Hallo sanni!
Solange du nichts Grundlegendes veränderst wird das ewig so weitergehen. Du kannst dich noch so bemühen ihn trocken zu bekommen das klappt nicht weil er nicht will. Er macht keine Anstalten sich um eine Entgiftung zu bemühen und sein Problem anzugehen. Er macht wohl Trinkpausen und du schöpfst wieder Hoffnung daß alles gut wird.
Und er tut mir so leid ich würde ihm gerne helfen und bin kurz davor wieder einzuknicken.. ich muss sagen ich hab ihn schon sehr vermisst in der Zeit
Warum tut er dir leid er hat doch viele Möglichkeiten an seinem Zustand etwas zu ändern. Aber stattdessen instrumentalisiert er dich und du bist zur Stelle und besorgst ihm sogar noch Getränke an der Tanke. Denkst du wirklich so könntest du den Überblick behalten was er trinkt?
Es tut mir weh ihn so zu sehen, andererseits denke ich mir auch oft naja andere Leute feiern auch jedes WE bis es nicht mehr geht und ob ich übertreibe.
Bitte rede dir nicht schön was er macht, er betrinkt sich und ich finde das kann man doch nicht als feiern bezeichnen. Du bist doch unglücklich was gehen dich andere Leute an, es geht um dich und was es mit dir macht.
Mein Umfeld versteh nicht was ich in ihm sehe aber ich weiß auch nicht ich hab noch nie jemanden so geliebt wie ihn.
Sieht Liebe wirklich so aus, ich stelle mir darunter eine Beziehung auf Augenhöhe vor, ein gemeinsames harmonisches Leben, gemeinsame Unternehmungen, Zukunftspläne und nicht ein ewiger Kampf um seinen Konsum. Der Alkohol bestimmt doch das ganze Leben, alles dreht sich nur noch darum.
Kann es auch das Gefühl sein gebraucht zu werden und der Wunsch ihn zu retten? Das wirst du nicht schaffen denn er will nicht, auch wenn er dir immer wieder etwas anderes erzählt. Bleib bei der Trennung, mit der Zeit wird auch der Kummer wieder besser und du bist offen für etwas Neues.
Ich bin auch eine Angehörige und mir tut es heute noch leid daß ich nicht viel früher gegangen bin, ich hätte mir viel Kummer erspart.