Beiträge von Nys

    Hallo Schnuffig Hallo Lindi

    Euch beiden nochmal ein Extra-Gruß ;)

    Trauerschwan find ich scheußlich.

    Ich trauere nicht (mehr!) - ich traue mich.
    ....
    Etwas zu sein, was die Psychologen nicht für wahrscheinlich halten.

    ....

    ich sehe, daß die Evolution nie aufgehört hat und Mutationen das Überleben sichern.

    Ich mutiere gerne zu einer Gesunden und glaube daß dies mit genügend Vorstellungskraft gelingen kann - die mir wohl auch damals das Überleben ermöglichte.
    Es gehört Kraft dazu und Mut und Hoffnung.

    Ein schwarzer Schwan (das Bild davon) wird mich daran erinnern, daß ich nicht massegleich sein muß, um zu überleben und daß ich aus meinem Leben etwas machen kann, was die Psychologen nicht für möglich halten.

    Meinen Lebensraum suche ich dort wo ich mich wohl fühle. Derzeit ist das nicht hier.

    Liebe Schnuffig

    ich habe so lächeln müssen über Schnuffig und die Männer. Weißt Du, ich habe mir immer die Haare ganz kurz schneiden lassen und alle Puppen verachtet, weil ich lieber auf Bäume geklettert bin.

    Bis zur 3ten Klasse habe ich mich reglemäßig mit den Jungs gerauft und war fast nur mit Jungs unterwegs zum Molche fangen oder Banden-Kriege führen.

    Die Single-Freunde waren auch Single-Männer, die mir Skat Spielen und Dart beigebracht haben. Die mich zu siebt mit in den Männer-Urlaub geschleppt haben und mit Argus-Augen bewacht haben. Ein sehr anständiger Urlaub ;)

    Ich fühlte mich auch bei den Jungs die Häuser besetzten gut behütet. Ein Piratenschiff mit Extra-Klasse.

    Ach ich komm schon wieder ins palavern.
    Wollt einfach noch einhaken an der Stelle - wo wir anscheinend einen gemeinsamen Nenner haben (evtl. sogar in Sachen Soiel-Kameraden).

    Ich werde mich bei Euch mal melden, wie ich so durchgekommen bin. Ich glaube manche Schwäne
    sind auch Zugvögel. Wenn nicht, dann bin ich halt der erste mutierte Schwarze Zugvogel-Schwan und werde mal wieder zu meiner (aus dem Nest-Schlüpf-Stelle) zurückfliegen, wenn die Zeit dafür reif ist.

    Danke für Eure Begleitung!
    Liebe Grüße
    Nys

    Hallo Karsten

    ich bin zwar schon weg

    aber dazu möchte ich noch etwas da lassen.

    Zitat von Karsten

    Wenn die Rede von „Unsere Onlineselbsthilfegruppe hat seine Grenzen“ ist, hat das meiner Meinung nichts damit zu tun, dass jemand gehen soll

    Diese Aussage allein (von Aurora in meinem Thread) hätte ich auch niemals als Aufforderung gesehen, das Forum zu verlassen.

    Diese Aufforderung kam aber in meinem Thread von Teilnehmern.

    Ich hab mich in den letzten Tagen ganz gut gegen die Aussagen in meinem Thread (innerlich) stellen können - in denen mir mehrfach von immer den selben Personen nahegelegt wurde, daß ich hier nichts verloren hätte.

    Das empfand ich nicht als etwas, das ich mir anziehen muß - solange das kein Moderator schreibt.

    Ich fragte mich allerdings, warum solche Aussagen von den Moderatoren nicht etwas kritisch gesehen werden. Und als dann noch die o.g. Aussage mit den Grenzen des Forums dazukam - da habe ich mir ganz nüchtern
    überlegt, wieviel mir die Schreiberei und der Austausch hier bringt.

    Ob es mir noch gut tut - oder ob mein Weg nicht tatsächlich hier an einer Weggabelung angekommen ist - weil ich mich einfach nichtmehr ungestört mit meinem Thema auseinandersetzen kann ohne der Selbstdarstellung bezichtigt zu werden.

    Weshalb ich das noch hier lasse:

    Ich bin der Meinung, daß generell (jetzt nicht bei mir, ich empfand mich eigentlich stark genug, das zu ignorieren) - daß Teilnehmer grundsätzlich nicht darüber urteilen sollten, wer hier was verloren hat und wer nicht.

    Entweder ist das Moderatorenangelegenheit oder nicht.

    Es wäre dann auch schön, wenn sich die Moderatoren melden - sobald jemand anfängt ihre Rolle einzunehmen und sich derart zu äußern.

    Das beziehe ich jetzt NICHT auf meinen Thread - sondern allgemein - weil ich solche Forums-Verweise auch schon bei anderen gelesen habe.

    Ich hätte das noch in den Kummerkasten geworfen - aber da es dazu nun ein eigenes Thema gibt, schreibe ich es hier.

    Grüße (ich bin weder trotzig noch sonst wie beleidigt oder verletzt)
    an alle
    Nys[/quote]

    Liebe Aurora

    es ist nicht die Tatsache, daß Du Dich daran nicht erinnern bzw. nicht alles lesen oder verstehen konntest.

    Es ist die Tatsache, daß ich nun von 3 Teilnehmern
    meiner Meinung nach hart und unfair des Forums verwiesen wurde - mir nix draus gemacht hab

    Du aber quasi in die selbe Kerbe gehauen hast.

    Das Forum hat seine Grenzen. Dieser Satz ist wahr - fand ich aber in meinem Fall nicht zutreffend.

    Empfand es eher so, daß ich mit inbetweeen, Lindi und Schnuffig einen ellenlangen aber erfolgreichen Austausch hattte - der genau an der STelle - wo es mir was gebracht hat (als Schnuffig dazu kam) - vorher habe ich ja immer nur inbetween oder Co2013
    auf Fragen geantwortet

    genau an der Stelle - wo mich jemand verstanden hat -

    kommt Seekrank -die nichts verstanden hat und mich ohnehin nicht ausstehen kann und verweist mich übelst des Forums mit Anschuldigungen, die total daneben sind.

    Sunshine's Art über die Therapie, die ich aus eingebildeten Krankheiten angehen will zu urteilen bzw.drauf zu verweisen, daß ich dann Therapieplätze besetze, die andere nötiger haben - mit dem gleichen geschmacklosen Ausflug in die BDSM-Szene : Das hat mich auch noch nicht umgehauen.

