Guten Morgen!
Das Thema hat mich noch bis in die Nacht beschäftigt.
Wir reden hier von (anfangs) ganz normalen Familien. Der Alkohol ist da, aber nicht so dass jeder Co die Gefahr klar erkennt. Man bekommt Kinder, der Alkobol wird mehr. Ein Haus wird gebaut, der Stress wird mehr, der Alk auch. Aber es wird heimlich getrunken wenn der Co seinen Verdacht ausspricht wird geleugnet, beschwichtigt oder sogar für einige Zeit wenig bis gar nicht getrunken. Der Co denkt "Naja, so schlimm ist es doch nicht " man liebt den Partner, will die Familie zusammenhalten, noch ist der Alk auch nicht die "versoffene Bestie ". Mein Mann war ein hochbegabter Wortverdreher. Am Ende der Diskussion war ich plötzlich die Böse und er der arme Kerl. Die guten Phasen zwischendurch geben Hoffnuung, alles wird wieder gut. Umso tjefer der Fall wenn es wieder losgeht.
Ich steckte in eimem Kreislauf, und es ging bergab. Eines Tages sah ich glasklar was los war, es gibt diese Schlüsselmomente, Tiefpunkte.
Es ist doch nicht so das wir Cos wissend mit Alkoholikern Kinder zeugen, und blauäugig in diese Misere stolpern.
Es entwickelt sich über Jahre. Und auch das Ende braucht Zeit.
Ist nicht der Alkoholiker "schuld "(mit dem Wort tu ich mir schwer) , durch sein Handeln,seine Lügen geht die Familie kaputt. Kein Co macht einen Partner zum Alkoholiker, aber jeder Alkoholiker seinen Partner zum Co.
Ich will hier keine Schuldsprüche " hin und her schieben. Es gibt Fehler auf beiden Seiten, aber der Vorwurf egoistisch gehandelt zuhaben, der trifft einen wunden Punkt bei mir.Besonders in Verbindung mit unseren Kindern.
Aus Kindersicht stimme ich zu dass es schlimm ist ausharren zumüssen, verstehe auch die Denkweise etwas, aber es ist anders wenn man die Mutter ist. Hätte ich mir als Jugendliche so auch nicht vorgestellt, da war ich auf beide sauer, den pöbelden Vater, die schlichtende Mutter.
CLÄRCHEN