Beiträge von Whitewolf

    Hallo Exocet,

    das ist natürlich nicht ganz einfach. Du hängst da etwas zwischen den Stühlen. Eine Angststörung zu diagnostizieren ist so eine Sache , wenn derjenige Alkoholabhängig ist. Wenn das nicht besser wird, ohne Alkohol natürlich, muss Dein behandelnder Arzt, vorzugsweise ein Neurologe Druck machen.
    Grundvorrausstzung ist die Abstinenz. Es muss ausgeschlossen sein, das es vom Alkohol oder vom Entzug kommt.
    Wenn Du jetzt wieder anfängst zu trinken wird es richtig schwierig. Die Mischung aus Anti-Depressiva und Alkohol macht es dann völlig unmöglich eine Diagnose zu stellen. Von den Wechselwirkungen werden die Angstzustände sowiso noch schlimmer. Da hebt dann jeder Arzt die Hände.

    Ich würde an Deiner Stelle folgendes machen: Lass Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung für einen Neurologen ausstellen und lass Dich untersuchen. Damit die Diagnose begründet wird und in trockene Tücher kommt.
    Als zweites würde ich mich informieren ob Du irgendwo an einer Angstgruppe im Selbsthilferahmen teilnehmen kannst. Sowas gibt es nämlich auch.

    Bevor Du wieder anfängst zu trinken, sieh zu das Du ins KHS kommst. Jeder Schluck wirft Deine Uhr wieder zurück. Leberwerte lügen nicht.
    Du kannst Dich auch einweisen lassen BEVOR Du trinkst.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Manuela,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Nicht wundern, ich habe Dich aus dem anderen Thread mal herausgenommen, da Du sonst untergehst.

    Du wirst bestimmt die Gelegenheit des Austausches bekommen, mit diesem Problem bist Du hier nicht alleine.
    Wenn du Dich so umschaust hier , wirst Du eine Menge Gemeinsamkeiten entdecken.

    Ich denke das es Dir guttun würde, wenn Du Deine ganzen Erlebnisse im Co-Bereich in einem eigenen Thread mal aufschreibst, loswirst. Es hört sich so an, als wenn sich da eine Menge aufgesammelt hat.

    Schön das Du hergefunden hast.

    Viele Grüsse

    White

    hallo Anonymimus,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Ob Dein Mann ein Alkoholproblem hat, wie schwer und ob abhängig oder nicht lässt sich so schlecht beurteilen.
    Tatsache ist, das es Dich stört und er es nicht sein lässt obwohl Du darunter leidest. Das war ja nicht das erste Mal.

    Das erste was mir dazu einfällt ist , das Du auf DICH aufpassen musst. Du bist bereits krank und musst selber aufpassen das Du Deine Krankheit in den Griff bekommst ( wiso hast Du eigentlich Rasierklingen im Haus...???).

    Bei Deiner Erkrankung ist ein stabiles Umfeld und Sicherheit sehr wichtig. Deinen Mann scheint das nicht zu interessieren. Im Gegenteil, Du gehst Ihm auch noch auf die Nerven damit.

    Wenn Dein Mann das Trinken schon vom Elternhaus kennt wirds noch schwieriger. Einer geht noch und noch einer mehr, die Wahrnehmung für ein gesundes Trinkverhalten ist sowiso schon gestört weil er es so kennengelernt hat.

    Wenn Du das alles so zusammenziehst müsstest Du erkennen, das etwas passieren muss.

    Wenn er wieder nüchtern ist, solltest Du mal zum Rapport bitten und Ihm klip und klar zu verstehen geben , das er sich entweder mehr nach Dir richtet und auch Rücksicht auf Deine Krankheit nimmt( die Du ja nunmal hast , da führt kein Schöngerede drann vorbei) oder eine Trennung im Raume steht.

    Nicht sooooo schlimm??? Das sehe ich anders. Du neigst bei diesem Krankheitsbild ( für das Du Dich nicht schämen musst) sowiso dazu, Dein Licht unter den Scheffel zu stellen, beziehst alles auf Dich, gehst lieber zwei Schritte zurück als jemandem vor den Kopf zu stossen.

    Aber wenn sich das noch ausweitet, er keine Rücksicht auf Dich nimmt wird es für Dich immer schlimmer.

    Ich wünsche Dir viel Kraft

    viele Grüsse

    White

    Hallo Shelly,

    von mir auch noch ein herzliches Willkommen.

    Vor der Entgiftung brauchst Du bestimmt keine Angst zu haben.
    Welche Bedenken hast Du denn, bzgl. Deiner Diagnosen??

    Das -danach- könntest Du Dir im Vorfeld erleichtern, z.B. für ein alkoholfreies Umfeld sorgen, Überlegungen anstellen wo die grössten Gefahrenquellen bei DIR liegen.
    Du hast Dich hier angemeldet und bist auch nach der Entgiftung nicht alleine.

    Bange machen gilt nicht, es gibt keinen Grund dazu.

