Beiträge von Marie04

    Hallo Melanie!

    Mich nerven solche Auseindersetzungen zwar aber es geht nicht in die Tiefe, sagen wir mal so es ist etwas Gewohntes womit ich umgehen kann.

    Er scheint immer noch zu denken ich komme ohne ihn nicht zurecht und vergisst dabei total dass ich viele Jahre schon ohne ihn zurechtkommen musste obwohl er da war - denn eine Stütze wenn ich mal Hilfe brauchte war er schon lange nicht mehr.

    Ich erinnere mich da an einige Situationen in denen er mich vollkommen im Regen stehen liess hauptsächlich bei der Betreuung seiner inzwischen verstorbenen Mutter.

    Es scheint so dass er sich immer noch die Situation in der wir uns befinden schönredet, er sagte meinem Sohn eigentlich wolle ich gar nicht ausziehen denn ich hätte es doch gut an seiner Seite wenn er nicht trinken würde :roll:

    Vielleicht hat er sich auch vom Urlaub mehr erhofft so nach dem Motto:"Jetzt biete ich ihr etwas Schönes dann wird sie es sich bestimmt anders überlegen".

    Tut sie aber nicht sie hätte sogar den Urlaub storniert wenn es möglich gewesen wäre :wink:

    Naja, ansonsten sagt er halt immer das Gleiche wenn er getrunken hat, er wäre schliesslich krank und könne nichts dafür. Er hat immer noch nicht begriffen worum es geht - mit der Erkrankung so zu leben dass er es in der Hand hat.

    Was ich mir abgewöhnt habe mit ihm zu diskutieren weder über seine Erkrankung noch über die Vorwürfe die er mir macht. Ich schalte total auf Durchzug und denke an etwas Schönes und lasse ihn reden. Ich achte oft noch nichtmal auf den Inhalt seiner Worte denn es wiederholt sich eh bloss.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

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    Die Angst zu versagen laesst mich Dinge nicht in Angriff nehmen. Kann man so bescheuert sein? Ich WEISS es doch, das mein Unterbewusstsein so teuflisch fluestert und fall immer wieder drauf rein!

    Du versagst nicht wenn du eine Absage bekommen würdest denn du hast dein Möglichstes versucht. Ob du eine Ab- oder Zusage bekommst liegt nicht in deiner Hand. Das gehört zu den Misserfolgen die jedem Menschen passieren können.

    Aber erst gar nicht nachzufragen weil du Angst hast eine Absage zu bekommen bringt dich keinen Schritt weiter sondern lässt dich in deiner Untätigkeit verharren.

    Es sieht halt auf dem Arbeitsmarkt nicht so rosig aus und viele die ihr Bestes gegeben haben erhalten eine Absage. Was würde aus deinen Pferden wenn du eine Zusage bekommen würdest?


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo silberkralle!

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    solche menschen (einer - der karsten) haben dieses forum gegründet und halten es am leben.

    Das verdient meine ganze Hochachtung wenn jemand (in dem Falle Karsten) soviel Mut, Kraft und Iniative aufbringt anderen Menschen durch dieses Forum Hilfestellung zu geben.

    Das schrieb ich auch schon in einem Beitrag unter "Das siebte Jahr" :wink:

    Aber viele von uns stecken noch mittendrin und sind froh dass es solche Menschen gibt, die diesen Austausch erst möglich machen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Polarsternchen!

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    Allerdings vermisse ich so manches Mal eine etwas positive Sichtweise. Können wir alle über einen Kamm scheren? Gibt es überhaupt keine Menschen, die es geschafft haben, dauerhaft dem Alkohol zu entsagen?

    Natürlich gibt es solche Menschen ich kenne davon auch einige. Aber diese Menschen haben ihr Problem erfolgreich gelöst und hier im Forum schreiben fast nur Menschen die sich noch mittendrin befinden.

