Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Bibi! 💐
Es liest sich so, als würde das heute ein schöner Tag für dich (und deine Gäste) werden. ![]()
Für dein kommendes (trockenes!) Lebensjahr alles Gute. 🍀
Herzliche Grüße
Thalia
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Bibi! 💐
Es liest sich so, als würde das heute ein schöner Tag für dich (und deine Gäste) werden. ![]()
Für dein kommendes (trockenes!) Lebensjahr alles Gute. 🍀
Herzliche Grüße
Thalia
Hallo Bibi,
das ging mir auch so früher .. Stress (durch Vorbereitungen z.B.) mit Alkohol „bekämpfen“.
In einer solchen Situation wurde ich auch nach meiner ersten längeren Nüchternheitsphase rückfällig bzw. beendete die (jahrelange) Trinkpause.
Umso mehr kann ich mich beim Lesen bei dir darüber freuen, dass es dich jetzt nicht unruhig macht und keinen Druck auslöst.
Ich wünsch dir einen entspannten Vorbereitungstag voller Vorfreude und morgen natürlich ganz viel Freude mit deinen lieben Menschen.
Viele Grüße
Thalia
Liebe Chapa,
Nun wollte ich dir gerade noch was über deinen Weihnachtsmarktbesuch neulich schreiben, und da lese ich, dass dein Partner wieder trinkt, und dass du gewillt bist, entsprechende Konsequenzen zu ziehen, für dich selbst, um deine Trockenheit zu schützen.
Was kannst du heute Abend noch tun, was dir gut tut? Hast du jemanden zum Reden?
Du kannst ja auch hier weiterhin schreiben, wenn du magst. Du wirst hier gelesen.
Viele Grüße
Thalia
Herzlichen Glückwunsch, ich freue mich mit, und ich lese dich auch jeden Tag.
💐
Viele Grüße
Thalia
Hallo Hartmut,
dein Titel ist ja „Unterschied Abstinenz und Trocken?“ und für mich hat Bibitor 66 es genau so ausgedrückt, wie ich es für mich auch empfinde.
Abstinenz beschreibt den Zustand der Enthaltsamkeit, während trocken den Zustand einer Person beschreibt. […]. Abstinenz alleine kann eine Trinkpause sein.
Es stimmt ja alles für mich: Ich lebe abstinent, ich lebe nüchtern, etc., aber mich trocken zu nennen / zu fühlen beinhaltet mehr, da geht es um meine Grundhaltung. Daher hilft mir das zusätzliche Wort „trocken“, dieses Mehr, das Grundlegende auszudrücken, was (für mich!) im Wort abstinent eben nicht enthalten ist.
Viele Grüße
Thalia
P.S. Hat sich mit deinem letzten Post überschnitten.
Hallo Abstinenzler,
Ja, war ich. Sollte ich das nicht bzw wann kann ich ins Restaurant? Nach 3 Monaten, nach 6? Das verwirrt mich.
Was verwirrt dich daran?
Wem stellst du deine Fragen?
Nur du kannst doch entscheiden, wieviel Wichtigkeit du deiner Abstinenz einräumst.
Du kannst auch immer weiter kämpfen, so wie bisher.
Das ist komplett deine Entscheidung und deine Verantwortung.
Viele Grüße
Thalia
Guten Morgen Abstinenzler,
für mich liest es sich so, als wolltest du den „Kampf“ noch nicht so ganz hinter dir lassen bzw. glaubtest, du könntest ihn gewinnen?
Nach deiner letzten Trinkphase schriebst du
Noch mehr Orte meiden, Selbstfürsorge, wachsam bleiben, nicht wieder übermütig werden, Gruppe besuchen, Forum nutzen, Notfallkoffer packen, die Krankheit täglich im Auge behalten, gucken wann es mir wieder so gut geht das die Saufgedanken sich langsam wieder einschleichen und hier schreiben etc.
Aber jetzt warst du im Restaurant?