    Gruss

    White

    hallo Ayki,

    ich kenne sowas wie eine ambulante Therapie ( Alkholbezogen) nicht. Also davon gehört ja, aber nie gemacht. Deswegen kann ich Dir da zu dem Ablauf und der Wirkung nichts sagen.

    ich schreibe aus zwei Gründen:

    Als erstes würde mich interessieren ob die Abstinenz von 3 Wochen anhand der Leberwerte überprüft wird.
    Wenn ja, sieht es schlecht aus für Ihn. Da gibt es keine Tricks und Kniffe. Wenn er in diesem Zeitraum etwas getrunken hat sieht man das, und tschüss.

    Das zweite wäre der Vorschlag von der Therapeutin Dich da miteinzubeziehen. Was soll das?? Ich würde da die Finger weglassen . Wenn Sie sich mit dem Job überlastet fühlt, soll sie den Beruf wechseln.
    Ihr müsst davon weg, das Du ein wesentlicher Bestandteil seiner Trockenheit wirst/ bist.

    Gruss

    White

    Hallo,

    wie in der Gesellschaft, im täglichen Miteinander die Trinkgewohnheiten betitelt werden, welche Ausreden und Beschönigungen in der Familie, beim Arbeitskollegen oder auch bei Freunden benutzt werden, -sollte- in einer Gruppe oder auch hier in diesem Forum nicht miteinander verglichen werden.

    Hier und in der Gruppe ist der Alkohol Thema Nr.1. Das Menschsein, die Seele,Achtung, Respekt, usw. gehört natürlich dazu.
    Beschönigung allerdings ist unnötig.

    Wenn sogar in solch einem geschützten Rahmen der Ausdruck "Alkoholiker" schwerfällt, "Saufen" doch lieber -nur -als betrinken benannt wird, sehe ich da ein Problem.

    Es beinhaltet die Gefahr des -nicht Wahrhabenwollens- , das Trugbild- so schlimm wars ja nun auch nicht- .

    Es ist nicht nur wichtig wie schlimm es für den einzelnen und seine Umgebung gewesen ist, sondern die Betitelung beinhaltet auch das was daraus wird , wenn keine Abstinenz erreicht wird.

    Muss jemand schon dermassen auffällig gewesen sein, dem Tod gerade von der Schippe gesprungen sein um diese Worte zu benutzen, oder sich über die unweigerliche Konsequenz der Krankheit klarzuwerden ?? Ist jemand der diese Worte benutzt deswegen ein schlechterer Alkoholiker ??

    Ich bin einfach der Meinung, das man sich in solchen Rahmen wie hier oder in einer Gruppe dieser harten Worte durchaus bedienen kann, zumindest keine Angst davor haben sollte, weil es zur Verinnerlichung beiträgt.

    Vor der Krankheitseinsicht und der Benennung sollten wir unsere Angst verlieren denn das behindert wesentlich den trockenen Weg. Es kostet sehr viel Kraft.

    Grüsse

    White

    Hallo Paschavoitton,

    schön das es Dir gutgeht.

    aber pass auf das Du Dich am Anfang nicht zu sehr belastest. Für solche Reifeproben ist es noch sehr früh.
    Dein Suchtgedächnis wird Dir bei all diesen bekannten Situationen und Gerüchen gehörig zusetzen. Da heisst es stark bleiben.
    Scheue Dich nicht mal an die frische Luft zu gehen für ein paar Minuten damit sich nicht zuviel aufbaut, und viel Wasser o.ä. trinken.
    Ich wünsch Dir viel Kraft

    viele Grüsse

    White

    Hallo Astrid,

    es geht im wesentlichen um die Verinnerlichung der nackten Tatsache.
    Das wort "Saufen " klingt nicht schön in den Ohren und das soll es auch nicht.
    Saufen tut das Vieh auf der Weide, nur dem Trieb folgend, ohne Geschmack und bis es satt ist.

    Mit dem Wort Alkoholiker sieht es in etwa genauso aus. Das Wort Alkoholiker bedeutet im Volksmund nicht anderes als heruntergekommenener Säufer, durch und durch nicht mehr gesellschaftsfähig. Die wenigsten sehen auf den ersten Blick eine Krankheit dahinter.

    Verniedlichungen sind bei unserer Krankheit nicht mehr angebracht.

    Es gibt keine kleinen Bier(chen) und Schnäps(chen) mehr, und wir sind auch nicht mehr ein bißchen angeschnaselt.

    Der verbale Aufbau dieser Scheinwelt führt Dich in eine Sackgasse.

    Lerne frühzeitig das Kind bei seinem wirklichen Namen zu nennen. Ein Orkan ist kein aufbrausendes Windchen sondern lebensgefährlich.

    Wenn Du weitertrinkst stirbst Du.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Pantha,
    herzlich Willkommen im Forum.

