Beiträge von Sunshine_33

    Hallo Liesa,
    und Willkommen hier im Forum !

    Zitat

    Bedenklich finde ich, dass es immer wieder Menschen gibt, die andere zum Trinken überreden wollen oder müssen.

    Ich habe jetzt lange nachgedacht und kann mich nicht erinnern, das mich jemand irgendwie zum Trinken animieren wollte, ich meine damit jetzt auch zu Saufzeiten.
    Auch wollte mich keiner zum Trinken überreden.
    Okay, jetzt könnte man natürlich sagen, das musste wohl auch keiner... :lol: (sorry, aber muss grad selbst darüber lachen) aber ganz so war es dann doch nicht, denn es gab auch mal Phasen, wo ich mal ein paar Tage oder gar 1-2 Wochen nichts trank, auch dann geschah sowas nicht, ich kann mich jedenfalls nicht dran erinnern.
    Nee nee... das muss ich schon auf meine eigene Kappe nehmen, ICH wollte das so.

    Zitat


    Die Gesellschaft im Allgemeinen findet es gut, nach Feierabend das "Gläschen in Ehren" trinken.


    Das kommt ganz darauf an, in welcher Gesellschaft man sich befindet :wink:
    Ich zähle das jetzt aber auch mal zum "nassen Gedankengut", was natürlich noch vorhanden ist und was auch noch ne Weile bleiben wird, denke ich mal.
    Ist irgendwie auch normal bei unserer Krankheit, auch am Beginn einer Abstinenz, is ja noch kein Trockenmeister vom Himmel gefallen, es dauert eben alles seine Zeit...

    Die Wirklichkeit ist eher so, das nicht jeder Alkohol konsumiert, wie C.F. ja schon schrieb, und auch nicht jeder regelmäßig abends sein "Gläschen in Ehren" trinkt.
    Oftmals hat man sich sein eigenes Umfeld so gestaltet, das sich darin nur oder hauptsächlich solche Leute rumdrücken, die regelmäßig trinken. :wink:
    Am besten sogar mehr als man selbst, dann hat man immer noch jemanden, auf dem man mit dem Finger zeigen und sogar als persönliche "Rechtfertigung" ranziehen kann, wenn man mal auf den eigenen Konsum angesprochen wird.

    LG Sunshine

    Lieber Barthell,

    ich würde auch gern glauben, das Daten vertraulich bleiben und nur positiv genutzt werden.
    Leider ist das aber nicht so und die vorhandenen Möglichkeiten werden leider zu unseriöse Zwecke genutzt.

    Was mich noch besonders bedrückt und was ich für äußerst bedenklich halte, ist der Umgang mit sensiblen Daten die eigene Gesundheit betreffend.
    Krankenkassen beispielsweise würden doch nur zu gerne auf alle möglichen Daten zugreifen können und ihre Beiträge demnach persönlich zuschneiden.
    Übergewichtige, Raucher, Alkoholiker (auch Trockene würden aufgrund der hohen Rückfallquote vielleicht hochgestuft werden) und anderweitig Süchtige Um solche Sachen geht es mir.
    Das keine so arge Klassengesellschaft entsteht... wo es ungerechte oder gar menschenunwürdige Abstufungen zwischen den einzelnen Menschen gibt.
    Ich bin immer viel mehr für ein soziales Miteinander... und das kostet dann mitunter eben auch was. Aber das ist es auch wert.

    Ich will niemanden den Spaß verderben, aber mich erschreckt es sehr oft, wie freigiebig Menschen mit ihren persönlichen Daten umgehen.
    Neuerdings auch noch angefacht von irgendwelchen Leuten, die meinen, wir müssten mitziehen und freizügiger mit unseren Daten umgehen, wie auch andere Länder.
    Das halte ich für völlig falsch... und wenn man dann mal ein bisschen dahinter schaut, sieht man schnell die Verknüpfungen, solche Aussagen stammen sehr oft von Leuten aus der IT-Branche, die genau DAMIT ihr Geld verdienen oder verdienen wollen,

    Um diese Sachen geht es mir, das ärgert mich, diese Art von Bereicherung.
    Es ist ja auch so, das viele unserer Daten eh bekannt sind, beispielsweise durch Online-Bestellungen oder sonstiges. Davor sind wir alle kaum gefeit.
    Aber es ist immer noch eine andere Sache, anderen auch zu erlauben, mit den eigenen Daten zu arbeiten.
    Da liegt dann doch noch einiges in unseren eigenen Händen.
    Ich schau beispielsweise sehr genau hin, wenn ich irgendwo was bestelle, was die alles so wissen wollen. Ist mir das zu persönlich oder zu unseriös, werde ich auch einen anderen Anbieter finden :P Bisher war das zumindest so.

    LG Sunshine

    Lieber Barthell,
    da muss ich gleich mal wieder als ewige Nörglerin und Datenschützerin meinen Senf dazu geben.

    Wenn Daten ausgewertet werden sollen bzw. können, müssen sie auch vorher gesammelt werden. :wink:
    Ich kenne keine App, die nicht dieses Ziel hat.
    Gern auch in Verbindung mit Kosten, Zugriffsberechtigungen auf bestimmte Bereiche des Smartphones, Unterbringung von Werbung, Erstellung von Bewegungsprofilen und anderem.
    Auch hinter dieser App stecken Leute, die ein Anliegen haben, an die reine Menschenfreundlichkeit der Entwickler glaube ich leider nicht.

    Auch glaube ich an keine Anonymität, denn über die Telefonnummer des Smartphones ist niemand mehr anonym, das kann doch ganz einfach zurück verfolgt werden.
    Und für Hacker ist jede App nur eine neue Herausforderung.
    Und was die dann mit gewissen Daten anfangen, das möchte ich jetzt gar nicht weiter ausmalen...
    Die Internet-Kriminalität dürfte bekannt sein.

    Jeder kann ja machen, was er will. Aber dann bitte auch nicht wundern, wenn das mal Folgen hat. Von daher kann ich nur dazu raten, sich gut zu überlegen, wem man persönliche sensible Daten zugänglich macht.

    Ich weiß auch, wie gern mit Apps rumgespielt wird und man dann schnell alle Bedenken beiseite schiebt, weil man die unbedingt nutzen will.
    Aber alles hat auch seinen Preis...und Daten sind heute auch eine Art "Zahlungmittel" und somit auch wertvoll.

    Das mal dazu... und ich weiß, das solche Beiträge unbequem sind :wink: , ich bleibe aber trotzdem skeptisch und äußere auch weiterhin meine Bedenken.
    Auch wenn man die im allgemeinen nicht gerne hören will.

