Beiträge von Whitewolf

    Er war ja bei der Ärztin und sie hat gesagt daß er jetzt auf keinen Fall abrupt aufhören soll zu trinken. Ich habe das Gefühl seitdem ist es schlimmer geworden.

    1. Wenn ein Ihm Arzt sowas sagt, dann scheint er aber schon ganz schön tief drinnzustecken.

    und

    2. scheint diese Aussage für Ihn ein Freibrief zu sein um noch mehr zu saufen

    und

    3. hat er den Ratschlag " nur mit dem Schnaps " aufzuhören ganz sicher nicht von einem Arzt.

    dann wiederum sagt er wieder das er es das alles nur wegen mir und den Kindern tut.

    Das finde ich sehr generös von Ihm, am Ende sollst Du Ihm wohl dankbar sein das er das in Erwägung zieht?

    Von Eigenmotivation kein Wort. Und die ist entscheidend.

    Vergiss es einfach. Hoffen ist ja ganz schön, allerdings solltest Du das mit dem blauen Kreuz nicht warten lassen. Du brauchst ganz dringend einen Plan B .

    Gruss WW

    Ich selbst schaue aber als Kunde was andere Kunden aufs Band legen.

    Wenn ich meine Sachen aufs Band lege passiert das automatisch.

    Letztens ist mir dann aber doch aufgefallen wie eine ältere Dame vor mir eine nicht endende Batterie von alkoholischen Getränken aufs Band beförderte. Wodka, Wein, Jägermeister, Bier... alles was das Herz wohl begehrt.

    Ich kam nicht umhin mir die Dame näher anzusehen und mir meine Gedanken zu machen.

    Ist nicht weiter tragisch... das ist das Leben und wir haben Erinnerungen.

    Es ist sehr toxisch und ich hoffe das er bald zum Entzug geht.

    Hallo Hilde,

    Ist da schon irgendwas angeleiert worden? Arztbesuch. Terminplanung? Oder sagt er das nur um seine Ruhe zu haben?

    Verstehe ich das richtig das er jetzt täglich trinkt ?

    Es liest sich momentan so als ob Du Dich durch die Wohn - und Geldsituation ziemlich ausgeliefert fühlst.

    Wenn die Situation so bleibt ( ich schreibe absichtlich nicht " schlimmer wird", was allerdings zu befürchten ist ) wirst du handeln müssen um die Situation für Dich und die Kinder wieder in die richtigen Bahnen zu bekommen.

    Gruss WW

    Hallo KLM,

    freut mich zu lesen das Deine Maßnahmen wohl die richtigen waren und es Dir gut geht :thumbup:

    Ist das mit deiner Reha noch aktuell ?

    Dann pack mal die nächsten trockenen 24 Std. an... wie Du siehst werden daraus ganz schnell 3 Wochen :wink: :idea:

    LG WW

    Ja, ich glaube, dass es so ist. Genau weiß ich das allerdings noch nicht. Unsere Gespräche über das Thema fangen jetzt erst an.

    Guten Morgen Schratte,

    ist in dieser Richtung schon irgendwas gelaufen ? Es stellt sich mir wirklich die Frage wie Sie zu dem Thema eigentlich steht, ob Sie der Meinung ist krank zu sein.

    Davon hängt ja eigentlich alles weitere was Du tun kannst ab.

    Ich lese leider oft noch die Analyse der " häuslichen Gewalt ", diese ist eine weitere Stufe im Verlauf, an der man sieht wie weit das alles leider schon ist.

    Ich kann mir leider aus eigener Erfahrung vorstellen wie es in Ihr ausgesehen hat als das passiert ist. Mir ist das auch schon passiert und ich habe mich noch lange danach damit beschäftigt was da passiert ist.

