Beiträge von Seidenraupe

    Einen sonnigen guten Morgen!

    Das war ja eine Überraschung, gleich zwei nette Beiträge bei mir zu finden! Erstaunlich, wie viele Menschen zu so früher Stunde schon aktiv sind...

    Liebe Zotti,
    es freut mich, wenn du (ein kleines bisschen) durch mich, die Freude an der Sauna wiederentdeckst. Ich gehe schon sehr lange recht regelmäßig saunieren. Es tut mir gut, egal bei welchem Wetter. Heute werde ich mir eine Massage dazu spendieren. Darauf freue ich mich. Morgen soll die Temperatur noch einmal in die Höhe schnellen. Da werde ich dann mit meinem Mann eine schöne Wanderung, vielleicht um einen See, machen :D
    Ich finde es erstaunlich, dass ich für dich Ruhe ausstrahle. Erstaunlich deshalb, weil ich ja eigentlich nicht soo viel schreibe und andererseits mir immer wieder Ähnliches von Kolleginnen oder anderen Menschen gesagt wird. Dabei empfinde ich mich selbst gar nicht als einen so ruhigen Menschen.


    Lieber Correns,
    auf die Anzahl meiner Beiträge hatte ich gar nicht geachtet! Danke für den Hinweis.
    Ich glaube auch, dass zwischen Trinken und Nichttrinken kein Spielraum ist. Wie Zotti schreibt und ja alle Trockenen immer wieder bestätigen, es ist das berühmte erste Glas. Ich jedenfalls habe es nie geschafft, nach dem ersten Schluck aufzuhören. Obwohl die (eine) innere Stimme es immer wieder versucht hat. Der Alkohol war stärker :oops: !

    Heute gehe ich optimistisch in das Wochenende. Die arbeitsintensive Woche liegt hinter mir. Nun sorge ich für Entspannung!

    Schönes, trockenes Wochenende

    Seidenraupe

    Hallo silberkralle,

    danke für deine Gratulation! Na ja, ich bin zwar froh, es mal wieder bis hierher geschafft zu haben, aber...
    wie jedes mal glaube ich nun an den "Durchbruch"! Ich bin jedenfalls wieder einmal voller Optimismus und möchte es schaffen, ausdauernd abstinent zu leben! In dieser Woche war ich seehr eingespannt in meine Arbeit, was aber auch positive Aspekte hat. Es gibt mir ein gutes Gefühl, meine Arbeit gut zu machen. Dass ich daneben natürlich auch Entspannung brauche, weiß ich. Die nächste Woche wird sicherlich weniger intensiv.
    Was meine Träume betrifft, so träume ich zwar immer ziemlich intensiv, habe aber nach dem Aufwachen fast nie das Gefühl, es könnte die Wirklichkeit gewesen sein.
    Nun freue ich mich auf das Wochenende, insbesondere auf meinen geplanten Saunabesuch morgen und einen Ausflug ins Umland am Sonntag bei angesagten 20°C!
    Und natürlich auf meinen Sport heute Abend!!

    Es geht mir gut! :D

    Seisenraupe

    Guten Abend,

    fünf Wochen ohne Alkohol! Ich bin sehr froh darüber :D

    Diese erste Arbeitswoche ist schon heftig! Auch heute habe ich, bis auf eine kurze Zeit am Nachmittag nur gearbeitet. In dieser Pause habe ich etwas gemacht, was äußerst selten vorkommt: Ich habe das Handy als Wecker benutzt und die Augen zu gemacht. Hat gut getan. Aber alle Arbeiten waren wichtig und nicht wirklich aufschiebbar. Die nächste Woche wird hoffentlich weniger arbeitsreich.
    Meine Streicheleinheiten werde ich mir ab morgen Nachmittag gönnen. Sport, Sauna und Massage gehören dazu.
    Nachts verfolgt mich der Alkohol noch oft. Erschreckend, wie real Träume sein können!

    Seidenraupe

    Guten Abend,

    heute bin ich völlig "platt" nach Hause gekommen! Eigentlich wollte ich noch einmal los und mir einen Saunabesuch gönnen. Aber ich hatte keine Energie mehr, mich aufzuraffen. Die Arbeit hat mir allerdings Spaß gemacht, und ich merke mal wieder, wie wichtig sie mir ist. Aber ich kann sie nur (für mich) zufriedenstellend leisten, wenn ich keinen Alkohol trinke!
    Heute werde ich sehr früh ins Bett gehen. Da ich im Moment fast nur arbeite, komme ich so gut wie gar nicht mit Alkohol in Berührung. Das ist gut!

