Beiträge von Whitewolf

    Hallo Raoul,
    das liest sich doch gut. Erfreulich.

    Das Leben geht allerdings normal weiter und nimmt keine Rücksicht auf Deine Erkrankung.
    Es gilt nach wie vor Höhen und Tiefen zu meistern, allerdings diesmal ohne den Helfer aus der Flasche.
    Darauf solltest Du Dich so früh wie es geht vorbereiten.
    Schaffe Dir ein Netz um Deine persönlichen Brennpunkte abzusichern, das können sowohl negative als auch positive Erlebnisse sein, die Dich ganz plötzlich zum trudeln bringen.
    Nur Du alleine weisst wo es für Dich gefährlich wird und lass es langsam angehen. Schritt für Schritt ins neue Leben.
    Die lange Zeit des Trinkens lässt sich nicht innerhalb kürzester Zeit wieder relativieren, also nicht ungeduldig werden. Das braucht alles seine Zeit.
    Wie Doro schon geschrieben hat wird Dich die Krankheit ein Leben lang begleiten und darauf musst Du Dich einstellen wenn Du eine zufriedene Trockenheit anstrebst.
    Überlege nicht ob und wie Du in 5 Jahren trocken bist sondern konzentriere Dich immer nur auf die nächsten 24 Std. die es gilt trockenzubleiben.
    Das ist ein überschaubarer Zeitrahmen in dem trotzdem viel passieren kann.

    Ich wünsche Dir das Du das schaffst und viel Kraft dafür.

    Viele Grüsse

    White

    Ja, leider.
    Das sind glasklare Entzugserscheinungen. Das solltest Du wirklich nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen. Du mutest Deinem Körper und Deiner Psyche immensen Stress zu. Von Krampfanfällen und Delirium mal ganz zu schweigen.
    Das "kann " auftreten und deshalb ist die Sache so gefährlich.

    Es gibt Medikamente die Dir bei dem Entzug helfen, das solltest Du dringend mit einem Arzt besprechen. Evtl. ist auch eine stationäre Entgiftung nötig, dauert ca. 1Woche- 10 Tage.
    Aber das ist Arztsache , evtl geht es auch ambulant. Das kommt auf den Arzt und Deinen Zustand an.
    Nach meiner persönlichen Erfahrung geht es stationär am sichersten und auch am schnellsten. Die Psyche leidet ziemlich und das ist im Alltag schwer wegzustecken.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Flocke,
    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Schön das Du zu uns gefunden hast.

    Ein Gespräch mit Deinem Mann wäre wohl angebracht , alleine heimlich trockenwerden wird unendlich schwer. Du solltest Dir auch noch weitere Hilfe suchen. Die Trinkmenge ist nicht ohne, auch über einen so langen Zeitraum.
    Dein Körper hat sich sehr an den Alkohol gewöhnt und wird Ihn sich nicht einfach wegnehmen lassen. Das kann lebensbedrohliche Formen annehmen. Über das Thema kalter Entzug kannst Du hier im Forum sehr viel lesen.
    Du solltest Dich einem Arzt anvertrauen um die gesundheitliche Seite abzusichern.

    Du hast die Möglichkeit im Bereich Alkoholsucht einen eigenen Thread aufzumachen und uns jederzeit über Deinen Weg was zu schreiben. Du bist mit dem Problem nicht alleine und es ist zu schaffen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Roxy,
    es wäre schon angebracht das Du den eingeschlagenen Weg weitergehst. Du machst Dich zu einem Spielball wenn Du Dich wieder darauf einlässt.
    Du wolltest Ihm jetzt mal richtig einen auswischen und dabei vergessen das er ja eine Beziehung hat die Ihm über alles hinweghilft: den Alkohol.

    Wenn Du das "was passiert dann" Spiel aus der Sesamstrasse anwendest dann überleg doch mal was passiert wenn er jetzt anruft und Dir vorheult das Du ihm so fehlst. Was würdest Du dann tun und wem wäre damit geholfen?

    Das mit Deinen Verlustängsten ist übrigens so eine Sache die Dich besonders anfällig für das Co-Verhalten macht. Du verlierst dann die Übersicht und gehst die tödlichsten Kompromisse ein.
    Da solltest Du anpacken.
    Er reagiert nicht weil er weiss das Du wieder angekrochen kommst und diesmal solltest Du Ihm die Suppe versalzen und Dein eigenes Leben leben.
    Bei diesem bösen Spiel gibt es keine Gewinner und mit jedem Mal geht es Dir schlechter.
    Mach dem ein Ende, verabrede Dich mit anderen Leuten, unternimm etwas, tu Dir was Gutes.

