Es geht hier um CO-Abhängigkeit. Ein aktiver CO ist in meinen Augen ebenso süchtig nach seinem Suchtstoff, also dem Säufer, wie ein Alkoholiker nach Alkohol.
Wie stark die Sucht ist, kann man hier sehr genau sehen.
Wenn der Entzug einsetzt, wird schnell wieder der Kontakt zum Suchtstoff hergestellt.
Danach ist man dann entspannt und gelöst und kann sogar wieder arbeiten.
Ich sehe da Null Unterschiede zu einem Säufer.
Er handelt absolut identisch.
Darum fallen Deine Argumente bezüglich der Kinder auch leider nicht auf fruchtbaren Boden, liebe Lea.
Man weiß, das man was falsch macht, wenn man die Kinder nicht schützt. Aber die Sucht ist einfach stärker!
Genau wie ein Alkoholiker weiß, was er anrichtet, auch bezüglich vorhandener Kinder.
Der CO wischt solche Argumente üblicherweise damit zur Seite, das die Kinder vom Gesaufe des Partners nichts mitbekommen, was natürlich nicht stimmt. Kinder sind nicht blöd, die wissen was vor sich geht. Und sie leiden!
Der CO macht trotzdem weiter, ebenso wie ein nasser Alkoholiker, es ist einfach schlimm! Aber so ist Sucht nun mal 
MaBee, Du bist bereits in der neuen Runde mit Deinem Bettnässer.
Tut gut, mit ihm gesprochen zu haben, gell? Ist immer so, wenn man endlich wieder seine Sucht befriedigen konnte.
Deine Tochter bekommt das mit, erzähl nix! Und da ist auch noch ein Sohn?
Was macht Dein Säufer nun? Macht er nächste Woche einen Termin für einen Arztbesuch bezüglich seines Alkoholismus?
Geht er in die Entgiftung und danach in eine SHG?
Da kam nix Konkretes? ach...
Meene Jüte, er tut gerade das, was alle nassen Alkies tun! Er heuchelt Einsicht oder vielleicht ist da sogar ein bisschen was, aber das dient doch nur dazu, das Du still bist zu dem Thema...er will nur die Wogen glätten...!
Ich wusste auch, das ich ein Alkoholproblem habe, habe aber mind. noch 10 Jahre weiter gesoffen? Und dabei das blaue vom Himmel gelogen, um meinen Partner ruhig zu halten.
Kurzum, eine Einsicht bedeutet gar nix, wenn nicht zeitnah ein Arztbesuch und ne Entgiftung eingeleitet wird! Und selbst dann besteht ne hohe Rückfallgefahr von um die 90%. Erst mit Therapie und/oder SHG und sehr viel persönlichen Einsatz werden da um die 50% draus.
Aber das alles wirst Du nicht wissen wollen und bei Euch ist eh alles ganz anders und blablabla...stimmts?
Komm doch einfach wieder, wenn Du Deinen persönlichen Tiefpunkt erreicht hast und wirklich zu Veränderungen bereit bist. Denn so wird das nix. Erst wenn Du bereit bist, etwas gegen DEINE Sucht zu tun, geht was...vorher nicht.
Aber erstmal ist ja jetzt alles wieder gut.
Du hast Dein Suchtmittel und er weiterhin seins.
Eine Abhängigkeitsbeziehung hat übrigens mit Liebe so gar nix zu tun, sondern es handelt sich um reines Ausnutzen des anderen, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.
Und da sind beim CO üblicherweise auch sehr viele vorhanden, die der Säufer erfüllen soll.
Das kann der aber gar nicht. Das kann nicht mal ein ganz gesunder Mensch leisten, da muss man erstmal selbst dran arbeiten, um nicht so bedürftig zu sein.
Ich würde Dir nun gern Alles Gute wünschen, leider habe ich wenig bis gar keine Hoffnung, das sich das erfüllen könnte, solange Du derart in Deiner eigenen Sucht steckst und auch nichts daran ändern willst.
Sunshine