    LG Sabine

    Linde schrieb:

    Zitat

    „Und mich vom Chaos fernzuhalten, sofern ich es nicht verändern kann. Und wer kann schon eingefahrene Familienstrukturen verändern...? Kann man vergessen. Man kann sich selber entwickeln, wenn man sich nicht immer wieder von den kranken Seilschaften einwickeln läßt. „

    WIE WAHR ! Und das liegt auch in unserer Macht, es so zu handhaben ! Das können nur wir selbst tun, und niemand anderes...
    Linde, ich halte es auch möglichst so... und das betrifft beileibe nicht nur alkohol-konsumierende Menschen in meinem Umfeld.
    Vor einigem sollte man sich einfach selbst so gut wie möglich schützen.
    Niemand hat die Macht, eingefahrene Familienstrukturen zu ändern, höchstens in der eigenen Familie durch selbstherbeigeführte Veränderungen.
    "Kranke Seilschaften"... so könnte man es schon nennen. Von denen halte ich mich möglichst weeeeit fern!
    Ich erkenne sowas sehr schnell und bin dann auch schon wieder weg.
    Und je älter ich werde, desto besser weiß ich auch, was ich will, was mir wirklich gut tut und was eindeutig nicht.
    Ich mische mich auch wenig in andererleuts Angelegenheiten ein, weil das absolut nix bringt, sondern nur am Ende meine Nerven kostet.
    Die anderen sollen das machen, was sie für richtig halten, und gut is.
    Außerdem steht es mir auch gar nicht zu, zu beurteilen, was richtig und falsch ist.
    Beurteilen tun wir aber trotzdem dauernd, und zwar in fast jeder Situation, es geht meist gar nicht anders, um Entscheidungen treffen zu können.
    Dann beurteile ich halt für mich allein eine Sache, das darf ich ja. :wink:
    Die Gedanken sind schließlich immer noch frei... :wink:

    C-F schrieb:

    Zitat

    Wenn ich zurückdenke, als ich zwischen 5 und 15 Jahre alt war, wurde auf Feiern schon tagsüber schwer gesoffen. Das gehörte zu einem Treffen einfach als "normal" dazu.

    Ich befürchte, ich bin da beileibe kein Einzelfall. Ob es wirklich eine genetische Disposition zu Suchtstoffen gibt, vermag ich nicht zu beantworten, halte es jedoch für möglich.

    Ich erinnere auch solche Feiern, es wurde zwar nicht schwer gesoffen, aber es wurde IMMER auf Feiern Alkohol konsumiert, weil das offenbar einfach dazu gehörte.
    Ebenfalls erinnere ich, das meine Oma das sehr hasste und versuchte, das irgendwie zu unterbinden. Sie mochte nie trinkende Menschen und ihr angesoffenes Verhalten dann.
    Sie hasste es zutiefst, wenn mein Opa mal in die Dorfkneipe ging (was äußerst selten vorkam) und er bekam dann richtig Ärger mit ihr.
    Lustigerweise hatte aber meine Oma oft eine Flasche "Schwarzer Kater" im Schrank, und so einen Likör bot sie dann Gästen an, aber echt nur einen.
    Sie selbst trank nie davon, glaube ich. Es gehörte sich wohl einfach so, das man Gästen ein alkoholisches Getränk anbot...

    Ich bin meines Wissens nicht genetisch vorbelastet, weder meine Eltern noch meine Großeltern tranken abhängig. Eher nur auf diesen besagten Feiern.
    Trotzdem gibt es alkoholkranke Menschen in meiner Familie... ich bin es ja auch.
    Vielleicht liegt es auch daran, das wir es vorgelebt bekamen, das es teilweise normal ist, Alkohol zu konsumieren, zumindest auf Feiern?
    Später kam bei mir dann noch eine sorglos trinkende Clique dazu...und so nahmen die Dinge langsam ihren verheerenden Lauf...

    Von wissenschaftlicher Seite gibt es ja immer mal wieder neue Erkenntnisse, die sich dann auch immer mal wieder gravierend voneinander unterscheiden.
    Die einen vertreten die These, das Sucht vererbbar ist, die anderen finden die Hinweise darauf nicht überzeugend.
    Ich glaube, die wissen das einfach nicht wirklich. :wink:

    Ich für meinen Teil fände es zumindest zu einfach, sich dann vielleicht zu sagen, ach ich bin ja genetisch vorbelastet...ich hatte ja kaum eine Chance, nicht zum Alkie zu werden.
    Es gibt immer eine Wahl.

    LG Sunshine

    Hallo Hansjürgen,

    Folgendes las ich hier:

    Zitat

    Ein erfahrener Therapeut sagte stets zu mir:“Man steht kurz vor einem Rückfall, wenn man sich nicht mehr mit der Krankheit beschäftigt“

    Aha. Ich habe zwar keine Erfahrungen mit Therapeuten und ihren Meinungen, aber mir ist das dann doch etwas zu pauschal.
    Ich bin nun seit 19 Jahren trocken und beschäftige mich eigentlich nur noch wenig mit meiner Krankheit, muss ich ehrlich sagen.
    Sie ist immer da und wird auch immer da sein, das weiß ich und daran habe ich auch nie gezweifelt.
    Ich lebe ein trockenes Leben, was mir nicht schwer fällt. Und zwar größtenteils nach den Grundbausteinen, sie schon verlinkt wurden.
    In den ersten Jahren meiner Abstinenz gabe es hingegen sehr viel Beschäftigung mit meiner/unserer Krankheit, auch las ich Fachliteratur dazu.
    Außerdem gab es SHG, hier online und in einer realen Gruppe war ich auch mal über längere Zeit.

    Heutzutage wüßte ich aber nicht mehr, wie ich mich dauernd mit meiner Krankheit beschäftigen sollte.
    Vieles ist komplett in Fleisch und Blut übergegangen...ich les grundsätzlich Zutatenlisten beim einkaufen, frage im Restaurant selbstverständlich nach,
    wenn ich nicht weiß, ob irgendwas mit Alk zubereitet ist etc..pp.
    Mehr fällt mir eigentlich gar nicht ein... was ich noch so tun könnte.
    Ich lebe ein ganz normales Leben, mit Höhen und Tiefen, trinke nicht mehr, will auch nie wieder trinken, ich muss sagen, es ist für mich schon eine Art abgeschlossenes Kapitel.
    Rückfallgefährdet sehe ich mich nicht. Auch wenn ich mich nicht mehr so viel mit der Krankheit beschäftige.
    Ich bin so auch ganz gut bisher gefahren.

    Oder man könnte es auch ganz kurz fassen :lol:
    Ich schenke der Krankheit so viel Beachtung wie nötig, mehr aber auch nicht. Denn ich habe noch ein Leben jenseits meiner Krankheit, was ich auch gern leben möchte.

    LG Sunshine

    Oh, ich sehe gerade, das hier ist ja Jessicas Thread ! :oops:
    Habe so drauflos geschrieben, da habe ich da gar nicht drauf geachtet.
    Entschuldige bitte, Jessica, es sollte kein Thread-Missbrauch werden.
    Und die Schreibfehler waren auch nicht beabsichtigt :lol: bitte darüber einfach hinweglesen :wink: bin etwas in Eile.

    LG Sunshine

    CF schrieb:

    Zitat

    Und zum Thema Arbeitskollegen und Vorgesetzte: Wer auf der Arbeit nicht als Trinker aufgefallen ist, der sollte sich gut überlegen, ob er dort schlafende Hunde weckt. Es gibt durchaus Bereiche und Kreise, in denen eine Suchterkrankung gleich mit dem Stempel "Ende der Karriere" versehen wird, da der- oder diejenige halt, wie es so schön heißt, "ein Problem hat" und somit als nicht uneingeschränkt belastbar gilt (Rückfallgefahr).