Hast du die einzelnen Punkte der Grundbausteine bei dir umgesetzt? Und die Punkte, die du selber genannt hast?
Viele Grüße
Thalia
Hallo Bibi,
ich lese dich immer und freu mich, dass du dich hier mitteilst.
Ich kann sowieso nicht mehr verstehen, warum ich mir das jahrelang angetan habe
Das kenne ich auch. Das nicht mehr verstehen zu können. Weil ich jetzt trocken bin und das nasse Denken von außen betrachte.
Darin liegt für mich aber eben auch die Gefahr (so war es in der Vergangenheit), dass ich nicht mehr verstehe, und dadurch auch womöglich nicht mehr glaube, dass ich so bin - abhängig und, wenn ich Alkohol trinke, unfähig, mit dem Trinken aufzuhören.
Dafür bin ich (auch) hier - die Erinnerung zumindest so wachzuhalten, dass mir die tiefe Erkenntnis, alkoholkrank zu sein, nicht wieder abhanden kommt.
Einen schönen Sonntag dir!
Viele Grüße
Thalia
Hallo Marc,
ok, ja, das verstehe ich und finde ich auch sinnvoll.
Heute einen guten Tag dir!
Thalia
Guten Morgen Marc,
ich lese dich immer und freue mich über deine Schritte ins trockene Leben ![]()
Neulich schriebst du
und im Grunde sollte ich alles was mir nicht gut tut in ein anderes Licht rücken, ja sogar einen anderen PLatz geben um die Dinge in den MIttelpunkt zu stellen die mir wichtig sind, die mich erfüllen und die mir gut tun.
Dein „im Grunde sollte ich“ klingt wie eine Einschränkung. Ich finde, der Rest klingt wie ein richtig guter Plan.
Neulich schriebst du auch was vom Bilder ausmalen zur Ablenkung. Sowas hat mir in der ersten Zeit auch gut geholfen - bei mir war es häkeln, aber in der gleichen Funktion, etwas „zu tun“ zu haben, wofür ich nicht groß nachdenken muss, wobei aber etwas entsteht. (Mir ist es als Hobby geblieben.)
Ich wünsche dir weiterhin einen guten Austausch hier im Forum! Und mit dir selber ![]()
Viele Grüße
Thalia
Hallo Release me,
ich komme von der Alkoholikerseite und schreibe daher selten bei den Angehörigen, aber heute ist mir was ins Auge „gesprungen“.
Zitatund als er heute gesagt hat - "dann müssen wir uns halt scheiden lassen und das Haus verkaufen, wenn dir nicht mehr passt" , dann hab ich drauf gesagt, "dann müssen wir das halt so machen" Das hat er aber gar nicht ernst genommen.
Genauso war es damals bei meinem damaligen Mann und mir auch - fast genau diese Worte. Und die Haltung dahinter.
Ich bin so froh, dass ich mich getraut habe, nicht nur das zu sagen
Zitat"dann müssen wir das halt so machen"
sondern das auch durchzuziehen.
Das war echt schwer. Weil er nämlich, als er merkte, dass er mich wohl endlich doch mal ernst nehmen musste, nochmal richtig aufgedreht und alle Register gezogen hat.
Diese Art Mann (wie meiner damals) mag nämlich nicht „verlieren“.
Aber es lohnte sich so sehr, endlich für mich einzustehen und ihn (und mich) beim Wort zu nehmen und mich zu trennen.
Viele Grüße und alles Gute dir!
Thalia
Guten Morgen Bibi,
Ich habe mir ja nie eingestanden, wirklich Alkoholikerin zu sein.
Für mich ist das DIE zentrale Erkenntnis.
Ich war auch schon einmal jahrelang abstinent, ohne mir eingestehen zu können, Alkoholikerin zu sein. Daher kann ich es jetzt rückblickend auch gar nicht wirklich als „Rückfall“ sehen, dass ich dann irgendwann wieder angefangen habe zu trinken, denn ich war nie wirklich trocken.