    Wenn Du jetzt abspringst geht es Dir auch bald wieder gut, wenn Du wieder zurückgehst verlängerst Du nur Deinen Leidensweg. Gut geht es Dir sowiso nicht mehr mit Ihm nach allem was passiert ist.

    Und ganz alleine bist Du ja auch nicht. Wir sind ja auch noch da und hier gibt es soviele Frauen die das und schlimmeres erlebt haben. Auch was das Thema Verlustangst angeht.

    Ich wünsche Dir viel Kraft für eine Entscheidung die bald ansteht und hoffe Du schaffst das.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Milk,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Da Du Dich ja schon etwas umgelesen hast hier weisst Du wohl schon das es in der momentanen Situation nicht viel gibt was Du unternehmen könntest.
    Das er ein Alkoholproblem hat weiss er , wusste er schon länger. Irgendwann kommt dann der Punkt wo sich derjenige nicht mehr in ausreichendem Maße verstecken kann und eine Entscheidung getroffen werden muss. Da bist Du jetzt hereingerutscht, aus welchen Gründen auch immer.

    Du hattest wohl offensichtlich noch keinerlei Vorerfahrung mit so einem Verhalten, und deswegen solltest Du Dir auch keine weiteren Vorwürfe machen. Zuerst will man das ja auch nicht wahrhaben.

    Aber jetzt bist Du ja hier und in der Lage Dich zu informieren.

    Wichtig ist das Du auf Dich aufpasst.

    Du kannst nichts dafür und die Möglichkeiten der Hilfe sind für Dich leider auch sehr begrenzt. Du kannst Ihn nicht zwingen aufzuhören. Das muss er schon selbst wollen.
    Wenn Du Dich hier schlaugemacht hast, nicht mehr unwissend bist und das Thema ungeschminkt auf den Tisch liegt wird sich zeigen wie es um euch bestellt ist.
    Wie Dante schon geschrieben hat, wird er sich wohl für den Alk entscheiden, was er im gewissen Sinne ja schon getan hat.

    Wenn Du noch die Möglichkeit hast solltest Du wieder auf Abstand gehen, auch da muss ich Dante zustimmen. Durch Liebe trockenlegen funktioniert nicht, es verlängert nur den Leidensweg...für beide.

    Er ist krank, und er braucht Hilfe. Aber nicht von Dir. Aber wenn Du schon mit Deiner Psychologin gesprochen hast wirst Du das schon wissen.
    Wenn Du selbst in psychologischer Behandlung bist ist sowiso oberste Vorsicht geboten.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Reni,

    ich finde das prima wie Du das reflektierst, analysierst und dann zu einer vernünftigen Entscheidung gekommen bist.
    Die Reaktion auf Deine Entscheidung kann vielfältig sein.
    Wut, Trotz, Traurigkeit, Hilflosigkeit , naja, Du wirst schon ungefähr wissen womit Du zu rechen hast.
    Das wichtgste für Dich ist, das Du nicht wieder in diese innere Hilflosigkeit abstürzt.

    Wenn Du irgendwann siehst das er was tut, überzeugend abstinent ist , einsieht das er krank ist, dann lässt sich ja über alles weitere wieder reden.
    Das geht aber alles nicht von heute auf morgen.
    Hier heisst es wirklich wieder: Der Weg ist das Ziel.

    Ich möchte Dich wirklich bestärken das genauso zu machen. Schon alleine deshalb, weil Du selbst auf die Idee gekommen bist. Keiner hat Dich zu dieser Verfahrensweise überredet oder hat Dich bearbeitet. Also ist dieser Weg auch machbar.

    Wie die ganze Geschichte dann ausgeht weiss natürlich niemand und es gibt auch keine Garantien.

    Aber Du machst aus einem für Dich untragbaren Zustand einen tragbaren, mit der Option auf Besserung.
    So wie es im Moment läuft wird ja alles nur schlimmer und wer weiss wie lange noch.

    Halte uns doch weiter auf dem Laufenden wenn Dir das Schreiben hilft.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Elke,

    das Du genug hast von der Sauferei kann ich mir schon vorstellen.
    Auch nach 'nur' 3-Tagen kann einem alles wehtun.

    Ich nehme an Dein Partner hat mitgetrunken?

    Ich schreib Dir jetzt mal was völlig sinnloses:

    Du musst am besten sofort zum Arzt, bevor Dich der Entzug packt. Von da aus als Notfall direkt in die Entgiftung. Mit dem -Sachen packen- für mind. eine Woche kannst Du schon jetzt anfangen.