    Vordergündig wird gerne "Verständnis geheuchelt" und hinten herum abgelästert, in der Erwartung, einem möglichen Konkurrenten zu schaden oder seitens der Vorgesetzten, den Erfolg eines Projekts möglichst nicht zu gefährden, indem Nicht-Vorgeschädigte mit leitenden Aufgaben betraut werden.

    Diese Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, ich sehe das TEILWEISE auch so.
    Aber Ausnahmen gibt es eben auch, lieber CF. :wink:
    Darum muss man die persönliche Situation auch selbst abwägen und eine eigene Entscheidung treffen, wie man damit umgehen will.

    Bei mir war es übrigens nicht so wie von Dir beschrieben :wink:
    Als ich noch soff, machte ich zwar meinen Job, aber viel mehr auch nicht :oops:
    Durch meine schwere Entgiftung fehlte ich ja dann 4 Monate und mein Mann hatte mich bei meinem Chef krank gemeldet und auch den Grund genannt.
    Der wusste also eh Bescheid, aber er hatte auch vorher schon so eine Ahnung, was los ist.
    Denn glaub mal nicht, das die Kollegen nix merken :wink: auch wenn man sich das gern einredet.
    Bei meinem Chef speziell war es aber so, das sein Bruder ebenfalls an Alkoholismus erkrankt ist und es leider nicht schaffte, trocken zu werden.
    Mein Chef kannte also die ganze Problematik aus der eigenen Familie und verstand von daher auch viel, wie die Krankheit so ist.
    Ich merkte, wie sehr es ihm am Herzen lag, das wenigstens ich es schaffe, nicht wieder trinken zu müssen.
    Da war die erste Zeit sicher auch eine Art Misstrauen, denn er kannte ja auch die ganze Rückfall-Problematik.
    Aber er merkte dann, das ich es völlig ernst meine und das ich auch meine Arbeit wieder viel besser machte.
    Außerdem schickte er mich zu Fortbildungen und nach ca. einem halben Jahr übertrug er mir ein eigenes Sachgebiet, was ich ab dann selbstständig führte.
    Mein Chef hatte also nach anfänglichem Misstrauen durch seine persönlchen Erfahrungen dieses überwunden und mich nicht irgendwie degradiert, sondern das Gegenteil getan.
    Auch sowas gibts :wink:

    Später wechselte ich Firma und dort erzählte ich nichts von meiner Krankheit, aus den Gründen, die Du auch nanntest. Ich konnte die Leute dort nicht gut genug einschätzen, also unterließ ich das.
    Ich mache auch nix, was mir persönliche Nachteile einhandeln könnte, warum auch? :roll:
    Nach einiger Zeit wurden aber aus zwei Kollegen auch Freunde...und man verbrachte auch Freizeit miteinander. Ab dann sah es wieder anders aus bei mir, denen erzählte ich es dann mal bei passender Gelegenheit.
    Das war dann mal für 10 Minuten Thema, und damit dann aber auch schon durch. Ich habe auch nie eine Verhaltensänderung bei ihnen festgestellt aufgrund meiner Erkrankung. Das war für sie gar nicht wichtig.
    BTW stellte ich zusätzlich bei späterer Gelegenheit fest, das sie auch nix davon weiter erzählt hatten...was mich dann echt erstaunte.
    Denn Klatsch und Tratsch unter Kollegen gibt es ja durchaus. Aber ich denke, es war ihnen einfach nicht wichtig genug, um es überhaupt jemanden weiter zu erzählen :lol:
    Aber das ist wahrscheinlich nun wirklich die Ausnahmen, man sollte bei entsprechender Offenheit dann auch damit rechnen, das es weiter getratscht wird.
    Mir ist sowas eher egal... aber damit kann eben nicht jeder mit fertig werden, darum gibt es eben auch keinen verbindlichen Ratschlag, der für alle gilt.

    So hat eben jeder seine eigenen Geschichte, und man muss selbst entscheiden, wie man in bestimmten Fällen handelt. Und zwar so, das es einem nicht schadet, denn sowas muss ja nu echt nich sein.

    Was ich aber gar nicht mag, das ist die Unterstellung, man gehe mit seiner Krankheit "hausieren" und binde sie jedem auf die Nase.
    Offentheit und Hausieren gehen ist für mich nämlich noch ein himmelweiter Unterschied. :wink:

    LG Sunshine

    Zitat

    Ich habe mich nämlich nach fast 8 Jahren Nüchternheit doch auf das Abenteuer eingelassen und einige der alten Saufgenossen aufgesucht.
    Die nahmen keine Rücksicht auf meine Nüchternheit. Hier begann mein Rückfall, auch wenn nicht sofort. Ich denke jedoch, dass er in diesem Moment bereits geplant war. Es wurde akzeptiert, dass ich das Bier ablehne. Ich wurde nicht belästigt.
    Aber, jetzt das große ABER, ich war bereits wieder im Strudel und es war nur eine Frage der Zeit. Und diese Zeit, das wußten sie, nahmen die sich.

    Danke, das Du das so ehrlich schreibst, marianee !
    Denn GENAU SO läuft das sehr oft !
    Es ist nicht immer so, das man sofort wieder an der Pulle hängt, aber steter Tropfen höhlt dann doch den Stein.
    Und das können durchaus die stetigen Tropfen sein, die die anderen zu sich nehmen.
    Die Gedanken beginnen wieder nass zu werden, der Rest folgt dann leider...

    marianee, warum hast Du Dich eigentlich nach so vielen Jahren ohne Alk wieder in diese Kreise begeben?
    Gab es einen besonderen Anlass dazu? Hattest Du Dir kein alkoholfreies Umfeld aufgebaut, keine nüchternen Freunde gesucht?

    doro schrieb:

    Zitat

    sucht euch ganz schnell ein alkfreies hobby und ihr habt schnell neue freunde die ohne zu saufen durch die welt gehen.


    Ich habe mir erstmal ein trockenes Umfeld geschaffen, Sauffreunde gehörten nicht mehr dazu, andere Freunde konnten sehr gern bleiben.
    Es war allerdings auch so, das ich meist allein Zuhause soff, wie so viele, insbesonders Frauen...von daher hatte ich nur wenig "Sauffreunde".

    Später baute ich mir dann tatsächlich nochmal zusätzlich einen ganz anderen Freundeskreis auf durch Reaktivierung meines Hobbys.
    Das übt man eigentlich kaum mit Alk im Blut aus, weil man dafür sehr früh aus den Federn muss oder spätnachmittags unterwegs ist.
    Ich kenne jedenfalls keinen aus diesem Kreis, der säuft, das passt dann einfach alles nicht zusammen.
    Ich treffe mich regelmäßig nun schon 10 Jahre mit diesen Leuten, und freue mich sehr darüber, das es sie gibt.

    Wenn ich dann hier manchmal lese, das man ja überall auf Alk trifft und dem gar nicht entgehen kann, dann muss ich sagen, das stimmt nicht.
    Das ist für mich nur ne Ausrede, um nix in seinem Leben ändern zu müssen, mehr nicht.
    Tja, aber wer nix Neues ausprobiert, auf keinen Fall seine Komfortzone verlassen will, der erlebt auch nix Neues.