    Ich wünschte ich könnte dir ein positiveres Feedback geben aber alles was ich schreibe ist meine Erlebnis. Natürluich kann es sein dass es bei dir ganz anders ausgeht.

    Das Problem bei suchtkranken Menschen ist die mangelnde Einsicht etwas ändern zu wollen, sie erkennen einfach nicht dass sie krank sind. Anfangs ist es ja auch oft so dass wenn Alkohol getrunken wird als positive Wirkung empfunden wird.

    Irgendwann entgleitet es total ohne dass der Süchtige es wahrhaben will und so kann es viele Jahre dauern bis die Einsicht kommt (falls überhaupt).

    Wie es dann ist kann man hier im Forum oft genug nachlesen und das ist die Realität :(

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

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    Noch kurz ein "Renovierungs-Tip fuer Speranza (wo ist eigentlich das "E" hingeraten? ist das ein Dialekt? Klingt Galizisch, irgendwie......)

    Das ist kein Dialekt sondern das italienische Wort für "Hoffnung". Danke für deine Tipps ich weiss dass es Sauerei ist einen Boden abzuschleifen, ich habe das letztes Jahr schonmal gemacht :wink: das mit dem "Schiffsboden-Lack" wusste ich allerdings noch nicht.

    Normalerweise äussere ich mich nicht zu Medikamenten das sollte ein Arzt machen aber mit J-Kraut kann man soviel nicht verkehrt machen, manchen hilft es sehr gut. Achte aber auf die Nebenwirkungen besonders auf Lichtempfindlichkeit und Sonneneinstrahlung was bei dir in Spanien besonders zutrifft.

    Ich verstehe dich dass du an deinen Pferden hängst ich bin auch sehr tierlieb. Auch dass du in Spanien bleiben möchtest verstehe ich.

    Aber Spanien ist gross und es gibt auch für dich ein Plätzchen ohne einen solchen Ehemann an der Backe. Wichtig wäre auch dass du wieder krankenversichert bist falls du mal krank wirst.

    Alles Gute
    Speranza

    Hallo Lindi!

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    ich wuenschte, ich haette etwas mehr davon: (e)speranza - Hoffnung!

    Die Hoffnung auf bessere Zeiten kommt wieder - aber erst wenn du ganz konkret Änderungen beschliesst - das wird dich antreiben. Ich fing wieder an zu hoffen als ich meinem Mann klipp und klar gesagt habe dass ich ihn verlasse. Das war Anfang September und von da an ging es mir schlagartig besser. Diese Trennung habe ich im Kopf ganz oft geplant und nie umgesetzt, ich habe schon lange im Internet Immobilien gesucht und mir immer vorgestellt da zu wohnen und mein Leben zu geniessen.

    Jetzt wird der Traum wahr, das Häuschen wird erst nächste Woche meins. Es ist klein aber schnuckelig und es muss sehr viel gemacht werden. Was ich kann mache ich selber, es sind schöne Dielen unter dem Teppichboden die ich abschleifen werde. Tapezieren und streichen kann ich auch, Löcher bohren und Fliesen legen ist kein Problem für mich, ich habe in meinem jetzigen Haus auch immer selber und alleine renoviert.

    Den Rest machen die Handwerker das Bad und neue Fenster das trau ich mir nicht zu. Es ist eine Einbauküche drin, zwar nicht die Schönste aber voll funktionsfähig und gepflegt.

    Ich besitze auch einen Esstisch mit 6 passenden Stühlen und den passenden Schrank dazu. Das Häuschen gehörte einem älteren Herrn der verstorben ist und ich übernehme auch das Mobiliar was mir nicht gefällt landet auf dem Sperrmüll.

    Ich bin ein Mensch der keine grossen Ansprüche stellt es muss sauber und ordentlich sein zumindest für den Anfang, Luxus habe ich noch nie gebraucht.

    Ich habe auch sehr früh alleine gelebt da war ich gerade 17. Das Geld war knapp, ich war noch in der Ausbildung. Aber es war schön und gemütlich in meinem Zimmerchen.

