Beiträge von Marie04

    Ich habe Angst wenn ich mich trenne daß er sich zu Tode trinkt

    Hallo Auszeit!

    Wenn er keine Einsicht zeigt und seine Sucht angeht wird er sich auch zu Tode trinken wenn du bleibst. Die Sucht ist oft so stark dass vom Alkoholiker getrunken wird egal was passiert.

    Es geht hauptsächlich um dich, ihm kannst du nicht helfen.

    LG Marie

    Ist alles gerade nicht leicht und es ist, als wäre die Last der ganzen Welt auf meinen Schultern

    Dann pass gut auf dich auf damit die Last nicht immer größer wird und deine Gesundheit darunter leidet.

    Du bist weder für ihn, noch für sein Kind noch für seine restliche Familie zuständig es ist seine Aufgabe und er ist erwachsen.

    Ganz schnell ist man bei so einer Konstellation in Dinge involviert die man im Grunde überhaupt nicht möchte aber reinrutscht weil man es gut meint.

    LG Marie

    Hallo Topfmann!

    Ich glaube du willst keinem wehtun und wolltest deinen Sohn nicht enttäuschen aber wenn du trocken bleiben willst kannst du deinem Sohn doch ruhig erklären dass du so etwas nicht essen kannst oder willst.

    Ich denke ein nüchterner Papa der einen klaren Kopf ist ihm bestimmt wichtiger.

    Zu deiner Frau sage ich jetzt mal nix, da fehlen mir die Worte. Was hätte ich darum gegeben wenn mein Mann aufgehört hätte zu trinken, der Alkohol wäre direkt aus dem Haus verschwunden.

    LG Marie

    Wir versuchen krampfhaft sie wieder so hin zu bekommen wie sie nüchtern waren, nur leider geht das in den meisten Fällen nicht 😢

    So ist es und statt es besser wird wird es immer schlimmer und wir kämpfen bis wir selber krank werden. Was ich mich heute immer noch frage - warum machte ich das? Liebe war es bei mir irgendwann nicht mehr eher die Sehnsucht nach einer harmonischen Beziehung.

    Dass das mit ihm nicht verwirklicht werden konnte wollte ich nicht wahrhaben. Auch wenn er trocken geworden wären hätte er sich verändert, den Mann den ich mal kennengelernt habe den hätte es nie wieder gegeben.

    LG Marie

    Hallo Herzilein!

    Jetzt noch eine Schlammschlacht anzufangen sollte unter deiner Würde sein. So wie er sich verhält sagt auch viel über seinen Charakter aus das ist nicht nur der Alkohol.

    Blockiere ihn überall und höre nicht auf die Nachbarin. Du ärgerst dich bloß und kannst trotzdem nichts dagegen ausrichten. Besser du schützt dich vor solchen Menschen und bekommst deinen Seelenfrieden wieder zurück.

    LG Marie

    Hallo Herzilein!

    Ich war mit meinem Mann 32 Jahre verheiratet. Die ersten Jahre hat er nie zuviel getrunken, angefangen hat es als wir anderthalb Jahre verheiratet waren. Aber er war Quartalstrinker und hatte oft monatelange Trinkpausen.

    Er war aber ansonsten fleißig und wir hatten einen guten Lebensstandard. Bloß die Trinkpausen wurden immer kürzer und die letzten Jahre war er täglich betrunken.

    Er war dann auch oft sehr gemein zu mir und Streit war an der Tagesordnung. Ich habe das sooo lange mitgemacht und immer noch gehofft er besinnt sich. Letztendlich wurde ich krank vor Kummer und mein Selbsterhaltungstrieb hat mich die Beziehung beenden lassen.

    Ich war dann sehr konsequent es gab kein zurück mehr, es gab nur noch mich und mein Wohlbefinden für das ich sorgte.

    Er ist letztendlich vor 8 Jahren am Alkohol gestorben, ich konnte nicht trauern denn zuviel war passiert.

    Ich bin nicht mehr co-abhängig aber passe auf mich auf denn ich habe auch so eine freundliche, gutmütige Seite.