    LG Sunshine

    Och Doro, mir gehst Du nicht auffen Geist... und gingst Du auch noch nie.
    Außerdem mag ich sehr Deine Art zu schreiben...Du bringst Dinge schnell und unverblümt auf den Punkt.
    Und ich bin nun mal auch ne Freundin klarer Ansagen :lol: von daher kommt mir das entgegen und ich kann auch
    mit sowas besser umgehen als mit allem anderen.

    Ich bin übrigens froh, das es früher, als ich hier noch neu war (mittlerweile ja altes Eisen :lol: ) mehr klare Ansagen gab.
    Das waren mir damals ganz wichtige Orientierungspunkte, an die ich mich halten konnte.
    Ich wollte damals auch gar nicht alles bis aufs Letzte ausdiskutieren, ich wollte einfach nur trocken bleiben und konnte
    dabei gut die Erfahrungen anderer, die den Weg schon kannten, annehmen.
    Ich war ja damals schon 4 Jahre trocken, aber das Forum hier hat mir noch einen großen Schub gegeben und ich lernte nochmal
    ganz andere Sichtweisen kennen.
    Und das hat mir viel gebracht im Umgang mit meiner Krankheit.

    Schön, das Du wieder da bist ! :D
    LG Sunshine

    Hallo liebe Doro!
    Was um Gottes Willen ist passiert?
    Dein Mann ist gestorben??? Das gibt es doch nicht !
    Bin gerade etwas schockiert, ich kannte ihn ja auch persönlich.
    Mein Herzliches Beileid.

    Was wäre, wenn Du erstmal für ein vierteljahr zurück kämst oder so?
    Da finden sich doch sicher Wege, Karsten wird da sicher helfen.
    Allerdings sind kaum noch welche von den "Alten" da... einige weniger aber schon.
    Ich beispielsweise :wink:
    Der Austausch ist auch verändert, ich weiß nicht, ob es noch zu Dir passt... da Du ja auch eher n Hardliner bist 8)
    Ich für meinen Teil würde mich sehr freuen, wenn Du wieder hier wärst!

    Ich sende Dir viele liebe Grüße...
    Sunshine (ehemals Lilly12... Du erinnerst Dich sicher ...)

    Hallo Carmen,
    ich antworte mal für Hartmut, denn der würde eh das gleiche schreiben.

    Späßle :lol:

    Zitat

    Woran liegt es Deines Erachtens, dass es manchen ( frisch) trockenen Alkoholikern nichts ausmacht von trinkenden Menschen umgeben zu sein und anderen wiederum schon. Ist es Selbstüberschätzung, eine falsche Wahrnehmung, Leichtsinn oder wirklich das wahre Empfinden?

    Ich denke, es ist nicht nur dieses oder jenes, sondern mitunter kann es sogar eine Mischung aus mehreren Sachen sein.
    Erstmal möchte wohl jeder einen möglichst einfachen Weg in ein abstinentes Leben gehen. Ohne große Veränderungen!
    Alles soll so bleiben wie es ist, nur ohne Sauferei.
    Vielleicht sollen es noch nicht mal die anderen wissen, das man Alkoholiker/in ist. Weil man sich dafür schämt.
    Also tut man so, als sei alles easy, und andere können angeblich neben einem sitzen und Alk konsumieren...und es macht einem gaaaa nix.
    Es ist nicht selten, das sowas vielleicht wirklich ein paar mal gut geht, für einige Zeit, viele schieben aber später heftigen Saufdruck, weil sowas eben meist nicht ohne Spuren bleibt.
    Manch einer wurde sogar schon heftigst getriggert, wenn er nur an einem Biergarten vorbei ging... allein das Klirren der Gläser kann Suchtdruck entstehen lassen.

    Selbstüberschätzung spielt sicher auch eine nicht unwichtige Rolle. Vor allem, wenn es ein paar Mal gut gegangen ist, wenn man sich in trinkenden Kreisen aufhielt.
    Und wie nah ist dann auch die Überlegung, das man vielleicht doch nochmal etwas trinken könne, nur heute...nur dieses eine Glas...nun ja, das Suchtgedächtnis schlägt Kapriolen, weil man es zugelassen hat. Und das ist dann schon sehr unangenehm und führt evtl. auch zum Rückfall.
    Leichtsinn ordne ich mal der Einfachheit halber der Selbstüberschätzung zu.
    Falsche Wahrnehmung?
    Hm... mein Bauchgefühl hat mich eigentlich nie getrogen, wenn es darum ging, ob Situationen gut für mich sind oder schlecht.
    Das hat mir schon ganz genau gesagt, wenn was nicht okay ist, die Frage ist nur, inwieweit man bereit ist, da auch zuzuhören und entsprechend zu handeln.
    Denn das ist auch nicht immer bequem und dazu gehört auch eine gewisse Fähigkeit zur Selbstkritik bzw. die Fähigkeit, sich bestimmte Dinge nicht mehr schön zu reden, weil das einfacher für einen ist.

    Zitat

    Die zweite Frage wäre, ab wann man trocken ist. Woran merkt man das oder ist der Weg in die Trockenheit genauso schleichend wie der Weg in die Alkoholsucht?


    Den Vergleich finde ich gar nicht schlecht !
    Bei mir zumindest war das so.
    Ich bin nicht mit Siebenmeilen-Stiefeln in Richtung Trockenheit gelaufen, bei mir hat das schon eine gewisse Zeit gedauert, ich spreche hier von mehreren Jahren.
    Ich war also echt eher ne Schleicherin... so gesehen :lol:
    Macht aber nix, ich hatte und habe doch den Rest meines Lebens Zeit dazu, ein abstinentes Leben zu führen. :wink:
    Vieles ist auch eine Entwicklung gewesen... und die kann man auch gar nicht so arg beschleunigen, die dauert eben ihre Zeit und wohl auch bei jedem unterschiedlich lange.
    Ich habe mich auch viel mit dem Thema beschäftigt, sei es in Buchform, im Austausch hier und auch mal eine zeitlang in einer realen Selbsthilfe-Gruppe und auch ganz privat mit anderen Betroffenen, außerhalb von irgendwelchen Gruppen.

    Man sagt mir nach, das, wenn ich was mache, das auch gründlich und systematisch tue. Dem kann ich wohl zustimmen. Und so war es vielleicht auch bei meinem Weg in ein trockenes Leben :)

    LG Sunshine
    (Hartmut hätte allerdings die Antwort kürzer gefasst ! :lol: )

    Hallo CF,
    Fein, das es bisher so gut bei Dir gelaufen ist ! :)
    Glückwunsch zu Deinen 5 Jahren, bei mir werden es die Tage 19 Jahre. Aber ich zähle längst nicht mehr mit...habe es nicht so mit Daten. :lol:

    Zitat

    So, genug gejammert auf hohem Niveau, der Blick geht nach vorn.

