geht das?

  • Servus Pantha,

    geht nicht, gibt's nicht - ist mir persönlich auch zu plump, aber bei Dir ein guter Ansatz.
    1.) Toll, dass Ihr was dagegen unternehmen wollt.
    2.) Noch besser, Ihr informiert Euch (hier im Forum)

    Ich kann Dir nur raten, holt Euch so viele Informationen wie möglich, und bevor ihr irgendwas unternehmt (siehe kalter Entzug) sprecht mit einem Arzt darüber. Da ist ein sehr hohes gesundheitliches Risiko dahinter, bitte keine Selbstversuche - das kann tödlich enden.

    Und währed Eures Kurzurlaubs könnt ihr gemeinsam beratschlagen, wie es denn klappen könnte: Interims-Manager für die Firma ? Befristet über Zeitarbeit? Langzeit-Therapie oder ambulante? Nur Selbsthilfegruppe? Oder kombiniert mit Einzelgesprächstherapie?

    Pantha, es gibt viele Möglichkeiten, keiner hat die allumfassend seelig machende Weisheit gepachtet, aber gute Ansätze wird's hier immer geben.

    Vielleicht magst Du ja in nächster Zeit etwas mehr berichten, eventuell auch Dein Partner? Es ist wichtig, dass er hinter dem steht, was ihr vorhabt, und zwar für sich dahinter steht, nicht "für Euch" oder "die Firma".

    LG
    Spedi

  • Hallo Pantha,
    herzlich Willkommen im Forum.

    Also, bei aller Liebe, so wird das nix. Was versprecht Ihr Euch denn davon. Das ganze läuft auf einen kalten Entzug hinaus, und der kann tödlich enden.
    Er ist schwerkrank, und gehört zum Arzt. Wenigstens zum Arzt. Der wird Ihm dann schon sagen was er machen soll.
    Bei den Entzugserscheinungen wird er eine Entgiftung brauchen, dauert ca. 1Woche.
    Das kommt aber auf den Patienten an, Zeitangabe ohne Gewähr.

    Er sollte die Zeit die Ihr wegfahren wollt lieber für eine professionelle Entgiftung investieren.
    Die Zeit muss einfach da sein, zusammenbrechen tut er sowiso in absehbarer Zeit.

    Dann wirds richtig schlimm.

    Bitte keine Mutmassungen mehr über einen kalten Entzug, Notproviant oder langsam runtersaufen.

    Der Arzt hat das letzte Wort, er entscheidet nach der Untersuchung aufgrund des körperlichen und seelischen Zustandes des Patienten das weitere Vorgehen.

    Gruss

    White

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • hallo pantha,

    wenn er nun meint, seine firma nicht alleine lassen zu können, dann wäre doch JETZT genau der richtige zeitpunkt für eine entgiftung unter aufsicht, im krankenhaus. nehmt die weihnachtsfeiertage, dann zwischen den jahren und über sylvester, und macht das. ich finde das auch unverantwortlich im wahrsten sinne des wortes, was ihr vorhabt. was, wenn er nachts kollabiert, ins delir fällt? willst du die verantwortung übernehmen? das ist viel zu gefährlich. macht das nicht!!! du wirst deines lebens nicht mehr froh, wenn was passiert.

    versuch doch noch einmal ihn davon zu überzeugen, an eurem wohnort in ein krankenhaus zu gehen. wegfahren könnt ihr immer noch, wenn er trocken ist :wink: , und weihnachten gibts auch jedes jahr wieder. jetzt ist erstmal sein überleben dran!

    wünsche dir viel kraft

    lavendel

  • Hallo Pantha,

    möchte mich den Worten von Lavendel 100 o/o anschließen!!

    Macht das bitte nicht!!!

    Es ist lebensgefährlich!!!

    Du wirst Dir dein Leben lang Vorwürfe machen, wenn etwas passiert, worauf DU keinen Einfluß hast und auch nicht helfen kannst.

    Nutzt die Zeit der Feiertage für einen Arztbesuch, einen KH-Aufenthalt, aber auf keinen Fall für einen kalten Entzug!!

    Für Urlaub ist danach immer noch Zeit!

    Ich wünsche Dir/Euch alles Gute und viel Kraft!

    Liebe Grüße
    Speedy53

  • Hallo Pantha,

    willkommen hier bei uns im Forum.
    So wie Ihr Euch das vorstellt,wird das wohl nicht funktionieren.
    Ich kann eigentlich sonst meinen Vorschreibern nichts hinzustellen.

    Bitte überdenke das ganze einmal

    LG Peter Pan

  • Servus Pantha,

    ihr spielt hier Russisches Roulette mit 5 Patronen in 6 Kammern!
    Ich will Dir keine Angst einjagen, sondern ich zähle nur mal ein paar Möglichkeiten auf, die REGELMÄSSIG bei kaltem Entzug passieren:
    Delir
    Krampfanfälle
    Gehirnkrämpfe
    Herzinfarkt
    Gehirnschlag
    epileptischer Anfall
    Atemstillstand
    toxischer Schock

    Willst Du dieses Risiko wirklich eingehen? Ich halte das (bei jedem!!!) für unverantwortlich.
    Darüber hinaus: Dein Mann wird diesen Kurzurlaub ohnehin nicht geniessen können. Dazu (so wie Du es beschreibst) ist der auch körperlich zu stark abhängig.
    Nutzt lieber die Zeit, um einen medizinisch begleiteten Entzug zu machen!
    Bitte, mir ist es himmelangst um Euch, macht das nicht auf eigene Faust, das ist falscher Ehrgeiz bzw. falsche Scham!!!

