Hallo in die Runde,
ich habe mich angemeldet - bin CoAbhängig mit Alkohol/Tabletten und wahrscheinlich BurnOut. Ratlos. Hilflos.
Ich weiß, ich bin nicht allein - habe aber niemanden im Umfeld, mit dem ich offen reden kann.
Hallo in die Runde,
ich habe mich angemeldet - bin CoAbhängig mit Alkohol/Tabletten und wahrscheinlich BurnOut. Ratlos. Hilflos.
Ich weiß, ich bin nicht allein - habe aber niemanden im Umfeld, mit dem ich offen reden kann.
Hallo Hummelnim Hintern und willkommen hier im Forum.
bin CoAbhängig mit Alkohol/Tabletten
Meinst du mit "CoAbhängig", dass du abhängig von Alkohol UND Tabletten bist?
Vlt. kannst du noch ein bisschen mehr über dich erzählen.
Viele Grüsse
Nayouk
hallo HummelimHintern,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
Wie äußert sich deine COabhängigkeit, wenn du auf dem Weg ins Burn out bist?
lg Morgenrot
Hallo… nein. Tablettenmissbrauch als auch Alkoholmissbrauch bei meinem Partner. Wir sind beide im Moment am Ramd der arbeitsmäßigen Belastbarkeit. Aufgrund von Selbstständigkeit gehen leider Krankschreibungen sehr schwer (die Arbeit bleibt ja).
Es ist die vierte Krise - bisher zum Glück die leichteste. Wir haben Arzt und Therapeuten an der Hand. Aber die sind eben nicht immer sofort da.
Zu mir: Ehefrau, Mutter, und den Willen, alles zusammenzuhalten. Ich selbst trinke gern mal Sekt- in solchen Phasen aber nichts. Wir haben eine abgezählte Menge im Haus. Alles verschlossene Flaschen.
Hallo HummelnimHintern,
willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.
Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein.
Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, HummelnimHintern.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Vielen Dank.
Ich habe schon ein wenig eingelesen - im Notfallkoffer. Mir laufen die Tränen, denn ich liebe meinen Mann. Da ist Verzweiflung auf beiden Seiten. Und ich denke mir, er will es nicht wahrhaben. Oder übertreibe ich? Sehe ich Gespenster? Was kann ich glauben - und was ablehnen? Was ist wenn ich falsch liege mit meinem Verdacht?
Hallo,
du kannst dir nahezu sicher sein, dass du richtig liegst. Wir Angehörige müssen erst wieder lernen, dem zu trauen, was wir sehen und wahrnehmen. Durch den nassen Alkoholiker wurden uns unsere Wahrnehmungen sehr oft abgesprochen, dass macht uns unsicher und wir trauen uns selbst nicht mehr.
lg Morgenrot
Hallo HummelnimHintern!
Herzlich willkommen hier bei uns! Machst du dir Sorgen weil du denkst dein Mann trinkt zuviel? Du schreibst das wäre schon die vierte Krise, darunter kann ich mir so richtig gar nichts vorstellen.
Oder übertreibe ich? Sehe ich Gespenster? Was kann ich glauben - und was ablehnen? Was ist wenn ich falsch liege mit meinem Verdacht?
Als Angehörige hat man meist ein gutes Bauchgefühl und merkt irgendetwas stimmt nicht. Es bringt aber auch nichts kontrollieren zu wollen was dein Mann trinkt, ich lasse mal die Tabletten aussen vor. Ich habe die Erfahrung gemacht daß mein Mann dann heimlich getrunken hat und mir ständig weismachen wollte er hätte nicht getrunken.
Leider bist du als Angehörige machtlos wenn dein Mann trinken will. Der Wille seine Sucht anzugehen muß von ihm kommen und er muß alles in seiner Macht stehende tun um dem Alkohol zu entsagen.
Es ist auch nicht gut daß sich Alkohol im Haus befindet, schon der Anblick der Flaschen könnte bei ihm Suchtdruck auslösen wenn er entgiftet hat. Leider ist die Bekämpfung der Alkoholsucht sehr schwierig, viele scheitern einfach und die Angehörigen stehen hilflos daneben.
Wir haben Arzt und Therapeuten an der Hand. Aber die sind eben nicht immer sofort da.
Es liegt hauptsächlich an deinem Mann seine Krankheit zu bekämpfen, der Arzt und der Therapeut kann nur helfend zur Seite stehen.
Hallo. Danke für die Antwort 🤗 Wir haben schon zwei Entgiftungen (Alkohol- die letzte 2020) hinter uns. Und einmal Benzo mit Ausschleichen in der Klinik (2022). Er trinkt nicht viel - aktuell 2 Bier- aber nimmt eben auch Tabletten gegen Schlafstörungen und Angst (habe ich heute erfahren). Und die Wechselwirkungen sind dann eben fast wie ein Rausch. Ist es komisch zu sagen, dass er keinen Wein, Sekt, Schnaps oder Aperol mehr trinkt? Die Flaschen stehen zum Teil seit Monaten.
Er hat eher Angst, dass aus welchem Grund auch immer nichts da ist (da ist eben doch noch die Sucht da).Selbst wenn er unter der Woche nichts trinkt und nur mal mit Freunden am Wochenende. Auch da nie mehr in diesen Vollrausch. Wir wissen um die Auslöser (er kann schwer mit Emotionen umgehen).