    Ja, irgendwo ist es wohl eine Art Jammern auf hohem Niveau bei vielen...
    ABER... wir hatten nun mal auch ein Leben vor Corona, und zwar hier in Deutschland und nicht in Angola oder Indien.
    Und das wird doch teilweise schmerzlich vermisst. Also darf man auch mal etwas jammern, wenn der Blick dann trotzdem weiter nach vorn gerichtet bleibt, oder?
    Und Familien mit Kindern in kleineren Wohnungen haben allen Grund zum Jammern, denn das ist alles andere als einfach.
    Ich erlebe auch gerade hautnah mit meinen Enkelkindern mit, das die Situation alles andere als einfach ist.
    Und die haben immerhin noch ein Haus mit Garten zum Spielen und sich als Geschwister.
    Trotzdem fehlen die Freunde schmerzlich, ebenso vermissen sie ihre Erzieherinnen im Kiga und sogar der Große seinen Lehrer.
    Tja... so ist das.

    LG und einen schönen ersten Maifeiertag.
    Sunshine

    Hallo Jessica,

    ich habe auch gestern und vorgestern drüber nachgedacht, wie ich reagiert hätte, wenn mir ähnliches geschrieben wurde wie ich Dir oder ein paar andere geschrieben haben.
    Ich meine damit die Erfahrungen, Ratschläge oder Tipps (wie immer man es nennen möchte), die Dir nicht in den Kram passen, weil sie Lebensveränderungen nach sich ziehen würden.
    Als ich noch an der Schwelle des Missbrauchs stand oder sie schon überschritten hatte (und da sehe ich Dich auch momentan stehen, ob noch Missbrauch oder schon Abhängigkeit, das weißt nur Du allein), da hätte ich wahrscheinlich das Saufen weiter vorgezogen.
    Ich hätte wieder mal mein eigenen Alkoholproblem runtergespielt... hätte hier wahrscheinlich behauptet, das es soo schlimm nun auch noch nicht ist etc.
    Denn ich hätte damals gravierende Lebens-Veränderungen noch nicht gewollt, sie hätten mir vielleicht sogar Angst gemacht.
    Außerdem ist es auch durchaus menschlich, Veränderungen zu scheuen, dahinter stecken auch Ängste und Unsicherheiten und der Mensch ist von Natur aus auch oft einfach nur bequem.
    Ja, so hätte ich wohl reagiert, und hätte hier wohl auch nicht mehr weiter geschrieben. Dafür aber weiter konsumiert. :oops:

    Mir war auch schon länger klar, das ich ein Alkoholproblem habe, habe es aber immer wieder versucht, zu verharmlosen, auch vor mir selbst.
    Ich kannte immer jemanden, der noch mehr trank :roll:
    Die Zeit des "lustigen Trinkens" und des Partymachens war auch da schon längst vorbei, es wurde schon damals zur Belastung, als ich noch nicht handeln wollte oder konnte.

    So, ich habe dann noch viele Jahre weiter gesoffen, wurde immer abhängiger und es wurde immer qualvoller.
    Ich startete viele Versuche, mit der Sauferei aufzuhören, wollte mir eigene Wege zusammen stricken.
    Runter trinken, nur an bestimmten Tagen trinken, nur ganz auzfhören, das wollte ich im Grunde nicht. Ich hatte mir immer Hintertürchen offen gehalten.
    Ich bin so immer tiefer in die Sucht gerutscht, denn nichts davon funktionierte. Im Gegenteil, es wurde immer schlimmer, würde ich heute, so zurückblickend, sagen.
    Dazu kam auch noch der negative psychische Aspekt, ich fühlte mich immer wertloser. Endlose Selbstvorwürfe folgten..
    Warum hatte ich diese Sache nicht im Griff? Warum konnten andere kontrolliert trinken und ich nicht? Warum kann ich eigene Versprechen, auch mir selbst gegenüber nicht einhalten?
    All diese Fragen und Gedanken quälten mich zusätzlich.

    Ich wünsche mir heute noch manchmal, das ich eher hätte aussteigen können. Und ich wünsche niemanden diese qualvollen Jahre, wie ich sie erlebt habe, als das Trinken nur noch Elend bedeutete.
    Viele können leider auch nicht eher aussteigen, manche aber schon !!
    Und ich wünsche Dir von Herzen, das Du jetzt noch aussteigen kannst.
    Denn der Aufzug geht bei der Alkoholabhängigkeit immer nur bergab, nie mehr bergauf. Mal geht es langsamer, mal schneller...
    Aber die Richtung bleibt immer gleich...nämlich abwärts.

    Zitat

    Outdoorveranstaltungen finden gerade ja eh nicht statt. Das ist ein Vorteil, wenn man während Corona aufhört.
    Schwieriger finde ich es wirklich zuhause. Wobei ich echt sagen muss, dass ich das Gefühl habe, dass meinem Mann die Lust auch vergeht, wenn er alleine trinken muss. Das ist ja nicht unbedingt ein Nachteil

    Oh, darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht. :wink:
    Dann wäre ja momentan tatsächlich ein guter Zeitpunkt, auszusteigen... und Du hast das ja auch schon getan.
    Bist nur noch nicht sicher, ob Du Dein restliches Leben alkoholfrei leben möchtest oder kannst... so sehe ich das zumindest.
    Aber diese Vorstellung ist auch ein Entwicklungsprozess... und Entwicklungsprozesse geschehen nicht in wenigen Wochen...und das erwartet auch niemand. Alles dauert seine Zeit...

    Was Deinem Mann betrifft... ja vielleicht sieht er an Dir, was Abstinenz für Vorteile hat und möchte das auch so haben.
    Ich schließe sowas keinesfalls aus ! Sowas kann funktionieren, wenn er nicht abhängig trinkt.
    Auch für ihn ist das alles ja eine neue Situation, denn er hat sicher bemerkt, das Du nicht mehr trinkst und das evtl. auch für die Zuknft so willst und das echt ernst meinst.
    Das kann schon beim Partner zum Nachdenken über die eigene Situation führen... aber auch da kann man nix beschleunigen oder groß forcieren, das wäre ja dann sein eigener Entwicklungsprozess.

    Damit es nicht falsch rüber kommt, möchte ich nochmal eines erwähnen:
    Mein Mann hat seinen Alkoholkonsum nicht völlig eingestellt, das geschah erst vor ca. 3 Jahren oder so, ich habe das erst gar nicht mitbekommen.
    Es war seine eigene Entscheidung und er hats dann einfach so gemacht.
    Davor trank er noch ab und zu mal ein oder zwei Bier, aber eben nicht in meiner GEGENWART.
    DAS war mir wichtig !
    Was er sonst tat, war seine Sache, ich wollte damit nur nix mehr zu tun haben und das hat er von Anfang an so akzepitert und sich dran gehalten.
    Ich habe also noch nie von irgendjemanden gewollt, das er wegen mir nicht mehr trinkt.
    Nur nicht in meiner Gegenwart....und damit hat auch niemand ein Problem.
    Auf Feiern sieht es dann nochmal etwas anders aus, aber das hatte ich ja schon beschrieben und ist auch gerade sehr im Wandel.

    Das wollte ich nochmal gern so loswerden :wink:
    Bitte denke also nicht, es macht mir Spaß, Dich anzugreifen und irgendjemanden zu sagen, wie er sein Leben leben soll, sowas liegt mir völlig fern.
    Das einzige, was ich möchte, ist andere vor so leidvollen Wegen bewahren, wie ich ihn hatte. Das ist schon alles.
    Das das in vielen Fällen nicht funktionieren wird, ist mir auch klar, denn ich habe diese Macht ja gar nicht.
    Aber ich kann auch nicht einfach so zuschauen und nix sagen, das ist einfach nicht meiner Art.
    Was der andere davon für sich mitnimmt, ist dann wieder ganz allein seine Sache.

