Beiträge von Marie04

    Hallo Sarah!

    So wird es immer weiter gehen, Gespräche, Versprechen daß Therapien folgen werden, Rückfälle. Du kannst es nicht beeinflussen ob er sich an seine Aussagen hält du kannst gar nichts tun. Es liegt alleine bei ihm ob er in der Lage ist seine Sucht zu bekämpfen. Ich verstehe deine Hilflosigkeit und deine Einsamkeit.

    Ich war selber viele Jahre mit so einem Mann verheiratet und es gibt nichts was ich nicht versucht habe um ihn von der Sucht wegzubringen. Letztendlich kam die Erkenntnis daß ich nichts tun kann ausser mich selber zu retten denn ich ging selber an dieser Situation kaputt. Von da an trennten sich unsere Wege, ich habe mir ein neues Leben aufgebaut und er hat sich zu Tode getrunken. Ja es hat sehr wehgetan das alles zu erleben aber heute habe ich meinen inneren Frieden geschlossen.

    Was ich anders machen würde wäre daß ich viel früher gehen würde, es ist verschenkte Lebenszeit die man nie wieder zurückbekommt.

    LG Marie

    Hallo Sarah!

    Herzlich willkommen hier im Forum, schön daß du da bist. Vielleicht schilderst du dein Problem etwas genauer, bestimmt gibt es Antworten auf deine Fragen. Ich bin/war auch Angehörige eines Alkoholikers und schon sehr lange hier im Forum.

    Dein Text sagt ja schon das Wichtigste weswegen du hier bist. Schreib einfach munter drauflos über das was dir auf der Seele brennt. Ich wünsche dir einen guten Austausch hier.

    LG Marie

    Hallo Chris!

    Herzlich willkommen hier im Online-Forum. Hier bist du mit deinen Problemen richtig und einige deiner Fragen werden bestimmt beantwortet. Ich bin/war Angehörige eines Alkoholikers und schon sehr lange hier im Forum. Schreibe dir einfach von der Seele was dich bedrückt.

    LG Marie

    Hallo Leyla!

    Hast du es wirklich nötig dich auf so ein Niveau herabzulassen? Das ist ja nun unterste Schublade was da passiert und du müsstest dir zu schade für so etwas sein. Denke doch mal an dein Kind das bestimmt schon einiges mitbekommt. Willst du wirklich noch Monate oder Jahre so weitermachen?

    Es gibt doch bestimmt noch genug anständige Männer du musst dir nur die Chance geben sie kennen zu lernen. Das verbaust du dir aber komplett wenn du dich an so einen Mann hängst!

    Also sorry da wäre ich aber lieber eine Zeitlang alleine als so eine "Partnerschaft" die nur Ärger und negative Gefühle verursacht.

    LG Marie

    Hallo Leyla!

    Erst einmal herzlichen Dank für Eure zahlreichen Antworten! Warum war ich schon längere Zeit nicht mehr hier? Einmal, weil keine neuen Antworten mehr auf meine Beiträge kamen.

    Das stimmt aber was sollte man irgendwann noch antworten wenn sich jemand nur noch im Kreis dreht? Ich empfinde hier im Forum schreiben sich viele den Frust von der Seele, wenn dann Antworten kommen die nicht der Meinung des Threaderstellers sind viele wieder von hier verschwunden. Ob sie sich das was geantwortet wurde zu Herzen nehmen und zumindest versuchen aktiv etwas zu verändern würde mich manchmal schon interessieren.

    Der Weg da raus ist einfach daß man sich selber ändern muß um etwas zu erreichen denn trocken legen kann man den Partner einfach nicht. So vergehen die Jahre und nichts ändert sich und die Lebensqualität ist weiterhin eingeschränkt, schade!

    LG Marie

    Leyla wir hatten noch Kontakt weil wir 32 Jahre verheiratet waren und gemeinsame Kinder hatten. Meine Bedingung war aber daß er mich nicht betrunken kontaktieren darf. Er hat sich daran gehalten, ich hatte den Eindruck durch mein entschlossenes Handeln hatte er Respekt vor mir bekommen. Ich bin nur ein Dorf weiter gezogen und öfters haben mich seine Nachbarn angerufen ich sollte mich doch mal um ihn kümmern er wäre schon wieder so betrunken. Ich habe das immer abgelehnt ich wollte damit nichts mehr zu tun haben. Vor 4 Jahren ist er an seiner Krankheit verstorben um das Begräbnis habe ich mich gekümmert.