    Mit 19 habe ich meinen Mann kennengelernt, mit 23 geheiratet. Damals hat er noch nicht regelmässig getrunken das kam erst viel später. Was mir aber damals schon auffiel dass er wenn er getrunken hat immer total betrunken war. Im Laufe der Jahre ist es dann immer schlimmer geworden.


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    Meine Freundin meinte zu dem Thema mal: "Du lebst irgendwie immer wie auf gepackten Koffern, immer auf dem Sprung, nirgends laesst Du Dich "richtig" nieder. Wenn es dann im Leben anders kommt, hast Du es wenigstens schoen gehabt, die ganze Zeit ueber."

    Das ist ein ganz wahres Wort, das mag aber daran liegen dass du dich "innerlich" noch nicht niedergelassen hast und deswegen immer auf dem Sprung bist. Was ich damit meine du musst erst zu dir selber finden und dich neu entdecken. Es steckt sehr viel mehr in dir als du ahnst oder glaubst.

    Egal was passiert ist in der Vergangenheit es ist nie zu spät etwas zu ändern sei es auch nur in kleinen Schritten.

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    Verzeiht, das Ganze haette man auch mit drei Saetzen ausdruecken koennen, aber ich habe auch irgendwie "Redebedarf". Bin ja hier schon richtig vereinsamt

    Wenn du Redebedarf hast komme ihm nach es ist wichtig zu reden. Ich habe dich jetzt auch "vollgeschwafelt" denn innerlich einsam war ich auch viele lange Jahre.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Polarsternchen!


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    Ich liebe ihn nüchtern und wir sind uns dann total ähnlich.

    Diesen Gedankengang kenne ich zur Genüge, wir waren auch immer auf einer Wellenlänge wenn er nüchtern war. Aber - Tatsache ist er trinkt und ist nicht nüchtern und er trinkt immer wieder.

    Das ist die Tatsache der man ins Auge blicken muss, all diese schönen Dinge die man während der Nüchternheit erlebt verblassen irgendwann.
    Ich war gar nicht mehr in der Lage normal zu denken denn die schönen Dinge wurden mir durch seine Trinkerei so madig gemacht dass ich sie nicht mehr geniessen konnte.

    Ich dachte immer nur: "Bald ist mein Geburtstag, hoffentlich trinkt er dann nicht soviel wenn die Gäste da sind" usw. Er hat meine Erwartungen regelmässig enttäuscht war meistens sturzbetrunken und hat mich total vor den Gäste blamiert, immer und immer wieder.

    Ich könnte stundenlang weiterschreiben was so alles passiert ist und ICH habe es geschehen lassen immer hoffend er ändert sich und immer wieder enttäuscht zu werden.

    Jetzt hoffe ich wieder aber er kommt in meinen Hoffnungen nicht mehr vor und das ist gut so!

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

    Viele Grüsse ins sonnige Spanien ich habe gerade meinen Urlaub dort verbracht. Ich habe deinen Thread zum ersten Mal gelesen.

    Was mir dabei sehr aufgefallen ist war deine Passivität und Dinge hinzunehmen die nicht mehr menschenwürdig sind. Wo bleibt deine Selbstachtung?

    Es ist normal dass man sich Gedanken macht aber nicht immer die gleichen Gedankengänge so kommt man nie aus seinem Karussell heraus.

    Egal was du in Zukunft machst es kann nur besser werden. Ein neues Leben musst du dir selbst erarbeiten und schlechter als das Leben das du jetzt führst kann es nicht sein.

    Du lebst in Spanien ohne finanzielle Unterstützung, schläfst in der Scheune und hörst dir jeden Tag alkoholisiertes Gerede von deinem Mann an.

