Beiträge von Ingrid2012

    Hallo Wachholderfrau,

    ich habe mich bei dem Vogel vertan, der Vogel hieß tatsächlich Wachtelkönig. Und das Buch heißt Nachtlichter, von Amy Liptrot. Der Titel bezieht sich wahrscheinlich auf die Polarlichter, die man wunderschön dort sehen kann.

    Und es sind wirklich die Oaklandinseln, auf denen man diese Polarlichter sehen kann, da habe ich mich jetzt wirklich nicht vertan


    Grüße Ingrid

    Hallo Wacholderfrau,

    jetzt wollte ich dir gerade eine Resonanz dalassen, und merke, daß die 5 vorgegebenen Reaktionen nicht passend sind. Weder danke ich Dir dafür, oder finde es gut, noch finde ich es irritierend, sondern es spiegelt mir was anderes wider,... daß ich zur Zeit ganz gerne wieder was hinauszögern möchte.

    Meine Tochter hat vor weit über einem Jahr mal laut gedacht, dass sie sich ja gerne mit mir zusammen setzen würde, um einiges auf zu arbeiten, oder zu klären, allerdings nur in Anwesenheit einer neutralen oder therapeutischen Person. War mir recht, daß ich schon seit geraumer Zeit ziemlich trocken bin, weiß sie von mir nicht, wenn dann nur über Verwandte, und wie es mir geht, kann sie auch nur von denen wissen, und ich weiß es auch von den Verwandten, wie es ihr geht. Keine schöne Sache, weiß Gott nicht, und sie ist nicht schöner geworden dadurch, daß wir auch noch eine Erbschaftsangelegenheit hinter uns bringen mußten, und das auch nicht im besten Einvernehmen.

    Und jetzt bin ich diejenige, die froh ist, heilfroh, daß wir das im Beisein einer dritten neutralen Person angehen wollen. Ich habe ziemlich freiwillig ziemliche finanzielle Federn gelassen, aber ich glaube, es ist ihr "nicht genug", aber für mich ist es genug. Vor ein paar Wochen habe ich meine Therapie beendet, keine Suchttherapie, aber witzigerweise ist für mich das wichtigste, daß ich jetzt bald in mein drittes trockenes Jahr gehen kann, und zwar ohne mir den Kopf zebrechen zu müssen, warum ich süchtig geworden bin, und das ausgerechnet bei Alkohol, warum, weshalb, wieso, .... ich gesoffen habe, ect. Wo es doch zig andere Varianten gab, gegeben hätte und gibt .... .

    Ich hab´s jetzt einfach mal hingenommen, ist so, und es gibt andere Sachen, wo ich mir den Kopf drüber zerbrechen kann. Und ev. sogar mit Ergebnissen, was ja noch besser ist.

    Ich freue mich immer wieder, wenn Langzeittrockene wie Du, hier noch mal aufschlagen, es beweist mir, daß es geht und dass es gut geht. Und an dich mußte ich immer denken, wenn ich in schlaflosen Nächten nochmal das Buch von der schottischen Oaklandbewohnerin, der Wacholderdrosselzählerin, hervor geholt und drin gelesen habe, das hattest Du damals empfohlen. Gerade fällt mir auch die Doppelung Wacholder auf, und es war eine tolle Empfehlung.


    Alles gute weiterhin

    Ingrid

    rein rechtlich gesehen, gibt es für nicht zahlende Elternteile den Unterhaltsvorschuß. Der muß beim Jugendamt beantragt werden, und bedeutet, daß das Jugendamt Dir einen festen monatlichen Betrag zum Unterhalt zahlt, da mußt Du Dich dann nicht mehr drum kümmern, und das Jugendamt versucht dann dieses Geld beim säumigen Zahler einzufordern.

    Nach der Geburt Deines Sohnes hat sich das Jugendamt sicherlich bei Dir gemeldet und nachgefragt, ob der Unterhaltsverpflichtete seiner Pflicht nachkommt und regelmäßig Unterhalt gewährt.

    Wie hoch dieser Betrag ist, weiß ich nicht mehr. Aber das ganze hat den Vorreil, daß du Dich nicht um ausgebliebenen Unterhalt sorgen mußt und auch nicht in Kontakt zu Deinem Ex treten mußt.

    Allerdings habe ich bei Dir den Eindruck, daß Du Dich ganz gerne noch um Deinen Ex kümmerst. Selbst nach 2 Jahren Trennung schreibst Du hier ziemlich viel von und über Deinen Ex und wenig von Dir selbst.

    Das ist hier leider nicht Sinn der Sache, sondern es geht hier um Dich, und nur um Dich. Das was dein Ex so anstellt, interessiert hier niemanden.

    Grüße Ingrid

    Hallo Jana,

    wenn ich Dich so lese, fällt mir spontan ein:

    "a woman without a man, is like a fish without a bicycle", oder

    "une femme sans un homme est comme un poisson sans ve`lo",

    oder auf deutsch

    "eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad"

    dieser Spontispruch hat m.A. nach Berechtigung in allen Sprachen, frau muß sich den ab und an mal laut vorsagen, was fehlt Dir wirklich, wenn er nicht da ist? Geschreie und Türenschlagen, wahnwitzige alkohologeschwängerte Eifersuchtsunterstellungen, ein Bubi, der immer noch gerne sich an Mamis Rockzipfel hängt?

