Beiträge von Carl Friedrich

    Diese Zeit Ende 70iger und Anfang 80iger, ist es die ich mit "vor den Anfang" meine.
    Dort hin will ich zurück ich hatte eine sehr glückliche Kindheit & Jugend, ich war mental und körperlich Gesund.
    Das Lebensgefühl will ich zurück haben und das einzige was mich daran hindert ist der Suff, der sich immer wieder in mein Leben schleicht und Besitz von mir ergreift.

    Hallo John!

    Betrifft dein Titel jetzt deine Mentalität oder auch den Alkohol? Letzteres wird dir nicht gelingen. Der Alkohol ist eine Art Einbahnstraße, es gibt für einen Alkoholiker kein zurück in ein früheres Stadium, z.B. in einen mäßigen und gesundheitlich unbedenklichen Konsum.

    Ansonsten hast Du schon einiges richtig gut begonnen. Weiter so.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Alles prima, endlich brauche ich weder Jacke, Pullis, noch Socken. Schade, dass der Sommer immer so schnell wieder vorbei ist.

    Morgen geht's schon zeitig zu einem See. Einfach herrlich.

    Sonnige Grüße
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Anknüpfend an Karsten noch der Tipp: Biete ihm an, mir ihm zur Suchtberatung zu gehen oder er macht dort einen Termin aus.

    Meine Frau ging seinerzeit mit unserem Nachwuchs gemeinsam zur Suchtberatung, ohne mich vorher zu informieren. Anschließend berichteten sie mir davon, wie verständnisvoll und vertrauenserweckend der Therapeut war. Sie ließen mir seine Durchwahl da und forderten mich auf, ihn zu kontaktieren und mir die dort angebotene Hilfe zu holen, andernfalls unsere Beziehung zu Ende sei.

    Das hat bei mir gesessen und gewirkt. Allerdings war ich zu dieser Zeit nicht mehr in der Lage, Saufpausen einzulegen wie zu früheren Zeiten. Mir war zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich fest im Klammergriff des Alkohols steckte. Daher kam ich der Aufforderung der Familie nach.

    Ich weiß nicht, in welchem Stadium dein Partner steckt. Eventuell kann der Schuss auch nach hinten losgehen und er zeigt sich bockig, beleidigt oder gar verbal ausfallend. Alles möglich bei Leuten, denen man die Wahrheit sagt, die ihnen selbst nicht passt.

    Patentrezepte, wie man einen Alki dazu bringt. die Flasche stehen zu lassen, gibt es nicht. Wichtig ist, dass der Patient krankheitseinsichtig ist.

    Nur eins: Vertrau nicht den Sprüchen "alles halb so schlimm und er werde sich bessern." Den Sprüchen sollten schon zeitnah ganz konkrete Taten folgen. Ist er dazu nicht bereit, dann liegt es an dir, die nötigen Konsequenzen zu ziehen.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Bleibt nur zu hoffen, ich werde nicht einer dieser peinlichen erste-Reihe-Rentner, die allen Studenten etwas von ihrer allumfassenden Lebensweisheit schwadronieren werden. :D. Die fand ich damals schon nervig.

    Hallo Karamasow!

    Genau den Satz schreib dir auf, häng ihn an den Kühlschrank und lies ihn jedes mal, bevor Du die Uni aufsuchst.

    Übrigens: Mir geht's genau so. :wink:

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo Karamasow!

    Es ist sehr schön, dass bei dir alles gut läuft.

    Was machst Du dir groß Gedanken über saufende Rentner? Stehst Du vor dem Eintritt in die Rente und hast die Befürchtung, dich könnte es wieder erwischen?

    Warum solltest Du im Alter wieder saufen? Wichtig ist mir, dass man sich Beschäftigungen sucht, die einen ausfüllen. Ich werde mich wahrscheinlich an der Uni als Gasthörer immatrikulieren. Nur mal so als Anregung.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo Leo!

    Bei gesetzten links geht es um Haftungsfragen des Forumsbetreibers. Und da kann ich Karsten verstehen, wenn er auf Nummer sicher geht. Man kann die Sendung ja beschreiben, dann findet man sie über eine Suchmaschine und schon ist es für alle Beteiligten gut geregelt.

    Gruß
    Carl Friedrich

    wenn ich manche Beiträge hier lese, frage ich mich, warum man unbedingt eigene Erfahrungen machen möchte.

    Ganz einfach: Weil die allermeisten nur aus eigenen Erfahrungen lernen können.

    Ich habe meinen Weg auch nur durch Austesten gefunden, was für mich geht und was nicht. Dabei bin ich das eine oder andere mal schon knapp an einem "Unfall" vorbeigeschrammt. Daraus habe ich gelernt.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Nur so eine Feier wird mir definitiv zu viel.

    Hallo!

    Damit hast Du dir deine Frage selbst beantwortet.

    Ich gehe jetzt nach mehr als 4 Jahren nicht auf Veranstaltungen, auf denen das Saufen im Vordergrund steht. Das halte ich "im Kopf" nicht aus. Da zieht mich nichts hin, da gehöre ich auch nicht hin.

    Karstens Vorschlag ist m.E. gut. So würde ich das praktizieren, aber ein paar Tage später, denn am nächsten Tag nach der Feier liegen die eh im Essig.
    Und bei dem Besuch kannst Du dann erläutern, weshalb Du so eine Feier nicht mehr kannst.


    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Ob Du eine stationäre oder eine ambulante besser für dich wäre, vermag hier keiner beantworten. Das würde ich vom Urteil der Suchtberatung abhängig machen.

