Beiträge von c2h5oh

    Zitat von Tina

    mir gefällt die Motivation für die Alkoholabstinenz von Dir, Jonas, nicht besonders. Solange ich für andere aufhöre zu trinken (und dabei ist vollkommen egal, wie alt der andere gerade ist), laufe ich Gefahr, dass ich mit der Faust in der Tasche auf das Ende des Ereignisses warte (hier die musikalische Ausbildung des Enkels), um wieder trinken zu können.

    Guten Morgen Tina,

    das ist in vielen Faällen gewiss so, wie du es hier beschreibst. Ich habe in mehren Exkursen deutlich gemacht, dass ich meine Existenz verabscheue. Mir wurde das Glück, nicht geboren zu sein, nicht zuteil. Ich habe aber meiner Tochter etwas versprochen, und das werde ich halten. Deshalb habe ich mich zum Leben verurteilt.
    Wenn ein talentloses Kind von unwissenden, aber überehrgeizigen Eltern zum Erlernen eines Instrumentes gezwungen wird, ist das ein schwerer Fehler, der mir allerdings nicht passieren kann. Sollte sich mein Enkel überraschender Weise als talentlos erweisen, werden weder meine Tochter noch ich eine Unterrichtung forcieren. Der Begabte muss auch nicht gezwungen werden. Eher muss man ihn bremsen. Gestern war der Enkel bei mir. Ich habe mit der linken Hand wiederholt das bekannte Kanon-Thema von Pachelbel gespielt (Kanon und Gigue D-Dur) und ihn ermuntert, dazu zu fantasieren, er hatte ja fast die gesamte Tastatur zur Verfügung. Es war interessant zu beobachten, wie er zunächst kindliche Cluster spielte, dann nach einer Weile aber harmoniefremde Töne "aussortierte" und sich der Folge D-A-H-Fis-G-D-G-A harmonisch näherte. Bisher spricht nichts gegen eine musikalische Begabung.

    LG Jonas

    Zitat von oldie


    Ich bezeichne deine Pläne daher als geplante emotionale Erpressung und emotionale Gewalt.

    Hallo Oldie,
    sehr gut, ich schreibe dazu die Anamnese:

    15.02.2038

    Heute wurde uns AH vorgestellt. Überwiesen wurde AH von seinem Hausarzt mit der Diagnose Co-Abhängikeit. AH hält einen Spielzeugbagger in der Hand, den er ab und zu streichelt. Schon im Alter von zwei Jahren will AH immer Bagger fahren, wird aber von seinem alkoholkranken Großvater gezwungen, ein Instrument zu erlernen. Mit den Worten "spielst du nicht Mozart, wird meine Leber hart" und "lerne das Klavierquartett, sonst wird meine Leber wieder fett" droht er dem baggerbegeisterten Kind, das seit drei Jahren gegen seinen Willen Lehrer an einer Musikhochschule ist. AH entwickelt mit 20 Jahren eine Co-Abhängigkeit zu mehreren Baggerfahrerinnen. Die Beziehungen sind problematisch. AH interessiert sich nicht für seine Partnerinnen, sondern nur für deren Bagger. Er verspricht bei ihnen zu bleiben, wenn sie ihm das illegale Baggerfahren an einem Baggersee ermöglichen. Die Krise erreicht ihren Höhepunkt, als ein neuer Student in AHs Meisterklasse aufgenommen wird und dem Lehrer von seinem Großvater erzählt, der Baggerfahrer war. AH erleidet wenige Tage später einen Zusammenbruch, als sein letztes Werk "Quartett für drei Bagger und einen Baggerfahrer" von Publikum und Kritik sehr kühl aufgenommen wird.
    Wir empfehlen eine Langzeittherapie und danach betreutes Wohnen in einem musik- und großväterfreien Haus.

