Beiträge von Marie04

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Pilatesqueen.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Pilatesqueen,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Bitte schreibe nicht so ausführlich über dein Problem, man könnte dich im Internet erkennen und wir legen auf Anonymität grossen Wert. Wie meinst du deine Überschrift, dein Mann trinkt doch? Ich habe zur besseren Lesbarkeit einige Absätze eingefügt.

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    Hallo Krümel!

    Er hat den Spieß zu 100% herum gedreht. Er hat mit seinen Eltern, mit einem Freund und sogar mit meinem Bruder gesprochen. Ich weiß nicht, was er gesagt hat und nicht was sie gesagt haben. So wie er klingt bescheinigen durch die Bank alle mir eine hochgradige psychische Störung. Er hat kein Problem. Dass er jemals darüber nachgedacht hat, dass ein Problem bestehen könnte, liegt ausschließlich an meiner negativen Art durchs Leben zu gehen. Es wäre nicht verwerflich an seinem Konsum, da es nur 10x/Jahr vorkommt. Dass ich damit nicht zurecht komme liegt an meiner mentalen Gesundheit.

    Achja also bist du jetzt schuldig und hast eine hochgradige psychische Störung? Unverschämter geht es wohl nicht mehr, er will dich mundtot machen daß du seine Eskapaden stillschweigend tolerierst. Erstens ist es ganz mies hinter deinem Rücken über dich zu reden, zweitens weißt du gar nicht ob und was da besprochen wurde. Es ist aber auch egal ob überhaupt etwas besprochen wurde, es geht ja um dich, DICH stört es daß er so besoffen ist.

    Vor vielen Jahren ging es mir ähnlich, niemand fand es angeblich schlimm daß sich mein Mann so abgeschossen hat (ähnlich wie deiner) ich war die Spaßverderberin. Ich weiß bis heute nicht was daran so spaßig sein sollte wenn jemand so betrunken ist, mir war das Lachen schnell vergangen.

    Ich hatte ähnliche Gedanken wie du, vielleicht lag es ja an mir und ich sah die Sache nicht richtig, irgendwann habe ich selbst daran geglaubt und viele Jahre hingenommen. Mir ging es immer schlechter und ich ekelte mich förmlich vor meinem Mann. Ich habe immer noch ausgeharrt bis ich nicht mehr konnte und dachte ich muß da raus oder es passiert etwas Schlimmes.

    Hätte ich nur viel früher meinem Empfinden vertraut, ich hätte mir so viel ersparen können. Solltest du wirklich mit ihm zur Suchtberatung gehen leg die Karten offen auf den Tisch. Aber wie gesagt DU und deine Kinder müssen damit leben und das ist das Wichtigste überhaupt.

    Hallo releaseme!

    Was du heute mit deinem Mann erlebt hast kenne ich zur Genüge. Genau nach diesem Schema lief es bei uns auch immer ab. Wenn ich es wagte mich über seinen Konsum aufzuregen wurde er sehr beleidigend und natürlich hat er mir die Schuld gegeben. Er hat immer von sich abgelenkt und machte mir unsinnige Vorwürfe. Er hatte auch selten Lust etwas mit uns zu unternehmen und hat dann immer Streit von Zaun gebrochen.

    Ich hatte dann immer ein schlechtes Gewissen weil ich mich getraut habe etwas was mir auf der Seele lag zu sagen. Irgendwann habe ich nichts mehr gesagt und mich innerlich total zurückgezogen. Meine Liebe zu ihm ist auf der Strecke geblieben und so konnte ich endlich die nötigen Schritte zur Trennung unternehmen.

    Meine Kinder haben mich oft gefragt warum ich mich nicht schon viel früher von ihm getrennt habe. Natürlich würde ich jetzt so manches anders machen.

    Hallo Krümel!

    Ich habe mir jetzt einige "Lebensläufe" hier im Forum, speziell auch von Angehörigen, durchgelesen und bekomme noch mehr das Gefühl, dass ich in meiner Wahrnehmung übertreibe.

