Hallo Melanie!
Mich nerven solche Auseindersetzungen zwar aber es geht nicht in die Tiefe, sagen wir mal so es ist etwas Gewohntes womit ich umgehen kann.
Er scheint immer noch zu denken ich komme ohne ihn nicht zurecht und vergisst dabei total dass ich viele Jahre schon ohne ihn zurechtkommen musste obwohl er da war - denn eine Stütze wenn ich mal Hilfe brauchte war er schon lange nicht mehr.
Ich erinnere mich da an einige Situationen in denen er mich vollkommen im Regen stehen liess hauptsächlich bei der Betreuung seiner inzwischen verstorbenen Mutter.
Es scheint so dass er sich immer noch die Situation in der wir uns befinden schönredet, er sagte meinem Sohn eigentlich wolle ich gar nicht ausziehen denn ich hätte es doch gut an seiner Seite wenn er nicht trinken würde ![]()
Vielleicht hat er sich auch vom Urlaub mehr erhofft so nach dem Motto:"Jetzt biete ich ihr etwas Schönes dann wird sie es sich bestimmt anders überlegen".
Tut sie aber nicht sie hätte sogar den Urlaub storniert wenn es möglich gewesen wäre ![]()
Naja, ansonsten sagt er halt immer das Gleiche wenn er getrunken hat, er wäre schliesslich krank und könne nichts dafür. Er hat immer noch nicht begriffen worum es geht - mit der Erkrankung so zu leben dass er es in der Hand hat.
Was ich mir abgewöhnt habe mit ihm zu diskutieren weder über seine Erkrankung noch über die Vorwürfe die er mir macht. Ich schalte total auf Durchzug und denke an etwas Schönes und lasse ihn reden. Ich achte oft noch nichtmal auf den Inhalt seiner Worte denn es wiederholt sich eh bloss.
Liebe Grüsse
Speranza