    LG Jonas

    Zitat von garcia


    Was ich übrigens eh öfter tu zur Zeit, denn ich lese (einmal wieder) den Doktor Faustus von Th. Mann, wohl nicht zufällig, denn da gibt es ja eine Menge Synergieeffekte zu den musikalischen Beschäftigungen. Leider muß ich viel arbeiten zur Zeit. Der Tag dürfte gern 36 Stunden haben…

    LG Frank


    Hallo Frank,
    deine Herangehensweise an die Musik ist vorbildlich. Und lass' dir Zeit. Ja, der Leverkühn. Wenn Lehrer Kretzschmar zu Beethovens op 111,2 "Wiesengrund" singt...Thomas Manns schönes und subtiles Dankeschön.

    LG Jonas

    Zitat von sarawen

    Das dabei viele in einer Schublade gesteckt werden - weil sie vielleicht falsche Sätze aussprechen kann ich mir mittlerweile schon sehr gut vorstellen.
    Mittlerweile wurde mir ein Helfersyndrom bestätigt und auch Beziehungssucht .... "meine Herren- was habe ich denn nun?!" :lol:

    Hallo sarawen,

    es geht nicht um "falsche Sätze", die ja für den Betroffenen wahre Sätze sind. Ein Interview beim Arzt ist kein Einstellungstest. Aber um dir helfen und die für dich richtige Therapie einleiten zu können, muss er doch wissen, worunter du (besonders) leidest. Zu deiner letzten Bemerkung: nicht wenige Krankheiten treten sehr oft mit anderen gemeinsam auf (Comorbidität). Hier gilt es, den Schwerpunkt zu suchen. Welche Krankheit steht im Vordergrund und muss bei der Therapie besonders berücksichtigt werden?

    LG Jonas

    Zitat von sarawen

    Hallo,

    ich persönlich sehe die Gefahr einer falschen Diagnose auch gegeben. Die besagten Schlüsselsätze habe ich zum großen Teil nie verwendet

    Hallo sarawen,
    zum großen Teil heißt, dass du diese oder ähnliche Schlüsselsätze (auch unbeabsichtigt) verwendet hast. Das reicht dem Arzt zur ersten Orientierung.
    Quantoren spielen bei der Diagnostizierung eine wichtige Rolle. Nie, immer, manchmal, zum großen Teil, zum großen Teil nicht usw. Bei der Entwicklung von Standard-Tests spielen sie sogar eine sehr große Rolle, wobei viele Tests den "Fehler der zentralen Tendenz" durch eine Pendelform zu umgehen versuchen. Die "Ausschläge des Pendels" (Tendenzen) werden dann zur Interpretation herangezogen .

    LG Jonas

    Zitat von oldie

    Ich komme ja vom anderen Ufer ... und da draengt sich mir eine Frage auf... wird hier nicht eine weitere Coabhaengige herangezuechtet.
    Was ist, wenn deine Enkelin partout keinen Bock darauf hat Musik, bzw. Klavier zu lernen oder gar zu studieren?


    Guten Morgen, Oldie,
    auf deine Frage bin ich schon an anderer Stelle eingegangen. Was deine Spekulation angeht: Lehrer, Ärzte, Therapeuten, PflegerInnen sind dann wahrscheinlich auch Co-Abhängige, nicht wahr? Sie brauchen ihr Suchtmittel Schüler/Studenten, Patienten. Gar nicht zu reden von den (dringend benötigten) hilfsbereiten Menschen, die ehrenamtlich in caritativen Einrichtungen arbeiten. Die haben ein "Helfersyndrom", nicht wahr?
    Ich möchte noch einmal eindringlich davor warnen, sämtliche Lebensentwürfe von Menschen leichtfertig zu pathologisieren und Menschen mit Etiketten zu bekleben, über die man sich aus ein bisschen Ratgeberliteratur und Internet "informiert" hat. An dieser Stelle ein guter alter Ärztewitz: Mein Patient hat sich einen Gesundheitsratgeber gekauft und behandelt sich nun selbst. Er wird bestimmt an einem Druckfehler sterben.