    Also ich war im übertragenden Sinn der mit der Bratpfanne. ( 10 Tage Hausverbot und eine zum Glück zurückgenommene Anzeige, ich hab meine Lektion also gelernt)

    Diese Gefühle, diese grenzenlose Wut auf Alles , Schmerzen und extreme Hilflosigkeit, SuchtSuchtsaufensaufen..... habe ich heute noch nachvollziehbar im Bauch.

    Interessant dabei ist:

    Das war schon vorher da, der Alkohol hat das nur ins unermessliche katapultiert.

    Wenn soetwas passiert , dann frage ich mich nach meiner Erfahrung was da wirklich passiert ist. Der Alkohol war nur der Initialzünder.

    Die Antwort auf diese Frage können wir hier nicht geben, sie ist aber immens wichtig was das weitere Vorgehen betrifft.

    Gruss und nen guten Start ins Woe

    WW

    Ich würde mir wünschen, dass meine Frau mit dem Trinken aufhörte.

    Schratte

    Hast Du das als Herzenswunsch mal ausformuliert? Wäre ja evtl. ein Versuch wert, evtl. hast Du das ja auch schon und ich habe es überlesen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe ist sie sich Ihrer Sucht auch noch nicht richtig bewusst, sondern trinkt einfach nur sehr viel?

    Wenn Du sie fragst würdest warum sie das eigentlich tut, was käme dann wohl für eine Antwort? Weil es eben schmeckt z. b. ?

    Wieweit lässt sie Dich an das Thema heran?

    Die Kunst ist ja wohl durch Gespräche darüber keine größeren Schäden anzurichten. Meine ich bei Dir Anfangs irgendwo gelesen zu haben.

    Was sagt eigentlich ein Gesundheitscheck zu der Situation? Da müsste sich doch bei den Mengen auch etwas zeigen? Oder sind Ärzte eher tabu?

    Gruss WW

    Scheidung, Trennung etc. kommen für mich nicht in Frage. Ich bin 70, meine Frau 60. Soll ich als dann vermutlich 75jähriger ein neues Leben anfangen?

    Hallo Schratte,

    ich bin mehr zufällig auf diesen schon sehr intensiven Austausch ( Schlagabtausch ? ) gestoßen. Das geht ja schon eine Weile und leider lese ich das jetzt erst mit großem Interesse.

    Diese von Dir getätigte Aussage in Bezug auf Trennung schafft klare Grenzen was die zukünftige Hilfestellung angeht.

    Nun muss geschaut werden was sonst noch geht.

    ich halte z.b. eine Aussage hier , eigentlich den ganzen Beitrag für seht interessant:

    Hier stimmt für mich einfach jeder Satz und ist für mich absolut nachvollziehbar. Ich habe mich damals dem Suff irgendwie ergeben und konnte die Kollateralschäden bei mir wichtigen Menschen nicht mehr ertragen. Ich wollte das Leid nicht mehr sehen und keinen Schaden mehr anrichten durch meine Sauferei.

    Ich habe mir gewünscht das diese Menschen einfach Ihr gesundes Leben führen können und habe mich deswegen immer mehr distanziert.

    Was hätte ich mir für meinen Mann gewünscht in meiner Trinkzeit?

    Was hast Du da für einen Eindruck? Stand die Frage mal im Raum? Evtl. wäre hier ein Spielraum für einen Gesprächsansatz?

    Gruss WW

    Hallo Anderswo,

    Deine Berichte von heute machen mich ziemlich betroffen und sprachlos :cry: .

    Ich drücke Dir mal mein Mitgefühl aus für dieses emotionale Karussell " in welcher Pflicht stehen die Kinder " :roll:

    Vor diesem Dilemma stand ich vor sehr langer Zeit auch mal, und die Schmerztoleranz ist da leider sehr hoch, obwohl es nicht so extrem war wie bei Dir jetzt.

    Ich wünsche Dir und Deiner kleinen Familie das Glück welches Du Dir erarbeitet und verdient hast.

    Könntest Du denn einen Kontaktabbruch überhaupt durchziehen?

