Beiträge von Whitewolf

    Ich möchte Euch ja nicht mit aller Gewalt den Spass verderben... ABER:

    Ich schreib Euch jetzt mal was uns frisch Abstinenten in einer Langzeit-Therapie nahegelegt wurde:

    Vermeidung von Fruchtsäften: Fruchtsäfte gehören zu den Lebensmitteln mit einem natürlichen Alkoholgehalt. Dieser natürliche Alkoholgehalt wird laut Kompetenzzentrum für Ernährung als unbedenklich ?? eingestuft, da er selten 0,3 Volumenprozent (Vol. -%) übersteigt. ( Kann man machen...aber Nachtigall ick hör Dir trapsen...)

    Vermeidung von Kaffeekonsum ( macht unruhig und kann Saufdruck verursachen. Auf Entgiftungsstationen wird z.B. nur Koffeinfreier Kaffee ausgeschenkt )

    Selbstverständlich Vermeidung von "alkoholfreien" Alkoholgetränken >> Geschmack, Geruch, Abfüllgefäss ( z.B. Bierflasche )und eigentlich immer ein Restalkoholgehalt.

    Vermeidung von überreifen Früchten ( Banane bildet Alkohol wenn überreif z.B. )

    Es ist zum Kopfschütteln, ich weiss. Reicht natürlich nicht für einen Rausch. Weiss ich auch.

    Aber es werden sehr empfindliche Rezeptoren angesprochen und chemische Vorgänge in Gang gesetzt zum Alkoholabbau, welche dazu führen können das wieder die Lust auf mehr aufkommt.

    Ihr könnt mich jetzt hassen...ich bleibe dabei das es risikobehaftet ist.

    Wasser und Tee. Passt.

    Gruss WW

    Schlafen ist noch nicht so gut. Bleibe nachts noch lieber auf dem Sofa. 🙄

    ....das Gefühl kenn ich noch zu gut. Ich denke weiss wie es Dir geht. Warum ins Bett gehen wenn man nach ner halben Stunde eh wieder aufsteht. Diese innere Unruhe ist sehr anstrengend. Diese durchwachten Nächte haben viel in der Psyche kaputtgemacht, die Erinnerungen daran sind noch präsent und ein Grund nie wieder zu trinken. Das wiederholt sich nämlich immer wieder.

    Es ist einfacher mit ein paar Medis zur Unterstützung, evtl. solltest Du morgen gleich zum Arzt.

    Gruss WW

    Ich habe ja keine körperlichen Entzugserscheinungen, dafür psychische.

    Es ist leider so das das Gehirn eine ganze Weile braucht um die anhaltende Vergiftung zu verarbeiten. Das kann schon ein paar Wochen dauern. Je nach Grad und Dauer der Vergiftung muss erstmal wieder einiges umgestellt werden bevor alles wieder normal läuft. Anders als beim körperlichen Entzug der nach etwa 10 Tage durch sein sollte.

    Also etwas Geduld, viel trinken um alles auszuschwemmen, Vitaminzufuhr nicht vergessen. Die depressiven Verstimmungen werden irgendwann schon weniger wenn das Gift raus ist.

    Ärztliche Unterstützung ist zu jedem Zeitpunkt sinnvoll, lass das also nicht schleifen wenn es Dir besser geht.

    Alkoholerkrankung und Depressionen gehen oft Hand in Hand, das ist hier nichts ungewöhnliches.

    Wenn Du konkrete Fragen hast.... einfach fragen. Es gibt hier Infos genug zu dem Thema.

    GlG WW

    Hallo Ahimsa,

    mal ganz nüchtern betrachtet ( was für ein tolles Wortspiel... ) ist dieses Craving ja eine Kopfsache wenn der körperliche Entzug durch ist. Von da wird alles gesteuert, chemische Prozesse und entsprechende Hormone werden ausgeschüttet und suggerieren Dir das Du trinken möchtest. Vorzugsweise leider Alkohol.

    Du kannst diese Mechanismen unterbrechen indem Du dem Kopf gibst was er will: Trinken. Und das viel.

