Beiträge von Marie04

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Lena2312.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Lena!

    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Ich bin auch eine Angehörige und habe mich nach vielen Jahren von meinem Partner getrennt. Bei dir dauert es ja auch schon Jahre daß du dich im Kreis drehst und du sehr viel Negatives erlebst. Es gibt hier einige Angehörige die genau wissen wovon du redest. Du kannst ihm nicht helfen, nur dir selber damit es dir wieder besser geht.

    Wenn du dich hier austauschen möchtest klicke bitte auf folgenden Link:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    und du wirst freigeschaltet und kannst dich hier austauschen. Eine Bitte hätte ich noch wenn du dich austauschen möchtest, gehe nicht zu sehr ins Detail damit dich niemand im Internet erkennen kann. Wir legen hier viel Wert auf Anonymität. Danke!

    Hallo Nina!

    Ja ihr habt alle recht! Ichbin hier das Problem.

    Nein du bist nicht das Problem du hast ein Problem. Du hast das Problem dich nicht abgrenzen zu können von deinem Partner der mit dir macht was er will und dir nicht guttut.

    Ich hatte mit meinem jetzigen Partner wieder zurück ins Leben gefunden, nachdem mein Mann gestorben ist. Und die ganze Familie zerfallen ist .

    Das mag ja alles sein aber jetzt passt es eben nicht mehr. Vielleicht hast du dich auch zu schnell in eine Beziehung gestürzt um nicht alleine zu sein. Beziehungen können sich negativ entwickeln, besonders wenn einer der Partner trinkt. Ich dachte am Anfang auch immer ich bleibe mit meinem Mann zusammen bis an mein Lebensende und wir sind glücklich und zufrieden.

    Es ist eben ganz anders gekommen, das Leben verläuft nicht immer so wie man es sich vorstellt oder geplant hat. Trotzdem bin ich in meinem jetzigen Leben zufrieden obwohl ich keinen neuen Partner habe, es hat sich halt nicht ergeben. Aber lieber kein Partner als nochmals so unglücklich zu sein wie bei meinem Mann.

    Mensch Nina, wir sind doch Frauen die im Leben etwas geschafft haben, keiner von uns muß sich so etwas gefallen lassen. Mir wäre der Stress den dein Partner dir bereitet auch zuviel. Du kannst dir doch ein schönes Leben machen und gut zu dir sein. Glaube mir auch ohne Partner kann man glücklich sein und wer weiß, vielleicht kommt der Traumprinz ja noch.

    Dein Partner wird sich nicht mehr ändern, es wird wahrscheinlich noch schlimmer mit ihm. Es liegt alleine an dir zu handeln und nicht zu versuchen dich immer mehr anzupassen, er wird sich trotzdem nicht ändern.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, einfach ich.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo InHope!

    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Er beschuldigt mich immer, dass ich dir Opferrolle einnehme obwohl er eigentlich das opfer sei.

    Das ist Quatsch denn es gibt keinen Grund weswegen man zuviel trinken muß. Das ist doch nur eine Ausrede mit der er dir die Schuld für sein Trinken in die Schuhe schieben will.

    Das man es einfach nüchtern mit mir auf dauer nicht aushalten kann, weil ich so kalt, abweisend und zurückgezogen bin.

    Wieder Quatsch von ihm, lasse dir das nicht einreden. Was erwartet er von dir sollst du lustig daneben sitzen und gucken wie er sich volllaufen lässt? Solche Sprüche hat mein Mann auch immer von sich gegeben, ich fühlte mich schuldig und habe erstmal wieder überlegt ob es nicht doch an mir liegt daß er schon wieder trinkt.

    Wenn du hier liest wirst du feststellen daß es den meisten von uns Angehörigen so ergangen ist. Es ist die Sucht weswegen er trinkt, er würde immer einen Grund finden um zu trinken.

    Du kannst wenig machen damit er aufhört zu trinken das kann nur er bewerkstelligen. Wenn die Sucht zu stark ist wird er nicht aufhören.

    Du kannst nur für dich sorgen damit es dir wieder besser geht aber eine Beziehung mit einem nassen Alkoholiker kann die Hölle auf Erden sein. Im Grunde dreht sich das ganze Leben nur um den Alkohol. Ich bin in meiner Beziehung irgendwann richtig krank geworden denn im Laufe des Lebens hat er immer mehr getrunken.