    Auch Renate kann mir mal den Buckel runter rutschen - wenn sie hier arrogant die Schiedsrichterfahne zieht und schreibt, daß ich ein anderes Thema habe und gefälligst den Mund halten soll


    Aber liebe Aurora, Dein Beitrag nach all den bösen Worten (es lag also am sprichwörtlichen Tropfen, der das FAß zum Überlaufen bringt)

    Dein Beitrag unterstreicht mein Gefühl, daß ich hier
    zwar Hilfe bekomme und auch ein reger Austausch mit wohlgesinnten Menschen stattfindet, der gegenseitig Horizont-erweiternd ist ---------- der Preis dafür ist aber zu hoch, wenn ich ohne Rückendeckung Anfeindungen erfahre - die im Grunde schon unter die Haut gehen ------- und ein Mod mir genau das selbe schreibt: Daß das Forum mit mir an seine Grenzen kommt. Bzw. mit meinen Ausführungen (die ich lediglich wegen dem Austausch seitenlang gemacht habe.)

    Was ich ausdrücken wollte und für mich allein geschrieben habe. Das steht auf Seite 10

    danach habe ich bereitwillig und gerne geantwortet
    habe das Problem von allen Seiten erklärt - weil es halt nicht so einfach zu verstehen ist. Und das hat manche gestört. Auf die Palme gebracht.

    Mir kam es vor, als ob Du Dich auf deren Seite stellst oder sogar angepingt wurdest, mich mal auf's Maul halten zu verweisen. Es halt dann höflich aber mit Verweis auf's Forum getan hast. Es war eine von meinem Mißtrauen eingefärbte Einschätzung - und muß garnicht so gewesen sein. Ich habe nun hier aber den Stempel weg - daß ich nicht forumstauglich bin und auch nicht hier her sondern in eine Behandlung gehöre.

    Ob ich eine nötig habe - oder mich nur weiter informiere und für mich beschließe eben anders zu sein als die Prognose es vorsieht - das weiß ich noch nicht. Jedenfalls reicht die Kraft nicht aus - hier für den Austausch viel zu erklären, mich dafür fertig machen zu lassen und dann noch bei mir selbst zu schauen. Ich bin an meinen Grenzen. Anfeindungen tun weh. Mir zumindest - die immer einen Platz sucht wo sie bleiben kann. (Keine Bühne)

    Es hat mir hier gut getan. Menschlich habe ich zu Lindi, Correns, Andreas, Schnuffig und ein paar aus dem Geschlossenen eine emotionale Bindung aufgebaut. Darüber weine ich -weil ich sie vermissen werde und sie mir ein bißchen das Gefühl von aufgefangen sein gegeben haben.

    Aber der Preis ist zu hoch und meine Grenzen sind meine Grenzen. Ich werde immer wieder von Leuten des Forums verwiesen werden, weil ich schwer zu verstehen bin und deshalb viel zu erklären habe. Wie auch jetzt wieder.

    Es hat mich hier weitergebracht.

    Ich habe mit dem letzten Thema sozusagen meinen persönlichen Tiefpunkt erreicht, nachdem ich alle Nebensymptome beseitigt habe. Bin ich jetzt zum Kern meines Problems vorgestoßen und froh drüber, daß ich nicht in einer Psycho-Therapie darauf gestoßen bin. Die hätten mir nämlich gesagt, daß man Dinge in denen man noch keine Identität hatte später nicht mehr aufarbeiten kann, weil man zu dem Wesen das man da war keinen Bezug hat und auch nicht zu der Ursache des Traumas.

    Für eklisse wegen ihrer Frage: Es waren die 70er Jahre
    und ich kam auf die Isolierstation in ein Quarantäne-Zimmmer im Krankenhaus, weil meine Mutter nach meiner Geburt eine heftige Infektion bekam und ich selbst evtl. betroffen war. Ich durfte nicht auf die Säuglingsstation und auch sonst war nirgends der richtige Platz - also kam ich in eine Art Abstellraum und meine Mutter durfte nicht zu mir. Dazu gibt es Bilder. Ich weiß, daß meine Mutter erzählte -eine Schwester im Krankenhaus hätte mich wohl einmal am Tag eine halbe Stunde gehalten - weil ich ihr leid tat.
    Sie haben mir einen Wecker zur Unterhaltung neben das Bettchen gestellt - damit ich keinen Schaden davontrage. Es hieß -das reicht, damit sich ein Säugling nicht einsam fühlt. Ich war 1 Woche alt.

    Nun - wie schnuffig schon sagt: Es passiert immer wieder, daß sich jemand hinstellt und sagt: Du bist nicht gefragt. Du gibt doch nur damit an. Du hast hier nichts zu suchen.

    Ich lerne gerade damit umgehen. Ich kenne aber auch meine Grenzen. Auch das Forum hat Grenzen mir helfen zu können und mich für jede Zuwendung von wirklichen Freunden oder für Antworten an (am Thema) Interessierte fertig machen zu lassen - dafür reicht meine Kraft nicht - wenn es um Dinge geht - die sehr tief sitzen und mich betroffen machen, wenn ich auf mein Leben schaue. Da brauche ich nicht auch noch den Hammer auf den Kopf. Den hast Du nicht drauf gehauen. Aber ich dachte Du hättest zumindest die TOTAL-DANEBEN Kommentare auch gelsen. Sie waren Dir kein Wort wert. Das hat mir weh getan. Und genau deshalb werden diese Schreiber
    Nämlich seekrank, Sunshine und Renate sich bestärkt fühlen. Mit Deiner Aussage. Da war bei mir der Ofen aus und der Mut - hierzubleiben erloschen.

    Liebe Grüße
    und deshalb solltest Du nicht aufhören zu schreiben, sondern vllt. mal schauen - wo Teilnehmer von anderen systematisch verdrängt werden - und dort schreiben.

    Darwin hat das Prinzip des Stärkeren der überlebt erforscht. Ich bin noch nicht stark genug, um hier zu überleben. Deshalb ziehe ich mich zurück.

    Sorry

    Nys

    Hallo Andreas

    ich glaub Deine Sprüche mußten nur für was herhalten.
    Der Aufhänger sozusagen für den Strick, der längst
    gedreht war.

    Mußt das nicht Dir zuschreiben. Tue ich auch nicht.

    War halt noch ein bißle Humor übrig gestern.
    Den hab ich an Dich geschickt.

    LG und Danke - daß ich gut auf mich aufpassen soll.