    Ich habe eine ambulante Therapie durchlaufen. Du solltest nicht den Fehler machen, sie zu unterschätzen. Ich fand ich den direkten persönlichen Kontakt zu mehreren Suchtberatern, einem Suchtmediziner und letztlich zu den Teilnehmern der Gruppe sehr unterstützend. Vor allem der Kontakt mit den Rückfälligen unter ihnen war sehr aufschlussreich.

    Die ambulante Therapie rundete für mich die eingeleitete Suchtarbeit ab. Diese bestand für mich noch aus Literatur und Forumsrecherche. Alle drei griffen wie die Rädchen einer Maschine ineinander. Im Nachhinein betrachte habe ich alles richtig gemacht.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Bis zum 27.05.19 ich bin aufgestanden und habe mir gedacht heute trinkst du nicht. Ich halte mich seit dem an die 24 Stundenregel und es klappt sehr gut habe jetzt 2 mal das Angebot ein Bier zu trinken erfolgreich ausgeschlagen.

    Hallo!

    Die 24 Stunden Regel halte ich gerade für Einsteiger für ausgesprochen gut. So kommt dann Tag zu Tag, Woche zu Woche .... Sie ist viel überschaubarer als zu sagen, ich trinke nie wieder.

    Was mich an deinem Beitrag stört ist, weshalb konnte man dir in so kurzer Zeit überhaupt gleich 2x was zu trinken anbieten? In welchen Kreisen verkehrst Du denn? Mir wird fast nie was angeboten.

    Ich kann aus eigener Erfahrung nur raten, alkoholtrinkenden Menschen anfangs so gut es eben geht, aus dem Weg zu gehen, bis eine eigene gewisse Grundfestigung eingetreten ist. Ich nenne es Risikominimierung. Was nützt der eigene alkoholfreie Haushalt, wenn einem ruck-zuck was angeboten wird, sobald man das Heim verlässt. In dem Bereich sehe ich bei dir Verbesserungsbedarf.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Ob ich in einer realen Gruppe gehe oder mich schriftlich mitteile, ich bleibe am Ball.

    Hallo!

    Mir wurde nach meiner ambulanten Therapie geraten, mich regelmäßig mit meiner Krankheit auseinanderzusetzen. Auf welchem Weg, ist m.E. jedem selbst überlassen.

    Manche schätzen es halt, im direkten und unmittelbaren persönlichen Kontakt zu anderen zu stehen, die einen mitnehmen und mit denen ein Teil der Freizeit verbracht werden kann.

    Für mich war diese Vereinnahmung nichts. Mir reicht der Austausch per www. Das hat mich mehr als 4 Jahre clean abstinent gehalten.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Hallo!

    Du bist für ihn nicht verantwortlich. Ihr seid weder verheiratet, noch miteinander verwandt, wenn ich das recht in Erinnerung habe. Auch lebt ihr nicht zusammen.

    Wenn er sich zu Tode saufen will, dann darf er das, ob es dir gefällt oder nicht.

    Mehr als ihm Hilfe und Unterstützung anbieten kannst Du nicht. Wenn er nicht darauf eingeht, dann ist das halt so und Du wärst gut beraten, dich anderen Personen und Dingen zuzuwenden, die deine Aufmerksamkeit nötiger haben.

    Gruß
    Carl Friedrich

    Die Frage richtet sich an die ehemaligen Alkoholiker - ich sage bewusst ehemalige, denn ich finde jemanden der nicht trinkt als Alkoholiker zu bezeichnen nicht angemessen. Das ist meine persönliche Meinung.

    Nun aber zu meiner Frage:
    Hat jeder von Euch hier wirklich selbst und freiwillig den Entschluß gefasst in die Suchttherapie zu gehen, oder ist es doch eher unter Zwang passiert? Ich bitte um Ehrlichkeit.

    Hallo!

    Wie andere mich nennen ist mir wurscht. Ich sehe mich als inaktiv an, da mir der Ausdruck "trocken" nicht gefällt.

    So lange, der Betroffene nicht selbst erkennt, dass er abhängig ist, wird es schwer aus dem aktiven Part der Sucht auszusteigen. Nicht jeder ist in der Lage, selbst die Reißleine zu ziehen. Gelegentlich bedarf der eigene Antriebs der unterstützenden Befeuerung durch Außenstehende z.B. der Führerscheinstelle, des Arbeitgebers, der Familie oder der ärztlichen Diagnose, wenn man mehr tot als lebendig in die Klinik eingeliefert wird.

    Bei mir war es die Familie, die mir die Pistole auf die Brust setzte. Das war zum Glück zu einer Zeit, als es mir im Gegensatz zu früher nicht mehr möglich war, Saufpausen einzulegen. Ich nahm mir montags vor, erst am Freitag wieder zu trinken, doch spätestens um 19.00 hatte ich die Pulle doch wieder am Hals.

    Gruß
    Carl Friedrich


    Wie seht ihr das mit dem Besuch einer realen Gruppe um die Abstinenz zu unterstützen und zu erhalten? Geht ihr in Gruppen oder seid ihr da gewesen eine Weile lang?

    Hallo!

    ich habe nach meiner ambulanten Therapie für 1 1/2 Jahre mal eine SHG besucht. Aus ihr habe ich mich dann verabschiedet, weil sie mir nichts brachte.

    Grundsätzlich rate ich jedem, mal die eine oder andere Gruppe auszuprobieren und sich ein eigenes Bild zu machen, ob diese Form des Austauschs für den Betroffenen sinnvoll ist.

    Seit dem bin ich nur noch im Netz unterwegs. Mir reicht das.

    Gruß
    Carl FRiedrich