    Dann kommt Dein Körper endlich mal aus diesem Entzugskarussell heraus und Du kannst Abstand gewinnen. Das beste wäre, Du gehst von dort aus direkt in die Therapie. Das wäre die sauberste und beste Lösung.

    so, das war sinnlos, ich weiss.

    Jetzt schreib uns doch mal wie Du es vorhast. Erfahrungen hast Du ja schon genug.

    Gruss

    White

    Hallo Marla,

    du vermisst gemütliche Abende, weil die Flasche fehlt?

    Oder habe ich da jetzt irgendwas missverstanden?

    Wenn Du schon Fachliteratur wälzt, wo ich Dir an anderer Stelle schonmal was zu geschrieben habe, solltest Du auch die für den Partner wichtigen Zeilen mitlesen.

    Gruss

    White

    Hallo Krebschen,

    selbst das ärmste und sensibelste Tierchen wird zum reissenden Löwen wenn es in die Enge getrieben wird.
    Hast Du nicht noch irgendwo etwas wo Du zwischendurch mal draufdrücken kannst? Schliesslich hast Du was von Knochenbrüchen geschrieben.
    Oder ist das alles schon wieder verheilt?

    Weisst Du denn schon wann er wieder entlassen wird?
    Und was passiert dann?

    Viele Grüsse
    White

    hallo Camina,

    herzlich Willkommen im Forum.

    Wenn Du Dich speziell durch den Co-Bereich durchliest, wirst Du überall Parallelen finden.

    Das mit dem Tiefpunkt ist eben so eine Sache, da er bei jedem woanders liegt. Niemand weiss im Vorfeld genau was einen Alkoholiker zum Schluss bewegt sich für ein trockenes Leben zu entscheiden und die Sucht zu stoppen.

    Ich hoffe das Dich der Austausch hier ein Stück weiterbringt.
    Und es ist DEIN Thread. Hier ist es vor allem interessant wie es Dir geht und wie wir Dir helfen können.
    Wenn es Dir nur dann gutgeht, wenn es Ihm gutgeht und das zum Dauerzustand wird, hast Du auch ein Problem.
    Hier kannst Du Deine Gedanken sortieren und Deine Ängste formulieren, Dich über Lösungsmöglichkeiten austauschen.


    Viele Grüsse

    White

    Hallo Labradoodle,

    erstmal herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Das erste was mir dazu einfällt ist, das es wie bei jeder schweren Verletzung ist.
    Sie braucht Zeit um zu heilen, je tiefer umso länger. Und es bleibt eine Narbe.
    Auch wenn Du jetzt scheinbar überreagierst, wird das seinen Grund haben. Da hat irgendwas richtig wehgetan, vieleicht noch kombiniert mit vergangenen Sachen und jetzt wehrt sich innerlich alles.

    Hast Du denn eine Vorstellung davon was Dir helfen könnte?
    Du weisst selbst am besten was Dir guttut und danach solltest Du Dich auch richten. Auch wenn es leider seine Zeit braucht.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Dorchen,

    herzlich Willkommen im Forum bei uns.

    Das alles ist nicht schön was Du da erlebst. Du scheinst sehr dünnhäutig zu sein so heftig wie auch Dein Körper darauf reagiert hat.
    Umso anfälliger bist Du natürlich für Suchterkrankungen.

    Da musst Du jetzt ganz schwer aufpassen.
    Es ist schwer für uns zu erkennen ob schon eine Abhängigkeit vorliegt.
    Ich würde Dir wirklich raten einen Arzt aufzusuchen und ihm alles zu erzählen.
    So wie Du das schilderst hat Deine Seele ziemlich gelitten und das lässt sich auch behandeln.
    Alkohol ist da sehr schlecht.
    Wenn der Alkohol überhand nimmt, lassen sich die Krankheitsbilder nicht mehr zuordnen.
    Dann muss erst der Alkohol behandelt werden bevor irgendwas anderes in Angriff genommen wird.
    Am Trinklevel Deines Partners solltest Du Dich übrigens nicht orientieren, Du kannst schon längst abhängig sein während er noch das doppelte verträgt.

    Ich hoffe Du kannst Dich entschliessen einen Weg ohne Alkohol zu suchen und zu gehen.

    Viele Grüsse

    White

    hallo renat,

    nein es ist nicht zu spät. Seine Chance hatte er ja wohl aber er hat sich wohl darauf verlassen das Du eh zurückkommst.