    Nys

    Hi Lindi

    ich freu mich sehr für Dich- das was Du erzählt hast - auch das - daß Du es bei Deinem neuen Partner nun schätzen kannst, wenn er sich Dir öffnet. Das hört sich wirklich gut an :)

    Ich wünsch Euch alles Gute. Und danke für Dein Mitlesen und Mitdenken und Mitschreiben in den letzten Tagen.

    Liebe Grüße
    Nys

    Liebe eklisee

    Ich freu mich hier von Dir zu lesen

    und ein bißchen feedback war von Dir ja auch dabei, daß
    diese Gedanken nicht so speziell Nys-Gedanken sind.

    Liebe Co2013

    auch Dir Danke für Dein feedback und Dein Danke
    Ich nehme mir nämlich gerade wieder viel Zeit
    und auch viel Kraft, die ich eigentlich für meine Arbeit benötige.

    -----------------------------------------------

    @all

    Meine Grenzen sind jetzt erreicht.
    Ich habe alles erklärt. Allen geantwortet und gerne darf jeder noch posten was er möchte. Das ist ein offener Thread. Ich klinke mich lediglich aus der weiteren Diskussion um mich und mein Problem aus.

    Eure Grenzen müßt ihr selbst sehen.

    Und wer mit mir hier an seine Grenzen kam, hat vllt. auch darüber was zum Nachdenken - ganz für sich allein.

    LG Nys

    Liebe Aurora

    schau mal, das habe ich bereits auf Seite 11/12
    geschrieben:

    Zitat von Nys

    Also ich denk echt an eine Therapie. Ich weiß ja jetzt woher das bei mir kommt. Aber damit umgehen möcht ich lernen. Möchte lernen, meine Ansätze nicht einfach nur mit der Machete zu durchtrennen sondern was erfahren


    Ich habe hier doch nur erklärt, erklärt, erklärt

    und ich habe doch schon gesagt, daß Schnuffig mir geholfen hat.

    Ich habe sogar Vorwürfe von seekrank bekommen, daß ich hier nicht posten soll, daß ich nach geeigneten Therapieformen suche.

    Ich habe Deine Anregung nicht als Angriff wahrgenommen. Aber es ist wirklich anstrengend ständig zu wiederholen und für die Wiederholungen dann auch noch als Selbstdarsteller an den Pranger gestellt zu werden.

    Ich bin es jetzt echt langsam leid.

    LG Nys

    Guten Morgen zusammen

    Guten Morgen Schnuffig - :)

    lustig: Ich dachte gestern die ganze Zeit ob nicht etwas in die Richtung "MUSTER"-Co schreiben soll ;)

    daß die sich vor die Eltern gestellt haben- darauf kam ich allerdings nicht.

    Ich fand es nur so irgendwie musterhaft - wie man immer ein Mäntelchen über alles legen muß.

    Ja und klar: Kind darf nicht zu laut sein. Nicht sagen, was man schön mal bitte unter der Decke halten soll. So sah ich das. Kind darf auch nicht zu auffällig sein.
    Brave Kinder sind still und lassen anderen den Vortritt.
    So habe ich das auch gelernt - gelle Renate.

    Liebe Co2013

    was ich zu diesem Thema beitragen könnte - wäre tatsächlich nicht Forum-geeignet. Es ging bei mir nicht um die S++ualität mit einem abhängigen Partner.

    Ich möchte es Dir noch mal so kurz wie möglich zusammenfassen (und das ist auch für Renate, die ja gefragt hat, wozu ich das hier schreibe)

    Ich habe in meinem Leben immer eine Beziehung aufgebaut zu allem. Nicht nur zu Menschen. Von Klein auf habe ich eine Verbidnung gesucht. Meine erste Verbidung war die Einbildung mit der Sonne befreundet zu sein.............. ich würde hier ganz viele Details und die folgenden Beziehungen schreiben........ aber man muß sich einfach mit dem Wort symbiotische Beziehungsmuster - oder Schlüssel-Schloß-Prinzip auseinandergesetzt haben, um zu wissen was ich meine.

    Im übrigen habe ich mir keine Krankheit rausgesucht, im www. Ich habe Beziehungssucht geg**gelt.
    Und das - weil ich eine Kritik vor langer Zeit von
    Susanne noch im Kopf hatte. Sie hatte mich mal so eingestuft. Damals habe ich mich aber über andere Worte von ihr so aufgeregt, daß ich nur am Rande überlegt hatte, ob ich beziehungssüchtig bin.
    Ich habe es lange für mich verneint. Schien bei all den Trennungen ja nicht so. Meine gerade vollzogene Trennung zu einem jungen Mann, mit dem ich garnicht ein Paar war und auch nicht verliebt - hat aber in mir seltsame Gefühle ausgelöst. Vor allem war da auch zum ersten Mal viel Angst dabei. So hab ich mich gefragt, ob ich vllt. nicht doch beziehungssüchtig bin.
    Deshalb begab ich mich auf die Suche. Vieles von dem Video das ich ja jetzt mehrfach erwähnt habe, kam mir zB aus meiner Zeit als 12Jährige bekannt vor.
    Ich fragte mich woher diese Tendenzen bei mir kommen.

    Es paßte mit der Beziehungssucht auch nur teilweise.
    Zum Thema Symbiose habe ich hier schon von anfang an mir Gedanken gemacht und es war einer der Hauptschlüssel um zu verstehen, was mich an XY so fasziniert hatte. Liebe Co2013 - es hat nichts mit S** zu tun. Ich könnte auch eine symbiotische Beziehung mit einem Menschen eingehen, der mich einfach nur mit intensier Nähe und in den Arm nehmen beglückt. Ich weiß echt nicht, warum ich seitenlang darüber schreibe und anscheinend keiner sich vorstellen kann, was intensive Nähe bedeutet. ?

    Ich habe lediglich geschrieben, daß intensive Nähe eben vor allem dann entsteht, wenn man mit jemanden schläft - also s** hat.

    Weil ich über intensive Nähe in eine Art Rauschzustand von emotionaler Glückseligkeit gerate - kann ich darauf süchtig werden. Ganz ohne S**.
    Ist aber oft mit S** verbunden - weil man ja als Erwachsener nur kuschelt, wenn man den anderen auch sonst ganz anziehend findet.