    GlG White

    Nun ist es eigentlich so, dass unser Freund seit längerem an Krebs erkrank ist, und sich jetzt erneut einer heftigen Strahlentherapie unterziehen muss. Das Problem ist aber, dass meine Freundin die Krankheit ihres Mannes keineswegs akzeptiert und einfach möchte, dass er funktioniert, gut drauf ist, keinerlei Nebenwirkungen der Therapie duldet, und auch die Therapie für den Urlaub unterbrechen sollte.

    :shock: :shock: :shock: :shock: Sachen gibts...was ist denn mit der Frau los? :roll:

    Hallo Bene,

    Du wirst jemanden, so nah er Dir auch stehen mag, und dem es offensichtlich noch gut geht, nicht vom trinken abhalten wenn er das nunmal gerne tut.

    Du bist gerade dabei Dir einen schweren Rucksack aufzuladen, welcher Dich irgendwann mitzieht. Wenn etwas passiert gibst Du Dir Mitschuld. Mach diesen Fehler nicht.

    Das ist leichter gesagt als getan, ich weiss das.

    Mein Vater hatte dasselbe Problem.

    Zugänglich war er nur angetrunken oder wenn ich Ihn nach einem besoffenen Sturz nachts um 3 aus dem KHS abgeholt habe. Mit versorgter Kopfwunde und mahnenden Worten des behandelnden Arztes zu mir.

    Kaum hab ich Ihn zu Hause abgeliefert, war die nächste Flasche auf.

    Als er gestorben ist war ich nicht da. 500km weg in einem anderen Bundesland. Flucht, weggezogen, raus aus dem Sumpf.

    Diese Selbstvorwürfe , ob Ihn ja evtl. hätte retten können etc. waren sehr belastend damals. Und sinnlos. Ich hätte nichts tun können.

    Zumal ich selber krank war vom Alkohol und am kämpfen war trocken zu bleiben.

    Sprich gezielt mit Ihm über Deine Sichtweise, über Deine Sorgen diesbezüglich. Ohne Vorwürfe, einfach sachlich wie es Dir damit geht. Vielleicht denkt er darüber nach, evtl. ist aber der Alkohol schon wichtiger.

    Dann kannst Du Dich nur noch distanzieren und hoffen. Wenn er merkt das der Kontakt abbricht zeigt das eventl. Wirkung.

    Du kannst Ihm Hilfe anbieten wenn er ernsthaft damit aufhören möchte und Dir das signalisiert.

    Danach sieht es aber nicht aus.

    Wie sehr Dein Vater schon in der Abhängigkeit drinnsteckt weiss nur er für Sich. Das ist für Dich nicht ersichtlich und reibt Dir nur die Nerven auf.

    Ich hoffe es was für Dich dabei, hier im Forum kannst du Dich umfassend über diese Krankheit informieren. Und über den Kampf der liebenden Angehörigen.

    Gruss WW

    Wo war jetzt nochmal der Unterschied zwischen der alten Wohnung und dem Zelt :/ ? Ausser der rechtlich etwas fragwürdigen Situation natürlich?

    Du kümmerst Dich doch weiter oder etwa nicht? Einmal die Woche putzen damit die Wohnung nicht vermüllt ?

    Up to Date bleiben wie es mit Ihm weitergeht?

    Ich fand jetzt den Spruch mit dem neuen und dem alten Hafen nicht schlecht, von wegen Leinen losmachen von Lanananana.

    Eigentlich verlängerst Du ja nur die Leine?

    Irgendwie.... :whistling: ist das alles etwas seltsam. Zumindest ist wohl das schlechte Gewissen jetzt beruhigt, der arme Kerl muss jetzt wenn es kalt wird nicht mehr im Zelt schlafen.

    Immerhin...

    Herzlichen Glückwunsch und ich bin froh das alles soweit gutgegangen ist :) .

