Beiträge von Marie04

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    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Poni!

    Eins steht fest: Falls er rückfällig wird, breche ich den Kontakt ab, blockiere ihn, sobald ich es merke. Das ist ein MUSS.

    Wie oft denn noch, es gibt Frauen die kreisen Jahrzehnte um ihren Alkoholiker, ich bin so eine. Am Anfang hat er sich ja nur ab und zu betrunken, ich habs mir schöngeredet. Später hat er immer öfters getrunken, ich habs mir wieder schöngeredet. Ich könnte mich heute noch ärgern daß ich nicht früher gegangen bin, aber leider kann ich es nicht mehr ändern.

    (Und während ich es schreibe, merke ich, wie ich schon Ausnahmen in Betracht ziehe) Mannnnnno, Mann, Mann...

    Meiner Meinung nach hängst du noch voll drin im Co-Verhalten, denk mal darüber nach. So ein toller Mann kann es doch gar nicht sein wenn er trinkt und das überhaupt nicht in den Griff bekommt.

    Hallo Manu!

    Hatte grad den RTW da, weil er nicht mehr ansprechbar war und ich Angst hatte, dass er einen Schlaganfall hat. Fazit: sternhagelvoll.

    Dann hat dein Gefühl dich doch nicht getäuscht aber das eigene Bauchgefühl ist oft aussagekräftiger als das was einem so erzählt wird. Naja zum Glück war es kein Schlaganfall was ja weitergehende gesundheitliche Folgen hätte.

    Ich gebe ihm nun drei Monate Zeit, sich eine Bleibe zu suchen. Wenn kein Wunder geschieht, muss er gehen.

    Du bist sehr konsequent, Hut ab. Das Wunder kann nur er bewirken indem er Nägel mit Köpfen macht und seiner Sucht den Kampf ansagt. Er soll es aber nicht machen weil er euch halten will sondern weil er einsieht daß sein Konsum nicht okay ist.

    Habe grad unseren engsten Familienkreis über unsere Situation informiert. Ich werde nicht für ihn lügen und ich will ihm auch keine Chance mehr geben, sich zu verstecken.

    Das ist gut so daß du die Wahrheit über eure Situation nicht verschweigst aber wie verhinderst du daß er sich versteckt? Wenn er nicht aufhören will wird er immer einen Weg finden zu konsumieren.

    Mir tun nur die Kinder so Leid. Die lieben ihn so und die haben ihn im Entzug auch so schrecklich vermisst…

    Ja die Kinder sind die Leidtragenden ich finde es furchtbar daß er es nicht schafft ohne Alkohol zu leben. Aber trotz allem bleibt er ja der Vater der Kinder und kann sie besuchen kommen. Es ist leider seine Sache was er in Zukunft daraus macht.

    Hallo Maumaumanu!

    Ich bin Manu. Mutter von zwei Kleinkindern, 1+3. Mein Mann ist Alkoholiker.

    Du steckst wirklich in einer unglücklichen Situation weil deine Kinder noch so klein sind.

    Er hat grade den körperlichen Entzug in einer Klinik durch und ist seit einer Woche wieder zu Hause.

    Wenn er nur einen Entzug gemacht hat und nichts weiter unternimmt wie z.B. eine Selbsthilfegruppe oder eine weiterführende Therapie zu besuchen wird das wahrscheinlich nichts.

    Vorher hat er ein Jahr lang heimlich getrunken. Er ist auch depressiv. Ich dachte lange, dass er dissoziiert.

    Wenn er depressiv ist ist trinken tabu denn Depressionen und Alkohol putschen sich gegenseitig hoch. Wenn er Medikamente gegen Depressionen einnimmt können sie bei gleichzeitigem Alkoholgenuss nicht richtig wirken.

    Ich wollte damals nur, dass er nicht heimlich trinkt. Das hat sich aber wiederholt. Irgendwann hab ich dann richtig viel verstecken Schnapps gefunden. Da hab ich das erste Mal gefordert, dass er nicht trinken darf, wenn er bei uns bleiben will. Vergeblich.