    Ist der andere genauso verrückt nach intensiver Nähe und genauso beglückt dabei, dann kann es plötzlich nichtmehr nahe genug sein. Und selbst wenn man dann keinen S** hat fühlt man sich unglaublich ineinander verschlungen. Man denkt es sei seelisch. Seelenverwandschaft -

    ist man dazu noch verliebt, dann ist das alles ganz logisch und einfach nur DIE GROSSE LIEBE
    wie viele Neulinge hier schreiben - es sei am Anfang DIE GROSSE LIEBE gewesen.

    Nun ist mir das aber mit einem Mann passiert, von dem ich ganz sicher weiß, daß ich ihn nicht liebe. Auch nicht verliebt bin. Es war aber der gleiche gefühlsmäßige Rauschzustand wie bei den geliebten Partnern. Komisch - oder?

    Und wieder war ich dabei, gedanklich bereits im gemeinsamen Ski-Urlaub zu verweilen etc.pp
    Hatte jetzt auch enormen Trennungsschmerz. Wußte aber genau: Es ist kein Liebeskummer.
    Konnte genau ausmachen woher der Kummer kam:
    Es war die Sucht auf die berauschende Nähe.

    Beim genaueren Blick in meine Beziehungen - habe ich festgestellt, daß die Partner bei denen ich von berauschender Nähe sprechen kann, eben alle ein (Sucht-)Problem hatten. Es braucht also schon ein Gegenüber, das nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip paßt. (auch dieses Wort kann man g**geln)

    Darüber was die Sehnsucht nach Verschmelzung nach Symbiose ist habe ich auch geschrieben. Aber das hat keiner verstanden außer Schnuffig und ansatzweise Lindi. Vllt. muß man es selbst fühlen können - aber lesen kann man ja auch.
    Bei der Symbiose werden 2 eins. Wird ja auch religiös für Paare so gedacht. Damit ist aber nicht (nur) der Akt an sich gemeint. Sondern bei einem Menschen, der Symbiose sucht, zieht es ihn so zu anderen hin (auch seelisch) daß er dabei seine eigene Wahrnehmung aufgibt. Sowohl die Wahrnehmung von sich selbst als eigenständige Person, als auch die Wahrnehmung des anderen mit allen Dingen die ihn ausmachen.

    So ein Neugeborenes hat 6 Monate lang eine Zwischenphase. Außerhalb des Bauchs, ganz nahe bei der Mutter. In dieser Phase kann es sich nicht als Person identifizieren. Es braucht 6 Monate, bis es kapiert und fühlt, daß Mama und Kind zwei getrennte Wesen sind.

    In dieser Zeit entwickelt es sozusagen seine Identität und ist eben wegen diesem Schwebezustand ganz besonders auf die spürbare Nähe zur Mutter und auf die intensive Nähe beim Stillen angewiesen.

    Jetzt passieren in dieser Zeit bei vielen Kindern nicht so schöne Sachen. Beim einen ist es dramatisch, beim andern gehts grad so noch.

    Bei mir waren es halt nach der ersten Lebenswoche gleich 4 Wochen, in denen ich außer beim Wickeln und Fläschchen-geben kein menschliches Wesen um mich herum hatte. Nichtmal in Sichtkontakt.

    Ich bin trotzdem eine Persönlichkeit geworden - habe aber wahrscheinlich daher die unterschwellige Sehnsucht nach Nähe mit der Intensität eines Säuglings, der sich nach der menschlichen Nähe zum Überleben sehnt. Die lebenslange Sehnsucht nach Symbiose (so nennt man die Verschmelzung von 2 zu 1 von Aufgehen der eigenen Identität in der des anderen) diese lebenslange Sehnsucht ist nicht bewußt in mir. Sie äußert sich aber in einem unterschwelligen Schmerz - der dann aufhört, wenn
    ich auf einen Menschen treffe, der die selbe Sehnsucht in sich trägt. Der Gefühlsrausch, der dann aus lauter Glückseeligkeit eintritt wird gerne mit Liebe verwechselt und führt im Erwachsenenalter natürlich auch zu besonders schön erlebtem S**. Aber die ganze Zweisamkeit (auch spazierengehen) wird dadurch besonders verklärt.

    Es ist aber ein Trugbild. In Wirklichkeit haben sich nur zwei gefunden, die in der ersten Lebensphase eine Störung erlebt haben.

    Die Störung hatte ihren Grund. Der liegt meist im Elternhaus und hat sich deshalb meist nicht nur auf die Säuglingszeit beschränkt. Folglich haben Menschen mit diesen Erlebnissen auch noch andere Erlebnisse, die prägend waren.

    Es ist also relativ schwierig ein Gegenüber ohne
    psychische Probleme und ohne Suchtproblematik und ohne Beziehungsproblematik zu finden. Je älter man wird um so mehr Verletzungen häufen sich durch einen Hang zu geschädigten Partnern an. Auch das beeinflußt das eigene Beziehungsverhalten und Denken.

    So habe ich nach wie vor das Bedürfnis nach intensiver Nähe - schrecke aber vor einer Verbindung mit einem entsprechenden Gegengstück (das genau diese Sehnsucht auch hat) zurück. Weil da was mit mir passiert. Ich richte mich und meine Wunschliste auf diesen Partner aus und male mir den Himmel blau, selbst wenn Gewitterwolken den ganzen Horizont überziehen. (Ich hoffe das kann man jetzt verstehen)

    Also selbst wenn der andere zu jung, zu alt, Alkoholiker oder einfach nur komplett unpassend ist.
    Ich merke daß ich mir was vormache und kann nicht anders als weitermachen. Ich gerate in so eine Art
    Jagd nach dem anderen. Nur nicht diese Nähe verlieren. Dafür bin ich bereit Haus und Hof zu verkaufen, mich (als 18Jährige) zu den übelsten Rumtreibern in die übelsten Kneipen zu setzen oder wie aktuell - mir Gedanken über einen Ski-Urlaub in St.Moritz zu machen - wohlwissend, daß das garkeine Zukunft hat. Mein Verstand hämmert dann an die Tür und kommt nicht durch. Weil die Sucht den Stuhl davor gestellt hat.

    Breche ich durch mit dem Verstand - sinken mir die Knie weg und es kommt ein Gefühl von unterschwelliger Angst und Schwäche in mir hoch.
    Ich löse mich auf. Ich verschmelze gefühlt mit den Gegenständen in meiner Umgebung und fühle nur noch Schmerz.