    Ich glaube, daß Du Dir mehr wert bist, und ich vermute, daß du das auch irgendwann -hoffentlich in nicht allzu ferner Zeit- selbst merken wirst.

    HG Ingrid

    Hallo,,

    ich versteh da was nicht. Wenn er Dein Schwager ist, ist er doch mit Deiner Schwester verheiratet, also ist es Deine Schwester, die viel trinkt? Und warum benennst Du Deine Schwester nicht als Schwester?

    Oder handelt es sich verwandschaftlich um Schwippschwägerschaft?

    ich versteh`s nicht.

    SG Ingrid

    Liebe Caro,

    ich schließe mich meinen Vorrednerinnen mal an, und heiße Dich ebenfalls herzlich willkommen. Und in einem muß ich dir direkt widersprechen, es lohnt sich sehr wohl etwas an Deiner Situation zu verändern, und selbst in einigen Jahren würde es sich noch lohnen. Du liest Dich wach und sortiert, die grauseligen Veränderungen, die der Alkoholmißbrauch bei deinem Mann hervorgerufen hat, die Du sehr differenziert beschreibst, und die Du bisher anstandslos hingenommen hast, mußt Du nicht wirklich hinnehmen, das muß niemand.

    Klar scheint Dein Mann alkoholkrank, aber diese Krankheit kann gestoppt werden, allerdings nur durch ihn, und dazu müßte er das wollen.

    Aber das ist vordergründig nicht das Dringenste für Dich, denn das ist seines, da hat erstmal nur er Einfluß drauf.

    Deines ist, Dein Leben so zu leben, wie Du es Dir wünschst, und daß Du zufrieden sein kannst, und da bist Du diejenige, die das beeinflussen kann.

    Und das ist keine Frage des Alters, oder nur der äußeren Umstände. Jede/r hat ein Recht auf Achtung , auf ein eigenes Leben, auf Rücksichtnahme und auch auf Wertschätzung ( bei letzterem scheint es wohl bei deinem Mann zu mangeln).

    Von daher, komm bitte in Ruhe hier an, schau dir die einzelnen Lebensgeschichten an, Veränderungen beginnen immer mit den ersten Schritten, selbst kleinste Schritte können Meilensteine sein. Es hat niemand verdient, so wie Du behandelt zu werden, heute nicht und in zig Jahren auch nicht.

    ich wünsche Dir alles Gute

    Ingrid

    "Nachtlichter" von Amy Liptrot

    wunderschönes Buch über Alkoholabhängigkeit , Entzug und Festigung auf den schottischen Orkneyinseln. Mit Beschreibungen der Natur, und den Lebensbedingungen der Wachtelkönig Vögel auf Orkney, ist für HobbyornithologInnen sehr sehr lesenswert. Insgesamt eine Beschreibung des Entzuges und der Lebensbedingungen auf den Orkneyinseln.

    Guten Morgen Alex,

    ich habe eben versucht, mich unter o.a. Link anzumelden. Ich bekomme dann die Meldung , der eingegebene Anmeldename und/oder Passwort ist falsch.

    Liegt das an der Anmeldung generell (was ich nicht glaube), oder ist mein aus der Erinnerung gegebenes Passwort falsch? ich bin im Moment unsicher, wenn ich in der geschlossenen bin, muß ich mich nicht jedesmal anmelden, kann theoretisch auch sein, weil ich mich vor Urzeiten zum letzten Mal damit angemeldet habe.

    Gruß Ingrid

    Liebe Julchen,

    Elli hat dir ja schon geantwortet, und was sie sagt, stimmt auch. Deiner Mutter kannst du nicht helfen, und sie scheint deine Hilfsangebote auch nicht anzunehmen/wollen. Zu Besuchen muesste sie sicherlich nüchtern erscheinen, da hat sie keine Lust zu, und sie ist krank, alkoholkrank. Aus ihr spricht die Sucht, da kannst du nichts machen.

    Aber es ist richtig und gut, dass du dich hier angemeldet hast. Denn du kannst eine Menge machen, und zwar für dich, für dich ganz alleine, denn du bist weder schuld, noch verantwortlich an der Misere deiner Mutter, das ist einzig und allein ihres.

    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier, und bleib dran, es lohnt sich.

    LG Ingrid

    Hallo Fraxi, ich möchte gerne klarstellen, dass es schon seit 1992 keine Entmuendigungsverfahren mehr gibt. Das Betreuungsrecht ist da jetzt gültig, und Ihr habt jederzeit die Möglichkeit, Euch bei der Betreuungsbehoerde oder auch beim Amtsgericht nach der Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung zu erkundigen. Ein Weg, den ich zum Beispiel Angehörigen wie Euch immer empfehlen würde, eine gesetzliche Betreuung kann sehr entlastend sein, auch wenn sie ggfls. ein paar Euros kostet.