    Er hat öfters versucht mich zurückzu gewinnen sei es daß er mein Mitleid erregen wollte oder mir einreden wollte ich könnte auf Dauer nicht ohne ihn.

    Aber in deinem Fall würde ich den Kontakt komplett und rigoros abbrechen, das tut zwar im Moment sehr weh aber dieses Gefühl vergeht auch wieder. Dann kann man nach vorne schauen und sein Leben neu gestalten.

    LG Marie

    Vielleicht, weil ich gelernt habe, um Liebe kämpfen zu müssen? Aus Angst vor dem Alleinsein? Wieder versagt zu haben? Keinen Mann halten zu können? Oder weil ich den Gedanken nicht ertragen kann,

    Das mögen alles Gründe sein weswegen sich jemand so verhält und den Weg da heraus nicht findet. Aber zum Glück hat man auch einen freien Willen und Dinge kann man auch ändern. Du siehst ja durchaus was schief läuft und daß es im Grunde gar keine Partnerschaft ist denn in einer funktionierenden Partnerschaft würde man sich so etwas nicht antun.

    Zu deiner Frage in der Überschrift JA sie lügen und manipulieren zumindest hat das mein Partner gemacht und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Aber was mich heute nach 10 Jahren Trennung noch umtreibt ist warum ich mir das habe gefallen lassen. Weil ich wie viele Co-Abhängige immer nur das Gute das er zweifellos auch hatte immer in den Vordergrund gestellt habe.

    Im Grunde habe ich mich selber manipuliert und belogen und meine eigenen Empfindungen unterdrückt denn ich war ja unglücklich. Mein Gedanke war dann immer:"Naja er hat zwar wieder so viel getrunken ABER.... er ist ja fleissig, andere Männer machen das ja auch, ich gönne ihm sein Bier nicht, ich darf nicht so unzufrieden sein, denn.......... und dann kam weiterhin dieses Schönreden. Viel zu lange bin ich in dieser Partnerschaft geblieben, das wurmt mich heute noch.

    Mich zu trennen war eine der besten Dinge die ich in meinem Leben gemacht habe. Für mich ging es ab da nur aufwärts und ich habe mich sehr zum Positiven geändert. Ich habe auch meinen inneren Frieden gefunden und das Leben ist wieder schön.

    Man muss seinen inneren Schweinehund der dazu führt dass man sich nicht lösen kann intensiv bekämpfen damit man da raus kommt. Was soll schon schlimmes dabei passieren es kann nur besser werden!

    Nur Mut!

    LG Marie

    Hallo Blume!

    Ich möchte dir alles Gute wünschen daß dein Partner den Weg ohne Alkohol schafft. Zum Glück gibt es ja einige wenige Partnerschaften in denen der alkoholkranke Partner sich besinnt und aufhört zu trinken.

    Meistens ist es ja nicht so aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber in deinem Fall würde ich dem Mann auch noch eine Chance geben weil er sich um ein trockenes Leben bemüht und aktiv geworden ist. In die Zukunft schauen kann sowieso niemand von uns und immer das Schlechte erwarten sollte man auch nicht.

    LG Marie

    Hallo Sensual!

    Überlege doch mal…du bekommst weder Anerkennung, noch Wertschätzung, Respekt, Geborgenheit, Liebe. Stattdessen sein Leid, seinen ganzen Müll, wirst mit Liebesentzug „bestraft“, wenn du deinen Mund aufmachst und Grenzen ziehen willst…

    Dann nehme dich wahr und schaue genau hin, ist es das was du verdient hast? Denke mal darüber nach was du so mit dir machen lässt. :!: Du kannst ihn nicht ändern nur dich selbst!

    LG Marie

    Hallo Leyla!

    Wenn ich doch auch nur mal meine Gedanken abstellen könnte. Der Alkoholiker trinkt ja unter anderem auch, um sich zu betäuben, um quasi nichts mehr fühlen zu müssen, oder? Nur geht dadurch ja die Ursache seines Schmerzes nicht weg. Im Gegenteil. Bei meinem „Mann“ (wir sind nicht verheiratet, wohnen auch nicht zusammen) habe ich ganz stark das Gefühl, dass er immer mehr braucht, um nichts mehr zu spüren, was ihn so sehr quält.