    Alkoholiker trinken oft heimlich, einmal weil sie Diskussionen aus dem Weg gehen wollen und andererseits wollen sie ihren wirklichen Konsum geheimhalten. Den Angehörigen erzählen sie oft Lügengeschichten damit sie keine Konsequenzen spüren müssen. Aber wenn du Drohungen aussprichst und nicht ins Handeln kommst nimmt er dich nicht mehr ernst.

    Ich mochte die Kinder nicht mehr mit ihm allein lassen. Jetzt, wo ich die Wahrheit kenne, bin ich so unfassbar wütend.

    Ich würde die Kinder auch nicht mit ihm alleine lassen, hast du denn niemanden der zeitweise auf die Kinder aufpasst? Auf Dauer ist es für die Kinder schädlich wenn sie in so einer Umgebung aufwachsen müssen.

    Nun hat er jedenfalls diesen Entzug gemacht und behauptet, er trinke nicht mehr. Ich glaube ihm kein Wort.

    Ich wäre da auch sehr mißtrauisch ihm gegenüber. Aber du kannst es nicht verhindern daß er wieder trinkt und dich wiederum anlügt. Ich verstehe deine Verzweiflung ging mir auch nicht anders. Ich habe das viele Jahre mitgemacht und ertragen und immer wieder gehofft daß er aufhört zu trinken. Aber letztendlich habe ich mich getrennt, ich merkte daß mich dieses Leben krank gemacht hat.

    Du hast nur ein Leben und 2 kleine Kinder ob du das auf Dauer aushalten willst steht auf einem anderen Blatt. Aber leider kann man den Partner nicht trocken legen auch wenn man sich noch so bemüht. Nur wenn es bei ihm Klick macht besteht eine Chance daß er aufhört.

    Hallo tajo!

    Hallo, mein Mann ist seit jahrzehnten alkoholkrank. Wir sind fast 30Jahre verheiratet...

    Ich war mit meinem Mann 32 Jahre verheiratet als ich mich endlich getrennt habe. Mein Mann war Quartalstrinker die Abstürze wurden immer häufiger, zum Schluß war er täglich betrunken. Ich war am Ende mit meinen Kräften als ich mich getrennt habe.

    Ich war nun beim Anwalt, weil ich das Trennungsjahr eingeläutet habe.

    Das ist ein guter Entschluß von dir irgendwann ist einfach Schluß! Ob er das wahrhaben will ist nicht dein Problem sondern seins, was erwartet er noch nach so vielen für dich unglücklichen Jahren? Daß du noch mit ihm unter einem Dach wohnst ist sehr unglücklich, da wirst du nie zur Ruhe kommen. Besteht denn keine andere Möglichkeit daß du ausziehen kannst?

    Er verspricht seit Jahren eine Therapie zu machen, aber leider passiert nichts.

    Das kenne ich auch was mir mein Mann immer wieder versprochen hat, solange er sich ernsthaft keine Hilfe sucht wird das sowieso nichts.

    Beim letzten Versuch mit dem Trinken aufzuhören, hat er im kalten Entzug gekrampft.

    Das passiert häufiger bei einem kalten Entzug und kann tödlich enden, aber mein Mann hätte das auch einfach abgetan. Er hat oft kalt entzogen und letztendlich daran verstorben da waren wir aber schon getrennt.

    Ich werde täglich bis aufs Übelste beschimpft und rausgeschmissen.

    Versuche möglichst schnell da wegzukommen, wie soll es denn funktionieren wenn du da wohnen bleibst? Du warst doch beim Anwalt frage doch den was dir so zusteht.

    ER hat immer Ausreden und Lügen parat.

    Wenn ich für jede seiner Lügen und Ausreden einen Euro bekommen hätte wäre ich jetzt richtig reich.