    Nehmen wir mal an du würdest nach Deutschland gehen, da hättest du ein sauberes Zimmer bei deinen Eltern und finanzielle Unterstützung vom Amt. Natürlich ist es unangenehm so zu scheitern aber das passiert nicht nur dir.

    Du sprichst doch Sprachen hättest du da nicht Möglichkeiten? Solche Leute werden doch gesucht auch in Spanien. Wenn du darauf wartest dass jemand kommt und dich aus deiner üblen Lage befreit wirst du noch in 10 Jahren in der Scheune schlafen.

    Ich war auch viele Jahre passiv und letztendlich depressiv bis ich kapiert habe dass ich trotzdem aktiv werden muss. Darauf zu warten dass ER sich ändert hat mich viele Jahre meines Lebens gekostet :(

    Es sollte dir doch egal sein was deine Schwiegermutter denkt oder sagt es geht um DICH und um nichts anderes.


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Gestern war mal wieder einer dieser Tage :evil: er hat wieder getrunken und zwar schon vormittags, oh Mann war ich genervt! Dann wieder dier Stuss den er laberte :roll:

    Natürlich bin ich wieder alles schuld ich mache die Familie kaputt, ich hätte die Beziehung kaputtgemacht blablabla .....

    Ich habe gar nicht viel dazu gesagt nur dass ich nicht mir ihm reden würde wenn er getrunken hat. Dann habe ich meine Tasche gepackt und bin gaaanz lange einkaufen gefahren. Als ich wiederkam war er wieder lammfromm und hat den Vorschlag gemacht wir könnten doch grillen das Wetter wäre doch so schön :roll:

    Ich verstehe langsam wirklich nicht mehr was in seinem Kopf so vorgeht ich habe den Eindruck neben seiner Suchtkrankheit stimmt auch so manches andere nicht mehr.

    Aus dem Grillen wurde natürlich nichts da hatte ich wirklich keine Lust mehr. Er meinte dann abends ich solle mit ihm Fernsehen gucken was ich dankend abgelehnt habe. Daraufhin wieder der Vorwurf ich würde mich nur noch in mein Zimmer verbarrikadieren und ihn alleine lassen :roll:

    Warum mache ich das wohl - darüber sollte er mal nachdenken. Aber wenn er meint ich wäre die Böse soll er das ruhig glauben mich berührt das nicht mehr, soll er nach seiner Facon glücklich werden.

    Heute ist er wieder nüchtern und arbeitet draussen, mal schauen ob ernoch irgendwo etwas gebunkert hat. Morgen geht er Gott sei gelobt und getrommelt wieder arbeiten, ich habe noch bis Mittwoch frei.

    So habe ich wenigstens tagsüber meine Ruhe 8)

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Line!

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    geht alle 10 Minuten auf die Toilette um ihren Pegel konstant zu halten, danach arbeitet sie wieder an der Maschine oder fährt mit dem Auto draußen rum.

    Du hast vollkommen richtig gehandelt, bleib jetzt bloss hart! Sie gefährdet durch ihre Sucht nicht nur ihre Gesundheit sondern auch andere Menschen.

    An deiner Stelle würde ich mich erstmal nicht mehr bei ihr melden und sie auch nicht in der Firma arbeiten lassen bis sie ernsthaft etwas gegen ihre Sucht macht.

    Wenn du jetzt nachgibst wird sie weiterhin dich und deine Mitarbeiter tyrannisieren, mich wundert dass du/ihr es überhaupt so lange ausgehalten habt.

    Meine Kinder halten es mittlerweilen auch so dass sie zu ihrem alkoholkranken Vater keinen Kontakt möchten wenn er getrunken hat und ich unterstütze das auch.

    Alles Gute
    Speranza

    Hallo silberkralle!

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    wenn ich bei irgendwem n verdacht habe, sie/er könnt n alk-problem haben, sprech ich sie/ihn darauf an. ich hab ne ganze zeit weitergesoffen weil ich mir eingebildet hatte es bekommt ja keiner mit wie bzw. wieviel ich saufe.

