Moin Katha,
ob du es nun Tiefpunkt nennst oder einfach "so geht es nicht mehr", wichtig ist die Einsicht, denke ich. Ich konnte so nicht mehr, Panikattacken, Rückzug aus dem Leben, von Freunden, von gemeinsamen Unternehmungen, nur noch die Flasche als Freund, ferngesteuert von der Sucht. Für mich war das das Ende. Ich hatte den festen Willen nicht mehr zu trinken, habe aber nie gesagt, nie wieder, sondern mich Schritt für Schritt aus der Sucht befreit, ich musste nicht mehr trinken. Am Anfang hat es Kraft gekostet, es braucht Selbstbewusstsein vor dem Umfeld, Veränderung in der Lebenseinstellung und eine neue Lebensstruktur. Ich habe meinen Weg gefunden und gehe ihn voller Dankbarkeit. Ich lebe und entscheide frei über mich, werde nüchtern viel besser mit Rückschlägen und Problemen fertig.
Zurück will ich nie mehr.
LG
PB