    LG und alles Gute
    Sunshine

    Erstaunlich PB, wie Du immer sofort vorn dabei bist, wenn es um die Verteidigung individueller Wege geht.
    Ich mache mir da so meinen eigenen Reim drauf, warum Du da immer so schnell anspringst.
    Persönlich halte ich es für gefährlich, gerade frisch Abstintente dabei zu unterstützen, gefährliche Pfade zu beschreiten.
    Und welche als allgemein gefährlich gelten, ist bekannt.

    Sunshine

    CF schrieb:

    Zitat

    Die Gründe für ein Abrutschen in den Alkoholismus sind durchaus unterschiedlich.


    Absolut.
    Kann man auch überall hier nachlesen.
    Das meinte ich auch nicht.
    Ich meine das Verhalten IN der Sucht ähnelt sich stark, mitunter wie ein Ei dem anderen.
    Hierbei meine ich: Das Abwiegeln der Krankheit, das Vertuschen des eigenen Konsums, das heimlich trinken neben dem "offiziellen",
    die Peinlichkeiten, die man sich so leistet, das Belügen der Angehörigen bis hin zur Unterstellung der Falschheit ihrer Wahrnehmungen...
    all diese Dinge, ich könnte auch noch mehr aufzählen. :wink:
    Ich denke, darin unterscheiden wir uns nicht groß.
    Nicht umsonst erkennt man sich hier oft selbst bis hin zur Schmerzhaftigkeit in anderen Geschichten wieder...

    Meiner Erfahrung nach(als da wären:eigene Erfahrungen, das Verfolgen anderer Geschichten hier und Gespräche mit anderen Betroffenen) nach werden nach Erreichen einer stabilen Trockenheit die Wege dann auch wieder individueller.
    Ich denke, dann kann man sich das auch "leisten", sich an gewisse Dinge wieder langsam ranzutasten. Restaurantbesuche, Urlaube...vielleicht die Mitgliedschaft in Sportvereinen etc.pp.
    Hiermit meine ich aber sicher nicht, sich wieder an saufendes Umfeld heranzutasten, um zu schauen, wie es einem damit geht und ob das gut klappt.
    Es ist aber auch so, das man sich beim Trockenwerden ja auch selbst verändert, es finden sehr oft Entwicklungen statt, sodas man gar nicht das alte Umfeld, alte Situationen wieder haben möchte.
    Das alles geschieht nicht von heute auf morgen, aber bei fast allen hier erfolgreich Trockenen konnte ich das im Laufe der Zeit mitverfolgen.
    Auch bei Dir :wink:

    Trockenwerden ist kein Spaziergang, wer das denkt, liegt falsch.
    Aber ich habe meinen Weg auch nicht als sooo anstrengend empfunden, da ich bereits in der Entgiftung das Kapitel Alkohol für mich abgeschlossen hatte.
    Mir wurden dort freundliche, aber auch harte Worte gesagt, an die ich mich noch heute erinnere.
    Und ich möchte sowas auch nie wieder erleben müssen, trotz allem, was die Ärzte und Schwestern und Pfleger für mich taten.

    LG Sunshine

    Hallo Rattenschwanz, ich finde es gut, das Du nochmal näher erläutert hast, was Du meintest.
    ........................................
    Ich denke, der eigene eventuell erfolgreiche Weg in ein trockenes Leben hat viel damit zu tun, zu welcher Priorität man die ganze Sache macht.
    Für mich war sie von Anfang an Prio 1 und alles andere (und zwar wirklich ALLES ANDERE!) kam für mich erst danach.
    Anders wäre es nicht gegangen, und ich hatte keine "Versuche" mehr.
    Solange man noch denkt, och, wenn das nicht klappt, versuche ich es eben anders und wenn ich es nicht schaffe, ist das auch nicht soo schlimm...
    solange wird man auch weiter saufen.
    Und seinen Körper und auch seine Psyche auch so immer weiter schädigen...und zwar in nicht seltenen Fällen, bis einfach nix mehr geht.

    Und ich glaube auch nicht an die immer wieder angesprochene Individualität auf abstinenten Wegen.
    So individuell war das Saufen nicht, und so individuell sind die Wege aus der Sucht ebenso nicht.
    Ich denke, die individuellen Wege können erst später wieder begangen werden, wenn man erstmal ein stabile Trockenheit aufgebaut hat und weiß, wo die eigenen Trigger liegen etc.

    Von mir auch noch mal was erklärend, warum ich auch heute noch keine trinkenden Menschen um mich haben mag.
    Mich triggert das längst nicht mehr, darum geht es gar nicht.
    Ich bin einfach "falsch" in Trinkerrunden und fühlte mich da überhaupt nicht wohl.
    Je mehr konsumiert wird, desto bekloppter werden die Gespräche...und oft kippt die ganze Atmosphäre ab einem gewissen Punkt.
    Außerdem ekel ich mich vor Alkoholgeruch und auch den Ausdünstungen desselbigen, ich binn ziemlich geruchsempfindlich.
    Ebenso mag ich keine Partys, wo mir irgendein Angesoffener das fünfte Mal die gleiche Story ins Ohr sülzt...und ich mich dabei zu Tode langweile.
    Mittlerweile besuche ich längst wieder Feiern und da wird auch mal was getrunken.
    Ich muss mich aber beispielsweise nicht direkt neben Konsumierenden setzen, und wenn es mir nicht mehr gefällt, gehe ich einfach.
    Darum fahre ich auch heute noch mit dem eigenen PKW zu Feiern, damit ich jederzeit gehen kann.
    Denn ich hasse es, meine Zeit zu verschwenden mit Dingen, die ich nicht mag oder will.
    Ich habe mehrere rechtzeitaufwändige Hobbys, denen ich viel lieber nachgehe, als mich auf irgendeiner Party zu langweilen.
    In der Zeit mache ich einfach Schöneres. Vielleicht lege ich mich auch einfach nur in die Sonne und lese eine interessante Zeitschrift :)
    Selbst das macht mir mehr Spaß.

    Mittlerweile sind aber auch da wieder Veränderungen eingetreten... denn das Leben ist ja ein stetiger Wandel, nichts bleibt wie es ist.
    Heutzutage wird auf den Feiern, auf die ich gehe, kaum noch was getrunken. Es geht um ganz andere Dinge.
    Es geht um das Zusammensein, die Gespräche, die Nähe und die Freundschaft, und die Freude daran, sich wiederzusehen und überhaupt noch zu haben.
    Und das mag sich heute irgendwie keiner mehr mit ner angesoffenen Birne antun, denn dann verpasst man irgendwie zu viel :lol:
    Die Menschen in meinem Bekanntenkreis werden immer mehr, die nix mehr trinken wollen oder es bei einem alkoholischen Geränk belassen.
    Ich höre ganz oft, oh ich muss noch fahren... oder...ich will nix trinken, weil ich morgen das und das vorhabe.
    Versoffene Wochenenden sind nicht mehr angesagt, eher, seinen diversen Hobbys in aller Ruhe nachzugehen, sich fit zu halten, mit den Kindern oder auch schon Enkelkindern was zu unternehmen etc.pp.
    Wie sind wohl erwachsen geworden :lol: (um nicht zu sagen, älter und vernünftiger :lol: )
    Und mir kommt das nun auch automatisch entgegen... ich fühle mich sehr wohl in diesen Kreisen und habe viel Spaß an gemeinsamen Feiern oder auch Unternehmungen.

