Beiträge von Thalia1913

    Hallo Elisa,

    willkommen zurück.

    Ich habe mal deinen letzten Thread gelesen. Du hast dir ja auch schon damals ähnliche Fragen gestellt.

    Im Zuge meiner Trennung hatte ich ein sehr gutes Beratungsgespräch bei der Familienberatungsstelle des Jugendamtes. Hast du dich da schon mal erkundigt?

    Ich wünsche dir Kraft, in die Handlung zu kommen.

    Viele Grüße
    Thalia

    Guten Morgen Calida,

    ich freu mich für dich, dass es dir gut geht diese Woche! :)

    Ich wünsche dir, dass du vielleicht noch rauskriegst, woran das liegt, damit du einen Einfluss auf dein Befinden nehmen kannst und vielleicht, wenn es wieder mal droht, umzukippen, gegensteuern kannst.

    Aber erstmal ist es auch schön, einfach zu genießen, wenn's gut geht, nicht?

    Einen schönen Sonntag!
    Thalia

    Hallo Haussperling,

    auch von mir noch ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Das ehrlich sein zu sich selber ist das wichtigste und war für mich wohl auch das Schwerste. Das machst du gut! :)

    Nimm dir jede Hilfe, die du kriegen kannst. Nimm jemanden mit zum einkaufen, zum Beispiel. Rede mit deinem Mann. Geh zur Suchtberatung und lass dich da beraten, ob und in welcher Form du regelmäßige Gesprächstermine wahrnehmen oder eine Entwöhnungstherapie machen kannst.

    Den Entschluss musst du alleine fassen, und das Glas stehen lassen auch, aber ansonsten nutze die Möglichkeiten, dir helfen zu lassen. Auch natürlich weiterhin hier im Austausch.

    Ein schönes Wochenende dir!
    Thalia

    Hallo nochmal Wuezli,

    die AA sind sicherlich auch in Luxemburg keine Suchtberatung, sondern eine Selbsthilfegruppe. So wie diese hier, nur nicht online. ;)

    Ich drücke die Daumen, dass du nicht so lange warten musst auf einen Therapieplatz.

    Wenn du hier schon länger mitliest, dann kennst du bestimmt unsere Grundbausteine schon. Die können dir helfen, deine Abstinenz weiter zu festigen.
    Ist der Haushalt deiner Eltern eigentlich alkoholfrei?

    Grüße,
    Thalia

    Hallo und herzlich willkommen auch unter den schreibenden Teilnehmern unserer Online Selbsthilfegruppe hier. :)

    Wenn du schreibst, du wartest auf einen Platz, was bedeutet das? Ist da etwas beantragt?
    Bist du unterdessen noch in einer Suchtberatung o.ä.?

    Ich gratuliere dir jedenfalls zu deinen ersten Schritten in ein freies Leben. Es lohnt sich. :)

    Viele Grüße und einen guten Austausch wünsche ich dir.
    Thalia

    Hallo Leise,

    herzlich willkommen hier bei uns.

    Mein Beileid zu deinem unfassbaren Verlust. Mir fehlen ein wenig die Worte.

    Gut, dass du derzeit trocken bist, und ich wünsche dir für die Untersuchung alles Gute.
    Willst du denn weiterhin abstinent leben?

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Ina,

    wie geht es dir inzwischen?

    deine Frage kann ich so beantworten, dass es mir auch noch lange nach meinem letzten Schluck Alkohol noch hin und wieder so gegangen ist, dass ich den Wunsch hatte, irgendwann mal wieder "normal" mit Alkohol umgehen zu können. Aktuell sind diese Gedanken zwar verschwunden, aber das muss beileibe nicht auf Dauer so sein.

    Neulich sagte mir ein 20 Jahre trockener Alkoholiker, dass der Wunsch auch nach vielen Jahren noch mal auftaucht, auftauchen kann. Das ist nun mal das Wesen der Sucht. Was zählt ist, wie man diesem Wunsch dann begegnet. Er sagt dann zu sich selbst "Hallo, da bist du ja, Sucht. Jaja, du bist noch da. Ich vergesse dich schon nicht ganz." Und lächelt sich selbst innerlich zu. So ähnlich, ich hab's nicht mehr ganz im Kopf.

    Auf jeden Fall glaube ich, dass so wenig Alkohol wie möglich im Umfeld einen großen Einfluss auf die Entwicklung meiner Haltung gegenüber meiner Sucht hat.

    Ich grüße dich herzlich und würde mich freuen, mal wieder von dir zu lesen.
    Thalia

    Guten Morgen Max,

    ich finde es gut, dass du mit deinem Hausarzt über einen stationären Entzug sprechen willst. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, halte ich das für eine sehr gute Idee.
    Vielleicht lässt sich aus dem Entzug heraus ja auch gleich eine weiterführende Maßnahme, vielleicht eine stationäre Langzeittherapie, organisieren.