    Streit deswegen war an der Tagesordnung weil ich den Suff und seine Folgen nicht mehr ertragen konnte.

    Aber ich muss ihm doch auch Grenzen zeigen und mich selbst schützen? Ich kann nicht einfach so tun als ob alles in Ordnung ist.

    Natürlich nicht aber das hat ihn ja auch nicht vom Trinken abgehalten denn er ist süchtig und wird immer wieder trinken es sei denn er kommt zu der Einsicht daß mit seinem Konsum etwas nicht stimmt.

    Ich liebe ihn und schätze ihn sehr nüchtern

    Leider hast du ihn nicht nur nüchtern sondern auch im betrunkenen Zustand. Das ist ja das Dilemma, im Laufe der Jahre ist die Liebe zu meinem Mann verloren gegangen. Zuviel ist passiert als er betrunken war.

    Wenn du ihm mit Konsequenzen drohst und ziehst das nicht durch wird er dich nicht mehr ernst nehmen. Ich kann dir nicht raten was du tun sollst, ich kann dir nur von mir erzählen. Ich bin nach vielen Jahren gegangen weil ich einfach nur noch am Ende war.

    Hallo Nina!

    Es tut mir leid daß es dir so schlecht geht.

    Schwiegermutter und Schwiegervater im Heim . Wohnung muss aufgelöst werden. Ich mag nicht mehr ins Heim gehen.

    Du bist für deine Schwiegereltern nicht zuständig und auch zu nichts verpflichtet, soll dein Freund das regeln, es sind seine Eltern. Lindes Vorschlag finde ich sehr gut

    Ich solle mich behandeln lassen… Ich sei psychisch krank.

    Das hat mein Mann öfters zu mir gesagt wenn er frech zu mir war, ich sei überempfindlich, ich solle mich mal behandeln lassen usw.

    Ich schaffe es nicht mehr loszugehen und mir Hilfe zu suchen.

    Wie Linde schon schrieb, geh zum Hausarzt, es geht dir ja wirklich nicht gut und du brauchst Abstand. Damit du erstmal zur Ruhe kommst und überlegen kannst wie es weitergehen könnte.

    Ich weiß ich kann meinen Partner nicht helfen.

    Das brauchst du auch nicht, er ist erwachsen und kann gut für sich selber sorgen, schade daß du es nicht schaffst ihn vor die Tür zu setzen, das hätte er sich verdient.

    Hallo Dakota,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    Wir haben schon zwei Entgiftungen (Alkohol- die letzte 2020) hinter uns. Und einmal Benzo mit Ausschleichen in der Klinik (2022).

    Hast du auch entgiftet oder nur dein Mann? Ich frage nach weil du "wir" schreibst.

    Ist es komisch zu sagen, dass er keinen Wein, Sekt, Schnaps oder Aperol mehr trinkt?

    Nö deswegen kann er trotzdem abhängig sein. Wenn er schon mal entgiftet hat darf er auch keine 2 Bier mehr trinken denn Süchtige konnen ihren Konsum nicht mehr kontrollieren und fallen schnell in alte Trinkgewohnheiten zurück.

    Deswegen ist es aber wichtig keinen Alkohol im Haus zu haben oder es sollte auch kein Alkohol für Besucher da sein. Deswegen ist eine gewisse Ehrlichkeit den Mitmenschen gegenüber schon wichtig - gerade wenn es sich um nahe Verwandte handelt. Es ist ja zum Schutz deines Mannes und Sonntag zu trinken muß auch ein Tabu sein.

    Wir wollen Montag gemeinsam zum Arzt, um die Dosierung der jetzigen Medikamente als auch einen ambulanten Entzug zu besprechen. Das ist ok für ihn.

    Es ist ja schön und gut daß du deinen Mann unterstützen willst aber es ist seine Sucht und er sollte aus eigener Überzeugung seine Sucht angehen. Er ist ja erwachsen und kann bestimmt seine Dinge selber regeln.

    Hallo HummelnimHintern!

    Herzlich willkommen hier bei uns! Machst du dir Sorgen weil du denkst dein Mann trinkt zuviel? Du schreibst das wäre schon die vierte Krise, darunter kann ich mir so richtig gar nichts vorstellen.