    LG Jonas

    Zitat von Grazia


    Aber manchmal bin ich es leid immer auf der Hut zu sein. Da bin ich bestimmt nicht alleine mit diesem Gefuehl.

    Hallo und gute Nacht Grazia,

    es wird nach einer intensiven Übungszeit weitestgehend automatisch geschehen. Viele Menschen in gefährlichen Berufen sind irgendwann automatisch und routiniert besonders aufmerksam. Auch geübte Autofahrer fahren bei schlechten Witterungsverhältnissen oder unübersichtlicher Straßenführung automatisch besonders konzentriert und vorsichtig. Suchtkranke fahren auf einer kurvenreichen, oft glatten Lebens-Fahrbahn. Aber wer seine Fahrweise den Straßenverhältnissen anpasst, kommt unverletzt ans Ziel.

    LG Jonas

    Zitat von Grazia

    Suchtpersonlichkeit. Ob es angeboren ist weiss ich nicht (obwohl ich glaub mich zu erinnern dass man ein "Suchtgen" entdeckt hat) ich wuerde mich als Suchtpersonlichkeit bezeichnen.
    Es muss nichtb heissen einmal suchtig, immer suchtig, aber Menschen wie ich fallen da schon eher rein als andere. Ich glaube auch trockene Alkoholiker mussen immer auf sich besonders acht geben nicht nur wenn es um Alk geht. Korrigier mich, wenn ich falsch liege.

    Hallo Grazia,

    Zwillings- und Adoptivstudien konnten schon vor einigen Jahrzehnten belegen, dass (Alkohol-)Sucht vererbt wird, genauer, die Ansprechbarkeit des zentralen Nervensystems auf Alkohol und dessen Abbau (Metabolisierung) ist genetisch mitbestimmt. Daneben ist aber die schlechte Identifikation mit trinkenden Eltern, später Freunden maßgeblich an der Entwicklung einer Suchtpersönlichkeit beteiligt, das heißt, die Gewöhnung wird vom sozialen Milieu deutlich mitbestimmt.
    Dass die Alkoholabhängigkeit als Regression auf die orale Stufe der Libidofixierung aufgefasst werden kann, habe ich weiter oben schon angesprochen. Um so wichtiger ist, dass sich Suchtkranke in Bezug auf alle problematischen oralen Suchtformen kritisch beobachten. Jedenfalls tue das. Es lohnt sich auf jeden Fall, seine Familie zu durchleuchten. Tritt Suchterkrankung familiär gehäuft auf, ist ganz besondere Vorsicht geboten, besonders in der voralkoholischen Phase, in der noch kein Kontrollverlust zu befürchten und die Selbstwahrnehmung noch intakt ist. Das haben wir alle versäumt. Aber es ist ja nicht zu spät, wenn man konsequent handelt. Ich bin es meinen Töchtern und meinem Enkel schuldig, genau so zu handeln. Also handele ich so.

    LG Jonas

    Zitat von Lindi

    Sag mal, Jonas, hast Du das studiert?
    Bist Du Psychologe, wenn auch evtl. nicht praktizierend? Ich hab da manchmal so den Eindruck.....die Art Dich in der Fachterminologie auszudruecken .....legt die Vermutung nahe....
    Lindi

    Hallo Lindi,

    es wäre mir unangenehm, über meinen akademischen Hintergrund diesbezüglich Mitteilungen zu machen. Hier sollen nur die Texte der Foristen, nicht ihre akademischen Grade zählen. Ich gehe davon aus, dass das im Sinne des Administrators ist.

    LG Jonas

    Zitat von Speranza

    Meines Erachtens ist es schwierig zu sagen wer nun ein richtiger Co-Abhängiger ist und wer nicht denn das Krankheitsbild kann sehr ausgeprägt sein.

    Co-Abhängige können sich in nur bestimmten Bereichen fehlverhalten zum Beispiel in einer Partnerschaft bis hin zur Hörigkeit , es kann sich aber auch auf das gesamte Leben ausweiten.