    Allen einen schönen Abend

    Seidenraupe

    Hallo,

    der heutige Arbeitstag war zum Glück nicht so stressig wie gestern!
    Vielleicht muss ich mich auch erst wieder eingewöhnen. Bei einer Besprechung hatte ich das Gefühl, dass meine Chefin mich und meine Äußerungen ziemlich ernst nahm. Tat gut!
    Da ich praktisch von morgens bis abends gearbeitet habe, hatte ich gar keine Zeit, Gedanken an den Alkohol zu verschwenden. Tat gut!
    Nun gehe ich mit einem spannendem Buch ins Bett. Wird gut tun...

    Morgen kann ich mit einem guten Gefühl in den Spiegel gucken!

    Bis dann

    Seidenraupe

    Hallo,

    puh, war das ein anstrengender Tag!

    Ist das die "normale Härte" oder bin ich einfach noch nicht so weit?! Ich hatte gehofft, schon etwas stabiler gegenüber (erwarteten) schwierigen Situationen zu sein. In bestimmten Situationen habe ich meinen Körper, meine Gefühle einfach nicht unter Kontrolle und reagiere unangemessen unhöflich/schroff. Ich kann aber nicht anders!
    Ich bin in der Zwickmühle: Einerseits weiß ich, dass ich gebraucht und auch geschätzt werde, andererseits bewältige ich bestimmte Situationen nicht. Damit geht es mir schlecht und ich weiß nicht,wie es weitergehen soll.

    Aber: Ich habe nicht getrunken!

    Nachdenkliche, erschöpfte

    Seidenraupe

    Guten Abend,

    ich bin zurück aus meinem schönen Urlaub - und trocken :D !!

    Ich habe es sehr genossen, noch einmal sommerliche Temperaturen zu haben. Beeindruckende Wanderungen wechselten sich mit Ortsbesichtigungen und Stunden am Strand ab.
    In der überwiegenden Zeit ging es mir richtig gut.

    Nobby, schade, dass ich deinen Beitrag nicht noch vor meiner Reise las. Er hat mir gezeigt, dass ich doch an einigen Ecken noch ziemlich an mir arbeiten muss! Die schwierigen, mit Trinkdruck versehenen Zeiten hingen nämlich sicher (auch) mit den vielen, um mich herum trinkenden Menschen zusammen. Die Unterkunft war nicht gut gewählt. Beim nächsten Mal werde ich darauf achten.

    Gute vier Wochen habe ich nun keinen Alkohol getrunken! Das ist ja schon mal ein Anfang...

    ... den ich nun arbeitenderweise fortsetzen werde.
    Ich muss sehr darauf achten, dass ich mich nicht über zu viele Dinge ärgere. Es gibt immer wieder Situationen, die ich unerhört finde, aber nicht ändern kann. Gelassenheit ist etwas, wozu ich noch nicht oft genug fähig bin.

    Heute war ich bei dem schönen Herbstwetter sehr gelassen.

    Allen einen guten Wochenanfang

    Seidenraupe

    Hallo Nobby,

    ich glaube, ich muss einen ähnlichen Weg gehen!! Die Wochen in der Klinik im letzten Jahr waren auch deshalb so gut, weil ich nicht mit Alkohol in Berührung kam. Die sogenannte Käseglocke war gut für mich und meinen Anfang. Na ja, bis dann viele, viele Dinge zusammen kamen und ich nicht gut genug auf mich aufgepasst hatte. Aber: Wie umgehst du den Alkohol im realen Leben? Ich meine nicht nur den Einkauf. Guckst du keine Filme mehr, schaust auf der Straße weg? Ich finde es schwierig, nicht mehr mit Alkohol in "Berührung" zu kommen.

    Im Moment geht es mir gut, aber ich weiß, dass es nicht immer so sein wird.

    Ich bin dann mal weg - und melde mich nach einem, hoffentlich trockenem Urlaub wieder.

    Seidenraupe

    Hallo,

    heute ist wieder ein guter Tag! Ich trinke keinen Alkohol! Außerdem habe ich mir eine Massage gegönnt, die Sonne scheint und ich werde meinen Koffer packen :) .

