hallo michaela
was ich dir jetzt sage ist hart, aber ganz sicher nicht böse gemeint, du weißt ich bin auch mutter aber eben auch abhängig.
lass deine tochter um himmels willen endlich mal auf die schn... fallen damit sie merkt das das weh tut und in zukunft hinguckt wo sie hinlatscht. du nimmst ihr alles ab, wieso sollte sie wirklich und dauerhaft was ändern?? mama macht doch. du denkst darüber nach was du??? machst wenn sie ein kind bekommt, sorry michaela gehts noch? es ist ihre sache, du wirst eine liebe omi sein die das kleine ab und an mal nimmt aber deine tochter ist für ihr kind verantwortlich und punkt. ( ich glaube da im übrigen nicht dran, die tests sind heute so empfindlich und genau das man schon am tag nach ausbleiben der regel ein sicheres ergebnis hat, nicht erst nach wochen wie noch zu unserer zeit.) deine tochter scheint ja nach deiner eigenen aussage ganz genau zu wissen welche knöpfe sie drücken muß damit du springst. sie ist in der klinik im moment gut aufgehoben, du mußt jetzt hier für dich dringend lernen dir nicht ihre schuhe anzuziehen, damit hilfst du ihr am besten, hört sich hart und evtl auch paradox an, ist aber so. sie selbst muß die schritte aus der sucht suchen und auch gehen, nur dann kann das dauerhaft was werden. nur dann kann sie ihre leistung sehen und auch wertschätzen. ich weiß das du sie liebst, ich weiß auch das es dir fast das herz zuschnürt sie so zu sehen, aber du hast ihr den alk nicht eingeflößt, das war sie allein und genau so muß sie da raus, weil sie es will und allein.
wenn sie aus der thera kommt kannst du ihr in vielem helfen, achte darauf das nichts alkohol enthält was du zu essen vorsetzt, schau das sie nicht auf alk stößt wenn sie an deinen kühlschrank geht, trinkt nicht in ihrer gegenwart, halte feiern zu denen du sie auch einlädst alkoholfrei. aber das war es dann schon. sie muß lernen ihre probleme allein zu lösen, vieles wird man ihr dazu in der therapie beibringen, aber lass sie es allein tun. dräng dich nicht mit lösungen auf, warte das sie dich evtl um hilfe bittet. sie ist deine tochter, aber eben auch eine erwachsene frau. in liebe loslassen ist hier das zauberwort. die angst um das kind begleitet doch jede mutter jeden tag, wenn die kinder mit dem rad oder auto größere strecken unterwegs sind kann doch genau so was passieren wie, wenn sie nur über die straße zum kiosk gehen. man kann sie nicht vor allem schützen, zu viel schutz hindert sie zu leben, und das ist auch nicht gut.
doro