    Manch einer befürchtet ja, das kein soziales Leben mehr stattfindet, wenn man nicht mehr säuft.
    Bei mir ist das nie so gewesen, dieser Fall ist nie eingetreten.
    Im Gegenteil, ich kann zu jeder Zeit überall hinfahren, mich mit Leuten treffen, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob ich schon zu viel Alk im Blut habe.
    Ich bin völlig frei in meinen Entscheidungen, was ich gern machen möchte und was nicht.
    Zu Saufzeiten war das anders, da habe ich ich isoliert, Verabredungen abgesagt wegen Suff etc.pp.
    Trocken kann ich alles machen, was ich will...und das genieße ich auch heute noch jeden Tag ! :)

    LG Sunshine

    Hallo Jessica,
    Du schreibst:

    Zitat

    Weil ich mich entschieden habe, nichts zu trinken, und meine Entscheidung weder von einem pessimistischen Internetforum noch von einem trinkenden Ehepartner beeinflussen lasse.

    Pessimistisches Internetforum?
    Ich würde mal eher sagen, das es hier einige alte Hasen gibt, die den Weg aus der Sucht kennen, weil sie ihn schon gegangen sind.
    Und ebenso wissen, wie es höchstwahrscheinlich nicht funzt, leider oftmals auch aufgrund eigener bitterer Erfahrungen.
    Wenn man das als pessimistisch bezeichnen möchte, dann bitteschön. Mir egal.

    Auch hat sich ein trinkender Partner oftmals als Gefahr herausgestellt.
    Ich erinnere noch, wie mich meine später begleitende Hausärztin in einem der ersten Gespräche fragte, ob man Mann Alk konsumiere?
    Im ersten Moment erschloss sich mir der Sinn der Frage nicht, später dann sehr wohl.
    Es wurden nicht nur hier in diesem Forum die Erfahrungen gemacht, das es sehr schwer ist, mit einem trinkenden Partner an seiner Seite trocken zu bleiben.
    Das ist selbst in Arzt-und Therapeutenkreisen sehr wohl bekannt und es ist auch immer wieder Thema in realen SHG.

    Ich wüßte auch nicht, das hier jemand geschrieben hat, das "alle Welt" nun trocken leben müsse.
    Mir ist es völlig latte, ob "alle Welt" Alk trinkt, ich möchte das nur nicht in meiner Gegenwart.
    Wer das nicht kann, muss dann eben auf mich verzichten, kein Problem.
    Da mein persönliches Umfeld aber weitestgehend alkoholfrei ist, ist das Problem eh längst erledigt.
    Mir ist es auch völlig egal, ob andere trinken, wenn ich nicht dabei bin, das ist doch ihre Sache.
    Es geht einzig und allein darum, das ich es nicht in MEINER Gegenwart mag. Und das wird auch so akzeptiert.

    Es gibt aber auch Situationen, wo ich darauf gar keinen Einfluss habe, beispielsweise wenn ich in einem Restaurant essen gehe.
    Darum habe ich das in den ersten anderthalb Jahren meines abstinenten Lebens auch nicht getan.
    Und auch jegliche andere Feier gemieden, auf der Alk getrunken wurde,weil mir das viel zu gefährlich erschien.
    Ich kannte damals übrigens weder irgendwelche "Grundbausteine" noch war ich in diesem Forum oder in einer realen Gruppe.
    Allein mein Bauchgefühl sagte mir, was für mich gut ist und was wahrscheinlich nicht.
    Allerdings war ich auch bereit zu Veränderungen in meinem Leben. Auch wenn die unbequem erschienen.

    Es tut mir ja sehr leid, das nicht alle das schreiben, was Du gern hören würdest. Aber so ist das hier mitunter nun auch mal.
    Vielleicht liest Du einige Beiträge ja auch später nochmal, dann wirst Du vielleicht auch erkennen, das die meissten davon nicht böse gemeint waren, sondern im Gegenteil.
    Die meissten berichten hier von ihren eigenen Erfahrungen, was man sich letztendlich davon mitnimmt, liegt im Endeffekt an jeden selbst.

    Ich kann mich aber auch noch gut an meine Anfänge erinnern. Und ich war froh, wenn ich von den Erfahrungen anderer lesen durfte, um meinen Weg aus der Sucht zu finden.
    Auch wenn mir da auch so einiges mitunter nicht in den eigenen Kram passte oder ich es noch nicht verstand.


    Ich wünsche Dir nun auf Deinem Weg weiterhin viel Erfolg und alles Gute !
    LG Sunshine

    Hallo Jessica,
    eines kann ich schonmal vorweg nehmen, ich hätte auf die Art, wie Du es versuchst, mit aller Wahrscheinlichkeit nicht trocken bleiben können.
    Nur nicht mehr trinken reicht nämlich keinesfalls... aber das weiß und merkt man noch nicht nach ein paar Tagen oder Wochen Abstinenz... :wink:

    Ich möchte mir mal ein paar Sätze herauspicken aus Deinen Thread hier, habe allerdings eine andere Sichtweise auf die Dinge.
    Liegt aber sicher auch an meiner persönlichen Vorgeschichte bezüglich unserer Krankheit.

    Zitat


    Ich kann von meinem Mann nicht verlangen, nichts mehr zu trinken, nur weil ich nicht mehr will!!!
    Das wäre ja mal mega egoistisch!

    Aha. Ich dagegen finde es "mega egoistisch", wenn jemand neben mir weiter trinkt mit dem Wissen, das ich trockene Alkoholikerin bin.
    Da käme ich mir als Mensch und auch mit meiner Krankheit missachtet vor und das würde ich sicher nicht so mitmachen wollen.
    Und selbst wenn ich aus anderen Gründen den Entschluss gefasst hätte, nicht mehr trinken zu wollen, würde ich mir eine Art Solidarität wünschen von Freunden und erst recht von meinem Mann.

    Dazu kommt, das niemand ein Problem hat, ein paar Stunden (oder auch Tage oder Wochen) ohne Alkohol auszukommen, wenn er kein Alkoholproblem hat.
    Kann er das nicht, hat er wahrscheinlich selbst ein Alkoholproblem, so einfach ist das. :idea:

    Zitat

    Ich hab die grösste Mühe damit, zu dem zu stehen, was ich denke, fühle und möchte.
    Oft weiss ich nicht mal, was ich will, sondern schaue, was andere wollen.
    Meine Gefühle waren schon immer "falsch".
    Und ich wurde zu oft als dumm betitelt.