    Wenn du hier bleibst und fleißig schreibst wird sich bestimmt nach und nach deine Einstellung ändern denn was dein XY mit dir macht ist unverschämt, ich hätte ihn schon längst in die Wüste geschickt. Vielleicht wird aus dem Herzilein eine Kämpferin das wünsche ich dir von Herzen.

    LG Marie

    Hallo Herzilein!

    Als ich mich von meinem trinkenden Ehemann getrennt habe war ich in deinem Alter. Damals hatte ich jegliche Hoffnung aufgegeben dass er jemals aufhört zu trinken. Ich konnte mir auch nicht vorstellen weiterhin so zu leben. Ich war mit meinen Nerven und Kräften am Ende.

    Was erhofft du dir von deinem Partner, so wie es aussieht wird er in nächster Zeit bestimmt nicht zur Besinnung kommen.

    Wir machen uns ja oft zum Spielball des Partners und verzeihen immer wieder in der Hoffnung dass sich etwas ändert. So gehen die Jahre ins Land und es wird höchstens noch schlimmer.

    Du schreibst dass du ein Helfersyndrom hast aber daran könnte man ja arbeiten und dagegen steuern.

    Ich habe nie bereut mich getrennt zu haben ich lebe ein schönes Leben und bin sehr zufrieden. Wäre ich nur viel früher ausgebrochen ich hätte mir viel Leid und Kummer ersparen können.

    Mal ganz ehrlich jemand der so etwas veranstaltet wie dein Partner den könnte ich gar nicht mehr ernst nehmen.

    LG Marie

    Hallo Laura!

    Jetzt nochmal,was ist das denn für ein Partner - trinkt, dealt [vielleicht] beschimpft dich, vielleicht konsumiert er sogar zum Alkohol noch Drogen usw.

    Du darfst auch weinen wenn du ihn rauswirfst und er dir dann fehlt aber um Himmels Willen lass ihn nicht mehr rein. So geht es wahrscheinlich Jahre so weiter. Zu schade sein Leben so zu verschwenden.

    LG Marie

    Hallo Laura!

    Ich glaube dir wenn du schreibst daß du gewisse Verhaltensweisen an den Tag legst. Wie sich das Ganze nennt ist im Grunde ja auch egal denn das ändert ja nichts an deiner Beziehung mit deinem Alkoholiker. Wenn du so in dir gefangen bist daß du meinst du könntest gar nicht anders dann wird es höchste Zeit sich in Behandlung zu begeben.

    Verhaltensweisen oder Störungen sind oft gut behandelbar daß es zumindest besser wird. Willst du jetzt den Rest das Lebens so ein unglückliches Leben führen und einfach nichts daran ändern? Du hast bis jetzt 0 Fortschritte gemacht oder daran gearbeitet, du schreibst immer du kannst das nicht ändern und immer geht das nicht weil........

    Wenn sich etwas ändern soll mußt du schon in die Puschen kommen und die Sache angehen. Was meinst du wie oft in meinem Leben ich schon Dinge ändern musste und das war nicht immer angenehm. Es ist auch durchaus möglich mal ohne Partner zu sein und sein Leben selbst zu gestalten. Es gibt immer Schicksalschläge daß jemand seinen Partner verliert und die meisten wachsen förmlich über sich hinaus und gestalten ganz alleine ihr Leben.

    Man kann dann immer noch entscheiden ob und wen man dann in sein Leben lässt.

    Also pack's an das Leben wartet auf dich!

    LG Marie

    Ich kann mir vorstellen, dass da ein vermeintliches Gefühl von Kontrolle und Sicherheit über eine unkontrollierbare Situation kommt. Kann ich mich noch dran erinnern, war bei mir ähnlich.

    Man muß sich aber bewusst sein daß nasse Alkoholiker selten ehrlich sind wenn sie über die Trinkmenge gefragt werden. Vielleicht wollen sie sich selber einreden daß es nicht so schlimm sei. Vielleicht wollen sie aber auch keinen Ärger mit der Partnerin.

    LG Marie

    Genau, ich schäme mich 1. und 2. bin ich ein Mensch, der generell alles mit sich selbst aus macht.