    Ich habe den Eindruck, du brauchst Abstand von deinem Umfeld, damit du den nötigen inneren Abstand zum Alkohol herstellen kannst.

    Viele Grüße,
    Thalia

    Hallo Calida,

    Ja, ein Hund ist toll :) Bei mir klappts organisatorisch momentan nicht, leider, sonst hätte ich bestimmt auch wieder einen, nachdem ich mit Hunden aufgewachsen bin. Allerdings bedeutet das auch wieder eine zusätzliche Belastung bzw. Verpflichtung (ob sie belastend ist, steht ja nicht fest), also etwas, aus dem man nicht so einfach wieder "raus" kommt.

    Noch kurz zum anderen Thema: Ich bekomme seit einiger Zeit ein niedrig dosiertes Antidepressivum und bin dankbar dafür. Da wird dir deine Therapeutin bestimmt bei der Entscheidung dafür oder dagegen helfen.

    Hattest du heute einen einigermaßen entspannten Tag trotz Aufräumen und Hausaufgaben?

    Viele Grüße
    Thalia

    Mir ist noch etwas zur Ergänzung eingefallen:

    Natürlich konnte und kann ich nicht jeder "stressigen", belastenden Situation ausweichen. Aber gerade in den ersten Monaten habe ich das lieber einmal mehr getan als einmal zu wenig. Mit meinem wachsenden Abstand zum Alkohol und meiner wachsenden Stabilität in meiner Person begebe ich mich nach und nach auch wieder mehr in Situationen, die mir (sozial) etwas abverlangen. Aber ich merke, dass sich da in mir auch eine Wandlung vollzogen hat. Einfach, weil ich mir mehr Freiheit in meinem Verhalten zugestehe.

    Ja, und was ich nicht erwähnt habe, was aber für mich natürlich von zentraler Wichtigkeit war, war der Abstand vom Alkohol. Und mein alkoholfreies Zuhause ist mir nach wie vor sehr wichtig.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    ich habe über deine Frage jetzt eine ganze Weile nachgedacht. Bei mir ist es ja auch erst etwas über zwei Jahre her, dass ich (wieder) angefangen habe, mich an ein alkoholfreies Leben zu gewöhnen. Trotzdem hat sich seither in meinem Leben und auch Innenleben ziemlich viel getan.

    Ich glaube, einer der wesentlichen Punkte für das Gelingen war (bisher) bei mir, meine Befindlichkeiten ernst zu nehmen.
    Wenn ich mich gestresst und überfordert fühle, dann nehme ich das ernst und zum Anlass, etwas zu ändern. Schnell und mit hoher Priorität. "Das geht nicht" zählt bei mir nur noch sehr selten.
    Das bedeutete und bedeutet auch jetzt noch immer wieder mitunter ziemlich krasse Änderungen. Welche genau das sein sollten, hängt von dir ab und den Situationen, in denen deine Sucht "anspringt".

    Zum Beispiel verabredete ich mich nicht mehr mit Menschen, bei denen ich "Druck" verspürte. Sozialen Druck meine ich jetzt.

    Ich öffnete mich anderen ausgewählten Menschen in viel höherem Maße und stellte fest, dass diese Begegnungen von "stressig" zu heilsam mutierten.

    Ich beschäftigte mich sehr intensiv mit mir, sprach über mich und las und begann mit Meditation.

    Wenn du am Wochenende mit deinen Kindern auf dich alleine gestellt bist, ist das ja vielleicht nicht die Zeit, um die "zu stellen". Du stellst dich ja, in dem du etwas veränderst. Zum Beispiel auch die Art, wie du am Wochenende die Zeit verbringst. Welche Freiräume du dir schaffst. Können sich deine Kinder verabreden? Kannst du dich mit einer Freundin verabreden?

    Kannst du noch weiter in die Richtung denken, die du hier schon einmal angerissen hattest - eventuell deine Arbeitsbelastung zu verringern? Radikales Denken. Es geht um deine Gesundheit und letztlich um dein Überleben.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Calida,

    ich freue mich, von dir zu lesen.
    Natürlich fällt mir zu deinem Geschriebenen gleich die ein oder andere Frage ein, zum Beispiel: "Allein gelassen" von wem?
    Und zum Wochenende: Kannst du da konkret was fürs Wochenende planen, so lange es dir so geht wie jetzt? Dir etwas vornehmen, zusammen mit deiner Familie/deinem Mann vielleicht?

    Wenn du bei deiner Therapeutin raus gehst nach einer Therapiestunde, geht es dir da meistens besser oder schlechter als vorher?

    Genug Fragen. ;) Jetzt wünsch ich dir erstmal noch einen schönen Restabend und einen positiven Donnerstag.