    Also, bei aller Liebe, so wird das nix. Was versprecht Ihr Euch denn davon. Das ganze läuft auf einen kalten Entzug hinaus, und der kann tödlich enden.
    Er ist schwerkrank, und gehört zum Arzt. Wenigstens zum Arzt. Der wird Ihm dann schon sagen was er machen soll.
    Bei den Entzugserscheinungen wird er eine Entgiftung brauchen, dauert ca. 1Woche.
    Das kommt aber auf den Patienten an, Zeitangabe ohne Gewähr.

    Er sollte die Zeit die Ihr wegfahren wollt lieber für eine professionelle Entgiftung investieren.
    Die Zeit muss einfach da sein, zusammenbrechen tut er sowiso in absehbarer Zeit.

    Dann wirds richtig schlimm.

    Bitte keine Mutmassungen mehr über einen kalten Entzug, Notproviant oder langsam runtersaufen.

    Der Arzt hat das letzte Wort, er entscheidet nach der Untersuchung aufgrund des körperlichen und seelischen Zustandes des Patienten das weitere Vorgehen.

    Gruss

    White

    Hallo Fietje,

    der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht. Du scheinst aus Erfahrung nicht klug zu werden, eher langweilt Dich das.
    Im Endeffekt bist Du derjenige dem es an den Kragen geht.
    Es wird mit jedem mal irgendwie schlimmer und die Abstände werden immer kürzer.

    Das ist uns nicht unbekannt.

    Wie können wir Dir helfen??

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Maria-Nicole,

    herzlich Willkommen hier im Forum.
    Nur keine falsche Scheu, schreib uns ruhig was Dir auf der Seele liegt. Stillgehalten hast Du lange genug....oder???
    Du kannst Dich hier im Forum auch ausführlich über die Krankheit Deiner Mutter informieren.
    Aber Du bist ja auch schon länger am Lesen, 4 Wochen schon.

    Bis dahin, auf einen klitzekleinen Kommentar....oder auch zwei... :wink:

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Aileen,

    sowas nennt man dann wohl Powerfrau... 8) .

    heute abend wenn Du geschlaucht auf dem Sofa sitzt und Dir die Füsse wehtun, liegt das evtl. daran das Du irgendwann heute vergessen hast die Schuhe anzuziehen..... :shock: .

    Wenn dein Vater jetzt im Krankenhaus liegt, kannst Du da etwas durchschnaufen..???

    Liebe Grüsse

    White

    Hallo Jacki,

    herzlich Willkommen bei uns im Forum.

    Du hast ja, wie Du schreibst, schon ein paar Threads gelesen. Und Du bist nicht ohne Grund auf diese Seiten gekommen. Du hast wie wir alle hier gemerkt, das der Alkohol ein Problem darstellt und Du irgendwie nicht die Finger weglassen kannst.

    Jetzt fragst Du uns, ob wir finden das Du abhängig bist .
    Welchen Stellenwert hat eine konkrete Aussage ob ja oder nein für Dich??
    Wenn 4 Leute schreiben "ja "und 6 Leute schreiben "hart an der Grenze", trinkst Du dann weiter??
    Die Trinkmengen, das Trinkverhalten, die Alkoholarten ( Bier, Wein ,Schnaps, Whisky.....) sind bei jedem verschieden. So verschieden wie die Strukturen der Menschen und Ihre Beweggründe.
    Wir haben hier im Portal einen Alkoholiker-Test mit dem Du Deine Gefährdung evtl. besser einschätzen kannst. Das wichtigste ist dabei die Ehrlichkeit, vor allem Dir gegenüber.
    Wenn Du aufhören willst zu trinken, es aber nicht schaffst , das Verlangen stattdessen immer mehr wird ( freuen auf "Freitag", zuhause einschliessen und trinken....endlich Zeit und Ruhe dafür), solltest Du davon ausgehen das Du abhängig bist.

    Der beste und sicherste Weg ist immer der zum Arzt. Mit Ihm kannst Du durchsprechen was und wie zu tun ist.
    Angst davor ist absolut unbegründet da Ärzte unter Schweigepflicht stehen. Da aber die Entzugssymptome (Stichwort kalter Entzug, findest Du hier im Forum überall ) lebensbedrohlich werden können wird Dir da jeder Arzt helfen.

    Das wichtigste: Du musst aufhören wollen.
    Nur ein bißchen aufhören geht nicht, aber das wirst Du wohl selber schon gemerkt haben.

    Viele Grüsse

    White

    Hallo Maxii,

    ich sehe das im Prinzip wie Doro, es ist eben sehr schwer konkret einzugreifen mit 23.

    Aber je mehr Du von Deinem Erlebten hier schreibst umso mehr bietet sich evtl. die Möglichkeit zumindest eine Strategie zu entwickeln.

    Abgesehen davon das es Dir mit Sicherheit auch hilft zu sortieren. Es geht hier ja um Dich als Angehörige. Und Du hast eine Menge zu schleppen was getragen werden muss.

    Vieleicht hilft Dir ja zum Anfangen, wenn Du uns mal was über die Dir bekannte Diagnostik Deiner Tochter schreibst. Da war ja schon einiges an Klinikaufenthalten.

    Viele Grüsse

    White