    Wahrscheinlich ist es tatsächlich wirklich nur die Sucht. Diese Erklärung war mir immer zu einfach. Ein Therapeut sagte einmal zu mir: "Alkoholiker trinken weiter, weil sie entweder glauben keine Alkoholiker zu sein, suizidal oder größenwahnsinnig sind." Diese Aussage hat mir damals sehr zu denken gegeben. Ersteres und Zweites kann ich ausschließen - bleibt also nur der Größenwahnsinn... Damit soll nun Schluss sein! Der Alkohol ist stärker als ich!

    Liebe Grüße

    Seidenraupe

    Liebe Samsara,

    ich wünsche dir viel Freude und Zufriedenheit im neuen Kapitel deines Berufslebens!

    Die materiellen Dinge machen (mich) nie glücklich. Sie sind vielleicht eine nette Zugabe, aber um wie viel ist es wichtiger, schöne Zeiten mit anderen Menschen verbringen zu können oder einfach die Natur zu erleben. Als ich gerade nach Hause kam, besuchte ein Specht den Balkon einer Nachbarin. Dies zu beobachten, sind für mich schöne Momente. Vor ca. einem Jahr konnte ich morgens um halb sieben tausende von Kranichen auf spiegelglattem Wasser beobachten - das war ein unbeschreibliches Schauspiel. An diesem Morgen empfand ich eine große Zufriedenheit.

    Ich wünsche dir eine gute Zeit

    Seidenraupe

    Guten Abend,
    ein guter Tag ohne Alkohol geht zu Ende!

    Hallo Nobby,
    danke für deine Gedanken und Anregungen! Ich kann damit etwas anfangen.
    "Immer auf der Suche nach dem besonderen Etwas."

    Vielleicht ist das einer der Schlüssel zu meiner Abstinenz. Obwohl ich in den letzten Jahre sowohl benebelt, als auch klar über mich sehr viel nachgedacht habe, dabei auch zu einigen Erkenntnissen kommen konnte, blieb immer irgendetwas offen. Ich weiß, dass es mir ohne Alkohol wirklich besser geht. Ich fühle mich besser, lebe bewusster, ohne schlechtes Gewissen, gesünder, fröhlicher, aktiver ...
    Was ist es also, dass der Alkohol so eine Anziehungskraft auf mich ausübt/ausüben konnte??!!
    Was ist das besondere Etwas?
    Ich weiß es nicht.

    Aber ich weiß, dass ich bestimmte Situationen nicht mehr erleben möchte! Das geht nur ohne Alkohol!

    Gute Nacht

    Seidenraupe

    Hallo,

    ich bin noch da und noch nicht verreist - und trocken! :D

    Hallo Nobby,
    das war eine Überraschung, von dir bei mir zu lesen. Ich habe mich sehr gefreut, zumal ich dich immer mal wieder beim Lesen wiederentdeckte und mitbekam, dass du auf dem trockenen Weg bleiben konntest. Sehr schön! Du bist aber, glaube ich, in die "Geschlossene" gewechselt, oder?

    Mir geht es so "lala". Toll finde ich, nicht trinken zu müssen. Nicht so toll finde ich weiterhin meine (unnötige) Unzufriedenheit. Mit meinem Therapeuten hatte ich heute ein gutes Gespräch. Unser ganzes Handeln, unsere Gefühlswelt hat ja Gründe. Diese zu erkennen und daran zu arbeiten, ist ein Projekt für die nächste Zeit. Dabei ist das Erkennen einfacher, als das daraus resultierende Handeln...
    Meine Reise, auf die ich mich sehr freue, rückt nun näher.
    Der Notfallkoffer ist auch dementsprechend schon bestückt worden. Ich werde ihn im Handgepäck mitnehmen, nicht dass er weg kommt :wink: . Ich hoffe, dass ich während dieser Reise genug Energie für den stressigen Berufsalltag danach tanken kann. Im Moment bin ich noch sehr empfindlich, zu angreifbar.

    Nun gehe ich sie herbstliche Sonne bei einem Spaziergang genießen.