    Warum der Alkoholiker trinkt ist ja für dich Nebensache, es ist seine Baustelle. Da kannst du ihm mit all deiner Liebe und Fürsorge nicht helfen, ganz einfach weil er es nicht zulässt und es nicht will. Wenn er ernsthaft sein Leben verändern wollte würde er es zumindest versuchen in die Gänge zu kommen und das ganz ohne dich. Ich denke schon daß er in seinem Inneren genau weiß daß etwas gewaltig schief läuft.

    Ich weiß bis heute nicht warum mein Mann getrunken hat und werde es auch nie erfahren denn er ist an seiner Sucht gestorben. Ich habe es mittlerweilen so akzeptiert. Was ich aber irgendwann nicht mehr akzeptiert habe war seine Sucht. Es war seine Sucht und er hat kein Recht auch mich deswegen unglücklich zu machen, denn ich bin nicht er!

    Ich habe mit seiner Sucht nichts zu tun und bin nicht der Auslöser davon. Ich habe mir ein Leben ausserhalb seiner Sucht verdient, ich bin dafür nicht zuständig. Ich muß mir solche ungerechten Dinge die er mit mir macht nicht gefallen lassen. Wenn er mit sich selbst nicht zurecht kommt ist es nicht meine Aufgabe ihn zu bespaßen. Er würde das eh nur ausnutzen um ungehindert weiterzutrinken.

    Es ist schwer da auszusteigen aber wenn man sich nur das Negative das so eine Partnerschaft vor Augen führt klappt es vielleicht eher. Als ich ausgestiegen bin habe ich es so empfunden als müsste ich mein Leben retten.

    LG Marie

    Sucht sich der CO Partner einen Alkoholiker um sein "Helfer Syndrom" befriedigen?

    Nicht unbedingt, im Grunde mag ich das was ein Helfersyndrom ausmacht überhaupt nicht. Ich fand es eher belastend für alle und jeden da zu sein oder mich neben dem Beruf um alles kümmern zu müssen, Haushalt und Kinder war meine alleinige Aufgabe, ich fühlte mich oft ausgenutzt. Am Wochenende lagen alle auf der Couch nur ich habe geputzt, gekocht, gemacht und getan, so manches Mal war ich richtig wütend deswegen.

    Ich fand aber nie so richtig die Kraft mich deswegen zu wehren und habe es viele Jahre mitgemacht. Aber eins weiss ich genau ich hätte nie einen Mann geheiratet der zuviel trinkt, fand aber auch nicht die Kraft mich dagegen aufzulehnen als ich es gemerkt habe. Alkohol ist für mich ein seltenes Genussmittel das ich mir ab und zu gönne aber ich muß es überhaupt nicht haben.

    Ist ein Alkoholiker überhaupt (noch) in der Lage, wahre Gefühle für andere Menschen zu haben?

    Ich würde sagen auf jeden Fall, mein Mann hat mich und die Kinder bestimmt geliebt, er wollte immer daß wir keine Not leiden und es uns gut geht. Er sah sich aber viele Jahre nicht als Alkoholiker sondern meinte sein Konsum wäre normal.

    LG Marie

    Hallo Schokohasi!

    Denke ich da richtig,dass er versuchte, mich schlecht zu machen, weil er nicht einsehen will, dass nur er "schlecht" ist?

    Das ist typisches Suchtverhalten er ist ja nicht "schlecht" sondern krank aber es fehlt halt die Einsicht. er müsste sein Problem auch ohne dich an der Seite angehen denn sein Trinken hat ja mit dir nichts zu tun. Wer weiß vielleicht hätte er dich noch monatelang hingehalten mit seinen Versprechungen.

    Vielleicht hast du dir Schlimmeres so ersparen können, ist zwar schade und traurig daß die Beziehung in die Brüche geht aber erspaert dir sehr wahrscheinlich viel Schmerz und Leid.

    Bei ihm weiterhin wohnen würde ich auch nicht wollen, wer weiß was da noch so vorgefallen wäre.