    Natürlich keinen Alkohol. Jedoch betrügst Du Dein System damit und der Druck lässt nach.

    Überleg Dir doch ein paar nette leckere Getränke die griffbereit sind, Wasser oder Tee tun es natürlich auch. Es geht um den Vorgang des Trinkens an Sich.

    Du kannst Dich übrigens auch rund um die Uhr hier im Forum ablenken und natürlich auch darüber schreiben , auch nachlesen wie andere das Problem für sich gelöst haben.

    Der Griff zum Glas ist das Ende eines längeren Vorgangs im Kopf und je eher Du darauf reagierst umso schneller geht es wieder vorbei.

    Jeder spinnt seinen Faden in seiner Geschwindigkeit wenn etwas brauchbares dabei herauskommen soll. Gut Ding will Weile haben.

    Hauptsache dabei ist doch das Du den Faden nicht aus den Fingern verlierst.

    Manchmal hilft es eben auch bei anderen zu lesen und kurz etwas beizusteuern um Denkprozesse auszuführen, wenn sich alles sortiert ist hier im Faden der richtige Platz um es niederzuschreiben.

    Gruss WW

    Leider wurde mein Hausarzt-Termin wegen Krankheit des Arztes Ende der Woche abgesagt

    Hallo Iphigenie,

    es gibt in diesen Fällen immer Vertretungsärzte in der Umgegend. Die nehmen Dich dann trotzdem auf und jeder Arzt ist in der Lage Dich zu behandeln. Eine Überweisung zum Neurologen halte ich für sehr sinnvoll, wenn Du die in der Hand hast kannst Du schonmal einen Termin machen. Das kann ja bekanntlich etwas dauern .

    Aber wie auch schon geschrieben wurde: Erst der Alkohol, dann die Depressionen. Umgekehrt wird das nichts.

    GlG WW

    Hallo Ahimsa,

    Du solltest ein paar Freunde schon einweihen und die Wichtigkeit auch herausstellen. Du bist krank und darauf müsste dann schon Rücksicht genommen werden.

    In einer trinkfesten Dorfumgebung wissen mindestens die Hälfte das sie zuviel saufen. Von daher wird es Dir passieren das es gnadenlos heruntergespielt wird. Mangelndes Wissen über die Erkrankung kommt noch dazu. Es wird einige geben welche davon nichts hören wollen, weil sie dann bei sich schauen müssten.

    Die Spreu der Personen wird sich vom Weizen trennen, manche Bekanntschaften gehen dann eben einfach nicht mehr weil Alkohol eine grosse Rolle spielt. Aber die wirklichen Freunde werden bleiben, weil der Mensch eben die grosse Rolle spielt.

    Du hast das für Dich als Risikostelle erkannt und danach solltest Du Dich dann auch richten wenn Du nicht wieder akut erkranken ( saufen ) möchtest.

    Trotzdem da hingehen, trotz schlechtem Gefühl im Magen, ist eine Kraftprobe, und selbst wenn Du es schaffst abstinent zu bleiben, hast Du hinterher evtl. noch Tage mit den auf Dich einstürzenden Eindrücken zu kämpfen, entwickelst evtl. Suchtdruck ( auch Craving genannt, das liest Du bestimmt noch öfter irgendwo ) , dem Du dann irgendwann wieder nachgibst. Tage später noch, leider nicht ungewöhnlich.

    Natürlich musst Du Dich nicht einigeln. Du bist kein gesuchter Schwerverbrecher, allerdings solltest Du schon vorher überlegen was Dir diese Veranstaltungen / Treffen noch bringen wenn da getrunken wird und die Konversation immer mehr ins betrunkene übergeht.

    Wenn Du mit erhobenem Kopf Deinen Standpunkt vertrittst wird es akzeptiert. Darauf kannst Du Dich verlassen, das ist tatsächlich so. Du trinkst keinen Alkohol mehr, basta. Warum? Das will genaugenommen eigentlich niemand mehr wissen.