    Ich denke, hier liegt eher der Hase im Pfeffer... alles andere beruht darauf. :wink:
    Dann ist das eine zusätzliche Baustelle, dir Du angehen solltest.
    Denn ein trockenes Leben wird einen nicht in den Schoß fallen, und mitunter muss man auch beharrlich seinen eigenen Weg gehen.
    Und sich vor allem nicht bequatschen lassen a la "ach komm, eins kannst doch mal mittrinken, sei mal keine Spaßbremse" und weitere Laberei dieser Art.
    Im übrigen sind Deine Gefühle nicht falsch, Gefühle sind nun mal Gefühle und weder falsch noch richtig, es sind Deine eigenen Gefühle aufgrund Deiner eigenen Wahrnehmung, und darin darfst Du völlig frei sein.
    Es hat niemand das Recht, einem anderen deren Gefühle abzusprechen... so weit kommts ja gerade noch, was? :shock::roll::evil:

    Zitat

    Ich müsste schon irgendwann mal mit meinem Mann reden. Schon weil es mich echt inzwischen fast ekelt, wenn er dann Wein trinkt und ich nicht...

    Oh, das wird noch "besser" :? , allein der Geruch kann unerträglich werden, wenn jemand Alk trinkt oder ausdünstet. Ich kann das nicht ertragen und bin auch nicht bereit dazu.
    Dazu kommt, das es sehr schwer werden wird, neben einen alkoholtrinkenden Partner auf Dauer trocken zu bleiben.

    Zitat


    Aber es war bisher immer so, dass ich das dann gesagt hatte, wenn ich nichts mehr trinken will, und 2-3 Tage später war der Vorsatz dann dahin.
    Darum sage ich diesmal nichts

    Ja, das verstehe ich gut.
    Ich habe auch oftmals versprochen, nichts mehr zu trinken, weniger zu trinken und bliblablubb und konnte es nicht halten.
    Ich kam mir dann jedes Mal wie eine Versagerin vor, und das machte auch was mit mir.
    Ich habe damals aber auch noch nicht begriffen gehabt, das ich Alkoholikerin bin und somit eine KRANKHEIT habe.
    Mir war es auch nicht klar, das ich kaum eine Chance habe, es allein zu schaffen, trocken zu werden.
    Und so war es dann auch, ich brauchte Hilfe von mehreren Seiten, um ein trockenes Leben beginnen zu können.

    Zitat

    Lia schrieb Dir:
    Meiner trinkt ja abends auch mal was, wenig allerdings, aber das stört mich Gott sei dank nicht, es würde mir schwer fallen von ihm zu verlangen das zu unterlassen, kann ja echt nix für meine Krankheit. Würde ja auch nicht auf Kuchen verzichten, wenn er Diabetes hätte.

    Nein, natürlich kann der Partner nichts für die Krankheit beim anderen.
    Aber er sollte doch seinen Partner auch nicht gefährden, oder?
    Es geht hier nämlich nicht um eine leichte Sommergrippe, die vorüber geht, Alkoholismus ist ein TÖDLICH verlaufende Krankheit, wenn man sie nicht stoppen kann.
    Der Partner ist auch nicht verantwortlich für das trockene Leben des anderen, dafür ist der ganz allein zuständig.
    Aber darf man nicht Unterstützung erwarten von einem der normalerweise liebsten Menschen in seinem Leben?
    Darf man nicht erwarten, das der Partner Rücksicht auf einen nimmt?
    Dann fände ich das eine unendlich traurige Beziehung, die ich sicher so nicht haben wollte.

    Und ganz ehrlich, ich würde ganz sicher darauf verzichten, wenn meine Freundin oder ein Partner Diabetes hätte, in dessen Gegenwart ein fettes Stück Torte zu essen.
    Das käme für mich überhaupt nicht in Frage, ich käme nicht mal auf die Idee, wenn ich das wüsste.

    Zitat


    Eben, ich verzichte auch auf nichts. Nicht auf Fleisch trotz Vegetarier in der Familie, nicht auf Milch trotz Lactoseintoleranz in der Familie, warum sollten die dann wegen mir auf Alkohol verzichten?
    Aber ich zwinge sie nicht, das zu essen, und koche auch extra für sie was

    Ich halte das anders, ein lieber Mensch in meiner Familie ist beispielsweise auch Vegetarierin und wenn sie zu Besuch ist, gibt es hier immer auch vegetarische Gerichte, ich empfinde das keineswegs als Einschränkung, sondern ganz im Gegenteil, es macht mir Spaß, auch Neues auszuprobieren. :)
    Auch gibt es Laktoseintoleranz in meiner Familie, auch da biete ich dann Laktosefreies an, das macht mir gar nix aus.
    Ich möchte damit auch meine Wertschätzung für die andere Person ausdrücken, und das ich ihr Leben und ihre Entscheidungen und auch Erkrankungen so akzeptiere, wie sie sind.
    Da breche ich mir keinen Zacken ausser Krone. :wink:

    Ich möchte hier auch noch anreissen, warum ich wahrscheinlich vieles anders sehe als Du, liebe Jessica und auch Lia.
    Möglichst in Kürze :wink: :
    Ich hing tief in der Sucht, aber es wußte kaum jemand wirklich, wie schlimm das war, denn ich hielt das möglichst geheim, soff auch fast nur zu Hause, wie das viele abhängig trinkenden Frauen tun.
    Und ging bis zum Schluss meinen Job nach, erledigte den Haushalt samt Garten etc.pp und versuchte auch bis zum Schluss, eine gute Mutter zu sein.
    Bis mein Körper nicht mehr mitmachte, ich landete auf der Intensiv, im Mai vor fast 19 Jahren.
    Und ich bekam dort endlich professionelle Hilfe, die ich so dringend brauchte.
    Meine Angehörigen wurden auch über meinen Zustand informiert, der anfangs sehr schlecht war, ich hatte nur mit Ach und Krach die Entgiftung überlebt.
    Und vor allem sahen sie ja auch, wie es mir ging. Keiner von denen wollte mich noch einmal so da liegen sehen. :(
    Sie unterstützten mich in allem, was folgte. Also auf meinen fortan trockenen Weg.
    Mein Mann hat also mit eigenen Augen gesehen, was die Krankheit anrichten kann und er wäre nie auf die Idee gekommen, mich diesbezüglich im Weiteren zu gefährden.
    Er trank die folgenden Jahre NIE in meiner Gegenwart, weil ich ihn darum bat.
    Früher hatten wir auch öfters zusammen gesoffen, er konsumierte also durchaus auch Alk.
    Aber er konnte es einfach so sein lassen, weil er im Gegensatz zu mir halt nicht abhängig soff.
    Und wenn er doch mal ein Bier trinken wollte, tat er das außerhäusig oder in seinem Hobbykeller, entsorgte dann aber auch sofort das Leergut, damit ich damit erst gar nicht irgendwie in Kontakt komme.
    Vor ein paar Jahren hat er dann völlig aufgehört, Alk zu konsumieren, es wollte es einfach gar nicht mehr und das wars dann für ihn auch.

    Alkohol spielt in unserem Leben also gar keine Rolle mehr und wir sind außerordentlich glücklich und zufrieden damit. :)
    Was aber sicher nicht heißt, das nun immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. :lol::roll::lol:

    Ich finde es also keineswegs zu viel verlangt, wenn man von seinem Partner Rücksicht und Unterstützung erwartet, ich finde das völlig normal in einer guten Beziehung und keineswegs egoistisch.

    LG Sunshine