Beiträge von Marie04

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    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo BigSquirrel!

    Wir hatten ein langes Gespräch und sie ist da auch reflektiert und versteht meinen Standpunkt. Für mich ging es nur noch alkoholfrei sowie mit Therapie weiter. Beidem stimmte sie zu.

    Es geht beides einmal alkoholkrank zu sein und sich einsichtig zu zeigen. Viele Alkoholiker versprechen das Blaue vom Himmel und handeln doch nicht indem sie die nötigen Schritte einleiten und ihre Sucht angehen. Mein Mann war auch anfangs Quartalstrinker, er hat auch Trinkpausen gemacht und alles mögliche versprochen um dann wieder richtig zuzuschlagen. Ich glaube daß sie guten Willens war aber die Sucht war doch stärker.

    Bzgl. Therapie hat sie scheinbar ihrer alten Psyhologin geschrieben, die sie auch gerne wieder empfangen wird im Juni, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Besser wäre es gewesen sie wäre zu ihrem Arzt gegangen und hätte ihm ihr Problem geschildert oder sie hätte eine Beratungsstelle für Suchtkranke aufgesucht um ganz speziell Hilfe zu bekommen. Beratungsstellen gibt es z.B. bei der Caritas in vielen Städten.

    Wie schon öfters geschrieben wenn der Suchtkranke nicht selber richtig davon überzeugt davon ist daß mit seinem Konsum etwas nicht stimmt wird sich nichts ändern auch wenn du es noch so möchtest oder forderst.

    Hallo Esteban!

    Willkommen hier im Forum, es wird sich bald der für dich zuständige Moderator bei dir melden.

    In der Zwischenzeit kannst du im blauen Balken "Artikel" anklicken dort findest du einige interessante Beiträge.

    Hallo Nika!

    Ein herzliches Willkommen hier im Forum. Ich bin auch eine Angehörige und schon lange hier. Wenn dein Mann nicht einsieht daß sein Alkoholkonsum nicht okay ist stehst du leider auf verlorenem Posten was seine Sucht betrifft.

    Je mehr du auf ihn einredest umso mehr wird er sein Problem vor dir vertuschen wollen. Mein Mann hat mich über seinen Konsum ständig angelogen und heimlich getrunken. Ich habe mich dann immer mehr mit seinem Konsum beschäftigt auf ihn eingeredet, ihm gedroht ihn zu verlassen, habe mich total zurückgezogen weil ich mich geschämt habe. Er hat immer häufiger und immer mehr getrunken das ist der normale Verlauf der Alkoholkrankheit wenn die Sucht nicht gestoppt wird.

    Dieses ständige Kreisen um sein Problem hat mich letztendlich krank gemacht. Er hat mir ja auch immer versprochen er hört auf zu trinken und ich habe immer wieder gehofft daß er wirklich etwas unternimmt und bin immer wieder enttäuscht worden. Es ist ja nicht möglich eine gute Beziehung zu führen wenn einer der Partner trinkt. Nach vielen Jahren bin ich ausgestiegen, ich konnte einfach nicht mehr.

    Nun muß es ja nicht immer so enden aber Liebe kann an der Sucht nichts ändern. Ich habe die Erfahrung gemacht daß der Alkohol für ihn wichtiger war als meine Person. Heute geht es mir wieder gut und ich bereue nur daß ich nicht viel früher ausgestiegen bin.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nika2.

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    Hallo Rosa!

    Ich habe in deinen Text oben ein paar Absätze eingefügt damit man es besser lesen kann. Ich finde dein Freund verhält sich total rücksichtslos dir gegenüber, er trinkt, er raucht und er nimmt Drogen. Ausserdem lügt er dich ständig an und so kannst du ihm natürlich nicht vertrauen.

    Jetzt hast du ein kleines Baby, kein Kind hat verdient so aufzuwachsen. Du leidest ja unter der ganzen Situation das ist nicht gut für das Kind so ein ewiges Hin und Her bekommt ihm bestimmt nicht.