    Im Prinzip hätte Lindi recht: Zuerst selektieren - dann küssen. Das Problem ist: Es ist mir noch kein
    Ungeschädigter begegnet, mit dem ich so ein Gefühl von intensiver Nähe gehabt hätte. Nichtmal beim S**.
    Das heißt - ich sehne mich quasi nach einem in seiner Persönlichkeit geschädigten Menschen. Er sollte halt alltagstauglich sein bitte.

    Aber Schnuffig hat es auf den Punkt gebracht. Es gilt diesen blöden Wunsch nach Symbiose - nach völligem Ineinander Aufgehen endlich mal abzulegen. Darauf zu schauen, daß ich doch was Neues erleben kann.

    Nämlich ein eigenständiger Mensch zu sein und das auch zu bleiben. Im Extremfall sogar dann, wenn ich auf einen treffe, der sich in und mit mir auflösen will.

    Einfach üben bei mir (gedanklich und seelisch bei der Wahrnehmung meines Identität) zu bleiben.
    Und gleichzeitig die Unabhängigkeit vom anderen nicht
    aufzugeben. Und sei die Sehnsucht nach Abhängigkeit (wie die eines Neugeborenen) noch so groß.

    Darum geht es.
    Und ich wollte es wissen. Von jemand wie Schnuffig - ob schon jemand dazu was sagen kann. Weil es DAS Problem ist. DAS einzige aber gewaltige Problem, das mich (bei Nichtbewältigung) immerwieder in abhängige Beziehungsmuster und in immer kuriosere GEschichten geraten läßt. Weil es immer mit Grenzüberschreitungen verbunden ist. Auch solche die ich selbst begehe. So können Beziehungen nicht funktionieren.

    Ich finde diese Ansätze sehr wichtig. Ich habe erkannt, wie stark meine Sucht gegen meinen Verstand kämpft und daß das vor allem im unterschwelligen (nicht gedanklichen) Bereich emotional ganz viel abläuft und mich beinahe zwanghaft eine Selbstverleugnung zur Befriedigung meiner Sucht nach Nähe und Geborgenheit vollziehen läßt. Und das passiert nicht mit Paukenschlag von jetzt auf nachher - sondern ist schleichend. Und wie bei jeder Sucht, kann ich es derzeit noch nicht stoppen, nicht dosieren oder irgendwie sonst kontrollieren.

    Das hat mir Angst gemacht. Ich habe nur einen Beitrag dazu (glaub auf Seite 10) geschrieben. Und danach viele Fragen beantwortet.

    Auch jetzt war es Deine Frage Co2013 - bzw. Dein Beitrag - der mich dazu veranlaßt hat - zu zeigen, wie wenig es hierbei um S** oder um einen XY geht.


    Liebe Renate

    Ich hoffe im Forum ist noch Platz für weiter Beiträge.
    Ich bin hier zur Selbsthilfe. Ich lebe nicht meine Co-Muster aus und kümmere mich. Ich bin wahrscheinlich nichtmal Co - sondern beziehungssüchtig (ein bißchen) und habe eine Persönlichkeits-ENTWICKLUNGS-Störung erlebt, die mich so anhänglich macht, daß es mir selbst schadet.

    Ich male mir den Himmel blau - wenn es um meine Sucht und das dazu austauschbare Gegenstück geht.

    Ich glaube dies ist nicht nur mein Problem. Deshalb habe ich es hier und im www und überhaupt geschrieben. Und wenn ich im Forum schreibe, dann nicht zur Selbstdarstellung. Ich bin selbstbewußt. Das darf eine Co nicht sein. Aber Du bist es auch - oder nicht? Hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn Du als Alt-User über Deine Probleme schreibst? Dann hast Du wirklich ein Problem. Ich hoffe das nicht für Dich.

    Ich bin froh, daß Schnuffig mir helfen konnte.
    Ich bin froh, daß auch die Psychologen nicht recht haben müssen, wenn sie sagen, so eine Entwicklungsstörung sei nicht heilbar, wenn sie in den ersten 6 Monaten stattfand.
    Ich bin froh in einem Forum einen Austausch mit einer Betroffenen gefunden zu haben, die mir ganz gewaltig Mut gemacht hat. Gegen allen Gegenwind.

    Und nur darum ging es mir in erster Linie:
    Mut gegen die Angst - verloren zu sein- Für immer.

    Aber das war jetzt wieder zu dramatisch, gell?

    Ach Renate - Ihr dürft alle Muster-User bleiben.

    Ich werde mir keine Vorschriften machen lassen, wie ich mich zu verhalten habe. Das wäre ziemlich co.

    Und Mäntelchen drüber, weil ich sonst zu nackig da stehe - das braucht ihr auch nicht zu machen.

    Ich schäme mich nicht.

    LG Nys

    Hallo Andreas

    also weißt - bis Du von Deinem Dächle runter kommst, um die Unterstellungen in meinem Thread auszuräumen

    .... da hätten die mich im Mittelalter schon längst mittags auf dem Marktplatz
    wegen Ketzerei und Unzucht mit dem Teufel auf dem Scheiterhaufen verbrannt ;)

    Eine gerechte Strafe für Dich muß ich mir noch überlegen.
    Ich schwanke zwischen 100 Peitschenhieben oder 2 Freikarten für Lindi und mich auf Dein Rockkonzert.

    ABER NICHT daß Du jetzt hier irgendwas über Deine Vorlieben schreibst!

    LG Nys

    aber das war halt hier abgeschrieben

    Zitat von Seekrank

    Schade für die wirklich Cobetroffenen,die sich nicht über S**.... Vorlieben ,sondern um das erkennen ihrer Coabhängigkeit austauschen möchten.


    Macht nix.

    Hat halt jeder so seine Empfindlichkeiten. Und wer hier ernsthaft gelesen hat
    kommt auch nicht auf die Idee, daß es um S**Vorlieben ging.

    Damit outet ihr beiden Euch selbst als oberflächliche Leser mit
    knallharten Urteilen. Die ich mir deshalb unter keinen Umständen anziehen werde.

    Zitat von Sunshine_33

    Und ich persönlich meine, die Informationen über S** Vorlieben haben in einem Alkoholiker-Forum nix zu suchen. Für sowas gibt es echt genug andere Foren.

    das hört sich nicht so an als ob Du den Scherz von Andreas richtig verstanden hättest

    Hallo Gela

    generell bin ich für Kritik sehr offen.

    Kritisiert wurde aber

    a) daß ich hier zu sehr psychologisiere
    b) mich zur Selbstdarstellung "ausziehe" und über s**Praktiken schreiben würde

    c) daß ich mit meinem Problem in diesem Forum nichts zu suchen hätte.