    Seidenraupe

    Hallo,

    die Sonne scheint :) !
    Das tut mir immer gut, genau wie es mir in der Natur immer gut geht! Mit netten Menschen zusammen zu sein, ist ebenfalls ganz wichtig für mich. All das habe ich heute :D
    Allerdings habe ich letzte Nacht davon geträumt, wie ich Alkohol konsumiere und alles hatte mit Heimlichkeiten zu tun. Ziemlich real... Ich möchte das nie wieder!!!
    Für mich ist es wichtig, dass ich mich auf etwas freue. Oft reichen ganz kleine Dinge (z.B. kurzes Treffen mit der Tochter oder der wöchentlicher Sporttermin). Im Moment kann ich mich auf eine Reise in die Wärme nächste Woche freuen. Ich weiß, dass ich diese Reise nur genießen kann, wenn ich keinen Alkohol trinke. Ich bin da sehr optimistisch.
    Aber heute ist erst einmal heute...

    Allen ein schönes Wochenende

    Seidenraupe

    Guten Tag,
    im Moment bin ich sehr genervt durch mein ausfallendes Internet! Merkwürdige Dinge geschehen, die ich durch meine Unkenntnis nicht beurteilen kann. Warum ich jetzt gerade schreiben kann, ist mir ein Rätsel... Da ich auch kein internetfähiges Handy habe, merke ich in diesen Situationen, wie oft ich am Computer sitze und das Internet benutze.

    So, die dritte Woche hat angefangen. Meine Stimmung schwankt sehr. Natürlich bin ich froh, keinen Alkohol zu trinken. Aber auf der anderen Seite bin ich ausgesprochen empfindlich. In der einen Minute freue ich mich über Dinge und in der nächsten fühle ich mich schlecht, obwohl es dafür objektiv keinen Grund gibt.
    Der gestrige Tag entwickelte sich dann noch sehr schön, so dass meine anfängliche Missstimmung schnell verflog.
    Heute habe ich eine Wanderung mit einem Gruppenfreund unternommen. Die Gesellschaft, die Natur und die Sonne taten mir richtig gut.

    Einen schönen Freitag noch

    Seidenraupe

    Liebe Samsara,
    da hast du natürlich recht :)
    Wenn ich nicht am frühen Nachmittag einen Termin hätte, würde ich tatsächlich gerne in eine Therme gehen. Aber, es passt vorher und auch hinterher nicht wirklich. Für spätestens Montag habe ich es mir aber fest vorgenommen.
    Gestern las ich einen guten Satz: Warum sind so wenige froh über das, was sie nicht haben? Dröhnende Kopfschmerzen hatte ich ausgesprochen selten. Aber es gibt Vieles, über das ich froh sein kann, es nicht (mehr) zu haben! Abendlicher Brechreiz, erhöhter Blutdruck, ein schlechtes Gewissen, Versagensängste, Geldsorgen sind nur einige Beispiele.
    Eigentlich geht es mir gut! Jawohl!
    Statt den Schreibtisch zu lichten, werde ich mir eine Tasse Tee kochen und in meinem tollen Buch weiterlesen. Allein dieser Gedanke macht mich froher.
    Danke!

    Seidenraupe

    Hallo liebe Leser,
    heute ist kein so schöner Tag. Ich habe schlecht geschlafen und das verregnete, düstere Wetter tut meiner Stimmung auch nicht gerade gut. Um aus diesem Tag einen guten werden zu lassen, muss ich mich jetzt aufraffen und "etwas schaffen", womit ich dann zufrieden bin. Lustlosigkeit, Antriebsschwäche ist im Moment immer mal wieder da. Damit geht es mir nicht gut. Also los!
    Aber: Zwei Wochen sind geschafft...

    Seidenraupe

    Guten Tag,

    gut ausgeschlafen und optimistisch gehe ich diesen Tag! Ich werde (auch) heute keinen Alkohol trinken. Kleine Schritte muss ich machen, um nicht vom Weg abzukommen...
    Liebe Samsara,
    da ich bei dir schon längere Zeit lese und viele Aussagen mich nachdenklich stimmten oder innerlich Nicken ließen, freue ich mich sehr über deine Antwort.
    ICH muss es TUN! Wie wahr.
    Meine SHG hat mir dazu gestern auch einiges gesagt. Sehr direkt und schonungslos. Das war für mich wichtig! Ich fühle mich in dieser Gruppe gut aufgehoben und weiß, dass mir alle oder zumindest die meisten wohlgesonnen sind und es gut mit mir meinen. Ich werde es beherzigen und daran arbeiten, angebotene Hilfe anzunehmen.
    Was hat mich bisher daran gehindert? Dafür gibt es sicherlich unterschiedliche Gründe. Zum einen musste ich von klein auf häufig alleine zurecht kommen (besonders, wenn meine Eltern ihre Trinkphasen hatten), konnte durfte mich niemandem anvertrauen. Zum anderen fiel es mir schwer, wieder zuzugeben, es nicht geschafft zu haben. Ich konnte mir bis vor kurzem gar nicht vorstellen, jemanden anzurufen und von Verlangensgedanken zu sprechen. Ich kam mir so "blöd" vor. Jetzt kann ich es mir immerhin vorstellen, habe es aber immer noch nicht umgesetzt. Außerdem dachte ich meistens, es alleine zu schaffen...
    Nun muss ich andere Wege gehen!
    Ich werde versuchen, Kontakte zu trockenen Alkoholikern zu intensivieren und viel mehr über mein Befinden zu sprechen.