Ich liebe meinen Mann. Und meine Entscheidung, nichts mehr zu trinken steht. Die Flaschen werde ich Schritt für Schritt wegräumen.
Seine Eltern wissen Bescheid - meine nicht. Das macht jede Feier bei uns zum Eiertanz. Dadurch hat man ja immer was da…
Wir wollen Montag gemeinsam zum Arzt, um die Dosierung der jetzigen Medikamente als auch einen ambulanten Entzug zu besprechen. Das ist ok für ihn.
Danke fürs Zuhören in diesem Durcheinander.
Bist du auch Alkoholikerin? Du schreibst ständig „wir“.
Wir haben schon zwei Entgiftungen (Alkohol- die letzte 2020) hinter uns. Und einmal Benzo mit Ausschleichen in der Klinik (2022).
Hast du auch entgiftet oder nur dein Mann? Ich frage nach weil du "wir" schreibst.
Ist es komisch zu sagen, dass er keinen Wein, Sekt, Schnaps oder Aperol mehr trinkt?
Nö deswegen kann er trotzdem abhängig sein. Wenn er schon mal entgiftet hat darf er auch keine 2 Bier mehr trinken denn Süchtige konnen ihren Konsum nicht mehr kontrollieren und fallen schnell in alte Trinkgewohnheiten zurück.
Deswegen ist es aber wichtig keinen Alkohol im Haus zu haben oder es sollte auch kein Alkohol für Besucher da sein. Deswegen ist eine gewisse Ehrlichkeit den Mitmenschen gegenüber schon wichtig - gerade wenn es sich um nahe Verwandte handelt. Es ist ja zum Schutz deines Mannes und Sonntag zu trinken muß auch ein Tabu sein.
Wir wollen Montag gemeinsam zum Arzt, um die Dosierung der jetzigen Medikamente als auch einen ambulanten Entzug zu besprechen. Das ist ok für ihn.
Es ist ja schön und gut daß du deinen Mann unterstützen willst aber es ist seine Sucht und er sollte aus eigener Überzeugung seine Sucht angehen. Er ist ja erwachsen und kann bestimmt seine Dinge selber regeln.
Oh. Ist mir so nicht bewusst aufgefallen. Nein. Aber es betrifft mich ja auch. Die Ausfälle, die Klinikeinweisung, die Abgst, das Verdecken - daher wir. Ich habe einen Umgang ohne Probleme und aus der Beobachtung entschieden, dass ich das, was ich getrunken habe, auch nicht mehr möchte. Wozu auch? Gab eben Momente, wo ich mein Verhalten hinterfragt habe. Wie macht ihr das als Partner/Partnerin?
Also- ich bin hier als betroffene Partnerin.
Danke auch für alle anderen Worte! Bei uns passt das Co wohl zu dolle.
Ist ein 0,0 Bier ok? Wegen dem Geschmack - oder besser auch nicht als Trigger?
Nein auch keine 0,0 Getränke, sie schmecken ja ähnlich und eine gewisse Menge Alkohol enthalten sie auch. Da steigt die Lust auf ein "richtiges" Bier oft schnell.
Es kann triggern , weil es sieht aus, richt und schmeckt wie Bier.
Das Suchthirn steuert darauf zu und dann wird 0,0 zur Entlastung getrunken. Das fatale ist, die erwartete Wirkung des Alkohols bleibt aus und das kann erst recht Suchtdruck auslösen, dem ich irgendwann nicht standhalten kann.
Hier wird gänzlich davon abgeraten.
Ok, danke!🙏🏼
Wie macht ihr das als Partner/Partnerin?
Ich habe mich von meinem Mann getrennt weil ich seine Trinkerei nicht mehr ertragen konnte. Früher habe ich ab und zu getrunken jetzt gar nicht mehr. In seiner Gegenwart habe ich auch aufgehört Alkohol zu trinken.
Hallo und guten Morgen,
ich hatte mich ja vor ein paar Tagen angemeldet und wollte mich mal kurz melden. Es geht im Moment bergauf. Das Verständnis bei meinem Partner ist angekommen- es war kurz vor knapp vorm tiefen Absturz. Es ist noch viel viel Arbeit und das Ziel ist das Immer trocken bleiben. Wir sind eben zu Dritt in der Ehe (Ich, er, die Sucht). In zwei Wochen haben wir Urlaub (Hotel aber kein all In). Er weiß, was auf dem Spiel steht. Eine rosarote Brille habe ich nicht auf. Vertrauen aufbauen dauert Jahre. Einreißen geht schnell.
Ich wollte nur mal Danke sagen. Einfach für die netten Rückmeldungen und Gedankenanstösse und auch das Augenöffnen für „geordnetes“ Trinken.
LG und einen guten Start in den Tag.
Es geht im Moment bergauf.
glaubst du das wirklich? Woran machst du das fest, so innerhalb weniger Tage?
Vielleicht ist es nur eine "Beruhigungspille" für dich. Er will dich besänftigen, und auf geht es in die nächste Runde. Mit dem gemeinsamen Hotelurlaub signalisierst du doch : Alles ist gut. Das würde ich mir an deiner Stelle nicht antun, ich bin dann alleine in den Urlaub gefahren. Fiel am Anfang schwer, aber wurde immer besser.
lg Morgenrot
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