Beiträge von Marie04

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ulf.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Butterblume!

    Schaffe es nicht, mich zu trennen.

    Ich kann dich irgendwie sogar verstehen, wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst hat schafft man es oft nicht mehr sich zu verändern. Versuche weiterhin dir kleine Inseln nur für dich zu gönnen.

    Depressiv und Alkoholiker. Schwer krank also.

    Ja er ist schwer krank, schade daß er jegliche Behandlung ablehnt. Wenn er weiter trinkt werden die Depressionen leider auch nicht besser, eine Erkrankung hält die andere aufrecht.

    Hallo Maryjo

    Mittlerweile steht fest dass er Leberzirrhose hat. Anhand der Blutwerte. Ob das wirklich alles stimmt weiß ich nicht.

    Normalerweise wird wenn der Verdacht einer Leberzirrhose besteht weiter untersucht, z.B. mit Ultraschall um zu sehen wie weit fortgeschritten die Zirrhose schon ist, da gibt es ja verschiedene Stufen. Aber wenn er weiterhin trinkt ist es seine sache und ob er zum Arzt geht auch.

    Natürlich wird seine Zirrhose mir untergeschoben. Weil ich ihn im Oktober verlassen habe. Da wäre das alles noch nicht so schlimm gewesen. Aber weil ich ihn alleine gelassen habe musste er 2 Flaschen Whiskey am Tag trinken.

    Na so schnell kommt es nicht zu einer Zirrhose, was er da behauptet ist doch Quatsch und was seine Eltern sagen ist ebenso Quatsch. Für seinen Konsum ist nur er selber verantwortlich und niemand sonst.

    Mails kann ich nicht blockieren von ihm.

    Dann ungelesen löschen, das wir bestimmt aufhören, wenn nichts hilft legst du dir eine neue Addi zu dann kann er dich nicht mehr erreichen.

    Sei froh daß du ihn los bist.

    Wenn ich dann sehe, wie Paare in meinem Alter glücklich zusammensitzen, bin ich neidisch .

    Das kann ich so gut nachvollziehen, mein Mann ging zwar mit mir auf Feiern, er hat sich meistens total betrunken und ich saß daneben. Ich war öfters sehr traurig wenn ich harmonische Paare gesehen habe. Irgendwann ging ich mit ihm nirgendwo mehr hin wenn es sich vermeiden liess. Alleine habe ich aber ab und zu was unternommen, ich dachte aber oft wozu habe ich überhaupt einen Mann?

    Ich bin aber nicht bis zu seinem bitteren Ende bei ihm geblieben, sondern habe mich getrennt, darüber bin ich heute noch erleichtert.

    Mal sehen, wie es morgen ist.

    Wahrscheinlich auch nicht anders wie heute, ausser du änderst etwas.

    Hallo Jalina!

    Ich kann dir gar nicht genau sagen was mich so lange in der Partnerschaft gehalten hat. Vielleicht war es der Wunsch einer glücklichen Familie die ich selber nie hatte. Der Gedanke wenn er nicht mehr trinkt wird alles gut und wir leben glücklich und zufrieden in unserem Haus mit Garten.

    Vielleicht war es auch die Scham, es sollte keiner erfahren was bei uns wirklich los war. Dafür habe ich so Vieles gemacht und bin trotzdem immer wieder gescheitert. Die Schuld dafür gab ich mir selber, wenn ich mich genug anstrengen würde würde er bestimmt aufhören zu trinken, irgendetwas habe ich bestimmt falsch gemacht, irgendetwas stört ihn bestimmt an mir und deswegen trinkt er. Ich hatte mich selber total verloren.

    Eins weiß ich jetzt mit viel Abstand ganz genau, es war ab einem bestimmten Zeitpunkt keine Liebe mehr.

    Ich habe nach der Trennung versucht nach vorne zu schauen, es war wie ein Überleben. Wenn ich nicht gegangen wäre hätte es böse für mich geendet, ich war depressiv und erschöpft. Trotzdem war wieder Hoffnung in mir auf ein gutes Leben das ich mir nur selber erarbeiten konnte.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Maika01.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Maika,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Jalina!

    Seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe ist viel passiert. Er machte im Mai 24 erneut eine Entgiftung. Ich habe damals in der Klinik angerufen und ihm den Platz vermittelt, er hatte mich so angefleht ihm zu helfen.

