Beiträge von dorothea

    hallo maike

    herzlich willkommen hier im forum.

    du schreibst du willst dich von all dem lösen, das ist der einzig richtige schritt wenn der partner uneinsichtig ist.

    im co-bereich findest du viele denen es wie dir geht und die dich sicher bei deinem weg in die freiheit unterstützen können.

    gruß doro

    hallo sonnenschein

    erst einmal herzlich willkommen bei uns.

    dein erster schritt sollte der zum arzt sein, damit dein körperlicher zustand beurteilt werden kann und dann festgelegt werden kann wie es weiter gehen soll.

    aa sind übrigens nicht die einzigen die selbsthilfegruppen haben, es gibt eine menge angebote, da kannst du dich bei der suchtberatung drüber informieren.

    du schreibst du traust dich nicht zu ner shg, warum eigentlich, selbst wenn dein nachbar da sitzt, warum wohl.

    ich kann deine scham sehr gut verstehen, kennen wir alle, nur bringt dich jeder tag an dem du dich schämst und deswegen nichts unternimmst dem tot ein stück näher.

    also packs an. arzttermin machen.

    gruß doro

    hallo girasol

    herzlich willkommen bei uns.

    aus deinen worten entnehme ich das du schon "deinen platz" bei uns gefunden hast. das ist schön. hoffe sehr das wir dir hier weiterhelfen können dich von den zwängen, die man dir wie du sagst aufstülpen will, zu befreien.

    gruß doro

    hallo lieschen

    willkommen bei uns.

    du schämst dich für deine krankheit und deswegen tust du nichts dagegen, das kann ich zwar sehr gut verstehen weil es mir genau so ging, aber was glaubst du wie man sich fühlt wenn die mengen größer werden und man jegliche kontrolle verliert, wenn man schon von weiten aussieht wie tot auf latschen.

    unsere krankheit ist unbehandelt tötlich!!!! und es ist eine krankheit. man kann sie durch absolute abstinenz zum stillstand bringen. das mußt du so akzeptieren. mal ehrlich, was kannst du dir für das gerede der leute um dich rum kaufen?? nichts. es wird immer menschen geben die einen nicht mögen und deshalb schlecht reden egal was man tut. das darf aber kein maßstab für dein leben sein, denn es ist dein leben und mit dem spielst du grade.

    wenn du leben willst dann geh zum arzt und pfeif auf die leute. wenn du lernst trocken zu leben wird es dir irgendann eh egal sein was die labern. du lebst für dich und deine kleine nicht für andere.

    gruß doro

    hallo xyz

    erst mal willkommen bei uns.

    nach dem was du schilderst fürchte ich das da schon eine abhängigkeit da ist, es ist ja nicht die menge oder die art des alkohols, sondern der umgang damit. du richtest deinen tagesablauf schon nach dem trinken aus, deine gedanken kreisen um alk, du empfindest verzichtsgedanken weil du nicht trinken darfst. für mich waren das anzeichen das ich süchtig bin.

    ich denke dir geht das auch so sonst wärst du nicht hier.

    zum kalten entzug kann ich dir nur sagen das jeder anders ist, es kann 99 mal gut gehen beim 100 gehts schief. es ist zu gefährlich, wenn du lernen willst abstinent zu leben, und nur so bekommst du die krankheit in den griff, ist der erste schritt seine krankheit als solche zu akzeptieren, dann zum arzt, ganz offen alles besprechen und nach einer eingehenden untersuchung festlegen wie es weiter geht.
    es ist von dir und deiner konstitution abhängig ob dich der arzt ins kh zur entgiftung schickt oder ob du ambulant entgiftest. ob du eine therapie, auch da gibt es ambulante, machst oder eine shg besuchst. darüber solltest du mit ihm sprechen.

    verzichtsgedanken sind nasses denken, ich war nach der entgiftung froh nicht trinken zu müssen, ich wollte nicht mehr trinken. darin liegt der große unterschied, natürlich darf ich trinken, wer will mich hindern, ich will nicht, das ist der springende punkt. sein denken und handeln zu verändern.

    ich hoffe das hilft dir etwas weiter

    gruß doro

    hallo fixi

    dein mann benutzt dich als fußabtreter, du bist an allem schuld und gehen tust du ja eh nicht, es belustigt ihn.
    toll, was ein toller kerl!!
    meiner fand es auch lustig, sein spruch war, da ich wegen der kinder(4) meiner kaputten wirbelsäule und meiner eigenen alkvergangenheit eh keinen job finde sollte ich mal nicht denken das ich ihn verlassen könnte.
    als er auszog hat er nicht mehr gelacht.