    Es ist halt so wenn dein Partner nicht von den Drogen und dem Alkohol wegkommen will kannst du noch soviel reden er wird dich immer weiter anlügen und trotzdem nichts gegen seine Sucht tun.

    Er ist seit über einem Jahr jetzt schon in der suchtambulanz offenbar ohne Nutzen, er hat seit diesem Jahr eine Therapeutin, war jetzt auch beim Psychiater und will in die Tagesklinik aber ich komme einfach nicht mit dem geschehen klar und weiß einfach nicht mehr weiter.

    Wenn er nicht den festen Willen hat auch wirklich aufzuhören dann wird das nichts und es bleibt bei halbherzigen Versuchen vielleicht auch um dich zu beruhigen und dich nicht zu verlieren. Aber im Endeffekt wird er dauernd rückfällig und zieht mit den Freunden um die Häuser.

    Die Frage ist jetzt ob du so ein Leben willst und das deinem Kind auf Dauer zumuten willst. Es ist ja null Verlass auf ihn und ob er sich richtig ändert steht in den Sternen.

    Ich weiß nicht was ich tun soll. HILFE! auf der einen Seite will ich die Beziehung aber ich bin einfach gebrochen, könnte echt nur noch heulen vorallem ich hab Angst und kein Vertrauen mehr

    Das kann ich sehr gut verstehen, mein Mann hat auch getrunken und mich belogen und der Alkohol war oft das Wichtigste überhaupt.

    Hallo Silke!

    Seit seiner Diagnose darmkrebs fing der ganze Mist wieder an. Ich kann verstehen dass es hölle im Kopf ist zwei Jahre krank mehrere OP und Berufsunfähigkeit mit 50.

    Das ist bestimmt sehr schlimm so eine Diagnose zu bekommen und dann eine anstrengende Behandlung zu überstehen. Den Beruf nicht mehr ausüben zu können ist natürlich auch ein Schicksalsschlag. Aber durch das Trinken vergrössern sich die Probleme eher noch denn es kommt ein weiterer Aspekt dazu der die Gesundheit schädigt. Aber er trinkt weil er süchtig ist und würde immer einen (vorgeschobenen) Grund finden warum er trinken muß.

    Lese dann berichte zwecks Trennung von einem Alkoholiker und merke dann das das auch nicht so einfach ist und dann wieder das gedankenkarusell was ist schlimmer leben mit ihm oder ohne ihn mit dem Wissen wie er enden wird??

    Ich kann da nur für mich sprechen und habe mich nach vielen Jahren in denen er immer mehr getrunken hat von ihm getrennt da ich selber krank geworden bin (Depressionen, Ängste und Erschöpfungszustand). Soviel Kraft hat mich das gar nicht gekostet und nach der Trennung war ich auch erleichtert. Es hat sehr lange gedauert bis ich mich erholt habe.

    Hallo Sundancer!

    Ich bin mir auch nicht sicher ob sie nicht die ganze Zeit heimlich konsumiert hat.

    Das ist ein berechtigter Einwand, mein Mann hat auch überall Alkohol gebunkert und wollte mir vorspielen daß er nichts trinkt.

    Ob die Depressionen die Ausrede sind um den Alkoholmissbrauch zu rechtfertigen kann ich nicht sagen, die Ärzte behandeln die jedenfalls wegen Depressionen.

    Wenn die Ärzte nicht wissen daß sie trinkt wird jede Behandlung gegen die Depressionen wirkungslos sein, aber das ist ja nicht mehr dein Ding sondern ihre Aufgabe.

    Ich muss und werde meine Kinder schützen, deshalb ist handeln angesagt. Ich werde ihr heute mitteilen das ich unsere Ehe beende, keine Scheidung vorerst ... das wird nicht funktionieren.

