Beiträge von Thalia1913

    Guten Morgen Loya,
    ich gucke auch gerade mit Missfallen auf meinen vollen Schreibtisch und nehme deinen Beitrag zum Anlass, mich da heute dranzumachen. Danke dir ! ;)

    Ich finde Bewegung draußen übrigens sehr schön und heilsam für Körper und Seele. Ich wünsch dir einen schönen Spaziergang heute mit deinem Sohn.
    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Loya,

    herzlich willkommen hier im Forum. Hier regelmäßig zu lesen und zu schreiben hat mir in den vergangenen zwei Jahren sehr geholfen, mit meiner Alkoholerkrankung nicht nur klarzukommen, sondern gut zu leben. Das kannst du auch für dich erreichen. Zu deiner Entscheidung zum endgültigen Abschied vom Alkohol beglückwünsche ich dich daher und wünsche dir alles Gute!

    Vielen Dank auch für deine ausführliche Vorstellung. Bedenke aber, dass hier im offenen Forumsbereich jeder, auch jeder nicht registrierte Internetnutzer lesen kann.

    Mein Gang damals zum Arzt und meine Offenheit an der Stelle über meine Erkrankung war mir sehr hilfreich, nicht nur wegen der Gefahr, die ein kalter Entzug birgt, sondern auch als Signal an mich selbst, dass ich es tatsächlich ernst meine.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Marnie,

    herzlich willkommen hier bei uns. Hier wirst du Austausch mit Menschen finden können, die dich verstehen können, weil es uns so gegangen ist wie dir. Ich war auch eine heimliche Trinkerin und bin immer noch regelmäßig zutiefst erleichtert, dass die Zeiten voller Scham und Lügen vorbei sind.

    Ich gratuliere dir zu deinem Entschluss und der Konsequenz, mit der du ihn umsetzen willst. Für deinen Arztbesuch morgen wünsche ich dir alles Gute. Berichte doch mal morgen, wenn du magst.

    Jetzt wünsche ich dir erstmal eine gute Nacht.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Step,

    Zwei Freunden von mir hat - unabhängig voneinander - ein Kurs nach Jon Kabat Zinn (MBSR) gut geholfen. Interessanterweise sind es auch durchaus verschiedene Typen, die aber beide gute Erfahrungen mit so einem Kurs gemacht haben. Einer hat die Meditation auch weiterhin beibehalten.

    Meinen Glückwunsch zu deinen trockenen 20 Monaten. Ich freue mich immer besonders, wenn ich von dir lese, vielleicht, weil ich ungefähr zur selben Zeit hier ins Forum gekommen bin wie du. :)

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Asta,

    du schriebst

    Zitat

    womit sonst sollte ich den Griff zur Flasche und somit die Selbstzerstörung rechtfertigen?

    Ich fühle mich, seit ich anerkannt habe, süchtig (geworden) zu sein, von dem Rechtfertigungsdruck befreit. Als ich das noch nicht für mich akzeptieren konnte (und das war (ist) für mich ein sehr langer Prozess!), habe ich noch Gründe und Rechtfertigungen gebraucht.

    Gut, dass du beim Arzt warst! Wie geht es jetzt weiter für sich?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Asta,

    gut, dass du wieder hier schreibst, und gut, dass du morgen zum Arzt gehen willst, um endgültig vom Alkohol wegzukommen.

    Du kannst das wieder schaffen. Bleib ehrlich mit dir selbst.
    Ich wünsche dir alles Gute, und berichte doch morgen mal, wenn du magst.

    Thalia

    Hallo Bianca,

    herzlich willkommen auch von mir.
    Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung gut nachvollziehen, dass es schwer fällt, die eigenen Bedürfnisse (nach Rückzug, Ruhe) ausreichend zu beachten, insbesondere, wenn "andere" um einen herum scheinbar belastbarer sind und kürzere Ruhephasen brauchen.
    Hier zu schreiben ist für mich auch ein guter Weg, mich immer wieder an mich selbst zu erinnern.
    Welche (weiteren) Strategien hast du noch, um das, was du über dich weißt, diesmal umzusetzen?

    Viele Grüße und alles Gute
    Thalia

    Hallo nochmal,

    im Oktober schriebst du über den Besuch bei deinem Hausarzt

    Zitat

    hat das Thema der Alkoholkrankheit erstgenommen, war aber auch so ehrlich, mir mzu sagen, dass er kein Fachmann auf diesem Gebiet ist. Dafür hat er mich an eine Suchtberatung verwiesen.

    Regelmäßige Termine dort könnten dir auch hilfreiche "Anker" sein, und auch eine Entgiftung könnte über eine Suchtberatungsstelle eingeleitet werden.

    Warst du mal bei einer?