    Jetzt hast Du ein kleines Wunder <3 im Arm und ein neuer Lebensabschnitt beginnt.

    Wenn Du nur nicht diesen schweren Rucksack mitschleppen müsstest :cry: .

    Aus Sicht eines Alkoholikers kann ich Dir leider keine Hoffnungen auf Besserung machen. Es wird eher schlimmer.

    Dieses Trinkverhalten, welches Du öfters beschrieben hast, lässt da keine Zweifel offen. Das kommt mir zu bekannt vor :cry: :cry: .

    Du musst das schnell beenden jetzt.

    Du brauchst Deine Kräfte und das Baby braucht eine Mutter. Du hast weder die Zeit noch die Kraft Dich um zwei Kinder :roll: zu kümmern. Dazu noch die Wut, die Traurigkeit und die Verzweiflung.

    Bei Deinem Baby musst Du dann blitzschnell umschalten damit es davon nichts abbekommt.

    Unmögliche Situation, wie lange die Kraft da wohl noch reicht ?

    Mach einen Schritt nach dem anderen. Setz Ihn vor die Tür wenn das geht. Das finanzielle regelt sich Stück für Stück. Ich denke hier bekommst Du von den Co´s bestimmt eine Menge Input was so geht.

    Ich habe aus Deinen Texten gelesen, das Du weisst worum es geht. Die Möglichkeiten ( sind nicht viele ) hast Du auch im Kopf.

    Du hast unter schwierigen Bedingungen ein gesundes Kind zur Welt gebracht.

    Ich bin mir ganz sicher das Du den Rest jetzt auch noch schaffst.

    Mach den nächsten nötigen Schritt.

    LG White

    linde hat da absolut recht. Das gibt rechtliche Probleme. Falls er mit drinnsteht muss der Mietvertrag auf Ihn umgeschrieben werden. Also ist der Vermieter mit im Boot. Falls nicht... siehe oben, auch da muss der Vermieter informiert werden.

    Die Renovierung steht vermutlich bei Kündigung auch an... in einer Wohnung in der dann vermutlich kein Stein mehr auf dem anderen steht.

    Mach Dich da rechtzeitig schlau.

    Evtl. wäre es tatsächlich eine Überlegung wert nicht solange zu warten bis Sie die Leiter noch weiter runterfällt.

    Dein Gewissen macht Dir ja auch zu schaffen dabei, das wird danach nicht besser.

    Wenn Du das Ganze beenden solltest, wie ginge es dann für Dich weiter? Muss Sie dann ausziehen oder umgekehrt oder was hätte das für Auswirkungen?

    Selbstverständlich bist Du auf Schadensbegrenzung aus. Du möchtest Ihr so wenig wie möglich Schaden zufügen und Ihre Situation durch eine Trennung nicht auch noch forcieren.

    Du hast Dich vor nicht allzu langer Zeit selbst aus einem Loch rausgeschaufelt und bist entsprechend angeschlagen, musst also jetzt auch öfter als sonst auch auf Dich schauen.

    Und sie weiss das.

    Wenn sie nach 4 Wochen ihre nächste Saufpause beendet und der Alkohol wieder als Lösung fungiert, was denkst Du wohl spielt Dein Zustand da für eine Rolle bei Ihr?

    Ist Schadensbegrenzung auch Ihr Ziel, wenn sie nach längerer Zeit wieder die nächste Flasche köpft ?

    Wie sind dann Deine Gedankengänge ? Das sie ja leider schwerkrank und fremdbestimmt ist und nix dafür kann?

    Oder könnte es sein das Ihr das dann alles einfach nur egal ist, Du und was es mit Dir macht ?

    Welche Rolle nimmst Du bei Ihr ein wenn Sie wieder anfängt?

    Evtl. solltest Du das Ganze mal aus der Perspektive betrachten und diese Partnerschaft auf dieser Grundlage mal neu bewerten?