Beiträge von Kloane

    Finde deine Vorgehensweise auch ganz toll. Ja man muss einfach ehrlich sein, sonst verstrickt man

    sich irgendwann und alles wird noch schlimmer. Ich denke das hilft nicht nur dem Entzug sondern auch

    deinen Beschwerden. Drücke ganz dolle die Daumen, du schaffst das genauso wie wir

    Oha das tut mir aber sehr leid mit deiner Mieze. Mein aufrichtiges Mitgefühl!
    Ja manche Menschen haben besonders große Aufgaben zu bewältigen, du scheinst

    auch dazu zu gehören.
    Die Tattooidee finde ich auch toll, ich gehe auch am Mittwoch und dann werde ich

    sie immer bei mir tragen.
    Wünsche dir alle Kraft der Welt.

    Hallo ihr Lieben,

    es gibt Zeiten da denkt man die Welt bricht zusammen und es gibt welche, in denen man den

    Schmerz verdrängt und so weit wie möglich das tägliche Leben meistert.
    Ich möchte behaupten es bestand zu keiner Zeit Gefahr für mich wieder zur Flasche zu greifen.
    Ein bissl Angst habe ich jedoch um meinen Schwiegersohn, der seit Mitte letzten Jahres trocken ist.
    Ob er dauerhaft so viel Kraft hat weiß ich nicht, ich würde es mir , den Kids und ihm aber sehnlichst wünschen.
    Meine Tochter fehlt uns allen sehr, mir besonders. Sie war auch meine beste Freundin. Nun habe ich niemanden mehr, mit dem

    ich vertrauliches bequatschen kann. Zudem mache ich mir große Sorgen, wenn mir oder meinem Mann gesundheitlich was zustößt. Ich hatte 2017 einen Herz-und Darminfarkt, mein Mann 2018 einen Schlaganfall. Gott sei Dank sind wir beide gut dabei weggekommen. Wir sind nun 67 und da fängt man an über solche Dinge nachzudenken. Ich hatte nur die eine Tochter aus erster Ehe und mit meinem jetzigen Mann gibt es keine Kinder. Das macht mir sehr zu schaffen. Von meinem Schwiegersohn kann ich nicht erwarten, dass er sich um uns kümmert, Beruf und die Erziehung der Kids sind schon ne große Aufgabe. Also wie ihr seht ist das Leben kein Zuckerschlecken. Wir versuchen alle das Beste.

    Nun wünsche ich euch allen weiterhin eine schöne, trockene Zeit und grüße ganz lieb,

    Hallo ihr Lieben,

    es ist sehr viel passiert zwischenzeitlich. Im Februar 2021 ist meine Mutter verstorben was natürlich

    sehr schmerzhaft ist. Aber es geht noch schlimmer: im November 2022 verstarb ganz plötzlich auch noch mein

    einziges Kind an einem Herzinfarkt. Das ist nicht mehr zu toppen und schmerzt unendlich. Trotz allem

    bin ich weiterhin trocken, denn was würde es nützen.
    Wünsch euch weiterhin ganz viel trockene Zeit!

    LG Kloane

    Bei mir waren beide Elternteile Alkoholiker. Wurde immer gerne getrunken.

    Auch ich begann sehr früh den Genuss, deshalb ging es ganz schleichend in

    die Abhängigkeit. Angefangen kontinuierlich zu trinken habe ich mit 22 Jahren.

    Anfangs nicht viel aber doch jeden Tag. Später viel zu viel.

    Hallo, wollte mich mal wieder "trocken" melden.

    Gott sei Dank gab es bisher nur sehr wenige Momente wo ich an Alkohol dachte.

    Es waren keine Momente von Suchtdruck eher so Erinnerungen an "Entspannung" nach

    Stress. Gehört aber bestimmt auch zu den Suchtanzeichen. Jedenfalls bin ich nach wie

    vor sehr froh den Absprung geschafft zu haben. Ich genieße die Trockenheit sehr, es ist

    einfach herrlich am Morgen unbenebelt wach zu werden und mit Energie den Tag zu starten.

    Auch genieße ich zu jeder Zeit in mein Auto steigen zu können ohne das schlechte Gewissen.

    Ich kann nur jedem empfehlen den Alk aus seinem Leben zu verbannen...es lebt sich viel besser.

    LG von der Kloanen