  • auch wenn es geklappt hat, deinen thread zu lesen war für mich schlimmer wie jeder horrorfilm, ihr habt wirklich ein megaglück gehabt.

    du schreibst das er alles umkrempelt, das gibt ihm im moment auch halt (meine meinung). geht er zu nem therapeuten, alkoholikergruppe oder so? ich hoffe schon, den das ist wichtig, wenn nicht würde ich es auf alle fälle empfehlen.

  • Servus Pantha,

    mich ärgert Deine "nasse Denke" und die hier offen propagierten, brandgefährlichen "Alternativen". Wenn ihr schon so blöd seid, das aus Feigheit vor Euch selbst so zu machen, dann schweigt wenigstens drüber!

    Mal eine bescheidene Frage: außer "nichts trinken" - macht Dein Partner irgend etwas bewusst für Seine Trockenheit?
    Und Du - machst Du irgend etwas gegen Deine Co-Abhängigkeit?

    Oder wollt Ihr beide in kürzester Zeit die Trinkpause Deines Partners beenden?

    Sorry dass ich das jetzt so provokant und überheblich schreibe: ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass Euch dieser "Weg" zu einer dauerhaften und zufriedenen Abstinenz führt, solange ihr nicht an den Grundlagen arbeitet? 60 Tage sind für die Aufarbeitung eines Suchtverhaltens, das sich im Laufe von Jahren entwickelt hat: NICHTS.

    Denk einfach mal drüber nach - Ihr habt beide noch nicht vor dem Alkohol kapituliert, ihr meint immer noch, ihr seid stärker...vorsicht, vorsicht...aber so wie ich Dich einschätze, macht ihr ohnehin, was ihr wollt...habt ihr ja in der Vergangenheit auch und brüstet Euch noch damit...eben nasses Denken...

    LG
    Spedi

  • Liebe Pantha,

    meine Hochachtung vor Deinem Mut, vor Deiner Leistung, vor dem Willen Deines Freundes, seiner Stärke, Euren Durchhaltevermögen und Eurem Leichtsinn.

    Eigentlich bin ich ein ganz Ruhiger, der auch wenn es Sch.. vom Himmel regnet den Löffel hält und daraus Sahne quirlt, aber sorry, wenn ich Deine Worte verfolge, dann muss ich auf den Topf laufen und mich übergeben. Nicht aus Neid, weil Ihr etwas schier Unmögliches geschafft haben wollt, nicht weil ich verbittert wäre, sondern weil Ihr an Wunder glaubt, die es nicht gibt und dabei müsste mir eigentlich ein Stein vom Herzen fallen, das Ihr etwas mit Handauflegen geschafft habt.

    So wie Du Deinem Freund beschrieben hast, war er und ist er immer noch verseucht, bis die in kleinste Zelle. Es gibt keinen Scharm vor dieser Seuche, nur ein bekennendes Ja, und weg, mit aller Konsequenz, mit aller erdenklichen Hilfe eines Arztes, einer Entseuchung, einer Therapie und Langzeitmaßnahmen.

    Keine Firma, kein Geld, kein Status, kein Ansehen, kein Vertrauen, keine Zuversicht und keine Liebe sind es wert, leichtsinnig, vertuschend mit der Seuche umzugehen, weil alles mit den Bach runtergehen wird, so wie der feierlich entsorgte Schabau.

    Lest was das Zeugs hält. Es gibt hier Menschen, die nach 8, 14 und mehr Jahren da wieder anlangten, wo Ihr vor 60 Tagen aufgehört habt. Diese Menschen waren kein Wackelpudding, sie waren aus Stahl und sind einfach so geschmolzen. Ihr könnt stolz auf 60 Tage sein, es ist eine sehr große Leistung, keine Frage, 60 Tage die im Rückblick 2007 vielleicht nicht erwähnt werden, weil nichts Sonderliches passiert ist, außer Eurem leichtsinnigen, scheinbaren Erfolgserlebnis, sorgt dafür auch weiterhin stolz darauf zu sein.

    Wenn ich Dir das schreibe, fällt es mir bestimmt nicht leicht so zu denken. Es gibt viele Menschen die jedes Jahr am Baum landen, es gibt viele Lottokönige, aber für beide liegt die Chance bei einigen Millionen zu Eins. Summerdream schreibt „ihr habt wirklich ein megaglück gehabt“.

    Ich wünsche Euch den richtigen Weg aus der Leichtsinnigkeit und dass „gehabt“ nicht eintrifft, sondern zu einem gefestigtes Haben wird.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • @Elki: Das Ziel ist Trockenheit und nur das zählt - ich versteh Deine Aussage nicht ganz.

    Was Pantha hier beschreibt ist nichts anderes als eine Trinkpause mit objektiv vorhersehbarem Ende. Was hat das mit Trockenheit zu tun?!? Das ist nur nasses Denken.

    LG
    Spedi

  • Servus Elkie, ich weiss nicht ob es ratsam ist gerade den Menschen, die schon am Anfang "Kapitalfehler" machen, auch noch derart exotische und definitive "Außenseiter"-Beispiele explizit zu nennen. Warum sollten ausgerechnet wir (=dieses Forum) denjenigen die Tür für solche Fluchten eröffnen?

    Ich kann Deinen Weg und Deine Intention diesbezüglich nicht nachvollziehen.
    Auch wenn es solche Beispiele gibt, was niemand bestreitet - es sind und bleiben extreme Außenseiterbeispiele, deren Erfolgsquote unterhalb des messbaren Bereiches ist.

    LG
    Spedi

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!