    Find ich nicht konstruktiv - diese Kritik. Deshalb geht sie mir auch sonstwo vorbei. Ist auch alles nicht zutreffend.


    Ich bin nach gründlicher Selbstbeobachtung an einem wesentlichen Knack-Punkt meiner eigenen Lebensgeschichte angekommen. Ich habe hier nicht meinen Lebenslauf beschrieben. Es gibt einen roten Faden da von der frühesten Kinderzeit an - den ich sehr deutlich verfolgen kann. Ich werde darauf nichtmehr eingehen. Es reicht, wenn es für mich schlüssig ist.

    Tatsächlich war ich etwas erschrocken. Die ganze Schreiberei hier ergab sich aber aus Frage und Antwort. Das möchte ich mal betonen. Ich hätte garnicht so viel geschrieben, wenn ich nicht so viel gefragt worden wäre. Ich wußt ja garnichtmehr wie ich es erklären soll. Das mag einen falschen Eindruck hinterlassen haben = Selbstdarstellung

    Klar wollte ich darstellen bzw. klarstellen. Gelang wohl nicht.

    Nun laß ich mal meine Ansichten darüber weg, wieviel von meiner Problematik in vielen Co-Beziehungen steckt. Das darf jeder für sich rausfinden oder auch für sich ausschließen. Ich hoffte mit diesem Thema Dinge anzusprechen, die garnichtmal so selten sind.

    Ein bißchen Leidensdruck war auch dabei. Weil ich bei aller Selbsterkenntnis vor dem psychologischen Urteil stand: irreparabel (weil in den ersten Lebenswochen erlebt). Schnuffig hat mir Mut gemacht, das nicht unbedingt auf mich wie ein Damokles-Schwert fallen zu lassen.

    Solche Antworten hatte ich erhofft. Und zwar von jemand, der weiß von was ich schreibe.

    Alles andere waren Fragen die ich gerne und geduldig beantwortet habe.

    Oder einfach Ratschläge - es mal gut sein zu lassen - die ich für mich aber nicht annehmen kann - wenn ich sehe, daß ich für bestimmte Verhaltensmuster immer wieder mein ganzes Leben wegwerfe. Und die Tendenz weiterhin vorhanden und zu beobachten ist.

    Vieles habe ich in Griff bekommen. An diesem Punkt war mir klar, daß ich wohl mit der Aufarbeitung eines Traumas aus der frühesten Lebensphase überfordert wäre und dachte deshalb an Therapie.

    Komisch, daß in einem Forum - in dem es um CoAbhängigkeit und Süchte geht, keiner davon schreiben darf, daß er die geeignete Therapie für sich sucht.

    Ich habe eigentlich nur 1 Tag lang hier vor allem mit Lea geschrieben und dann haut man mir um die Ohren, es sei noch nichts effektives dabei rausgekommen. HALLO?

    Also solche Kritiker rutschen eben in meine Schublade von "Wer mich nicht verstehen will - dem muß ich auch nix erklären".

    Aber danke für Deinen Beitrag. So eine Art Kritik höre ich mir an und beantworte sie auch gern.

    LG Nys

    Und das poste ich jetzt noch mal für mich hier rein, weil es mir unglaublich viel hilft. Und ganz ganz viel Mut und Hoffnung gegeben hat:

    Liebe Schnuffig, liebe Lindi

    Danke für Euren Beitrag. Zwei Beiträge, die mir sehr helfen, vor allem wie Du Schnuffig das siehst - ist mir echt eine Hoffnung - es ebenso angehen zu können.

    Ganz großes Danke


    Alle anderen scheinen es eben nicht zu kennen und deshalb nicht zu verstehen.

    Zur Beruhigung: Das mit der Peitsche schrieb Andreas und hat rein garnichts mit meinen Aktivitäten am WE zu tun. Von meinen S** Vorlieben steht hier nichts. Ich habe Andreas geantwortet, weil er dachte ich könnte S** und Liebe nicht trennen. Das ist ja wohl ein bißchen überspannt daraus gleich eine Sado-maso Nummer zu machen Oder? Ich bin nicht weiter drauf eingegangen, weil ich es nicht wichtig fand. Nun scheint es doch der Erklärung nötig.

    Also dann. Lassen wir das Thema.
    Entschuldigt meinen eigentlich ganz anders gedachten Auftritt. Aber jeder so wie er es sehen will.

    Ich mag mich inzwischen selbst genug - um mich nicht für was an den Pranger stellen zu lassen, was ich in keinster Weise beabsichtigt habe.

    Der Thread bleibt auf. Ich werde nichts über meine weiteren Schritte in dieser Sache berichten. Und Euch alle mit meinem Kram verschonen - weil ich es nicht zur Selbstdarstellung brauche.

    Ehrlich gesagt, dachte ich daß es Betroffene hier gibt
    und dabei sei noch mal ausdrücklich bemerkt, daß es in diesem Thread NIEMALS um s**uelle Vorlieben ging.

    Und wer richtig gelesen hat, hat das auch nicht so verstanden. Wenn sehr intensive Nähe als s**uelle Vorliebe interpretiert wird - dann frag ich mich was ihr für Fantasien im Kopf habt.

    So das war's jetzt endgültig.

    Ich schüttel den Staub von meinen Füßen und mach weiter: MEIN DING.

    und auch wenn es kaum einer glaubt: Ich bin auf dem besten Weg. So wie es schnuffig beschrieben hat: Dinge erkennen - um das geht es. Entschuldigung wenn ich mit meiner Erkenntnis dem einen oder anderen zu nahe trat. Aber das ist mein Thread - in dem es um mich ging. Um mein Problem mit Beziehungen. Und nicht um S**!

    Wenn es dem Forum geschadet hätte, hätte sich sicher ein Mod gemeldet. Deshalb mach ich mir mal darüber keine Sorgen.

    Und wenn Andreas mich nicht dermaßen falsch eingeschätzt hätte - hätte ich auch dazu nichts geschrieben. Schade - daß einem aus allem ein Strick gedreht wird. Aber so ist das Real Life. Und damit komme ich inzwischen gut klar.