    Warum hat er sich nicht selber den Platz besorgt, er wollte doch entgiften? Hattest du nicht mit Arbeit, Haushalt und Kind genug zu tun? Zumal ihr ja getrennt seid?

    Seit letztes Jahr November ist er in einer neuen Beziehung (hinter meinem Rücken hat er es verheimlicht, bis ich es gemerkt habe das da was nicht stimmt).

    Da hat er sich aber schnell getröstet wenn er dich im Oktober noch heiraten wollte. Nun ist er in einer neuen Beziehung und damit ist es ja nicht mehr deine Angelegenheit was er tut oder macht, ob er wieder trinkt oder sonstiges. Vielleicht hat er sich auch nur eine neue Co. gesucht, vielleicht hat er den Entzug nur wegen der MPU gemacht aber wie gesagt es ist nicht mehr dein Ding.

    Nebenbei, Alkoholiker dürfen keine alkoholfreien Sachen trinken weil der Geschmack und Geruch zu sehr nach Alkohol schmeckt und sie davon rückfällig werden könnten. Das ist aber auch sein Ding, er muß darauf achten was er macht.

    Außerdem plagen mich so Schuldgefühle, wäre ich doch wieder eher auf ihn zugekommen....ich vermisse ihn so sehr.

    Du bist doch oft genug auf ihn zugekommen und hast gemacht und getan und was vermisst du jetzt ganz speziell von ihm? Warum denn Schuldgefühle er hat dich doch hintergangen und sich direkt eine Neue gesucht. Was denn wenn er wieder bei dir wäre und wird wieder rückfällig? Dann ginge das ganze Drama von vorne los.

    Hat er mittlerweilen Kontakt zu seinem Kind?

    Ich fühle mich für alles schuldig...

    Dafür gibt es keinen Grund, nur weil du nicht direkt in seine Arme gefallen bist hat er sich getröstet, sieht so die große Liebe aus? Ich würde ihm gar nicht mehr hinterherspionieren, ganz ehrlich gesagt ich wäre froh ihn los zu sein. Du hast doch noch ein eigenes Leben mit deinem Kind zusammen.

    Hallo sanni!

    Solange du nichts Grundlegendes veränderst wird das ewig so weitergehen. Du kannst dich noch so bemühen ihn trocken zu bekommen das klappt nicht weil er nicht will. Er macht keine Anstalten sich um eine Entgiftung zu bemühen und sein Problem anzugehen. Er macht wohl Trinkpausen und du schöpfst wieder Hoffnung daß alles gut wird.

    Und er tut mir so leid ich würde ihm gerne helfen und bin kurz davor wieder einzuknicken.. ich muss sagen ich hab ihn schon sehr vermisst in der Zeit

    Warum tut er dir leid er hat doch viele Möglichkeiten an seinem Zustand etwas zu ändern. Aber stattdessen instrumentalisiert er dich und du bist zur Stelle und besorgst ihm sogar noch Getränke an der Tanke. Denkst du wirklich so könntest du den Überblick behalten was er trinkt?

    Es tut mir weh ihn so zu sehen, andererseits denke ich mir auch oft naja andere Leute feiern auch jedes WE bis es nicht mehr geht und ob ich übertreibe.

    Bitte rede dir nicht schön was er macht, er betrinkt sich und ich finde das kann man doch nicht als feiern bezeichnen. Du bist doch unglücklich was gehen dich andere Leute an, es geht um dich und was es mit dir macht.

    Mein Umfeld versteh nicht was ich in ihm sehe aber ich weiß auch nicht ich hab noch nie jemanden so geliebt wie ihn.

    Sieht Liebe wirklich so aus, ich stelle mir darunter eine Beziehung auf Augenhöhe vor, ein gemeinsames harmonisches Leben, gemeinsame Unternehmungen, Zukunftspläne und nicht ein ewiger Kampf um seinen Konsum. Der Alkohol bestimmt doch das ganze Leben, alles dreht sich nur noch darum.

    Kann es auch das Gefühl sein gebraucht zu werden und der Wunsch ihn zu retten? Das wirst du nicht schaffen denn er will nicht, auch wenn er dir immer wieder etwas anderes erzählt. Bleib bei der Trennung, mit der Zeit wird auch der Kummer wieder besser und du bist offen für etwas Neues.