Ich konnte dann zum Glück nach ein paar weiteren Jahren wieder den Einstieg in den Ausstieg schaffen, und noch mehr Glück führte mich dann hier ins Forum, und das Lesen bei anderen Alkoholiker:innen half mir sehr dabei, die Erkenntnis, alkoholkrank zu sein, wirklich bis in die Tiefen durchdringen zu lassen. Bei mir hat das aber echt lange gedauert.
In diesem Sinne - wünsch ich dir hier weiterhin ein gutes Ankommen und einen guten Austausch. Ich lese auf jeden Fall gerne bei dir.
Viele Grüße und Daumen gedrückt für die Impfung heute.
Thalia
1000 Tage, das ist eine tolle Zahl, ich freu mich mit dir, und ich freu mich, dass du hier im Forum bist.
![]()
Alles Gute und viele Grüße
Thalia
Wenn man seine Abstinenz über alles andere stellt führt der Weg unweigerlich wieder zur Flasche
Das ist ja eine steile These.
Für mich steht das Trockenbleiben an erster Stelle, aber davon profitiert ja gleichzeitig mein Kind. Wenn ich die Trockenheit nicht an die erste Stelle setze, heißt das, dass ich - vermeintlich für meine Familie - Abstriche bei meiner Abstinenzsicherung mache und vermeidbare Risiken eingehe. Das kann für mich nicht der Weg sein.
Du schreibst viel von „man“ - und dass „man muss“ - das lege ich jetzt mal auf die Goldwaage und frage dich, ob das Erfahrungen sind, die du ganz persönlich gemacht hast, und Erkenntnisse, die du für dich persönlich gewonnen hast.
—-
Aber das Thema hier beschäftigt sich ja mit „Erwartungen an die Trockenheit“, und da habe ich mich bisher nicht beteiligt, weil ich mich nicht mehr so richtig erinnere, wie es am Anfang für mich war, außer, dass ich wusste, dass ich trocken werden musste, um weiterzuleben. Das war eine Notwendigkeit, daher mein inneres „Musste“. Und daraus folgend meine Erwartung, dass „es“ (das Leben) dadurch wieder lebbar werde.
Hallo Abstinenzler,
es war in der Sauna wo andere Parallel gesoffen haben
Drecks Sucht, scheiß Kampf- habe Angst vor der nächsten Situation.
Du hast es ja in der Hand, ob die nächste Situation, in der du neben saufenden Menschen sitzt, überhaupt eintritt.
Hast du selbst den Eindruck, dass du die Grundbausteine ausreichend beherzigt hast bisher?
Wie dir ja auch schon mehrfach geschrieben wurde, so lange du es als Kampf siehst, kannst du nur verlieren. Das Suchtgedächtnis geht nämlich nie mehr weg, du hast nur die Wahl, ob du es weiter fütterst.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Hartmut,
ich halte deine Analyse für zutreffend und teile deine Einschätzung.
Bei mir hat der Austausch und die Begegnung mit anderen Alkoholiker:innen in der RSHG und vor allem hier im Forum dabei geholfen, mich selber Stückchen für Stückchen von meiner eigenen Stigmatisierung zu befreien, und in dem Zuge konnte und kann ich mich mehr und mehr nach außen auch mit meiner Suchterkrankung zeigen.
Im idealen Fall kann ich als offen lebende trockene Alkoholikerin zur Entstigmatisierung beitragen, im persönlichen und gesellschaftlichen Kontext.
Dass mein offener Umgang mit meiner Suchterkrankung im persönlichen Bereich nicht nur positive, sondern auch negative Folgen haben kann, muss mir dabei bewusst sein.
Aber genauso bewusst mache ich mir, dass ein Teil dieser Erwartung negativer Folgen ja genau aus der (eigenen) Akzeptanz des Stigmas erwächst.
Das ist eine sehr persönliche Entwicklung und Entscheidung, wie ich mich in einer bestimmten Phase meines Lebens und meiner Trockenheit positioniere.
Ich finde deinen Gedankenanstoß gut, danke dafür.