    Ich wünsche dir und deinen Kindern alles Glück dieser Welt.

    LG Marie

    Hallo Mietschi!

    Herzlich willkommen im Forum, ich wünsche dir einen guten Austausch. Ich war auch viele Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet. Er hat im Laufe der Jahre auch immer mehr getrunken zum Schluss jeden Tag. Das mit der Couch kenne ich auch, ich wusste nie wie er drauf war wenn ich nach Hause kam, ich war nur noch angespannt. Die Wochenenden verbrachte er trinkend auf der Couch, bei uns hat es immer nach Alkohol gestunken.

    Natürlich fand er immer einen Grund um sich vollaufen zu lassen, meistens gab er mir die Schuld. Aber das machen alle Trinker so, irgendetwas ist immer schuld bloss sie selber nicht. Mein Mann hat auch 2 Tage nach seinem Klinikaufenthalt wieder getrunken. In mir ist damals eine Welt zusammengebrochen, ich hatte entgültig die Nase voll von ihm und ihm laut und deutlich verkündet daß ich mich trennen werde. Ich habe es auch durchgezogen sonst wäre ich seelisch zugrunde gegangen.

    Du kannst ihm sowieso nicht helfen, er hat doch genug Hilfe bekommen wenn er nichts davon umsetzt ist es seine Schuld nicht deine. Er kann ja ausziehen wenn er meint du und dein Vater wären schuld an seiner Trinkerei.

    Ich war auch immer die starke Frau die alles regelt, ich habe mich sogar um seine Mutter gekümmert als sie gebrechlich wurde, sie konnten nun auch nichts für ihren saufenden Sohn. Aber irgendwann bin ich ins Burn out gerutscht und habe eineinhalb Jahre gebraucht wieder auf die Beine zu kommen.

    Wenn es dir möglich ist fahre du doch mal ein paar Tage weg oder beantrage eine Reha um etwas durchzuatmen und deine Angelegenheiten neu zu sortieren. Schlage dir bitte den Baum aus dem Kopf, das Leben bietet doch so viel mehr als einen ewig betrunkenen Ehemann, du musst nur wieder lernen wie schön es sein kann.

    LG Marie

    Liebe Sensual!

    Sei froh daß du diesen Menschen los bist und diese Horrorbeziehung ein Ende hat. Ich weiß wie weh es tut wenn man gegen Alkohol ausgetauscht wird. Nun ist bei ihm noch eine Co im Spiel die anscheinend so ist wie er sich es vorstellt. Du kannst wieder gesund werden sie hängt anscheinend immer noch in ihrer Rolle fest.

    Er sucht sich das Leben so aus daß er saufen kann und gleichzeitig hat er eine Person die das Spiel mitmacht. Du bist ihm wahrscheinlich zu fordernd gewesen obwohl du ja ganz normale Sachen haben wolltest. Diese miesen Spiele der nassen Alkoholiker durchschaut man am Anfang oft gar nicht.

    Mit der Zeit wird dieses Erlebnis in den Hintergrund treten und du hast viel dazugelernt. Sei gut und geduldig mit dir, Fehler darf man ja machen aber daraus lernen ist sehr wichtig.

    LG Marie

    Hallo Hartmut!

    „Nur nicht trinken, reicht nicht“ ist bei Alkoholiker oder "Nur sich vom Partner trennen, reicht nicht" ist auch bei Co keine Floskel.

    Das trifft voll und ganz aber gerade im Co-Bereich ist es so daß es bei vielen nicht ankommt daß man den Alkoholiker nicht trocken legen kann sondern der Weg ganz anders aussieht. Co-Abhängige tun und machen ja viel und wollen wieder Harmonie, daß der Partner aufhört zu trinken, die Familie wieder heil wird und sind bereit sehr viel zu geben damit das eintritt.

    Wenn sie dann lesen daß sie für den Partner/Angehörigen nichts tun können schreiben viele nicht mehr. Ich frage mich dann manchmal ob sie jetzt jahrelang so weitermachen oder ob man zumindest ein kleines Umdenken in Gang gesetzt hat. Mich würde öfters interessieren wie es letztendlich weitergegangen ist.

    LG Marie

    Hallo Schokohasi!