    Ich bin auch eine Angehörige und mir tut es heute noch leid daß ich nicht viel früher gegangen bin, ich hätte mir viel Kummer erspart.

    Hallo LoveLife!

    Jeden Tag verspricht er mir aufzuhören, doch jeden Abend geht es wieder los.

    Dann weißt du ja bestimmt wie wenig ernst du seine Versprechen nehmen kannst und daß es nur leere Worte sind.

    Es ist keine körperliche Gewalt im Spiel aber Psychische.

    Das finde ich genauso schlimm das war bei meinem Mann auch so, Beschimpfungen, Schuldzuweisungen, Drohungen, Niedermachen usw. Ich habe da sehr darunter gelitten.

    Ich war auch vor 2 Jahren deswegen mal ausgezogen, doch er hat mir versprochen es nicht mehr zu machen, damit ich zurück komme.

    Er hat wahrscheinlich eine Trinkpause gemacht und einfach nur aufgehört für einen Zeitraum zu trinken. Oder hat er eingesehen daß sein Trinkverhalten nicht okay ist und hat er qualifiziert entgiftet? Es war bestimmt nur ein Versprechen um dich zurückzugewinnen.

    Ich habe keine Kraft mehr. Ich fühle mich so schlecht und trenne mich nur wegen den Kindern nicht.

    Gerade wegen der Kinder solltest du dich trennen damit diese in einem schönen Umfeld groß werden können.

    Hallo Tinkabell!

    Ich bin auch eine Angehörige und mein Mann hat viele Jahre getrunken.

    So gab es im vergangenen Jahr unzählige Versuche aufzuhören, jedoch leider immer kalt. Er weigert sich vehement gegen einen Entzug unter ärztlicher Aufsicht

    Das ist wirklich ein Problem aber er hört ja nicht auf weil er einsieht daß er ein großes Suchtproblem hat und etwas dagegen unternehmen will er macht ja nur Trinkpausen weil er es gesundheitlich nicht mehr schafft weiterzutrinken. Anscheinend hat er seinen Tiefpunkt noch nicht erreicht. Ob er ihn je erreicht steht in den Sternen.

    Du bist natürlich total hilflos was sein Trinken angeht wer trinken will macht das und kannst nichts daran ändern ausser er selbst. Du kannst aber Dinge tun damit es dir wieder besser geht.

    Aus Angst und Hilflosigkeit habe ich ihm gerade das Ultimatum gestellt, dass ich ihn entweder morgen früh in die Notaufnahme bringe oder ich morgen früh meine Koffer packe und gehe weil ich es nicht mehr mitansehen kann wie er leidet. Diese Angst um sein Leben zerfrisst mich.

    Wenn du ein Ultimatum stellst sollte es keine leere Drohung sein denn dann wird er dich nicht mehr ernstnehmen nach dem Motto:"Sie macht das eh nicht". Das hört sich vielleicht schlimm für dich an aber du bist für sein Leben nicht verantwortlich sondern nur er selbst. Ihm scheint sein Leben ja egal zu sein so wie er damit umgeht. Halbherzige Versuche mit dem Trinken aufzuhören zählen nicht er braucht auf jeden Fall ärztliche Hilfe dabei sonst wird das nichts.

    Aber du kannst dir durchaus etwas Gutes tun, kleine Dinge um mal auf andere Gedanken zu kommen. So stehst du ja permanent unter Druck und kein Mensch hält das auf Dauer aus.

    Mir wird jetzt schon schlecht bei dem Gedanken was passieren kann wenn ich nicht da bin. Wenn ich nicht seiner Nähe bin um den Notruf zu wählen. Ich fühle mich als würde ich ihn verraten und im Stich lassen.

    Natürlich könnte da etwas passieren aber er ist dafür verantwortlich es ist sein Körper und sein Leben. Was er dir zumutet ist einfach unglaublich warum solltest du die Verantwortung für sein Leben und seine Gesundheit tragen, das ist ja einfach für ihn, er trinkt in Ruhe und du sollst die Folgen ausbaden?

    Ich habe das Ganze über 30 jahre mitgemacht und es wurde immer schlimmer. Irgendwann bin ich gegangen, mich hat die Beziehung krank gemacht, ich war mit den Nerven und mit meinen Kräften am Ende. Es war das einzig Richtige was ich tun konnte.