    Insoweit habe ich hier gelernt für mich selber zu sorgen und auf mich selber zu schauen - die Kritiker können mir mal den Buckel runter. Aber da ich es nicht nötig habe hier über mich und meine Probleme zu schreiben.... werde ich es lassen, da ich sehe - es gibt solche Probleme bei den meisten vom Forum nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Nys

    Hallo Lindi!

    ich hab das bei Hiob schon gelesen (war ja auch echt auf der Suche) aber Danke für Deinen Hinweis. Hiob hat Psychologie ja studiert. Ich weiß nur nicht, ob diese Methode auch für die ersten 6 Monate im Leben erfolgreich angewendet werden kann.

    Lt. meinen Informationen sind diese sozusagen irreparabel - weshalb zB bei BL Patienten (die auch in diesen 6 ersten Monaten eine Störung erlebt haben) kaum Heilungs-Chancen bestehen.

    Also ich will nicht kränker sein, als ich bin - und deshalb werde ich mich speziell mit dieser Therapie-Methode die Hiob da genannt hat auch auseinandersetzten. Zumindest mit allen Therpie-Möglichkeiten für eine Störung in der Phase der ersten 6 Monate

    zur Erklärung für alle Mitleser:

    in den ersten 6 Monaten kann ein Kind sich nicht als Individium wahrnehmen. Es fühlt sich und die Mutter als eine Person. Fällt die Mutter aus und ist keine andere Person da - fühlt sich das Kind eins mit dem was um es rum ist. Sozusagen mit der Welt. Empfindet aber gleichzeitig Todesängste, weil es keinen Körperkontakt hat. Dieses Erlebnis - sofern es traumatisierend lang war, verankert sich im Gehirn und hat halt im Leben sehr unterschiedliche Folgen.
    Typisch für solche Problemfälle wie mich: Ein ewiger Hunger nach Nähe (beim BL Patienten eine zwanghafte Suche und dann ein zwanghafter Abbruch von symbiotischen Beziehungen mit Begleiterscheinung von Todesangst wegen zuviel Nähe)

    Hallo Co2013

    einfach mit weiterlesen und wenn es Dich sehr interessiert einfach mal Borderline-Spiegel, Grenzgänger und Video zu Beziehungsssucht g**geln.

    Liebe Grüße
    .....muß jetzt arbeiten.... bis die Tage dann mal
    Nys

    Ach ja

    und ich denke schon auch in den meisten Fällen geliebt zu haben. Deshalb ist es mir ja erst aktuell aufgefallen, als mir dieses Gefühl ohne Liebe begegnet ist.

    Der Unterschied:

    ohne Liebe ist alles gleich -nur nicht das Bedürfnis für den anderen da zu sein.

    Hallo Liebe Lea

    schau- ich dachte jetzt sei es sonnenklar. Anscheinend ist es garnicht so einfach das zu verstehen.

    Und nein - es nervt überhaupt nicht - Ich sehe ja, daß Du zumindest meine Ursache verstanden hast.

    Zitat von Lea

    was bei dir Leidensdruck auslöst, ist, dass es im Prinzip "egal" ist, wer dein Gegenüber ist

    Daß es egal ist, wer das Gegenüber ist - ist nicht so schlimm, - es zeigt nur auf, daß es nicht um romantische Gefühle geht, wie Andreas zunächst glaubte. Es zeigt, daß da ein Bedürfnis am anderen gestillt wird. Und daß es nicht mit der "gesunden" Verbindung zwischen zwei Liebenden gleichzustellen ist, die halt den entsprechenden Tiefgang haben. Meiner Sucht ist es egal ob der Partner nun paßt oder nicht. Solange er mir das bestimmte Gefühl vermittelt, auf das ich süchtig bin. Natürlich würde ich jetzt nicht mit jemanden so intim werden, der mich abstößt. Aber die Sucht kann bereits beim ersten Kuß-Date anfangen. Da registriere ich noch: Paßt nicht - und übermorgen paßt es dann komischerweise doch..........NUR wegen dem Gefühl.

    Zitat von Lea

    Angst macht (wenn es am schönsten ist,

    Richtig schön ist es nur, wenn es symbiotisch ist und natürlich habe ich in dem Moment überhaupt kein Problem -aber ich weiß ja was es bedeutet: Nämlich daß ich ab diesem Moment nichtmehr Herr über meinen Verstand bin.
    Die Sucht fixiert mich dann auf diesen Menschen, ob er paßt oder nicht.
    Er wird regelrecht passend gemacht. Oder ich inszeniere für mich die Vorstellung eben dieses Mal nicht abhängig zu sein (bin es aber emotional doch) Ich spiele dann die Unabhängige zB um ihn nicht zu verlieren.

    Zitat von Lea

    was an deinem Mann dich dazu veranlasst hat, ihn zu heiraten


    Meinen Mann habe ich geheiratet, weil ich (wohl aufgrund meiner Symbiose-Sucht) davor lauter s++uell erfüllende Chaos-Beziehungen hatte.
    Er war der erste, der Verantwortung übernehmen und wirklich zu mir stehen wollte - auch im Real Life. Dafür habe ich mein Bedürfnis nach Nähe ganz bewußt geopfert. Ich hoffte auf Änderung bei ihm. (Aber auch er paßt mit seiner nicht ganz entwickelten Persönlichkeit ins Muster / Nur halt Defizit-Verstärkend)- ich habe ganz bewußt riskiert, Symbiose nie wieder zu erleben. Ich dachte ich halte das aus. Ich dachte: So wie ich gestrickt bin, lande ich mit s**uell erfüllenden Beziehungen immer wieder bei einem Chaoten von dem ich irgendwie abhängig werde. Von meinem Mann konnte ich somit auch nicht abhängig werden. Das gab mir ein Gefühl von REife und Sicherheit vor Verletzungen. Mein Defizit trieb mich dann in die Arme von XY und zuletzt dazu, mich zu trennen. WOHLGEMERKT in der Hoffnung endlich das zu finden, was ich vermisse. Verzweifeln könnte ich darüber, daß ich erkannt habe - ich werde von meiner Sucht gesteuert und wenn mich jemand anzieht, dann nicht weil ich ihn liebe, sondern weil er meinem Suchtmuster entspricht!

    Der Schmerz ist der Wunsch nach der Symbiose und die gleichzeitige Erkenntnis, dabei völlig die eigene Linie zu verlieren. Ich komm vom Kurs ab, wie von einem Magnet angezogen. Willkürlich dem weiteren Verlauf ausgeliefert. Der Behandlung durch den anderen ausgeliefert. Natürlich kann ich reagieren. Aber das mit den Grenzen hast Du super beschrieben:

    Zitat von Lea

    Du schreibst, du gibst dich selbst auf in der Suche nach der Wiederholbarkeit der Symbiose, wenn sie einmal stattgefunden hat. ....... Oder findest du nach einer Symbiose einfach nicht in deine Grenzen zurück, so dass eine erneute Entgrenzung mit diesem Gegenüber gar nicht mehr möglich ist?