    jetzt mal ganz ehrlich, es gibt nichts was dich verpflichtet ihm weiter beim saufen zuzusehen. informier dich über deine möglichkeiten, ruhig so das er es mitkriegt, und seh zu das du da erst mal raus kommst. denn er nimmt dich nicht ernst. du mußt ihm jetzt ganz klar zeigen wie ernst es dir ist, nur so wird er vielleicht wach. denn mit ultimatum kommst du nicht weiter bei ihm, mach nägel mit köpfen, nur wenn er begreift das du nicht nur redest besteht die möglichkeit das er seine krankheit ernst nimmt und was dagegen tut. erst dann kann man evtl über einen weiteren gemeinsamen weg nachdenken.

    so wie er im moment mit dir umgeht macht er euch beide kaputt, willst du das wirklich?? bei aller liebe denk an dich!!!!!

    gruß doro

    hallo markus

    willkommen hier bei uns.


    also, erst mal es gibt keine guten und schlechten alkis, es ist nur eine glücksfrage ob man es eher oder später einsieht das man krank ist. der weg ist für uns alle der gleiche. immer schön steil nach unten.

    und es gibt kein kontolliertes trinken!!! entweder oder. dazwischen ist rein gar nichts.

    das mußt du erst mal verstehen. wenn du abhängig bist ist jeder tropfen der weg zurück in die hölle, wenn du nicht abhängig bist brauchst du nichts zu kontrollieren.

    die entscheidung was du willst liegt bei dir.

    wir können dir helfen abstinent leben zu lernen, nicht mehr und nicht weniger.

    gruß doro

    hallo martha

    was du hast ist kein märthyrersyndrom sondern nennt sich co-abhängigkeit und ist ebenso eine krankheit wie alkoholismuß. da kommt man nicht mal eben so raus. da muß man drann arbeiten.

    hast du denn schon im co bereich gelesen?? ich bin sicher da wirst du viele beiträge finden in denen du dich und deine tollen "freunde" wiedererkennst.

    du brauchst dich nicht zu schämen, wie dir geht es sehr vielen weil das thema in der gesellschaft immer noch tabu ist. schreib dir deinen frust hier von der seele, das allein hilft schon und du wirst sicher viele antworten bekommen die dir zeigen das du nicht allein bist, das hilft noch mehr.

    gruß doro

    hallo heiko

    herzlich willkommen bei uns.

    was du durchmachst ist sicher eine schwere prüfung, die durchzusstehen jedem eine menge abverlangen würde. in solch schwierigen situationen bist du, wenn ich dich richtig verstehe, immer rückfällig geworden. da heißt es jetzt speziell daran zu arbeiten schicksalsschläge anders als bisher zu verarbeiten.
    ich habe auch eine ambulante therapie gemacht und empfand es auch sehr positiv die alltäglichen probleme anders regeln zu lernen und sofort und aktuell mit den therapeuten sprechen zu können, sozusagen ein jahr lang begleitet leben lernen.

    wenn du probleme hast einfach raus damit, hier sind so viele verschiedene menschen irgendwer hat hier immer ne idee wie man was angehen kann.

    wünsch dir viel kraft auch deiner familie.

    gruß doro

    hallo martha

    schön das du dich wieder meldest.

    mach dich um himmels willen von schuldgedanken frei, ein beliebtes spiel von nassen alkis anderen jegliche schuld zuzuschieben, dann braucht man nämlich nicht nachdenken und sein verhalten ändern.

    schuld ist im zusammenhang mit meiner krankheit sowieso ein unpassendes wort. ich habe getrunken weil ich trinken mußte, aber ich hatte auch die möglichkeit mir hilfe zu suchen um diesen teufelskreis zu durchbrechen. viele schämen sich weil die krankheit so negativ behaftet ist und scheuen sich die schritte zu machen. wirklich saufen wollen tun die wenigsten. wenn aber die scham größer ist als der wille zur abstinenz kannst du als frau absolut überhaupt nichts machen, du bist geangen und das war richtig, anderenfalls hättest du sein sterben hautnah miterleben dürfen, das ist sicher.

    also mach dich von diesen gedanken frei, sie hindern dich zu leben, wenn du es nicht allein schaffst such dir einen psychologen mit dem du gut klar kommst und arbeite das mit dem auf. auch da braucht man sich nicht zu schämen, am ende steht ein lebenswertes leben in freiheit.