    Mein Mann denkt auch immer es merkt keiner wenn er getrunken hat was ein totaler Irrglaube ist. Häufig ist es so dass es andere Menschen nichts sagen weil:

    a. sie höflich sein wollen
    b. es sie nicht interessiert
    c. sie mit Suchtproblemen nichts zu tun haben wollen

    Ich bin da bei Bekannten auch immer etwas zwiegespalten da ich Angst habe total ins Fettnäpfchen zu treten. Meinen Mann darauf anzusprechen wäre sinnlos er würde es leugnen.

    Wenn jemand während der Arbeit trinken würde würde ich bestimmt etwas sagen auch wenn jemand mit dem Auto fahren will.

    Aber wenn jemand in seiner Freizeit trinkt würde ich eher denken "das muss er selber wissen".

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Orlando!


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    Die eine Person ist mein Gartennachbar, ein lieber alter Einsiedler, dem ich dennoch immer wieder am Gartenzaun das Wort abschneide und stehen lasse,..........

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    Die andere Person ist eine Bekannte von mir. Als ich bermerkte, dass sie mich immer nachts anrief und nicht aufhörte ihr Leid zu klagen, habe ich diese Gespräche unterbunden.......

    Wenn ich das lese bin ich der Meinung du bist durchaus in der Lage dich abzugrenzen. Du unterbindest Gespräche die dir von der anderen Person unter Alkoholeinfluss aufgedrängt werden.

    Alkoholismus ist nunmal eine Krankheit und auch wir co-Abhängigen sollten nicht wegschauen sondern helfen ohne und aber zu sehr einzubringen. Die Hilfe besteht ja in dem Falle nicht darin den anderen auf Teufel komm raus von der Sucht abzubringen.

    Ob es dein Nachbar ist oder deine Bekannte - im Grunde ist es ihr Problem dass sie trinken aber sich von der Sucht zu distanzieren oder wie du schreibst z.B. den Notarzt zu rufen oder der Bekannten Ärzte und Therapeuten zu empfehlen finde ich absolut in Ordnung.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo zusammen!

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    es ist im bereich des gehirns alles möglich, was kaputt ist ist kaputt. wir haben im behindertenbereich viele menschen deren gehirn einfach auf tragischer weise nach missbrauch von drogen und alkohol hier dann wohnen

    Da kann ich Melanie voll und ganz zustimmen. Alkohol und Drogen lösen auch Depressionen, Psychosen und wahnhaftes Verhalten aus von den Organschäden ganz zu schweigen.

    Fettleber, Leberzirrhose, Magengeschwüre (-blutungen), Bauchspeicheldrüsenentzündung, Ösophagusvarizen sind gefürchtete Komplikationen.

    Wesensveränderungen finden erst nur unter zuviel Alkohol statt wobei ich auch denke dass es an der Enthemmung unter Alkohol liegt und gewisse Eigenschaften auch so vorhanden sind. Aber später treten sie auch in nüchternem Zustand auf.

    Kommt es zu irreversiblen Gehirnschäden ist eine Therapie oft sinnlos, die Alkoholiker erfassen den Sinn nicht mehr, sind vergesslich und nicht mehr in der Lage etwas zu entscheiden.

    Oft muss ein Betreuer ernannt werden und es erfolgt eine Unterbringung im Heim da sich die Leute nicht mehr selber versorgen können.

    Es ist sehr traurig welche Macht diese Sucht hat :(

    Noch trauriger ist es nicht helfen zu können und zu erkennen dass der Alkoholiker sich nur selber helfen kann.


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Ich kann mich nur anschliessen ein kalter Entzug ist lebensgefährlich. Ich arbeite selbst im psychiatrischen Bereich und von Entzugskrämpfen bis hin zum Delier habe ich alles schon gesehen.