    Oder übertreibe ich? Sehe ich Gespenster? Was kann ich glauben - und was ablehnen? Was ist wenn ich falsch liege mit meinem Verdacht?

    Als Angehörige hat man meist ein gutes Bauchgefühl und merkt irgendetwas stimmt nicht. Es bringt aber auch nichts kontrollieren zu wollen was dein Mann trinkt, ich lasse mal die Tabletten aussen vor. Ich habe die Erfahrung gemacht daß mein Mann dann heimlich getrunken hat und mir ständig weismachen wollte er hätte nicht getrunken.

    Leider bist du als Angehörige machtlos wenn dein Mann trinken will. Der Wille seine Sucht anzugehen muß von ihm kommen und er muß alles in seiner Macht stehende tun um dem Alkohol zu entsagen.

    Es ist auch nicht gut daß sich Alkohol im Haus befindet, schon der Anblick der Flaschen könnte bei ihm Suchtdruck auslösen wenn er entgiftet hat. Leider ist die Bekämpfung der Alkoholsucht sehr schwierig, viele scheitern einfach und die Angehörigen stehen hilflos daneben.

    Wir haben Arzt und Therapeuten an der Hand. Aber die sind eben nicht immer sofort da.

    Es liegt hauptsächlich an deinem Mann seine Krankheit zu bekämpfen, der Arzt und der Therapeut kann nur helfend zur Seite stehen.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, HummelnimHintern.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Ulf!

    Zudem habe ich auch gemerkt, dass sich bei mir immer mehr Wut und Irritation gegenüber dem Bruder und der Mutter, aber auch gegen die Entscheidungen meiner Freundin, bei mir eingestellt haben.

    Das kann ich sehr gut nachempfinden daß da Wut aufkommt, du wirst ja mit Dingen konfrontiert die nicht tragbar sind.

    Noch kleiner Nachtrag. Der Mann hat keinen Job, er ist seit Jahren arbeitslos und sitzt zu Hause. Diese Schule ist nur die letzte Idee der Mutter in dem Konstrukt.

    Tja alles wurde nicht versucht, er wird nicht fallen gelassen und alles kreist um ihn. So lernt er nie für seine Handlungen und Taten Eigenverantwortung zu entwickeln, er wird ja egal was er macht aufgefangen.

    Hallo Ulf!

    Herzlich willkommen bei uns im Forum!

    Ich habe mir jetzt deinen Beitrag mehrmals durchgelesen und versuche dir mal zu antworten. Es geht ja um diesen "Jungen" der trinkt und Drogen konsumiert. Aber das ist gar kein Junge sondern ein erwachsener Mann von 27! Jahren und die ganze Familie kreist um ihn.

    Die Mutter scheint sehr dominant zu sein und hat alle Fäden in der Hand und zieht nach Belieben daran. Deine Freundin scheint sich aber auch nicht von ihrer Familie abgenabelt zu haben. So dreht sich alles um den jungen Mann und er macht munter weiter, überhaupt ist so ein Beruf wirklich unpassend.

    Es ist schwierig dir etwas zu raten aber wie du schreibst kommst du schon längst an deine Grenzen. Steig möglichst bald aus dieser Konstellation aus und lasse dich nicht instrumentalisieren von dieser Famile. So wie es jetzt ist kannst du keine richtige Beziehung mit ihr eingehen da immer ihre Familie an erster Stelle steht.

    Der nette Herr hatte noch die gute Beobachtung, dass ihr Wunsch nach einem starken Partner, an dem und mit dem sie sich aufrichten kann, ja garnicht gegeben ist, weil ich ja jetzt schon "einknicke".

    Das ist ja nun Blödsinn ich wollte auch so nicht leben, diese Familie kommt mir vor wie eine Krake die dich in den Abgrund reißt.

    Alle sehen die Beziehung extrem kritisch und ihre Familie als eine absolute Katastrophe.

    Ja sie haben vollkommen recht, es ist wirklich so.

    Ich bin auch eine Angehörige und ich habe mich auch getrennt, das Leben war so wie es war nicht lebenswert. Jeder Mensch hat das Recht sein Leben so zu gestalten daß es ihm gut geht.