    gruß doro

    hallo thomas

    willkommen bei uns.

    sag mal wie heißt dein arzt mengele?? boah, das geht ja gar nicht, such dir bitte einen anderen. nach so hohem konsum und der langen zeit solltest du unbedingt zu einem arzt gehen der unsere krankheit ernst nimmt, dich gründlich untersucht und mit dir eine evtl. therapie bespricht. dazu könntest du die suchtberatung anrufen, die wissen welche ärzte da was taugen. erst mal muß dein gesundheitszustand geklärt werden, ich denke nicht das bei dir mit drei tagen und 4 distra alles ok ist. solltest du dich unwohl fühlen geh zur not ins krankenhaus, ein kalter entzug ist lebengefährlich.

    gruß doro

    hallo marlon

    willkommen hier bei uns.

    die ersten wichtigen schritte hast du getan, jetzt geht es ans umsetzen des gelernten, das ist am anfang nicht so einfach und erscheint einem oft als riesen berg, mit der zeit wird es aber einfacher und vieles geht fast wie von selbst. wenn du fragen oder anregungen hast immer heraus damit. wir sind hier.

    gruß doro

    hallo teichlinchen

    dich hat der blouse im moment ganz schön erwischt, die zweifel ob der weg jetzt der richtige ist, die momentane einsamkeit, alte freunde weg neue noch nicht gefunden, zukunftsangst. das kennt glaub ich so ziehmlich jeder hier. da brauchst du jetzt geduld, der anfang ist sehr schwer, du mußt uns einfach glauben das das bald besser wird. wenn du erst die therapie gemacht hast wird sich sehr vieles geändert haben, vor allem deine sichtweise. deine probleme werden nicht verschwunden sein, aber du wirst möglichkeiten zur lösung sehen die dir der alk vorher vernebelt hat.
    halt durch es wird besser.

    gruß doro

    hallo m@g

    in dem ort in dem ich aufwuchs und anfangs lebte gehört kampftrinken heute auch noch zum guten ton, ich bin in einen anderen stadtteil gezogen. so einfach ist das.

    wenn ich da am we meine mutter besuche und im sommer die nachbarn schön mittags hackedicht labern höre wer denn nun größer stärker und was weiß ich nicht ist, also richtig blödes alkbedingtes rumgeprolle, dann weiß ich warum ich das nie wieder will. dieses klotzhole gelaber ist doch nicht ernsthaft etwas erstrebenswertes oder gar etwas das bei mir verzichtsgedanken auslöst.

    gruß doro

    also um da gleich mal keine mißverständnisse aufkommen zu lassen, medezinische dinge mußt du mit einem arzt besprechen, wir sind hier eine shg und können und dürfen keinen medezienischen rat geben.

    soviel kann ich dir aber sagen, als ich zur entgiftung bin waren alle meine werte völlig unauffällig.

    deine anderen probleme,sorry das sehe ich eher als ausrede. ich trinke keinen alkohol und fertig, ich bin niemandem rechenschaft schuldig warum das so ist punkt.

    für nen weinlokal kann man auch nen somelier einstellen.

    ich denke das sind aber "zukunftsgeister" was dich jetzt beschäftigen sollte ist die frage wie weit du wirklich im sumpf steckst, wie weit steuert der alk deine gedanken dein leben. ob du abhängig bist kannst letztendlich nur du selbst beantworten.

    dann solltest du aber die krankheit auch als solche annehmen und dich entscheiden ob du mit ihr leben oder durch sie sterben willst. denn wenn du krank bist sind das deine alternativen. entweder oder was anderes gibt es bei unserer erkrankung nicht, wie mit schwanger ein bischen ist nicht.

    wie gesagt ob du nun krank bist mußt du wissen, hört sich blöde an, aber du kannst erst etwas gegen alkoholismuß unternehmen wenn du ihn erkennst und anerkennst, dazu braucht man nicht erst unter der brücke landen. das umfeld, auch der arzt erkennt die erkrankung oft erst sehr viel später als der betroffene selbst.

    mein vorschlag wäre lies dich hier ein, schau in wie vielen threads du dich wiedererkennst und überlege dann sehr genau wie es um dich steht. ich kann dir diese frage nicht beantworten da ich dich nicht kenne. sei dabei unbedingt ehrlich zu dir selber, denn solltest du krank sein kann die antwort über dein leben entscheiden.

    gruß doro