    Besonders tragisch war der Tod einen Mannes im Alter von 38 Jahren der kalt entziehen wollte. Es ist auf jeden Fall dringend zu empfehlen dass die Patienten bis zur stationären Aufnahme weitertrinken, der Entzug ist dann viel besser zu steuern.

    Natürlich kann es immer Komplikationen wie ein Leberversagen, Krampfanfälle usw. geben aber in der Klinik rechnet man damit dass so etwas eintreten kann und kann dann recht schnell helfen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen an alle!

    Da bin ich wieder, gut erholt, braun gebrannt und wieder um eine Erfahrung reicher.

    Huhu nici!

    Vielen Dank für deine guten Wünsche :)

    Der Urlaub war eine ganz neue Erfahrung für mich da ich mich ja innerlich schon von meinem Mann getrennt habe nur die räumliche Trennung fehlt noch.

    Es verlief trotz allem recht ruhig und friedlich zumal auch unsere Tochter mitgefahren ist und wir uns schon ihr zuliebe nicht mit unserem Problem auseinandergesetzt haben.

    Vor dem Urlaub hatten wir noch einen gemeinsamen Termin bei seiner Therapeutin - sie hatte mich darum gebeten. Was mich sehr erstaunte war dass sie noch keine Ahnung von der Trennung hatte er hatte es ihr einfach verschwiegen.

    Ich habe nochmals meinen Entschluss mich zu trennen bekräftigt und auch von meinen ganz konkreten Pläne für mein weiteres Leben erzählt.
    Dazu gehört auch und das halte ich für mich ganz wichtig, dass er mich auf keinen Fall in betrunkenem Zustand kontaktieren darf.

    Ansonsten wollen wir versuchen friedlich miteinander umzugehen schon der Kinder zuliebe. Ich habe dann auch erfahren dass er seine Gruppe geschwänzt, seine Therapeutin angelogen hat und er deswegen aus der Gruppe ausgeschlossen wird.

    Er hat weiterhin Anspruch auf ein Gespräch mit seiner Therapeutin aber nur dann wenn er von sich aus Termine mit ihr vereinbart. Ich habe mich nach dem gemeinsamen Gespräch vollkommen rausgezogen und den Raum verlassen. Er hat mir nachher erzählt was sie mit ihm besprochen hat ich meinte nur "aha".

    Im Urlaub hat er nichts getrunken ob jetzt aus Überzeugung oder weil er unsere Reaktion gefürchtet hat weiss ich nicht. In mir meldete sich das kleine Teufelchen wieder das mir zugeflüstert hat: "Na siehste wenn er nichts trinkt ist doch alles recht harmonisch" aber NEIN diesmal höre ich nicht mehr darauf.

    Zu oft sind meine Erwartungen schon enttäuscht worden - ich müsste es doch genau wissen. Was mich erschreckt hat ist die Tatsache wie sehr ich doch auf mich aufpassen muss um nicht in dieses Verhaltensmuster zurückzufallen.

    Selbst wenn ich genau wüsste er würde nie wieder trinken wäre es nur noch ein nebeneinander herleben und das kann das Leben nicht ausmachen. Es ist einfach viel zu viel vorgefallen.

    Wenn alles gut läuft bin ich nächste Woche stolze Besitzerin meines Häuschens und habe dann anderes zu tun als darüber nachzugrübeln wie anders mein Leben verlaufen wäre wenn ......

    Tatsache ist und bleibt das wenn..... hat nur in meinen Träumen stattgefunden und ich habe sehr viele Jahre viele Kräfte für dieses wenn ....... investiert.

    Psychisch fühle ich mich sehr stabil und wer weiss - vielleicht bessern sich meine Depressionen auch wieder wenn ich richtig realisiere dass ich einige Dinge nicht mehr ertragen muss (?) bzw. es an mir liegt was ich hinnehmen möchte und was nicht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Sonnenblümchen!