    Du musst Dich auch für garnichts entschuldigen oder ( noch schlimmer ) Dich für irgendetwas rechtfertigen.

    Wenn Du doch der Meinung bist Du müsstest unbedingt irgendwo hingehen, solltest Du Dir vorher eine Strategie zurechtlegen.

    -Was mache ich wenn mir was angeboten wird?

    -Auf welche Zeichen muss ich für mich achten um dann evtl. diese Runde ( schnell ) zu verlassen und was sage ich da?

    -Weihe ich auf Nachfrage jemanden ein und wie am Besten?

    Am Anfang kann das alles ziemlich anstrengend sein, Du kannst Dich allerdings darauf verlassen das es leichter wird, das "Nein" von Dir schneller ,selbstverständlicher und bestimmter kommt.

    Selbstverständlich wird Dir jeder, der von dieser Erkrankung etwas versteht oder betroffen ist, generell abraten alkoholgeschwängerte Veranstaltungen zu besuchen. Am Anfang besonders, soweit klar.

    Ich persönlich habe im ersten Jahr diese Veranstaltungen, Treffen und Personen gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Ich bin im Geiste durchgegangen was auf mich zurollt und habe vorher schon Saufdruck bekommen. Also wegbleiben. Auch heute noch meide ich gewisse Lokalitäten und Personen, weil ich genau weiss was es innen in mir macht.

    Nicht das ich das nicht händeln könnte nach fast 20 Jahren... aber es ist mir einfach zu anstrengend.

    Ich bin für mich verantwortlich , ich habe Schuld wenn ich wieder trinke und ich habe auch alleine die Folgen zu tragen. Niemand anders ist irgendwie schuld daran.

    Ich denke Du wärest da auf einem guten Weg, wenn Du die Kompromisse diebezüglich auf ein absolutes Mindestmaß reduzierst und Du Dir auch darüber klarwirst, das Du nie wieder im Leben Alkohol trinken willst ( dürfen sowiso )um die Krankheit nicht wieder ausbrechen zu lassen. Und das tut sie wenn Du wieder trinkst, ganz sicher.

    Übrigens: Wenn Du darüber nachdenkst, das Du ein für Dich komplett alkoholfreies ( noch langes ) Leben vor Dir hast, ist der Zeitraum dieser anfänglichen Schwierigkeiten sehr kurz und wird Dir nach längerer Abstinenz nur wie eine kurze Episode vorkommen.

    Wenn Du Dich hier im Forum umschaust, wirst Du sehen das es zufrieden möglich und auch sicher erstrebenswert ist.

    GlG WW

    Hallo Morgendämmerung,

    das wichtigste ist, das Du so viel wie möglich für DICH mitnimmst. Das bedeutet das Du Dir nicht die Lebensläufe und Probleme der anderen Patienten zu Herzen nimmst und da versuchst etwas zu lösen.

    Das ist in der Gruppe manchmal sehr schwer umzusetzen, deshalb musst Du verschärft darauf achten.

    Manchmal wird auch lieber bei den anderen geschaut um die eigene Problematik zu überdecken. Viele Probanten gehen mit dem guten Gefühl nach Hause viele Probleme gelöst zu haben, allerdings war das eher bei den anderen.

    Auch wenn sich viele Geschichten gleichen und man sich daher zusammengehörig fühlt, musst Du absolut egoistisch DEINEN Weg finden , daran arbeiten und lernen ihn zu gehen.

    Gruss WW

    Hallo Alki_mz,

    gute Entscheidung sich in eine Klinik zu begeben. Das spart Dir eine Menge Leid. Du brauchst eigentlich auch keine Ängste zu haben. Da passiert auch nichts ohne Deine Einwilligung, Du bist freiwillig da.

    Medikamente werden nur nach indiv. Patientendiagnose gegeben und ggf. auch wieder schonend ausgeschlichen.

    Ich vermute mal das Du die Qual des selber zu Hause aufhören und das kontrollierte Trinken schon probiert hast und gemerkt hast das es so extrem schwierig und belastend ist. Gefährlich ist es ausserdem ( siehe kalter Entzug )

    Du könntest Dir schonmal Gedanken darüber machen wie es nach der Klinik weitergeht, dann beginnt die eigentliche Arbeit um Trocken zu bleiben.