    (Hatte heute Vormittag eine Internetstörung, die jetzt hoffentlich behoben ist!)

    Euch allen einen schönen Tag

    Seidenraupe

    Guten Morgen,

    danke für die Reaktionen! Jeder Hinweis, auch wenn er nicht immer auf einen selbst zutrifft, ist wichtig. Ich habe gut geschlafen und beginne den 13ten Tag.

    Liebe Zotti,
    die von dir aufgeführten Dinge sind sehr wichtig. Wenn es mir köperlich/seelisch nicht gut ging, ich nicht ausgeglichen war, war der Alkohol recht nahe. Wenn dann der berufliche Stress Überhand nahm, bin ich oft nicht gut zu mir gewesen und habe getrunken. Wohl wissend, dass sich dadurch nicht ändert bzw besser wird. Ganz im Gegenteil. Ja, ich muss viel früher auf Anzeichen von Unzufriedenheit achten und mir bewusst Gutes tun. Die Möglichkeiten, mir Gutes zu tun, sind recht vielfältig.

    Liebe Monka,
    schön, dass es dir in den ersten vier Wochen nicht schwer fiel, keinen Alkohol zu trinken. Das mit der "toten Materie" ist , glaube ich, nichts für mich. Du schreibst "...es ist einfach nur Gewöhnung." (Das mit dem Zitieren muss ich mir erst aneignen). Gewöhnung ist es auf jeden Fall. Aber diese "tote Materie" macht ja mit uns, als beispielsweise ein Käsekuchen. Anfänglich suggeriert sie uns Gutes zu tun, aber mit der Zeit kippt das Ganze und wir (Alkoholiker) merken, dass es ein Teufelszeug ist. Früher hat mir das Bier oder der Wein wirklich geschmeckt. Irgendwann kam es aber nicht mehr auf den Geschmack an, sondern nur noch auf die Wirkung. Das Suchtgedächtnis ist ist da leider perfekt. Offentsichtlich will es mir den Alkohol immer noch schmackhaft machen. Dabei schmecken Säfte, Smoothies o.ä. so lecker. Es ist erstaunlich, wenn ich abstinent lebe, kaufe ich vollkommen anders ein und ernähre mich ziemlich gesund - abgesehen von der Schokolade.

    Liebe Sunshine,
    genau deshalb bin ich wieder im Forum! Ich muss mich mehr mitteilen. Wenn es mir gut geht, ist es kein Problem. Ich habe ein gutes Sozialnetz. Ich weiß, dass ich eigentlich einige Freunde/Gruppenmitglieder Tag (und Nacht) anrufen könnte. Nur machen muss ich es...
    Gestern z.B. hätte ich schreiben müssen, dass ich Langeweile habe, dadurch unzufrieden wurde und doch tatsächlich ein Alkoholgedanke da war. :oops: Ich habe dann einen Spaziergang gemacht und danach ja das Gespräch mit dem Therapeuten gehabt. Alles gut, aber ich habe mich nicht mitgeteilt. Daran muss ich arbeiten!
    Der alte Notfallkoffer ist wohl inzwischen eingestaubt. Ich werde ihn mal vorsichtig öffnen und gucken, ob ich noch einiges gebrauchen kann und was neu hinein muss.

    Lieben Gruß an alle

    Seidenraupe

    Guten Abend,
    Schritt für Schritt gehe ich meinen Weg!
    Das Gespräch mit meinem Therapeuten war gut. Er gibt mir doch immer wieder Denkanstöße. Was hat gefehlt, woran muss ich arbeiten, dass es nicht wieder zum Konsum kommt? Wie schütze ich mich?
    Heute bin ich trocken und gehe mit einem guten Gefühl in den Abend.

    Seidenraupe