    Das ist auf Dauer aber ein trauriges Leben wenn man sich nicht anderen Menschen mitteilen kann, du wirst immer isolierter dabei. Sicher sollte man gewisse Dinge mit sich ausmachen aber "Geteiltes Leid.... usw."

    Es ist eigentlich kein Grund da um sich zu schämen, er ist alkoholkrank und du wahrscheinlich sehr co-abhängig. Aber wenn ihr beide nichts gegen eure Sucht unternehmt ist das jammerschade und ihr verplempert wertvolle Lebenszeit. Aber jeder müsste sein Problem für sich angehen, 2 Ertrinkende können sich nicht gegenseitig retten.

    Er ist immerhin ehrlich geworden, dass er sagt, wenn er was getrunken hat, das war vorher nicht so.

    Da machst du dir selber etwas vor, er trinkt nach wie vor wie er grad Lust und Laune hat vor allen Dingen was hast du davon wenn er es dir sagt?

    LG Marie

    Hallo Myla!

    Ich möchte weder, dass meine Freundin von seiner Sucht weiß, noch, dass sie überhaupt iwas von meinem "Privatleben" weiß.

    Also das finde ich jetzt seltsam, warum sollte die Freumdin nichts von meinem Privatleben wissen, schämst du dich seinetwegen? Ich frage weil ich auch mit kaum jemandem darüber gesprochen habe daß mein Mann soviel trinkt.Ich habe mich geschämt darüber zu reden.

    dass er am Sa nicht nur 3 Dosen, sondern 6 getrunken hatte.

    Ich war total beschäftigt, mir Vorwürfe zu machen, wie ich das nicht sehen konnte usw.

    Ach sollst du jetzt erraten können wieviel er trinkt? Es ist doch schlimmer daß er dich anlügt.

    Ansonsten hat sich bei dir ja nach wie vor nichts geändert, ich verstehe nicht wie du immer noch so hoffen kannst daß er sich ändert?

    LG Marie

    Hallo Sonnenblume1972!

    Herzlich willkommen hier ich bin auch eine Angehörige!

    Trotz der Erfahrung mit meinem Ex fühle ich mich aktuell in Hilflosigkeit gefangen.

    Ja das kann ich gut verstehen du bist hilflos ihm gegenüber denn wenn er nicht aufhören will bist du machtlos. Egal wie du dich verhältst, es wird sich nichts an seiner Trinkerei ändern. Die Sucht ist meistens stärker als alles was wir Angehörige unternehmen um den Partner vom Trinken abzuhalten.

    Meistens kommt er angetrunken nach Hause, manchmal mehr, manchmal weniger. Aber nüchtern ist er eigentlich nie. Bei mir ist es dann wie ein Zwang, ihn zu fragen, wieviel er getrunken hat.

    Wie du schon selber festgestellt hast lügt er dich eh bloß an und du ärgerst dich noch mehr. Flaschen zählen oder solche Fragen stellen führt noch mehr in die Co-Abhängigkeit rein weil irgendwann dreht sich alles nur noch um den Alkoholkonsum. Ich habe früher auch immer Diskussionen angefangen wenn er betrunken nach Hause kam aber das bringt überhaupt nichts.

    Soll ich ihm aus dem Weg geben? Soll ich ihm sagen, dass ich in seinem jetzigen Zustand keine Zeit mit ihm verbringen möchte?

    Du solltest etwas tun damit es dir besser geht, wenn du keine Lust hast mit ihm etwas zu unternehmen wenn er betrunken ist - dann mache das nicht. Du kannst ihm auch in ruhigen Ton sagen wie sehr es dich stört daß er so trinkt. Du kannst alleine etwas unternehmen was dir gefällt und gut tut.

    Aber leider leider kann man den Partner nicht dazu bringen aufzuhören wenn er nicht will und man sollte nichts androhen was man nicht durchsetzen kann. Er wird dich dann noch weniger ernst nehmen.

    Ich habe mich irgendwann getrennt, ich konnte nicht mehr, leider endet es oft so. Aber bevor man vor die Hunde geht sollte man sich an die erste Stelle setzen, du bist für dein Wohlbefinden zuständig und nicht für das Wohlbefinden deines Partners.

    LG Marie