, diese Begleiter meines Lebensweges zu verabschieden, denn so langsam merke ich, daß sie mir nicht gut bekommen.

    Ich hoffe, ich finde hier Diskussionspartner, die mir vielleicht ein Stück dieses Weges weiter helfen können.


    Seither ist soviel passiert:
    - ich habe am 24.11. mit dem Trinken aufgehört
    - ich war heute beim Arzt und habe dort demnächst Termine zu eingehenden Untersuchungen
    - am Freitag habe ich Termin bei einer Suchtberatung

    Ich stehe noch ganz am Anfang, bin aber fest entschlossen,diesen trockenen Weg weiter zu gehen.
    Lange habe ich es mir nicht eingestanden, Alkoholiker zu sein, da ich mich nur sehr selten mal komplett "abgeschossen" habe; aber dann musste ich einsehen, daß auch der "Gewohnheitstrinker" im Grunde ein Trinker ist.
    Es hat mich unter Kontrolle, nicht ich das Alkohol trinken
    das Verlangen nach mehr, wenn ich mal angefangen hatte, war echt schlimm. Ich hab zwar den Punkt gefunden, am jeweiligen tag aufzuhören (wenn ich nächsten Morgen arbeiten muss), aber vor freien Tagen (wo man ja nächsten Tag schön ausschlafen kann) hab ich dann doch dem Biergenuss gefrönt und so etliche Dosen gekillt.
    (warum Dosen? die klappern nicht so in der Tüte beim runtertragen, sodass die Nachbarn nix merken)

    Ich freue mich sehr, hiersein zu können, es fühlt sich irgendwie an, als ob ich hier zu Hause wäre...