hallo
ich habe ja eine thera gemacht, und im nachhinein kann ich sagen das sie mir schon geholfen hat. in den gesprächen habe ich gelernt die dinge anders zu sehen und mit ihnen anders umzugehen. vor allem probleme die mich sehr drückten eben nicht mehr zu ersäufen versuchen, sondern nach lösungswegen zu suchen. auch hab ich da gelernt zu mir selbst zu stehen, mein ich und sein nicht von der meinung anderer abhängig zu machen. meine entscheidungen nicht ständig in frage zu stellen. kurz, einfach ich sein wie ich es bin. da habe ich begriffen das es wurscht ist was andere denken solange ich mich mit allem wohl fühle. selbstwertgefühl und gesunden egoismus habe ich da gelernt. für mich ganz wichtige dinge auf dem weg in zufriedene trockenheit. und ich denke das das auch nachhaltig ist, wenn ich bedenke was bei mir privat eben alles passiert und schief läuft, vor 13 jahren wäre ich dauerbreit gewesen. heute kann ich auch diese schweren prüfungen in klarem kopf durchleben.
das therapiene oft nicht helfen liegt in meinen augen sehr oft daran das sich der hilfesuchende nicht darauf ein läßt und nicht bereit ist fehlverhalten einzusehen und veränderungen herbei zu führen. das erleben wir ja hier im vorstellungsbereich beinahe täglich, so nach dem motto "wasch mir den pelz aber mach mich nicht nass". und dann taugen natürlich die shg oder therapeuten nichts. klar, schuld sind immer die anderen. damit sage ich nicht das es nicht auch therapeuten gibt die schlecht sind, bzw. wo die wellenlänge zwischen therapeut und patient nicht stimmt. letztendlich liegt es aber immer in der bereitschaft des betroffenen einzusehen das der bisherige weg falsch war und das gravierende veränderungen her müssen. wenn das nicht da ist, dann kann eben niemand helfen, das wissen wir hier ja nu auch zur genüge.
doro