    Bevor er auch nicht wirklich aktiv etwas gegen seine Sucht unternimmt kannst Du nur noch gehen.

    Diese Androhungen schaden mehr als sie nützen wenn sie nicht eingehalten werden.
    Du musst jetzt für Dich eine klare Linie schaffen und die auch einhalten, so schwer es auch fällt.

    Du wirst bestimmt Unterstützung und Ratschlag hier finden wenn Du weiter schreibst.

    Ich finde es wichtig Dir zu sagen, das Du keine Schuld an seinem Trinkverhalten hast. Du darfst Dir weder jetzt noch später ein Mitverschulden einreden lassen. Für seine Sucht ist er selber verantwortlich, damals, jetzt und in der Zukunft.
    Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben wenn Du Dich und Deine Kinder schützt.

    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Marla,

    dein Arragement in allen Ehren, aber eigentlich ist er derjenige der sich über seine Krankheit informieren sollte.

    Bei dem was Du so schreibst habe ich das ungute Gefühl Du suchst solange etwas bis es passt.
    Typische Charaktereigenschaft....
    Typische Alkholiker- Beschreibung....
    klassische Alkoholikerkarriere......

    Selbstverständlich ist es Dein gutes Recht sich zu informieren. Aber mache nicht den Fehler und übernimm jedes Wort mit Punkt und Komma.
    Jeder Suchtkranke ist ein anderer Mensch mit anderen Charaktereigenschaften und lässt sich schlecht in eine Schublade stecken.

    Im übrigen besteht die Gefahr das sich derjenige irgendwann abschottet weil er die gelesenen Halbwahrheiten nicht mehr hören kann.

    Verliere Deine Objektivität nicht, nur weil Du ein Fachbuch gelesen hast.

    Wie Karsten leider schon geschrieben hat, Du befürchtest es wohl auch, kann es Jahre dauern bis zum wachwerden. Je mehr Druck von aussen dabei ist umso geringer ist die Chance das derjenige dauerhaft nüchtern bleibt. Ihn zu einer Beratung zu bewegen.....sehr vorsichtig ausgedrückt.
    Schliesslich ist er ja in die 'zufriedene Trockenheit' gezwungen worden.

    Eine Zeitbombe.

    Die Fachliteratur macht im übrigen für Ihn nur Sinn wenn er trocken werden will. Die wichtigen Sachen werden sonst überlesen oder nicht aufgenommen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo sungold,

    tja, das wäre dann jetzt der dritte Anlauf hier im Forum.

    Du bist Alkoholikerin.

    Gibt es irgendwas unverständliches daran, dann schreib uns das doch bitte.
    Ansonsten gelten eigentlich immernoch die alten Ratschläge. Dem wäre nichts hinzuzufügen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Maude,
    ja, da schreibst Du was.

    Es ist diese Mischung aus Hilflosigkeit und Unwissenheit gepaart mit dem Deckmantel der Verschwiegenheit. Schliesslich ist es ja 'peinlich' und soooo schlimm ja nun auch nich....oder doch?

    Das alles tut dem Süchtigen nicht gut. Es ist zusätzlicher Stress mit dem er zu kämpfen hat.
    Die Reaktionen auf Offenheit mit dem Thema sind allerdings auch sowas von unterschiedlich, das man nie weiss was einen erwartet.
    Dabei ist es genaugenommen keine Schande von einem Nervengift abhängig zu werden das man über sehr lange Zeiträume konsumiert hat. Es kann jeden treffen. Und sehr viele haben auch ein schlechtes Gewissen....aber soooooo schlimm ist es ja nun doch nicht.

    Zumindest solltest Du ihm in der Hinsicht eine klare Richtung vorgeben. Kein Vertuschen, keine Peinlichkeit, es zum Thema machen und aus der Tabuzone holen.

    Mit der falschen Hilfe der anderen, aus welchen Gründen auch immer, wird er lernen müssen umzugehen. Solange die Alkoholkrankheit in der Bevölkerung ein Tabuthema ist, stehen wir Alkoholiker vor diesem Problem.
    Aber irgendwann stört es nicht mehr, wir lernen auch damit umzugehen.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Maude,

    um auf Deinen ersten Beitrag mit den drei Affen zurückzukommen.

    Ist es denn für Dich wichtig wie andere mit seiner Krankheit umgehen? Wichtig ist doch nur wie Er bzw. Du damit umgeht/umgehst.
    Bei den Erfahrungen die Du ja schon gemacht hast weisst Du wie hilflos Du eigentlich bist. Diese Kämpferei kannst Du Dir also sparen.

