Mein Mann ist Alkoholiker ich komme alleine nicht mehr wirklich klar habe aber nicht dem Mut direkt mit Menschen darüber zu reden obwohl ich irgendwo im inneren weiß ich brauche hilfe
Silke - Ehemann Alkoholiker bin ratlos wie soll es weitergehen
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Gut, dass Du hierhergefunden hast, Silke (ist das dein echter Vorname?), es wird sich bestimmt bald ein Moderator bzw. Eine Moderatorin bei Dir melden.
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Hallo Silke, herzlich willkommen,
es ist ganz oft so dass man sich als Angehörige schämt und sich nicht traut, über die Situation mit dem abhängigen Partner zu reden.
Hier kannst du aber über alles reden bzw schreiben, was dich bewegt. Wir sind viele Coabhängige hier und haben selbst erlebt, was das Trinken des Partners mit einem macht. Auf ungesunde Weise.
Hier kannst du dich für den Austausch bewerben
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Schreib ganz kurz was dazu und dann wirst du freigeschaltet. Dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige.
Liebe Grüße Aurora
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Hallo ja Silke ist mein Name hatte ein ernstes Gespräch mit meinem besten Freund und musste ihm versprechen endlich etwas zu tun für mein Wohlbefinden. Bin ein sehr offener Mensch hätte aber nicht gedacht das es so schwer ist darüber ehrlich zu reden
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Hallo Silke,
wenn du magst, kannst du dir einen anonymeren Nick ausdenken. Du kannst dann einem von uns Mods eine Nschricht schicken, dann wird das geändert.
Liebe Grüße Aurora
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Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Silke.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
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Hallo Silke!
Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Ich bin auch eine Angehörige und weiß wovon du redest. Hab keine Scheu dich hier auszutauschen, es tut oft gut sich mal alles von der Seele zu schreiben.
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Liebe Silke, ich möchte dich auch ermuntern, deine Gedanken hier zu teilen. Ich kann aus eigener Erfahrung gut nachvollziehen, wie schwer es dir fällt. Aber ich weiß auch, wie gut es tut, sich auszutauschen und Unterstützung zu bekommen. Es ist der erste Schritt raus aus dem Teufelskreis. Hier bist du genau richtig!
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Guten Morgen liebe Silke,
ich bin auch „wegen“ meinen Mann hier. Und ich kann Dich nur ermutigen, Dich hier zu öffnen. Im Vergleich zur vor Ort Selbsthilfegruppe schaffen die Anonymität und die reflektierte Sicht hier oft einen Vorteil. So war es zumindest für mich. Insbesondere der Austausch mit trockenen Alkoholikern hier war wichtig für mich. Viele, ewig im Kopf rotierende, Fragen konnte ich damit beantworten. Sicher kennst Du auch dieses „wie kann er mir das antun? Er liebt mich doch, warum sieht er nicht, was er mit mir macht?“. In den Gesprächen hier habe ich gelernt, dass zu trennen. Und zu erkennen, was „mein Mann“ und was „mein trinkender Mann“ ist.
Ohne diesen Austausch hätte meine Entwicklung ( vorher schon 1,5 Jahre Gruppe ) nicht begonnen. Ich wäre nicht wo ich heute bin. Es würde mir schlechter gehen.
In diesem Sinne ->
-lich willkommen. -
Hallo bei mir ist es mal Hass mal genau der Mann den ich mir wünsche. Ca alle 2 Wochen manchmal schafft er drei kippt er sich schnellst möglich viel Wodka hinein dann zwei Tage schlafen nicht ansprechbar. Gründe kann man nicht sagen nur es muss schnell gehen. Nach einem Entzug war er 2 Jahre trocken und wir waren echt gut dabei wieder eine gut Beziehung zu führen. Seit seiner Diagnose darmkrebs fing der ganze Mist wieder an. Ich kann verstehen dass es hölle im Kopf ist zwei Jahre krank mehrere OP und Berufsunfähigkeit mit 50. Ich habe alles versucht ihn so gut zu unterstützen wie ich konnte. Finde aber auch man muss etwas optimistisch sein und im Leben nach vorne schauen und das beste aus seinem Leben machen, man hat nur das eine. Wir kämpfen jetzt wieder seit zwei Jahren damit und ich merke mir fehlt einfach die Kraft kann nicht schlafen und bin schnell erschöpft. Mein größter Wunsch wäre es die Beziehung aufrecht zu halten aber Zweifel bei jedem Ausbruch mehr daran. Lese dann berichte zwecks Trennung von einem Alkoholiker und merke dann das das auch nicht so einfach ist und dann wieder das gedankenkarusell was ist schlimmer leben mit ihm oder ohne ihn mit dem Wissen wie er enden wird??