Hallo Chapa,
herzlich willkommen auch noch von mir, ebenfalls Alkoholikerin und seit einigen Jahren hier im Forum.
Schreiben hilft, auch wenn noch nicht so sortiert.
So gehts mir auch, von Anfang an und immer noch.
Zu deinem Erlebnis im Atelier mit der leeren Dose will ich dir was erzählen. Ich bin jetzt seit etlichen Jahren trocken, aber neulich bekam ich eine Präsenttüte in die Hand gedrückt, und es stellte sich zu spät heraus, dass eine Flasche eines alkoholischen Getränks darin war. Zu spät, um sie dem Schenker zurückzugeben, der war schon weg.
Trotzdem wollte ich sie auch nicht nur eine Nacht in meinem Zuhause haben. Bin sie anderweitig losgeworden.
Ich bin zwar - für mein Gefühl - stabil trocken seit Jahren, aber das ist eben nur mein „Gefühl“, und meine Sucht ist eine Tatsache, und das bedeutet, dass ein Teil von mir immer auch diesen Alkohol trinken „will“.
Bin ich schon so stabil? Ich konnte es für mich nicht beantworten in diesem Moment.
Ich kann es auch weiterhin nicht für mich beantworten, weil sich die Sucht nun mal dem Rationalen in mir entzieht. Daher betreibe ich Risikominimierung, auch noch genauso jetzt wie vor Jahren am Anfang meiner Trockenheit. Der Unterschied ist, dass es inzwischen ohne Nachdenken geschieht und keine Anstrengung mehr ist.
Schön, dass du hier bist, danke für deinen Gedankenanstoß, durch den ich mich selber auch mal wieder reflektiert habe. (Das mag ich so am Forum.)
Weiterhin einen guten Austausch und einen schönen Sonntag dir.
Viele Grüße
Thalia
Hallo Abstinenzler,
ich glaube, bei dir läuft beim Zitieren was schief. Du hast offenbar auf zitieren geklickt und dann aber deinen eigenen Text in das Zitatfeld geschrieben.
Denn das oben hat ja zum Beispiel nicht Alex_aufdemweg geschrieben, sondern du, oder?
Du kannst deinen Text einfach in das Feld unten reinschreiben, ohne zu zitieren.
Sonst wird das auch missverständlich, wer jetzt was geschrieben hat.
Viele Grüße und weiterhin einen guten Austausch hier.
Thalia
Hallo Scarlett,
das mit dem Spaziergang klingt gut. Mir tut es auch immer gut, draußen zu sein. Irgendwie verschieben sich dadurch (durch die Bewegung? die Wahrnehmung der Natur um mich herum? keine Ahnung) oft die Perspektiven, und hinterher geht es mir psychisch besser.
Einfach immer weitermachen mit dem Trockenwerden, Tag für Tag, so hat’s ja auch bei mir angefangen, das Aufhören, und irgendwann hab ich gemerkt, dass es auch meinem Gemüt viel viel besser geht, und ich wieder Freude am Leben empfinden kann.
Schönen Sonntag dir weiterhin!
Viele Grüße
Thalia
Hallo Scarlett,
herzlich willkommen. Bin auch Alkoholikerin und zum Glück seit einigen Jahren trocken und hier im Forum unterwegs. Das Schreiben hier und auch das Lesen bei anderen trockenen Alkoholiker:innen hat mir unglaublich geholfen. Du hast das ja letzte Nacht auch schon genutzt, einfach hier zu schreiben, wenn du nicht schlafen kannst zum Beispiel. Hat das geholfen?
Dein Nick hat mich übrigens auch angesprochen; ich habe das Buch als junges Mädchen quasi auswendig gekonnt … und später dann auch den Film.
Was hast du heute vor?
Hier in meiner Gegend ist Herbststurm, aber raus muss ich nachher trotzdem mit dem Hund. Danach ist der Lesesessel umso gemütlicher.
Viele Grüße und einen guten Austausch hier im Forum!
Thalia