    Das ist eine gute und kluge Entscheidung, die Kinder müssen aus solch einer Situation dringend raus und du natürlich auch vor trinkenden Menschen oder Partnern muß man sich schützen sie ziehen dich sonst immer weiter runter und die Kinder leiden besonders darunter da sie ja dieser Situation hilflos ausgeliefert sind.

    Ich hoffe ich finde bei euch ein wenig Hilfe, ich bin in diesen Dingen mit Ämtern und Anträgen echt ein DAU.

    Bestimmt findest du hier Hilfe, hier sind viele Menschen die die Erfahrung schon gemacht haben und dir weiterhelfen können.

    Auf gut deutsch, ich könnte gerade in einen Eimer kotzen. Ich fühle mich schlechter als Co als meine bessere Hälfte.

    Das glaube ich dir, aber das wird sich ändern wenn du ins Handeln kommst, es ist zwar schwer sich aus so einer Beziehung zu lösen aber wenn es geschafft ist wird es bestimmt besser. Die Kinder werden dir dankbar sein daß du sie gerettet hast.

    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg, schreib hier wenn dir danach zumute ist, du bist nicht allein.

    Hallo Niota!

    Ich bin auch eine Angehörige, mein Mann hat viele Jahre getrunken.

    Nach und nach offenbarte sich immer mehr, dass er an schweren Depressionen leidet.

    Mein Mann wurde auch depressiv ob das der Alkohol ausgelöst hat weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall ist es sehr kontraproduktiv wenn jemand mit Depressionen trinkt. Die Depressionen verschlechtern sich durch den Alkohol und es wird oft immer mehr getrunken um die Depression auszuhalten. Die Medikamente gegen Depressionen können nicht richtig wirken und der Kreislauf nimmt so kein Ende.

    Seit ein paar Wochen geht er wieder zur Therapie und hat jetzt ein Medikament gefunden (nach einem Gentest), das tatsaechlich zu helfen scheint.

    Weiß der Therapeut daß er trinkt? Es ist ganz wichtig ehrlich zu sein und das nicht zu verschweigen. Er muß seine Probleme ungeschönt dem Therapeuten mitteilen, bestimmt gibt es gegen die Schlafstörungen etwas Besseres als zu trinken.

    Er hat Probleme mit seiner Gesundheit... schlechte Leberwerte, Blutarmut usw.

    Auch da wäre es viel besser nicht zu trinken und es mit dem Arzt zu besprechen.

    Es kommen immer wieder Versprechen er hoert auf, aber es klappt nicht.

    Das sind die Versprechen die nasse Alkoholiker machen, meistens um den Partner zu beruhigen. Solange aber keine konkreten Taten folgen wie z.B. eine qualifizierte Entgiftung unter ärztlicher Aufsicht wird das nichts.

    Leider kannst du als Partnerin gar nichts machen was seine Sucht betrifft. Du kannst nur dafür sorgen daß es dir wieder besser geht. Es ist auch nicht deine Aufgabe dich um seine Gesundheit zu kümmern. Du kannst reden, schimpfen, dich sorgen wenn er nicht will bist du machtlos.

    Es bleibt die Frage willst du so eine Partnerschaft überhaupt? Ich war irgendwann selber so fertig und habe mich von ihm getrennt und mir ein neues Leben aufgebaut.

    Manchmal war ich nur in einem anderen Raum und komme zurueck und zack er hat getrunken.

    Dann sollte er den Alkohol aus dem Haus verbannen damit er erst gar nicht in Versuchung kommt. Das sollte aber erst nach einer Entgiftung geschehen da ist es sehr wichtig eine alkoholfreie Wohnung zu haben.

    Hallo Niota1983!

    Ich heiße dich hier im Forum willkommen. Am besten schilderst du etwas ausführlicher dein Problem damit man sich in etwa vorstellen kann was dich bewegt hat dich hier anzumelden.

    Achte dabei aber bitte darauf daß du nicht zu sehr ins Detail gehst damit dich hier niemand wiedererkennen kann. Wir legen großen Wert auf Anonymität.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Niota1983.

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    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.