Du bist in der Entgiftung und sinnierst schon über Weihnachtsmärkte?
Wir haben November und die schwierigste Zeit des Jahres mit den ganzen Feiern und Festen steht unmittelbar bevor. Du bist noch völlig ungefestigt.
Also klarer Rat: Um alles einen großen Bogen machen, Weihnachten und Silvester still und gemütlich daheim verbringen. Das nennt sich Risikominimierung.
Ich konnte mich erst aus dem Griff der Flasche lösen, als ich meiner Gesundheit die Prio 1 im Leben eingeräumt habe und ihr alles, wirklich alles andere untergeordnet habe. Mittlerweile bin ich im zehnten Jahr.
Gehe ich auf Weihnachtsmärkte? 1x nachmittags mit meiner Frau, die will da mal hin. Letztes Jahr hatte ich Glück, wir haben keinen gemeinsamen Termin gefunden. Ich hoffe auf Wiederholung in diesem Jahr. Falls ich gehe, trinke ich da Kaffee oder, sofern möglich, einen Tee ohne Schnaps. Das war es.
Wie verbringe ich die Feiertage? Siehe oben, still daheim. Und glaub mir, es fehlt mir nichts, im Gegenteil, ich fühle mich sauwohl.
Ereignisse, bei denen getrunken wird, können enorm triggern, gerade in den ersten Monaten bei dem noch ungeübten Neuling.
Also schau auf Dich, bring die Entgiftung hinter Dich, lies Dich hier gründlich ein, schau Dir besonders die Grundbausteine an. Da steht alles drin, was vielen den Weg in eine stabile Abstinenz ermöglich hat.