    Hallo sperenza,

    selbstverständlich ist eine Differentialdiagnose nicht immer einfach und oft genug schwierig. Auch können verschiedene Suchtformen gleichzeitig vorhanden und jede kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Das kann auch für den erfahrenen Kliniker eine große Herausforderung sein. Gleichwohl kommt der Beziehungsabhängige doch nicht weiter, wenn er in einer Sackgasse (falsch angenommene Co-Abhängigkeit) unterwegs ist. Und umgekehrt ist es für den Co-Abhängigen wenig hilfreich, wenn er von Beziehungsabhängigen naturgemäß nicht angemessen beraten wird.

    LG Jonas

    Zitat von dorothea

    (...) ist das nicht einfach hier den richtigen weg zu finden, außer immer wieder darauf hinzuweisen das der betroffene doch bitte sich selbst in den mittelpunkt seiner betrachtungen stellen soll. wenn du einen konstruktiven vorschlag hast wie wir hier verfahren können dann immer her damit.

    doro

    Hallo dorothea,

    zunächst auch von mir ein großes Lob für eure verdienstvolle Arbeit. Natürlich wäre es (auch für einen Arzt!) unmöglich und auch unethisch, eine Ferndiagnose zu stellen. Wie ihr wird auch der Arzt im Erstinterview (hier: Vorstellungsbereich) oft mit einer Suada konfrontiert: der Betroffene ist verzweifelt, Worte brechen mehr oder weniger unkontrolliert heraus, und kein Blutbild oder ein bildgebendes Verfahren verschafft Klarheit. Was bleibt, ist die klinische Diagnose durch sehr aufmerksames Zuhören, Beobachten (hier: lesen) und das Registrieren von charakteristischen Schlüsselsätzen. "Aber ich komme einfach nicht los von ihm", "ich habe schon alles versucht, aber dann ruft er mich an und dann gehe ich wieder zu ihm" usw. deuten auf eine Beziehungsabhängigkeit (Hörigkeit) hin. Der Co-Abhängige äußert sich anders. Schlüsselsätze wären hier z.B. "aber ich kann ihn doch nicht umkommen lassen", "sein Chef weiß zum Glück nichts davon", "ich kaufe auch den Schnaps für ihn, damit niemand etwas merkt", "meiner Mutter darf ich das von ihm gar nicht sagen" o.ä. Hier hat tatsächlich die Sucht des anderen ins Leben des Co-Abhängigen massiv eingegriffen, es wird von der Sucht des anderen gesteuert.
    An dieser Stelle könntet ihr m.E. vorsortieren oder Empfehlungen aussprechen. Dazu müsste eventuell ein neues Subforum "Beziehungs-Abhängigkeit" eingerichtet werden, denn die (Alkohol-)Sucht des anderen spielt hier keine oder nur eine marginale Rolle, es liegt keine Co-Abhängigkeit vor.
    Natürlich könnte oder sollte mich das alles nichts angehen. Ich finde es nur bedauerlich, dass die Minderheit der echten Co-Abhängigen hier unterzugehen droht.

    LG Jonas

    Zitat von topas


    So nun ist mein eintrag bei dir doch etwas läger geworden, aber ich wollte meine gedanken dazu los werden ohne damit fremde treads zuzutakten...

    Hallo topas,
    danke für diesen Eintrag. Dass Stoff- und Beziehungsabhängigkeit nicht vollständig zur Deckung gebracht werden kann, steht ja außer Frage. Weil sich das Suchtverhalten jedoch ähnelt, nennt man es Co-Abhängigkeit. Ich habe die Symptomatik an anderer Stelle schon skizziert.
    Vielleicht wäre es gar keine schlechte Idee, die beliebte deutsche Beleidigung "du bist eine Flasche" wörtlich anzuwenden, denn der Mensch, um den es geht, hat sich auf eine Flasche reduziert.
    Du hast ohne Zweifel Glück gehabt. Die Wartelisten sind in der Tat lang, und nicht immer findet man sofort einen Arzt, der mit diesen Suchtformen sehr gut vertraut ist, eine sichere Diagnose stellen und eine adäquate Therapie einleiten kann. Das ist nicht nur in Deutschland der Fall. Aber in diesem Fall kann sich der Betroffene guten Gewissens sagen, dass er den ihm möglichen ersten Schritt getan hat. Dieser Schritt aus der autodestruktiven Lethargie schafft schon Erleichterung.