    Sorry Sommerbaer, ich wollte Deinen Thread nicht missbrauchen, ich möchte es nur richtig stellen. Und ich glaube auch, dass Du wahrscheinlich keine rechtliche Betreuung brauchst, Du kannst Dich ja noch kümmern. Ich finde den Hinweis von Morgenrot wichtig, Dir z. B. rechtzeitig einen Pflegedienst zu suchen. Den braucht man manchmal schneller als einem lieb ist, und den haettest Du dann schon mal, Du kannst nicht wissen, wie sich das noch mit Deinem Mann entwickelt.

    Herzliche Grüße Ingrid

    Hallo Angik, Du hat jetzt soviele hilfreiche Vorschläge bekommen, und Du machst nichts, gar nichts -weil Du nicht willst-.Ob es die katzen, die Fortbidung des Arztes ect sind, Du wirst 1000 Gründe finden um weiter zu saufen, egal wie schlecht es Dir geht, vermutlich willst du saufen!

    U.a. hat Barthell einen sehr venünftigen Vorschlag gemacht, dich auf den Boden schmeißen, die Türe offen lassen und sofort die112 anrufen und erzählen wie dreckig es Dir geht, das Du Angst hast zu sterben und das sfort jemand kommen muß. Und dann kommt auch 100 pro jemand.

    Mir gings mal ähnlich und dann kam auch jemand. Feinfühlig sind sie nicht mit mir umgegangen, aber nach 3 Tagen war es vorbei und ich habe direkt eine Gruppe besucht, und mein Leben behalten

    Hallo Cadda,

    bei mir war es seit Jahren das erste Mal, daß ich Heiligabend alleine war und sogar keinen Baum hatte. Aber die nachbarschaftliche Einladung mal vorbei zu kommen habe ich freundlich ignoriert, ich hatte auf dem whats App Foto gesehen, daß die geöffnete Flasche Sekt auf dem Tisch stand, und alkoholtechnisch hatte ich da keine Lust zu, bei mir gings mir ohne gut, und ich wollte mich einfach nicht damit auseinander setzen.

    Naja, ich hatte ziemlich viele Plätzchen, da hab ich ungebremst zugeschlagen, das war für mich total okay. Insgesamt war es ruhiger, manchmal auch etwas einsam und 100% stressfrei. Und die Besuche am 1. und 2. Weihnachtstag fielen halt auch in kleinerem Rahmen aus. Und dieses jahr habe ich zum ersten Mal jeden Tag gut eingepackt kleinere Spaziergänge machen können ohne an den Spül- und Aufräumkram denken zu müssen, das war sehr schön.

    Grüße Ingrid

    hallo,
    ich komme mit der Kälte gar nicht klar. Am Samstag/Sonntag habe ich eine Outdoorveranstaltung, habe 4 Oberteile schon rausgelegt, und kaufe mir morgen eine weitere Leggins, also 3 Lagen Hosen. Ob das alles was wird, weiß ich auch nicht, aber ich brauche das Geld. Als Oberteil habe ich u.a. einen
    irischen Fischerpullover, was wärmeres hatte ich noch nie. Wahrscheinlich werde ich wie eine Kartoffel aussehen, das ist mir aber egal. Mal sehen, wie ich am Montag darüber denke. Und die letzten Blumen sind mir jetzt auch eingefroren, traurig

    Liebe Bianca,

    das hört sich doch vernünftig an. Und ich vermute, dass Du Dir dort ev. Unterstuetzung holen kannst, wenn Du die von dort vorgeschlagenen Änderungen versuchst, durchzuziehen. Und das könnte auch sehr viel wert sein. Geteiltes Leid, Ungemach, ect. kann oft halbes Leid sein, seh ich ja auch bei mir zur Zeit.
    Kopf hoch

    grüße Ingrid

    Guten Morgen,

    auch wenn Du, cpt, glaubst abgedriftet zu sein, sehe ich gar nicht mal so. Ich sehe vieles ähnlich. Bei mir war es auch schmerzhaft, meine Krankheitsansicht für mich zu verfestigen. Aber wenn ich nicht durch äußere Einflüsse, durch Andere, sehr oft darauf gestossen worden wäre, hätte es vermutlich noch länger gedauert, wäre vermutlich noch schmerzhafter geworden, dabei hat es mir so auch schon gereicht. Die Hilfestellung, die Karsten beschrieben hat, ist bei ihm eben so aufgegangen, wie er es beschrieben hat. Hätte aber auch anders ausgehen können. Deswegen halte ich Hilfestellungen oft für wirklich hilfreich, was die Einzelnen daraus machen, das kann man/frau nicht wirklich absehen. Ich finde es wert, es mal zu versuchen, genauso wie ich weiß, daß Versuche ins Leere laufen können. Diese Risiken wurden bei mir ja auch versucht, irgendwann hat es Klick gemacht. Genau so wie ich weiß, daß dieser Klick keine Grantie für die Ewigkeit bedeutet.

    Grüße Ingrid