    Hallo Maumaumanu,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

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    Hallo Lissi,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Leider können wir Angehörige nichts ausrichten wenn der Suchtkranke nicht will.

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    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

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    Hallo Tisha!

    Es wird, wie beim letzten Mal, ein ziemlicher Akt werden. Ich bereue es, ihm die Chance gegeben zu haben. Bin wieder auf das Gerede reingefallen. Mein Fehler, ich weiß.

    Du kannst es ja kurz und bündig machen, ihm einen Termin nennen wann er raus sein muß und wenn er nicht geht läßt du das Wohnungsschloß auswechseln. Zuviel reden bringt eh nix das führt nur zu unangenehmen Diskussionen die dich wiederum belasten.

    Du mußt dich nicht immer wieder erklären, er weiß doch was Sache ist.

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    Hallo Frankenstein!

    Nach dem ich einige Beiträge gelesen habe, bin ich jetzt ziemlich verzweifelt.

    Die Fülle der Beiträge erschlägt einen am Anfang. Lasse doch erstmal sacken, du musst ja nichts übers Knie brechen. Ich bin auch eine Angehörige, mein Mann hat viele Jahre getrunken. Am Anfang nur ab und zu aber im Laufe der Jahre wurde es immer mehr.

    Ich war viele Jahre verzweifelt und nichts was ich gemacht habe hat ausgereicht damit er etwas unternimmt um seine Sucht in den Griff zu bekommen. Irgendwann war ich nur noch depressiv und hatte das Gefühl das Leben zieht an mir vorbei. Ich habe mich immer mehr zurückgezogen weil ich mich auf Festivitäten total geschämt habe wenn er wieder total betrunken war.

    Meine Frau hat während ihrer 2 Jahrigen Krebsbehandlung angefangen zu trinken.

    Das mag ja sein aber das ist doch kein Grund um zu trinken, im Gegenteil. Der Organismus braucht dann die Kraftreserven für andere Dinge, nicht für den Alkohol.

    Ich habe Angst , daß mir alles entgleitet.

    Es liegt leider nicht in deiner Macht etwas gegen ihre Sucht zu unternehmen. Es ist ihr Ding und ihre Verantwortung der sie sich stellen müsste. Ich bin nach vielen Jahren in denen ich mich erfolglos bemüht habe gegangen, denn ich war am Ende meiner Kräfte.

    Hallo Tisha!

    Nach sehr vielen Entgiftungen und einer Langzeitteraphie muss ich so langsam einsehen, dass alle Hoffnungen und Bemühungen vergebens zu sein schein.

    Ich kenne das - ich habe so lange gehofft und wurde jedes Mal wieder enttäuscht. Trotzdem konnte ich lange nicht loslassen und dachte wenn ich mich besonders anstrenge wird er einsehen daß zuviel Alkohol nicht gut für ihn ist. Es drehte sich alles nur noch um das Thema Alkohol, es beeinträchtigte irgendwann mein ganzes Leben.

    Wer selber nicht wirklich will, wird nicht aufhören.

    Das ist eine wichtige Erkenntnis und die einzige Wahrheit nur der Süchtige selber kann bestimmen wann er etwas verändern kann und will. Viele kommen nicht zur Einsicht und erreichen auch nie ihren Tiefpunkt.

    Ich kann nun sagen, dass ich dieses Leben nicht mehr möchte.

    Das kann ich voll und ganz verstehen das Leben ist zu kurz um es auf diese Weise zu verbringen.

    Auch ich habe Fehler in der Zeit gemacht, viele auch unbewusst.

    Wer macht denn keine Fehler das ist doch menschlich aber oft werden diese Fehler und seien es Lappalien herangezogen, daß weiter getrunken wird. Du bist auf einem guten Weg indem du einsiehst daß du ihm nicht helfen kannst. Er wird dich sonst immer tiefer in seine Spirale abwärts mitreissen.