    Mitunter gibt es dort auch Akupunktur-Termine, zu denen man wöchentlich oder sogar öfter gehen kann.

    Vielleicht hilft es dir, wenn du in die Handlung kommst.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo csqn,

    ich hatte dich das letzte Mal im Herbst gelesen - find ich gut, dass du erneut Anlauf nimmst, den Absprung zu schaffen. Das Forum hier kann dir eine wertvolle Hilfe sein. Aber nur das: eine Hilfe. Tun (bzw. lassen) musst du es schon selber, egal, ob du im offenen oder erweiterten Bereich schreibst.

    Die ersten paar Wochen Abstand zum Alkohol können einen großen Unterschied machen. Auch dann ist es sicher sinnvoll, dir Strategien für "gefährliche" Situationen zu überlegen, (SHG an Freitag Abend finde ich eine gute Idee), aber um so weit zu kommen könnte auch ich mir eine qualifizierte Entgiftung für dich als sinnvoll vorstellen.
    Hast du noch (regelmäßige) Termine in der Suchtberatungsstelle?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo JayJay,

    du liest dich für mich, als kreise dein Denken darum, wie du deinem Vater das Leben "erträglicher" machen kannst, damit du nicht weiter darunter leiden musst.

    Du schriebst hier anfangs

    Zitat

    Vielleicht habt ihr ja Tipps und Erfahrungen wie ich aus der restlichen Zeit seines Lebens und der Zeit danach das Beste machen kann

    Ich gehe mal davon aus, dass du meinst, wie du für dich das Beste daraus machen kannst, denn hier kann es ja nur um dein Leben gehen.

    Dir wird geantwortet und in den Antworten Wege aufgezeigt, die auf Erfahrungen mit ähnlichen Situationen wie deiner basieren. Ich empfinde es als respektlos, was du in deinem letzten Absatz geschrieben hast. Aber vor allem auch für dich selbst nicht sehr hilfreich, denn wenn du vorschreiben willst, welche Art von Antworten du bekommst, dann verschließt du dich vor Gedanken, auf die du selber ja eben noch nicht gekommen bist.
    Nichts, was dir hier geschrieben wurde/wird, ist ein Angriff. Überdenke doch mal deine "Verteidigungshaltung".

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Nordrose,

    herzlich willkommen auch von mir.
    Schön, dass du hergefunden hast. Ich wünsche dir viel Erfolg und einen guten Austausch hier.

    Ich selbst konnte auch erst nach meiner Trennung trocken werden, und auch ich kenne es, unter großen Schuldgefühlen zu leiden. (Ich tausche mich allerdings eher im geschlossenen Bereich aus.)

    Dir ein weiterhin gutes Ankommen hier.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Sperling,

    gut, dass du nach wie vor auf dem trockenen Weg bist. :)

    Was hast du (außer hier im Forum zu lesen und zu schreiben) noch gemacht, um deine Abstinenz zu sichern und zu festigen?

    Wenn dein Mann Interesse hat, kannst du ihm ja vielleicht mal ein Buch über unsere Krankheit empfehlen. Es ist schwer für jemanden, der nicht süchtig ist, Sucht zu verstehen. (So ganz verstehen wir es ja selber nicht, auch wenn wir es erlebt haben, oder? ;))
    Eventuell die Suchtfibel. Oder ein anderes Buch, das ihr vielleicht zum Anlass nehmen könnt, euch über das Thema auszutauschen und so miteinander im Gespräch zu bleiben, auch darüber.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    ich kenne beides - Alkohol als "Lockermacher" im ganz "normalen" (für mich eben nicht so normalen, weil nicht so unverkrampft-leichten) Kontakt mit anderen Menschen, und auch als Mittel, mich selber zu verstecken.

    Ich schreibe ja im Erweiterten Bereich, und da schreibe ich auch mehr zu meinen sozialen (In)kompetenzen. Hier im Offenen will ich da nicht so ins Detail gehen. Ich würde mich freuen, wenn du eventuell doch den Eintritt in den geschützten Bereich in Betracht ziehen würdest. Was du dort dann von dir preisgibst, ist ja nach wie vor völlig dir überlassen.

    Wie war das Wochenende für dich?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Caty,

    herzlich willkommen hier, und schön, dass du dich "getraut" hast, deine ersten Zeilen zu schreiben. :)

    Ich bin vor anderthalb Jahren hier im Forum gelandet, nach kurzer Zeit dann in der erweiterten Abteilung, und mir hat seither das Schreiben und der daraus resultierende Austausch sehr geholfen, mich zu sortieren und besser zu verstehen.

    Ich finde, was du schreibst klingt gut: du bist nicht nur motiviert, sondern machst auch was.

    Ich wünsch dir alles Gute und hier natürlich einen hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Thalia