    Bleib bei Deiner Entscheidung, es ist der richtige Weg denke ich.

    Gruss WW

    Sie hat mir einen Einweisungsschein geschrieben und ich habe mich auch schon in der Klinik angemeldet. Am 22.2.geht es los. 21 Tage....oh je....

    Jetzt bin ich fix und fertig, aber auch stolz

    Hallo Sumi,

    das klingt nach einem guten klaren Start. Ich drück Dir die Däumchen und schreib ruhig zwischendurch wenn Dir danach ist. Wir sind 24 Std. / 7 Tg. da.

    LG WW

    Erschwerend kam hinzu, dass ich mich angesichts der "Trinkerkarrieren" der allermeisten Mitpatienten oft wie eine "Anfängerin" fühlte

    Es gibt die Alkoholiker, welche sich die durchgesoffenen Jahre als Orden auf die Brust heften. Für Dich sollte das allenfalls eine Warnung sein, da sieht man was so geht bis zum Ende. Das Ende sieht dann überall gleich aus.

    Es gibt viele Alkoholiker die es schaffen davon wegzukommen bevor sie unten aufschlagen.

    Ein entscheidender Faktor dafür ist der innere Leidensdruck und der ist bei allen ein Stück anders.

    Sei froh wenn Du statt z.B. 15 Jahre nur z.B. 3 Jahre Deines Lebens im Klo runtergespült und der Flasche geschenkt hast. Es läuft auf das Gleiche hinaus, weg vom Alkohol.

    Maßstab sollten, wenn überhaupt, diese Alkoholiker sein welche trocken sind und bleiben.

    Es gibt weder Premium noch Looser Alkis, Du musst Dich nicht nach oben arbeiten um das Gleiche durchgemacht zu haben.

    Tief im Inneren sind diese " Mehrender " eigentlich trauriger ob der verlorenen Zeit und kein Alkoholiker ist wirklich stolz darauf das alles so lange überlebt zu haben. Dann hätte er irgendwas nicht richtig verstanden.

    Ich kenne aber das Gefühl von dem Du da schreibst.

    Es geht immer ein Stück schlimmer... solange bis es eben nicht mehr geht und das Leben verwirkt ist. Und das interessiert dann leider auch niemanden mehr.

    Gruss WW

    er möchte mir auch keine last mehr sein ,sagt er.

    Das ist , wie Aurora schon schrieb , eine typische Manipulation. Suchtkranke können das perfekt, das gehört zum Krankheitsbild. Ich habe das selbst jahrelang praktiziert und erheblichen Flurschaden damit angerichtet. Am Ende haben sich diese Partnerinnen ( zum Glück ) selbst gerettet und haben das abgebrochen. Das tat für beide Seiten weh... war aber die einzige richtige Möglichkeit.

    Dies Aussage mit der Last bedeutet für beide etwas anderes:

    Du denkst daraufhin: " Oh Gott, der Arme hat Schuldgefühle, weil er denkt es geht mir schlecht durch Ihn. Ich muss Ihm beweisen das dem nicht so ist, denn er scheint mich ja sehr zu lieben "

    Er denkt: " Wie sage ich es auf die nette Art das ich auf Abstand gehen will ohne Sie zu verletzen und gleichzeitig weiterhin Ihre Hilfe in Anspruch nehmen kann wenn es mal wieder brennt." ( Affen machen es vor : Die lassen beim klettern einen Ast erst los wenn sie den zweiten sicher in der Hand haben ). Versuch mal in diese Richtung zu denken, ohne rosa Brille.

    Mach Dich übrigens von dem Gedanken frei, das er Dir ja was schuldig sein könnte weil Du Ihm ja immer geholfen hast, immer für Ihn da warst... etc. . Das wird in einem riesigen schwarzen Loch aufgesaugt und ist nicht mehr relevant. Du wirst nicht bekommen wofür Du bezahlst. Du gibst, er nimmt. Zurück kommt nur das nötigste um Dich bei der Stange zu halten.