    Nun ist er vorhin betrunken bei meinen Eltern aufgetaucht und wir haben uns für Sonntag Mittag zum Gespräch verabredet unter der Voraussetzung, dass er nüchtern ist,da wurde er natürlich gleich wieder wütend und abfällig mir gegenüber,ich habe aber nicht drauf reagiert.

    Manchmal frage ich mich wirklich was im Kopf eines nassen Alkoholikers vorgeht, wie kann man nur betrunken da erscheinen! Dann noch wütend und abfällig werden, gut daß du nicht daraug eingegangen bist, bringt ja eh nix.

    Hoffentlich begreift er morgen Mittag was du ihm zu sagen hast :rolleyes: lasse dich nicht in Gespräche verwickeln in denen er dir die Schuld zuschieben will.

    Ich glaube, wenn ich mich endgültig von ihm trenne, wird er es nicht so hinnehmen und mit dem Psychostress einfach weiter machen.

    Dann musst du den Kontakt komplett abbrechen und auf nichts mehr reagieren.

    LG Marie

    Hallo Schokohasi!

    Ich komme erstmal bei meinen Eltern unter, die Kinder vielleicht auch noch bis Ende der Ferien, aber was dann?

    Was hälst du von räumlicher Trennung,bis ich was Neues gefunden habe?

    Ich habe noch längere Zeit mit meinem Mann in einem Haus gewohnt aber getrennt von Tisch und Bett. Ich hatte mir ein kleines Häuschen gekauft das noch renoviert werden musste - das hat noch gedauert. Es war sehr schwierig und anstrengend noch da zu wohnen aber ich wusste genau er würde mich nie schlagen oder körperlich mißhandeln.

    Wenn du dir sicher bist daß dein Freund nicht körperlich gewalttätig zu dir und den Kindern wird kannst du es versuchen was bleibt dir auch anderes übrig?. Kann er nicht aus dem Haus ausziehen das wäre doch einfacher für alle?

    Ich drücke dir jedenfalls bei der Wohnungssuche beide Daumen.

    LG Marie

    Hallo Schokohasi!

    So traurig das im Moment zwar ist ist es vielleicht die beste Lösung. Wenn du dich in seiner Gegenwart so unwohl fühlst hat eine Beziehung wenig Sinn. Vor allen Dingen wenn er doch schon weiß daß er ein Problem hat aber trotzdem nicht sofort etwas unternimmt und immer vorgeschobene Gründe angibt warum er jetzt gerade keine Therapie machen kann.

    Du brauchst einen zuverlässigen, stabilen Partner ohne solche Probleme und das scheint er nicht zu sein.

    LG Marie

    Hallo Schokohasi!

    Die Geschichten ähneln sich sehr die Verhaltensweise der nassen Alkoholiker ist in etwa immer gleich. Sie beschuldigen dich grundlos und versuchen dir immer die Schuld daran zu geben daß sie schon wieder trinken müssen, weil du:

    a) nicht richtig zugehört hast

    b) schnippisch bist

    c) ja schon wieder das Licht im Keller hast brennen lassen

    d) die Hose die du trägst ihm nicht gefällt

    e) du nicht in der Lage bist die Kinder zu erziehen

    f) ihn nicht respektierst

    usw. usw.

    Ich habe meine Tasche gepackt, hab gesagt, ich will hier raus, ich kann hier nicht bleiben. Er wollte reden,ich war aber so aufgebracht,ich konnte mich nicht mit ihm hinsetzen und reden.

    Das hast du ganz toll gemacht, super! Was hättest du da auch noch reden sollen, es bringt eh nichts.

    Er meinte,er wäre ja nicht alleine dafür verantwortlich, da meinte ich, ich trinke aber keine Flasche Schnaps jeden Tag.

    Für seine Trinkerei ist er ganz alleine verantwortlich, nur er alleine und sonst niemand. Lasse dich da bloss nicht bequatschen. Bleibe bei deinem Standpunkt und stelle deine Bedingungen, nämlich daß er sein Problem ganz konkret angehen soll und zwar sofort.

    Wenn er dann immer noch nicht handelt hast du zwei Möglichkeiten: so weitermachen und weiter leiden oder die Beziehung zu beenden. Alles andere ist verschwendete Lebenszeit.

    LG Marie