Beiträge von Thalia1913

    Liebe Stine,

    du warst schon "weg", als ich hier ankam, glaube ich. Ich habe aber deine Tagebücher gelesen und freue mich, dass du mal wieder hier schreibst. Und freue mich für dich, dass du trocken und zufrieden bist. Dazu gratuliere ich dir ganz herzlich, das ist nicht selbstverständlich.

    So ein Alltag mit Nachwuchsräubern kann ganz schön kräftezehrend sein. Wie sorgst du für dich? (Ich finds nämlich auch schwer, mal zwischendurch kleine Auszeiten zu nehmen.)

    Viele Grüße
    Thalia
    Ebenfalls Alkoholikerin und Ex-Raucherin und Räubermutter

    Hallo Horst,

    das find ich gut, dass du mit deiner Frau zusammen dein Haus alkoholfrei gestalten willst. Ich kann mit großer Sicherheit sagen, dass ich ein alkoholfreies Zuhause anfangs unbedingt brauchte und auch jetzt nach über drei Jahren Abstinenz nicht darauf verzichten möchte.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Lena,

    klasse, dass du dran bleibst. Mir fehlt inzwischen das Rauchen überhaupt nicht mehr, und es ist mir damals sehr sehr schwer gefallen, aufzuhören. Daran siehst du, auch harte Fälle können es schaffen.

    Carl Friedrich , Lena ist ja schon ein paar Tage trocken. :)

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Horst,

    willkommen. Schön, dass du hier lesen und schreiben willst. Unsere Selbsthilfegruppe lebt von der Mischung aus neuen und alten, lange trockenen und ganz frisch abstinenten Mitgliedern. Ich wünsche dir einen guten Austausch.

    Dein Wochenend-Teufel ist die Stimme der Sucht und damit Ausdruck deiner Krankheit. Mir hat es damals geholfen, mit das immer wieder klarzumachen, wenn ich Trinklust verspürt habe. Dass ich gerade, weil ich süchtig bin, immer auch wieder mal eine Stimme in mir hören werde, die versucht, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Damit die Krankheit "Futter" bekommt, sozusagen. Das ist zum Glück mit der Zeit selten geworden, aber auch jetzt noch ist mir die regelmäßige Erinnerung daran, dass ich alkoholkrank bin, wichtig, um meine Trockenheit weiter zu festigen.

    Wie hast du dein familiäres Umfeld in deinen Plan, abstinent zu leben, einbezogen? Hast du ein alkoholfreies Zuhause?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Chris,

    ich lese dich und finde gut, wie du deine Abstinenz angehst, indem du "Nägel mit Köpfen" machst und dich traust, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen.

    Du kannst auch das Forum noch intensiver dazu nutzen, wenn du willst.

    Dir auch ein schönes Wochenende.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo C-,

    erwartungsgemäß? Wessen Erwartungen hast du damit erfüllt?

    Erzähl doch mal, wie geht es jetzt weiter?

    Würde mich für dich freuen, wenn du den Absprung wieder schaffst. Schließe mich daher auch Carl Friedrichs Fragen an. Und: Bist du bei einer Suchtberatung?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Peter,

    ich wünsch dir alles Gute für deine Kur. Mir fällt es auch schwer, nicht immer zu vergleichen - und zu rechtfertigen, warum ich es nun "verdient" habe, etwas für mich zu tun. Und es mir einfach nur zu gestatten.

    Ich habe deinen drei-Jahres-Faden ganz zu Anfang meiner Forumszeit gelesen und danke dir dafür.

    Viele Grüße
    Thalia

    Wer ich bin - aber auch vor allem, wer oder was nicht Ich bin - das ist eine der Kernfragen. Identitätsmäntel hab ich mein Leben lang angezogen, weil ich mein eigenes Fell nicht spüren konnte. Die haben aber nicht überall gewärmt, oder waren zu eng, so dass ich nicht atmen konnte, oder zu weit, dass ich mich darin verloren hab und die Welt außerhalb nicht mehr sehen konnte. Und sie mich nicht.

    Mein eigenes Fell spüre ich jetzt manchmal. Da bin ich dann ganz sicher, dass ich ich bin. Das nehme ich dann mit Staunen wahr. Darin liegt der Schlüssel zur Selbstliebe. Mich sehen. Momentan häufig noch etwas Kleines, bei dem ich ganz sicher bin, dass das zu mir gehört. Dass ich eine bestimmte Musik mag. Oder es mag, Vögel im kahlen Gebüsch zu entdecken. Oder nachmittags schwarzen Tee lieber mag als Kaffee. Mich selbst zu sehen und zu spüren und zu erkennen - da wird Selbstliebe möglich.

    Ich kann üben. Zum einen, indem ich darauf achte. Auf diese Momente des Erkennens, des bei mir Seins. Und ich kann Fürsorge für mich üben. Üben, Ja zu mir zu sagen. Nicht Ja aber, sondern Ja. Das finde ich sehr schwer. Aber diese kleinen Momente, in denen ich mein eigenes Fell spüre, die geben mir die Zuversicht, dass ich das kann. Dass ich da bin und dass ich mich auch Stück für Stück erkennen, annehmen und lieben lernen kann.

    Hallo Frank,

    da ist ja eine Menge Frust da bei dir. Ich finde es gut, dass du dir das in deinem Tagebuch vom Herzen schreibst, allerdings vermutlich besser, so wie Hartmut sagt, in geschützterem Rahmen.

    Ich hatte auch den Gedanken an eine Beratung für euch. Es gibt da ganz gute Angebote für Erziehungs- oder Paarberatung.

    Ich habe übrigens den Eindruck, dass du das über den Alkohol hier geschrieben hast, weil du ja nun in einem Alkoholikerforum schreibst, und daher auch deine Stresssituation unter dem Aspekt beschreiben wolltest. Was ich auch wieder gut finde.

    Aber was ich gut finde, ist ja für dich egal - wichtig ist, dass du so ehrlich mit dir selber bist.

    Viele Grüße
    Thalia

    Willst du nicht vielleicht doch mal probehalber "reinkommen"?

    Hallo Frank,

    erstmal gute Besserung!

    Ich kann deine Erschöpfung durchs Vatersein ganz gut nachvollziehen, glaube ich. (So als Mutter ;))

    Gibt es Möglichkeiten, wie du und deine Frau euch abends abwechseln können, so dass jeder zweite oder dritte Abend kein "Kinderdienst" für dich ansteht?

    Für mich sind Überforderung und keine Zeit für mich selber haben Dinge, die mich einem Rückfall näher bringen könnten.

    Das hier Aufschreiben hat mir auch immer geholfen.

    Viele Grüße und trotz Erkältung noch ein schönes Wochenende.

    Thalia

    Hallo Samsara,

    schön, dass du dich meldest, ich habe schon nach dir Ausschau gehalten!

    Viele Grüße und dir ein gutes gesundes frohes Neues Jahr!

    "Der große Plan steht" - das macht mich ja neugierig! Verrätst du es hier oder drinnen?

    Viele herzliche Grüße
    Thalia