    Viele Grüße
    Thalia

    Hallo Nuna,

    dich hier umzuschauen und viel zu lesen ist tatsächlich eine gute Sache. :)

    Der Austausch der EKAs ist hier im Offenen weniger regelmäßig, aber es gibt ihn auch, wie du lesen wirst. Es schreibt dir bestimmt auch noch jemand anders.

    Im Erweiterten gibt es einen intensiveren und auch regelmäßigeren Austausch, auch über längere Zeiträume hinweg.

    Aber guck dich ganz in Ruhe um und entscheide erst dann.

    Ich kann mir vorstellen, wie belastend die Situation für dich ist, und ich bin mir sicher, mit ein wenig Geduld wirst du hier noch Rückmeldungen von anderen Betroffenen erhalten, die dir von ihren Erfahrungen erzählen.

    Herzlichen Gruß
    Thalia

    Hallo Nils,

    auch von mir ein herzliches Willkommen.

    Den wichtigsten und vielleicht schwersten Schritt hast du schon gemacht : du hast dir eingestanden, dass du Hilfe brauchst.

    Der Gang zur Ärztin morgen ist der nächste Schritt. Das Forum hier kann dir eine gute Hilfe sein auf deinem Weg zurück in ein gesundes und glückliches Leben.

    Du kannst das schaffen!

    Viele Grüße, alles Gute, und berichte doch mal morgen.

    Thalia

    Hallo und herzlich willkommen hier!

    Du hast ja schon sehr wertvolles Feedback erhalten.

    Ich möchte zwei Dinge herauspicken aus dem, was du geschrieben hast.

    Du schreibst, du siehst (sahst?) Trinker als total schwache Menschen und ekelst dich davor. So auch vor dir selber.

    So ging es mir auch. Erst sehr langsam begann ich wirklich zu begreifen, dass Alkoholismus eine Krankheit ist, und dass ich, um mit dieser Krankheit gesund und glücklich leben zu können, sie erstmal als solche akzeptieren muss. Dann konnte auch der (Selbst!)ekel ganz langsam den Rückzug antreten. Nur so hatte (und habe) ich eine Chance, trocken und gesund zu leben.
    Aber unter anderen Vorzeichen als vorher. Dazu hast du ja schon Rückmeldungen bekommen, dass es auch einiger grundlegender Änderungen bedarf.

    Zweiter Punkt, den ich ansprechen möchte:
    Du schreibst

    Zitat

    der Schrei danach, Entspannung zu fühlen und abzuschalten


    Das scheint ein wichtiger Punkt zu sein. (So war's bei mir übrigens auch.) wie kannst du da Alternativen schaffen, um zu entspannen? Und, besser noch: wie kannst du dein Leben so gestalten, dass du in diese extreme Anspannung gar nicht erst reinkommst?

    Vielleicht helfen dir meine Fragen beim Sortieren.

    Ich wünsche dir jetzt einen schönen Sonntag!

    Grüße,
    Thalia

    Hallo Nuna und herzlich willkommen hier!

    Ich schreibe meist bei den trockenen Alkoholikern im geschlossenen Bereich. Aber ich wollte dir jetzt gerne eine Rückmeldung geben und dir danken für deine Vorstellung.

    Ich finde, du liest dich sehr reflektiert und hast im Grunde für dich schon erkannt, wo der Weg lang geht ... Dann tatsächlich ins Handeln zu kommen, ist noch eine andere Nummer - gerade für solche Menschen wie dich (und so eine bin ich auch ;)). Dazu kann dir bestimmt noch jemand anders von den EKAs oder Co-Abhängigen schreiben.

    Etliche EKAs tauschen sich bei uns auch nur im geschlossenen Bereich aus. Ich weiß ja nicht, ob das für dich auch in Frage kommen würde.

    Ich schick dir viele Grüße über den großen Teich! (Ich hab da vor langer Zeit auch mal eine weile gelebt :))

    Thalia

    Hallo Calida,

    Das was du machst, nämlich dich mit dir auseinandersetzen und über das, was andere hier dir schreiben, reflektieren, das ist meiner Meinung nach wertvoller als alle "Tips und Ratschläge".
    Das ist für mich auch einer der Unterschiede zwischen einer Suchtberatung z.B. Und einer Selbsthilfegruppe. Hier helfen wir uns und anderen, indem wir andere an unseren Erfahrungen teilhaben lassen.

    Ich bin davon überzeugt, dass aus deinem Thread hier in den vergangenen paar Tagen mehr Menschen Wertvolles für sich mitnehmen konnten als aus den (oft) gutgemeinten, auf den anderen bezogenen "Ratschlägen".
    Ich zähle mich auch dazu (also zu denen, die von dir und deiner Auseinandersetzung hier wieder mal etwas über sich selbst gelernt haben.)

    Viele Grüße und weiter so (mal als Tip ;))
    Thalia