    Ich finde nicht in meine Grenzen zurück. Und ich kann mich nichtmehr abgrenzen, werde bestimmt von dem Wunsch - mir diese Symbiose zu sichern. Koste es was es wolle. Hauptsache diese Quelle Schmerzmittel versiegt nie. Und dafür konstruiere ich bereits im voraus Zukunftspläne. Versuche mir diesen Platz zu sichern und Einfluß zu nehmen auf alle Störfaktoren.
    Dazu kommt, daß ein Gegenstück mit gleichem Defizit eben auch nach Identität sucht. Und das nicht nur in einer Beziehung. Je nach dem Ausmaß der Störung beim anderen, habe ich es dann abwechselnd mit psychischen Problemen oder mit Stoffabhängigkeit beim Partner oder mit beidem zu tun.

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    Das hört sich ja jetzt alles grauenhaft an!!

    Bitte wenn ihr das lest: Bedenkt, es gibt Millionen solcher Beziehungen

    und meine Partner waren allesamt liebenswürdige Menschen und keine Monster. Auch ich bin ein sehr gefühlvoller, menschlicher Mensch und kein Monster. Ich habe nur mal den Schleier von volkstümlicher Bewunderung für hingebungsvolle Zweisamkeit genommen - in meinem Fall ist die hingebungsvolle Liebe verhängnisvolle Liebe und das alles nur, weil ich
    mit einem Hunger nach Liebe unterwegs bin, den man als Erwachsener in dieser Form nicht haben sollte. Den aber viele Menschen haben und genauso darunter leiden wie ich. Nicht jeder ist süchtig auf die Beseitigung des Defizits. Manch einer sucht sich ein anderes Schmerzmittel - zB den Alkohol oder ständig wechselnde Beziehung. (Vielleicht gehöre ich da inzwischen auch schon dazu). Ich schreibe das alles ganz bewußt im offenen. Weil mir die Recherche gezeigt hat, daß es dazu auch Foren gibt - und nicht wenige betroffen sind. Vllt. hilft es jemand, wenn er hier reinschaut.

    Hallo Lea

    Danke - tut mir grad total gut, daß Du nochmal reingeschaut hast.

    Ja. es ist das Problem - daß es nichtmal so sehr an S**
    sondern an intime Nähe gekoppelt ist.

    Also ich kann mir ja schlecht selbst einen Z**Kuß geben *kreisch* hat ja schon manchmal was lustiges.

    Aber es ist zB genau das Küssen - an dem ich ein Symbiose-Gegenstück von einem Nicht-Symbiose-Menschen unterscheiden kann. Das Einfühlungsvermögen ist bei uns einfach sehr groß. Und wir küssen unheimlich gern. (und gut ;))

    Und dann noch dieses Gefühl von Aufgefangen sein - ich hatte es dieses Mal auch erst nachdem ich das erste Mal bei ihm übernachtete. - Also daß da
    wer ist, den man spürt während man schläft.

    Das ist schwer für sich selber zu zaubern!
    Das kleine Mädchen kann ich auffangen. Sie ist aus der Zeit in der ich halt nicht so glücklich aufgewachsen bin. 'Für sie kann ich Mutter sein. Fürsorglich, liebevoll, annehmend und verzeihend.

    Aber das Neugeborene, das braucht Körperkontakt. Klar nehm ich mich auch mal selbst in den Arm und die Lama-Haar-Decke ist wundervoll, weil sie so natürlich warm gibt.
    Aber weißt Du - die Wärme eines anderen Menschen, der Hautkontakt, der Blick beim Aufwachen auf ein Gegenüber der den entsprechend gleichen Blick drauf hat 8)

    Ich habe es in meiner Ehe vermißt. Da hab ich es ja auch überlebt.
    Aber seit ich mich eben selber erfahre - so auf mich gestellt - da kommt das wie eine Wellenfront auf mich zu.

    Jetzt wo ich gerade eine Symbiose-Verbindung gekappt habe, ist natürlich der Entzug auch spürbar. Aber schlimmer ist, daß ich dieses Gefühl schon seit ich denken kann kenne.

    Nach schönem S** ist das Defizit meist einige Zeit nicht zu spüren. Da sorgen halt auch die Botenstoffe im Gehirn-Belohnungszentrum dafür.
    In meiner Ehe war es nach dem S** noch schlimmer - weil da überhaupt keine Verbindung zustande kam.

    Also zum Glück bin ich nicht auch noch s**süchtig. S** ohne Liebe mit Nicht-Symbiose-Partnern ist ungefähr sowas wie Trockenfutter. S** mit Symbiose-Partnern und noch ein Stück Geborgenheit ist nach der Meinung meines Neugeborenen, alles was ich (außer essen und schlafen) zum leben brauche. :cry:

    Es wird ja behauptet, daß man mit diesem Defizit ein Leben lang rum rennt.
    Und es ein lebenslanger Schmerz für die Betroffenen bleibt.

    Ich bin sozusagen Schmerzpatient und süchtig auf mein Schmerzmittel.

    Liebe Grüße
    Nys

    Das möcht ich noch anfügen:

    Es ist ja nichts Schlimmes, sich eine derart innige Verbindung zu wünschen und evtl. auch zu leben.

    Aber es ist schlimm, wenn man sein Leben aufgibt - und das jederzeit und immer wieder (nur halt in anderen Zusammenhängen) ......... NUR für dieses Gefühl --- oder auch nur für die leise Chance darauf!

    Das ist ganz bestimmt nicht unabhängig.
    Es ging mir zunächst super, nach dem Loslassen aller Verbindungen, Beziehungen und nach der Trennung.

    WEIL

    Verzicht ist einfacher als Dosierung. Wie Dosierung in der Praxis funktionieren soll, - ich hatte bereits vor meiner erneuten Konfrontation mit diesem Gefühl - einer dermaßen Angst davor.......... daß ich ja beschlossen hatte erstmal S** komplett von Liebe zu trennen. Nun stellte sich halt heraus, daß diese Trennung zwar möglich ist - daß ich aber auch ohne Liebe mit diesem Gefühl konfrontiert werde.