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Hallo Silke,
Ca alle 2 Wochen manchmal schafft er drei kippt er sich schnellst möglich viel Wodka hinein dann zwei Tage schlafen nicht ansprechbar. Gründe kann man nicht sagen nur es muss schnell gehen.
Es gibt auch nur einen einzigen Grund, warum er das macht. Nämlich weil er abhängig ist und die Sucht das verlangt.
Alkoholiker schieben oft Gründe verschiedener Art vor um zu rechtfertigen, warum sie getrunken haben oder trinken. Aber das tun sie nur um nicht zugeben zu müssen, dass sie einfach nicht anders können und keine Kontrolle haben.
Liebe Grüße Aurora
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Finde aber auch man muss etwas optimistisch sein und im Leben nach vorne schauen und das beste aus seinem Leben machen, man hat nur das eine.
Das fand ich auch besonders schlimm, dass mein xy an nichts Freude hatte. Die vielen verlorenen Tage und Wochenenden. Die Lebenszeit ist so kostbar aber wie macht man das jemand klar, der das nicht sehen kann oder will. Als die Erwerbsminderungsrente durch war, dachte ich, eine Sorge weniger. Für ihn war es aber auch eine Aufgabe weniger, womit er fertig werden musste.
Ich kann und will Dir keinen Rat geben, ich kann nur sagen dass ich Dich gut verstehen kann und Dir wünsche eine für Dich richtige Entscheidung zu treffen.
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Tolle Worte
Ich kann und will Dir keinen Rat geben, ich kann nur sagen dass ich Dich gut verstehen kann und Dir wünsche eine für Dich richtige Entscheidung zu treffen.
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Hallo Silke!
Seit seiner Diagnose darmkrebs fing der ganze Mist wieder an. Ich kann verstehen dass es hölle im Kopf ist zwei Jahre krank mehrere OP und Berufsunfähigkeit mit 50.
Das ist bestimmt sehr schlimm so eine Diagnose zu bekommen und dann eine anstrengende Behandlung zu überstehen. Den Beruf nicht mehr ausüben zu können ist natürlich auch ein Schicksalsschlag. Aber durch das Trinken vergrössern sich die Probleme eher noch denn es kommt ein weiterer Aspekt dazu der die Gesundheit schädigt. Aber er trinkt weil er süchtig ist und würde immer einen (vorgeschobenen) Grund finden warum er trinken muß.
Lese dann berichte zwecks Trennung von einem Alkoholiker und merke dann das das auch nicht so einfach ist und dann wieder das gedankenkarusell was ist schlimmer leben mit ihm oder ohne ihn mit dem Wissen wie er enden wird??
Ich kann da nur für mich sprechen und habe mich nach vielen Jahren in denen er immer mehr getrunken hat von ihm getrennt da ich selber krank geworden bin (Depressionen, Ängste und Erschöpfungszustand). Soviel Kraft hat mich das gar nicht gekostet und nach der Trennung war ich auch erleichtert. Es hat sehr lange gedauert bis ich mich erholt habe.
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Hallo das Zitat Glücklichsein ist eine Entscheidung hat mich sehr zum Nachdenken angestupst und mir bewusst gemacht das ich mein Leben garnicht mehr lebe. Ich habe ein moto das mich schon sehr viele Jahre begleitet.
Der Weg ist das Ziel
Ich bin nur stehen geglieben und funktioniere nur noch. Träume und wünsche werden föllig ausgeblendet es dreht sich nur noch um haben wir einen guten Tag oder einen schlechten. Habe beschlossen ich möchte wieder glücklich sein. Es wird nicht von heute auf morgen gehen und es wird noch sehr viele Steine auf meinem Weg geben aber es fühlt sich so verdammt gut an den Entschluss zu haben. Danke

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