    Das tust du überhaupt nicht ich finde wenn jemand sich so abschiesst wie dein Mann ist das sehr schlimm und auch der Kontrollverlust beim Trinken ist ein Zeichen daß er wahrscheinlich Alkoholiker ist. Mein Mann war am Anfang auch Quartalssäufer und konnte nicht gemässigt trinken. Er hat sich regelrecht abgeschossen und hat manchmal 20 Bier an einem Abend getrunken. Dann war wieder für längere Zeit Ruhe - bis zum nächsten Mal. Im Laufe der Jahre wurden die Abstände immer kürzer, irgendwann hat er täglich getrunken.Als wir uns kennen lernten hat er in meiner Gegenwart nicht getrunken, ich hätte nie erwartet daß er solche Probleme hat.

    Ich fand und finde es immer noch abstossend und es ekelt mich an wenn jemand zuviel trinkt. Ich hatte viele Jahre ähnliche Gedanken wie du und irgendwann war das Maß voll und ich habe mich getrennt, ich konnte es nicht mehr ertragen. Er ist an seiner Sucht gestorben. Er hat wirklich oft versucht weniger zu trinken aber das klappte überhaupt nicht. Ganz aufhören wollte er aber nie obwohl er mir das immer wieder versprochen hat.

    Aber trotz meines Empfindens dass ich es einfach nur noch hasse, dass mir schon schlecht wird, wenn ich weiß, dass eine Feier ansteht - sooo viele andere trinken auf Partys auch bis Ultimum und dann eben tage-/bis wochenlang nichts mehr.

    Aber es ist doch nichts Schönes oder Lustiges daran wenn sich auf einer Feier die Leute so betrinken, mich nervt das sehr. Ich möchte mich ja auch nett unterhalten und das geht mit Betrunkenen überhaupt nicht. Natürlich ist es leicht an Alkohol zu kommen aber so einen Mißbrauch zu betreiben ist nochmals ein Unterschied.

    Ich finde es schlimm wenn sich das ganze Leben nur noch um den Alkohol dreht und man irgendwann jede Hoffnung auf Besserung verliert. Ich bin damals regelrecht krank geworden und ich habe sehr lange gebraucht das alles zu verarbeiten.

    Hallo Rhino82,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, er muß abstinent leben. Es ist sehr schwer es alleine zu schaffen, ohne Hilfe klappt es in den meisten Fällen nicht.

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    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

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    Hallo Haferflocke,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Du hast ja schon einiges umgesetzt, damit es dir wieder besser geht. Ich habe mich auch getrennt weil ich so nicht mehr weiterleben wollte, das war ein sehr wichtiger Schritt.

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    Hallo josy,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Wenn er nicht aufhören will zu trinken bist du machtlos. Du kannst nur dafür sorgen daß es dir wieder besser geht.

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    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Marika.

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    Hallo Shattered,

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    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Das Wichtigste ist daß es dir und Deiner Tochter besser geht, das ist oberste Priorität. Nach 3 Monaten ist er erst am Anfang seiner Abstinenz und Vorsicht ist geboten. Ich stelle es mir sehr schwierig vor wieder Vertrauen zu fassen.

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    Hallo Marika,

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    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Wenn er nicht abstinent werden möchte bist du machtlos. Du kannst nur dich und die Kinder vor ihm beschützen.

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    Hallo Universe,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Wenn er nicht aufhören will zu trinken bist du machtlos. Es ist auf Dauer ein sehr anstrengendes Leben weil das Kümmern mit der Zeit das ganze Leben negativ beeinflußt.

    Er wird versuchen dich in den Alkoholsumpf reinzuziehen und die Spirale geht nur abwärts wenn er seine Sucht nicht stoppen kann. Versprechungen seinerseits kannst du nicht ernstnehmen wenn er nicht Nägel mit Köpfen macht und seine Sucht mit professioneller Hilfe angeht.

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