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    Mein Ex wollte auch sterben. Und ja, das hat er getan (was er gerade tut, weiß ich nicht). In den allerdunkelsten Farben, jeden Tag aufs Neue. Sein Wunsch wurde erfüllt. Will ich auch sterben? Willst Du, wollt Ihr das?

    Mein Mann will nicht sterben (hat er auch noch nie gesagt) er merkt nur nicht dass er es irgendwann wird wenn er nicht die Kurve kriegt.

    Er erkennt den Ernst der Lage nicht. Ich war schon soweit dass ich lieber tot sein wollte als dieses Leben an seiner Seite zu ertragen.

    Den Schlüssel zu um zu leben haben wir beide in der Hand - wir schliessen bloss verschiedene Türen auf. Hinter meiner Tür wartet ein Leben ohne Suchtprobleme was hinter seiner Tür wartet muss er selber entscheiden.

    Was ich auf keinen Fall möchte ist innerlich tot zu sein obwohl ich nach aussen lebe und funktioniere.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Maggyxxx!

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    aben viel geredet, auch über das Thema Alkohol und dieses "festhalten" und "überreden" von dem anderen Kumpel.....mein Partner sagte zu seinem Freund, dass ich ihm schon etwas die Augen geöffnet habe und das er viel nachdenkt und dass es nicht so weiter gehen kann.....das er es nicht schafft, ständig so viel zu sauffen. Und immer, wenn sie sich treffen, dann nur wg. dem Suff und dann sitzen sie rum und lassen sich volllaufen.
    Sie wollten mal versuchen, sich nur zum "Tee" zu treffen...

    Sorry aber das ist doch nur das übliche Geschwafel von 2 Saufbrüdern. Was nie im Leben klappt ist dass zwei nasse Alkoholiker zusammen nichts mehr trinken, die unterstützen sich nicht gegenseitig um trocken zu werden sondern ziehen sich gegenseitig immer tiefer runter.

    Im Grunde haben sie nichts Gemeinsames als den Suff. Er war nüchtern als du zu ihm kamst nicht trocken. Dann besitzt er die Frechheit sich in deiner Gegenwart zu besaufen!!

    Du hörst dir dieses Gelabere auch noch an. Dein Partner hat vielleicht den Punkt erkannt aber nicht soweit dass er daran arbeiten würde, sonst stände der Bierkasten nicht da.

    Er macht sich hingegen Gedanken .....das er es nicht schafft, ständig so viel zu saufen. Er macht sich keine Gedanken dass er gar nichts mehr trinken darf denn weniger saufen klappt nicht.


    Zitat

    Ich habe nichts verboten, nicht gemeckert, habe nur meine Meinung dazu gesagt.

    Hat dich das wirklich weitergebracht oder hast du stattdessen stundenlanges bierseliges Geschwätz angehört? Deine Meinung hast du ihm ja schon oft gesagt, stattdessen hättest du dir alleine einen schönen Abend machen sollen.

    Es werden noch viele Hammer kommen wenn du den Absprung nicht schaffst der immer schwerer wird je länger man sich in diese Spielchen einwickeln lässt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Morgen geht es in den wohlverdienten Urlaub ich freue mich schon richtig. 9 Tage Sonne, Meer, Strandwanderungen, Kräfte tanken und die Seele baumeln lassen.

    Der Urlaub war schon gebucht bevor ich mich von meinem Mann getrennt habe. Erst habe ich überlegt ihn wieder zu stornieren aber ich brauche auch dringend Erholung.

    Die Fronten sind ja geklärt (hoffe ich zumindest) ich habe auch keinerlei Interesse über unsere Beziehung bzw. über SEINE Sucht zu reden.

    Wenn ich wiederkomme wartet viel Arbeit auf mich ich muss zum Notar und dann wird ein kleines Häuschen mein Eigentum sein. Es gibt noch viel zu renovieren aber wenn es fertig ist wird es so sein wie ich es mir in meinen Träumen ausmale.

    Liebe Grüsse
    Speranza