    LG Jonas

    Zitat von Hepzibah


    wenn jonas einen hier nicht versteht soll ich sich aus diesem meinem thread raushalten und bei sich und seiner thematik weiter schreiben....ich finde es schade das mir hier von einem alkoholiker der mut genommen wird mich hier frei auszulassen meine gadanken hier niederzuschreiben....

    Shalom Hepzibah (schöner hebräischer Name),

    dein Wunsch ist mir Befehl.
    EOD

    LG Jonas

    Zitat von Speranza

    Es ging mir nicht darum dass es schwer ist sich einem Arzt anzuvertrauen aber:

    Gehe ich als Co-Abhängige zum Arzt weil ich nicht mehr kann wird er mir vielleicht einen Besuch beim Psychologen empfehlen auf einen Termin warte ich dann im Regelfall monatelang.

    Das kann passieren. Aber das ist dann wirklich nicht deine Schuld. Entscheidend ist jedoch, dass du dann den ersten Schritt getan hast. Schon dieser Schritt wird dir Erleichterung verschaffen. Du läufst wohl noch eine Zeitlang im Hamsterrad, aber die Käfigtür hast du schon geöffnet...


    LG Jonas

    Zitat von Speranza

    Hallo Jonas!


    Ich konnte lange nicht begreifen dass ich meinen suchtkranken Partner nicht ändern oder ihm helfen kann sondern nur mich selbst retten kann. Ich habe krampfhaft über Jahre versucht ihn vom Alkohol loszubringen und mich im Grunde immer weiter in den Abgrund ziehen lassen.
    Der Co-Abhängige kann nicht einfach zum Arzt gehen und erstmals einen Entzug machen um darauf dann aufbauen zu können.

    Buongiorno Sperenza (schöner italienischer Name),

    auch der Suchtkranke begreift oft viele Jahre lang nicht, dass er suchtkrank ist, dass er sich "immer weiter in den Abgrund ziehen lässt", bzw. selbst zieht. Und warum kann der (echte) Co-Abhängige nicht "einfach zum Arzt gehen"? Für den Suchtkranken ist es ebenfalls sehr schwer, sich einem Arzt anzuvertrauen. Aber er muss es tun, und er muss das Suchtmittel aufgegeben haben, bevor er sich hier anmeldet.

    LG Jonas

    Zitat von dorothea

    geben wir ihr doch einfach mal die zeit das alles sacken zu lassen und in ruhe darüber nachzudenken. mit all dem inputt bin ja sogar ich schon fast überfordert und ich bin seit 11 jahren trocken und habe meinen ex vor 9 jahren gekickt. also bitte, macht mal halblang.

    Guten Morgen, Dorothea,

    dann muss ich mich entschuldigen. Ich habe wohl die Forumsregel nicht verstanden. Um freigeschaltet zu werden, muss der Suchtkranke einen Arzt konsultiert und das Suchtmittel aufgegeben haben. Dann erst darf er sich an der kollektiven Arbeit beteiligen. Ist dieses Subforum dann doch eher ein "Kummerkasten"? Wenn ich die Metapher des "Rumeierns" hier kurz aufgreifen darf: ein Rad mit einer "Acht" wird immer "weitereiern", und um das Bild zu ergänzen: erst muss das Rad repariert werden, dann erst kann man lernen, sicher und geradeaus zu fahren.

    LG Jonas