    Der einzige der kämpfen muss ist Er.

    Dabei kannst Du ihm hilfreich zur Seite stehen und selbst das nur mit Vorsicht. Nur allzuschnell liegt die Hauptlast auf dem der ja wirklich ohne Alkohol leben will---dem Co.

    Wichtig ist, das zumindest Du offen mit der Sache umgehst. Teil Dich mit, sag Ihm was Du denkst.
    Aus der Vertuscherei und Lügerei wird irgendwann ein riesiger Bumerang.

    Es wird Dir nicht gelingen jemanden mit Liebe 'trockenzulegen'. Diese Krankheit verlangt nach Taten, Änderungen, evtl. Therapie.
    Er muss das anpacken weil er es will, nicht weil Du ihn liebst. Es nützt auch nichts jetzt dies und das oder das ganze Leben umzukrempeln während die Flasche auf dem Tisch steht.

    Ein Schritt nach dem anderen.

    Du kannst seine Hilferufe zur Kenntnis nehmen und ihn bestärken z.B. hier mal reinzuschauen, zur Suchtberatung oder zum Arzt zu gehen.

    MACHEN muss er das aber selber.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Schmusebombe,

    auch von mir ein herzliches Willkommen hier bei uns im Forum.

    Wenn ich das so richtig rechne hast Du Deine erste Woche ohne Alkohol geschafft.

    Dafür meinen Glückwunsch.

    Lilly hat Dir schon einiges geschrieben was ich auch noch mal bestärken möchte.

    Das alkoholfreie Umfeld wäre so ein Punkt.


    Du solltest Deine Frau schon davon in Kenntnis setzen das Du unheilbar krank geworden bist und es kein Zurück mehr gibt.
    Es besteht die Möglichkeit das Du die Krankheit stopst und zufrieden damit lebst. Gesund wirst Du aber nicht mehr.
    Vor dieser Erkenntnis schrecken viele zurück, manchmal ein Leben lang.
    Die Folge ist ein ausichtsloser Kampf der nicht zu gewinnen ist. Die Sache mit den Windmühlen.

    Die Motivation 'mein Haus, mein Auto, mein Boot' oder so ähnlich ist nur für die Fernsehwerbung tauglich. Natürlich hast Du Angst alles zu verlieren und das wirst Du auch wenn Du weitertrinkst.
    Aber der Entschluss muss von innen kommen.
    Das wird hier leider nicht deutlich:

    Zitat

    Ich möchte ein trockener Alkoholiker werden.

    Wenn ich etwas 'möchte' und nicht bekomme bin ich beleidigt.
    Das ist dann auch nicht so schlimm, dann eben das nächste Mal.

    Es beschreibt nicht die Motivation die nötig ist um zu überleben.
    Denn darum geht es.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Andreah,

    schreibe uns doch mal wie wir Dir am besten helfen können.

    Du scheinst die Wege zu kennen, willst Sie aber nicht gehen.
    Du weisst, das Du nicht weiterbehandelt werden kannst, solange Du nicht mindestens entgiftet bist.

    Du wirst um eine längerdauernde Therapiemassnahme nicht herumkommen und je ehr Du das angehst umso besser für Dich.
    Du brauchst auch nicht extra darauf zu warten bis Du in der Firma auffällst oder schlimmeres.

    Warum gehst Du nicht zu einem Arzt und entgiftest erstmal professionell. Dann kannst Du mit Hilfe des Arztes und der Therapeutin weitere Schritte in Angriff nehmen.

    Was hast Du nun vor?

    Gruss

    White

    Hallo Cara,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Du bist hier mit der Problematik nicht alleine.
    Besonders der Bereich 'erwachsene Kinder von Alkoholiker' dürfte was für Dich sein.

    Je nach dem wie sich die Vorstellung hier entwickelt verschieben wir das Thema auch dahin.

    Grundsätzlich würde ich sagen das Deine Mutter Ihn schon von der drohenden Konsequenz in Kenntnis setzt. Es kann nicht sein, das sie Dich in Kenntnis setzt und Dein Vater von nichts weiss.

    Wenn er trotz allem nicht einsieht das er was ändern muss, eine Therapie oder zumindest einen Arzt braucht, habt Ihr natürlich keine Chance.

    Am besten wäre es aus meiner Sicht, sich zusammen mit Ihm und Deiner Mutter an einen Tisch zu setzen. Du hast ja auch Angst vor dem was folgt.
    Das muss alles geballt deutlich werden.

    Dann kann er entscheiden wie er sich verhält.

    Viele Grüsse

    White