    Da wäre eine Verhaltenstherapie tatsächlich sinnvoll.

    Die Angst jemanden zu verlieren und die Angst allein zu sein lässt Dich zu einer willigen Marionette werden. Du bezahlst diesen Preis gerne für ein kurzes Stück Glück. Es ist aber zum scheitern verurteilt , weil es nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Er denkt völlig anders ( siehe oben )

    Das kommt im Moment noch nicht an Dich ran, aber evtl. liest Du das Ganze in einem Jahr nochmal durch hier und hast dann ein paar "Aha" Erlebnisse.


    Gruss WW

    Er is also jetzt seit September weg und es lief eigentlich relativ gut ausser meine verlustangst die dazwischen kam. Ich habe diese sehr weit getrieben, soweit das er einmal den wochenendbesuch abbrechen mußte.seit einemMonat nun ist unsere Beziehung sehr kritisch. Er hat mir gesagt das auch ich eine therapie mache soll wegen meiner verlustangst. Das dies die Beziehung retten könnte.

    Hallo Mami,

    hast Du wegen Deiner Verlustangst mal etwas unternommen? ( Hab etwas den Faden verloren was das angeht...)

    Du hast bis September mit einem vergifteten Partner eine Beziehung geführt. Das bedeutet das er ohne sein(e) Suchtmittel jetzt ein anderer Mensch ist, jemand den Du eigentlich garnicht kennst.

    Der Alkohol verändert das Wesen, es ist ein Nervengift welches auch das Gehirn, das Verhalten gegenüber Mitmenschen und die Wahrnehmung der Umwelt erheblich beeinflusst.

    Du kennst Ihn garnicht, auch wenn Ihr ein Jahr eine Beziehung geführt habt.

    Patienten verändern sich im Laufe einer Therapie, auch Ihre Ansichten und Bedürfnisse.

    Du willst mit aller Kraft von Ihm geliebt werden und er kann das nicht, konnte es vermutlich nie. Wenn Du Dich Ihm so bedingungslos ergibst , wird er das ausnutzen. Dadurch kommst Du aber nicht näher an Ihn heran.

    Du solltest der räumlichen Trennung unbedingt zustimmen und anfangen Dich um Dich selbst zu kümmern. Du kämpfst auf verlorenem Posten, ohne jede Möglichkeit etwas zu gewinnen. Für ein paar Stunden vermeintliche Liebe raubst Du Dir wochenlang die Kraft.

    Lass den Dingen seinen Lauf, ein halbes Jahr nach der Therapie könnte man evtl. sehen ob es noch eine gemeinsame Zukunft geben könnte.

    Mach alles nur noch für Dich, treffe Deine eigenen Entscheidungen nur für Dich, werde egoistischer und wählerisch, stell Dich auf den Tisch und nicht unter ( s )einen Stuhl.

    Du bist jemand.

    GlG WW

    Hallo Rennschnecke,

    so wie Du auch haben alle Patienten dort Ihre eigenen Geschichten, Erlebnisse, Traumatas und wunde Punkte. Zieh Dir raus was Du für Dich brauchen kannst und lerne evtl. aus Erfahrungen anderer.

    Verliere Dich nicht in anderen Darstellungen ( so traurig, fesselnd und mitleiderregend die auch sein mögen ) sondern arbeite gezielt an DEINEN wunden Punkten. Achte auf Deine persönlichen Signale, sie sind der beste Wegweiser wann es zuviel wird. Du bist nicht Dein Gegenüber und darfst anders empfinden und denken.

    " Nein" sagen muss gelernt werden. Wenn es Dir reicht , dann drücke das aus, grenz Dich ab und stoppe das was Dich da überfordert. Dem anderen wird es dadurch nicht schlechter gehen... Dir aber evtl. schon.

    Du schaffst das schon. Warum? Weil die Sinne dahingehend jetzt geschärft sind und Du nicht blind in eine Feuerwand läufst.

    GlG WW